Archiv für den Monat April 2019

Gottorfer Museumsinsel: Veranstaltungen am 27. und 28. April

Sonnabend, 27. April, 14 bis 15 Uhr: Führung „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919-1933

Die Sonderausstellung bringt Werke aus der Sammlung Bönsch mit Werken des eigenen Bestandes des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf zu einer hochaktuellen Schau zusammen.

Sie greift die zentralen Themen der Weimarer Republik wie Kriegserfahrung und Revolution, rauschendes Nachtleben und soziales Elend, die Suche nach einer neuen Gesellschaft und nach neuen Formen der Kunst auf, widmet sich aber auch herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie George Grosz, Max Liebermann, Georg Tappert, Wenzel Hablik, Ernst Barlach und Käthe Kollwitz.

Abbildung: Friedrich Peter Drömmer: Der Revolutionär (Selbstbildnis mit Weinglas), 1919 © Nachlass Friedrich Peter Drömmer

Sonntag, 28. April, 11 bis 12 Uhr: Führung „Ein Schiff für die Götter“

Am 17. August 1863 entdeckte Conrad Engelhardt im Nydam Moor bei Sonderburg die Überreste eines Ruderbootes, das heute weltweit bekannt ist und zu den bedeutendsten Exponaten des Museums für Archäologie in Schleswig gehört.

Bei der Führung erfahren die Besucher Details zum Fundplatz, einem ehemaligen See und Opferplatz, in dem neben dem Nydamboot zwei weitere Schiffe und zahlreiche Gegenstände, wie Waffen und Schmuck geopfert wurden. Der eisenzeitliche Schiffbau und die Seeschifffahrt werden ebefalls thematisiert.

Abbildung: Einblick in die Nydamhalle Schloss Gottorf mit Nydamboot © Landesmuseen Schloss Gottorf

 

Sonntag, 28. April, 14 bis 15 Uhr: Führung zur aktuellen Sonderausstellung „Impressionist des Nordens. Hans Olde d. Ä.“

Hans Olde (1855 – 1917) ist einer der größten norddeutschen Impressionisten. Der gebürtige Holsteiner gilt als einer der Wegbereiter der Moderne in Deutschland. Schon zu seinen Lebzeiten zählte er zu den führenden Vertretern der Malerei unter freiem Licht. Sein Werk ist bis heute kaum erschlossen und wird weithin unterschätzt.

Dienstag, 30. April, 18 bis 19 Uhr: Vortrag „Ein Leben für Licht und Schatten – Hans Oldes Biografie“ mit Prof. Dr. Ulrich Schulte-Wülwer

Der Vortrag des Kunsthistorikers und Olde-Experten Prof. Dr. Schulte-Wülwer erzählt Episoden des Lebens und künstlerischen Schaffens Hans Oldes (1855 – 1917). Er gilt als einer der Wegbereiter der Moderne in Deutschland. Schon zu seinen Lebzeiten zählte er zu den führenden Vertretern der Malerei unter freiem Licht.

Abbildung: Hans Olde – Selbstbildnis, 1882 © Landesmuseen Schloss Gottorf 2019

 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Eröffnungsfeier der neuen Räume von Radio Fratz und Sendestart am 1. Mai

Das Freie Radio Fratz ist umgezogen! Wir sind sehr froh, dass wir sehr schnell neue Räumlichkeiten finden konnten, die unsere Vorstellungen sogar übertroffen haben und dazu noch mitten in der Innenstadt liegen. Am Freitag den 05.04.19 haben wir dafür den Mietvertrag unterschrieben – vorerst für zwei Jahre mit einseitiger Option auf Verlängerung. Das und unseren Sendestart im Web wollen wir mit euch feiern!

Wir laden dazu am 1. Mai zu uns in die Räumlichkeiten in der Großen Str. 4 – 1 OG rechts ab 15 Uhr ein.

Für Getränke, Snacks und Unterhaltung ist gesorgt. Nehmt gerne Radiobegeisterung mit und sagt uns live und vor Ort wieso Flensburg ein freies Radio braucht. Wir freuen uns auf euch! Für mehr Infos zum Umzug, siehe: https://de-de.facebook.com/freiesradioflensburg/

Freies Radio Fratz mitmachen

Du überlegst schon länger, wie du in Flensburg aktiv werden kannst, weißt aber noch nicht ob Radio machen das Richtige für dich ist?

Bei uns kannst du nicht nur Sendebeiträge gestalten, sondern dich mit deinen Fähigkeiten und Interessen dort einbringen, wo du Lust drauf hast.

Als Radio im Aufbau sind wir immer auf der Suche nach kreativen und unkreativen Menschen, die Spaß daran haben, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Wir haben außerdem verschiedene AGs, in denen Menschen tätig sein können:

Bau AG (z.B. das Studio weiter bauen, hämmern, malen und was dir bei uns sonst noch einfällt)

Technik AG (z.B. Einweisung in die Studiotechnik und Software: finde den besten Klang!)

Öffentlichkeits AG (z.B. Flyer gestalten, unsere Homepage ausbauen, Fotos machen, Übersetzen)

Weiterbildung AG (z.B. Schulklassen betreuen, Kooperationen bilden und unterstützen, Workshops organisieren)

Außerdem möchten wir Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen die Möglichkeit bieten, bei uns mitzumachen. Wenn du also jemanden kennst, der jemanden kennt…  meldet Euch gerne unter oeffentlichkeit@radio-fratz.de

 

 

NEULAND: US-amerikanische Frauen nach der Wahl – eine dokumentarische Performance am 04.05.2019 in der Theaterschule Flensburg

am Samstag, den 04.05.2019 um 16:00 Uhr
Theaterschule Flensburg, Adelbyer Kirchenweg 1

Veranstalter: DGB Flensburg

Um Anmeldung wird gebeten unter flensburg@dgb.de oder Telefon: 0461°1444010

2017. Ein neues Jahr, ein neuer Präsident, neue Regeln. Was halten Frauen von Donald Trumps Präsidentschaft? Wie ist es, in dieser Zeit US-Amerikanerin zu sein? Wie können US-Amerikanerinnen ihre komplizierten Gefühle über ihr Land zum Ausdruck bringen? In NEULAND suchen sie auf der Bühne Antworten auf diese Fragen.

NEULAND ist eine dokumentarische Performance aus Interviews und Diskussionen mit US-Amerikanerinnen, die in Hamburg leben. In englischer und deutscher Sprache.

NEULAND kann – kurz vor den Europawahlen – aber auch als Hinweis gelten: was bedeutet es für die Demokratie und eine offene, tolerante, gleichberechtigte Gesellschaft, wenn Männer Wahlen gewinnen, denen an diesen Werten nichts liegt?

Der DGB Flensburg lädt ganz herzlich ein zu einem spannenden Theaternachmittag! Wir freuen uns darauf und natürlich auf Sie und euch!

 

 

Afrin: Zwischen Hoffnungslosigkeit und Hoffnung – Filmabend am 26.04.2019 in der Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg

Ahmad Qilich präsentiert Amateurdokumentarfilme aus Afrin

Vor einem Jahr haben türkische Truppen die Bevölkerung des kurdischen Gebietes Afrin im Nordwesten Syrien vertrieben und das Gebiet besetzt.

Der kurdische Journalist und Schriftsteller Ahmad Qilich, der selber aus Afrin kommt und heute in Flensburg lebt, präsentiert die Filme seiner Freundinnen und Freunde und steht für Fragen zur Verfügung.

In »Afrin – meine letzten Tage« fängt der Aktivist Mehmûd Çakmakî die Stimmung vor der Massenvertreibung auf.

Masod Krad dokumentiert in»Aras« das Schicksal eines taubstummen und geistig beeinträchtigten jungen Mannes, der von türkischen Milizen gefoltert worden ist.

Mehedin Arsalan berichtet in »Creators of Hope« von Theaterarbeit und der Suche nach Hoffnung.

Alle Filme werden auf Kurdisch mit englischen Untertiteln gezeigt.

Freitag, 26. April um 20:00 Uhr
in der Theaterwerkstatt Pilkentafel
Pilkentafel 2 · Flensburg

Kostenbeitrag:

10,-€ für Förder*innen
5,-€ für jeden
3,-€ für Schüler*innen, Student*innen, Sozialpassinhaber*innen

Der Erlös des Filmabends geht an Aras und seine Familie.

Reservierungen können über info@pilkentafel.de getätigt werden.

 

Flensburger Spielmobil startet mit einem Eröffnungsfest am 26.04. in die Saison 2019

Flensburg. Das Spielmobilteam der Stadt Flensburg lädt alle großen und kleinen Kinder herzlich zum
Spielmobil-Eröffnungsfest am Freitag, den 26.04.2019 ein.
Von 15:00 bis 18:00 Uhr wird auf dem Kinderspielplatz am Wasserturm im Volkspark die Spielmobilsaison mit vielen bunten Spielen und Aktionen wie Rollbahn, Großspielgeräten, Hüpfburg, Riesenseifenblasen und Stockbrot gefeiert.

Auch dieses Jahr werden wieder drei  kostenlose Shuttlebusse für Kinder und Eltern zum Eröffnungsfest fahren. Nach der Veranstaltung fahren die Busse in umgekehrter Folge auch wieder zurück. Hier die Fahrzeiten und Routen der drei kostenlosen Shuttlebusse:

BUS 1
14:00 Uhr HST Lundweg
14:10 Uhr HST Adelby Schule
14:20 Uhr HST Mozartstraße
14:30 Uhr HST Osterallee/Kiefernweg
14:40 Uhr HST Twedter Plack
14:50 Uhr Wasserturm
Um 17:30 Uhr fährt dieser Bus auf umgekehrten Weg zurück

BUS 2
14:00 Uhr HST Jägerweg/Weiche
14:05 Uhr Friedensweg / Unterkunft
14:15 Uhr Graf-Zeppelin-Str. / Unterkunft
14:20 Uhr HST Falkenberg
14:25 Uhr HST. EXE – Jugendzentrum
14:35 Uhr HST. Deutsches Haus
14:40 Uhr HST. Glücksburger Str.
14:50 Uhr Wasserturm
Um 17:30 Uhr fährt dieser Bus auf umgekehrten Weg zurück

BUS 3
14:00 Uhr HST Waldstraße
14:05 Uhr HST Harrisleer Kreuz
14:10 Uhr HST Am Katharinenhof
14:15 Uhr HST Bauerlandstraße
14:20 Uhr HST Am Lachsbach
14:25 Uhr HST Junkerholweg
14:30 Uhr HST Nordertor
14:35 Uhr HST Schiffbrücke
14:45 Uhr Wasserturm
Um 17:30 Uhr fährt dieser Bus auf umgekehrten Weg zurück

Das Spielmobil ist mit einem orangenen und buntbeklebten Spielmobil unterwegs und bietet von April bis September kostenfreie sozialpädagogische Spielaktionen auf verschiedenen Spielplätzen sowie auf Spiel- und Stadtteilfesten im Stadtgebiet Flensburgs an.

Der Spielmobilfahrplan 2019

In den Sommerferien organisiert das Spielmobilteam mit vielen Kooperationspartnern den Ferienpass der Stadt Flensburg.

Im Winter führt das Spielmobilteam verschiedene Projekte und Maßnahmen in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit durch.

Das Spielmobilteam beteiligt Kinder, Eltern und Anwohner bei Neu- und Umgestaltungsmaßnahmen von Spielplätzen und Spielräumen und ist für die Planung von Spielräumen im Stadtgebiet zuständig.

Das Spielmobilteam der Stadt Flensburg  ist im Kinder-und Jugendbüro in der Schützenkuhle 26  unter 0461 85 21 03 oder per Mail kinder-und-jugend-buero@flensburg.de zu erreichen.

Der Spielmobilfahrplan 2019 ist auch online unter
https://www.flensburg.de/PDF/Spielmobilf_Fahrplan.PDF?ObjSvrID=2306&ObjID=9454&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1554707342 zu finden. Er wird auch in gedruckter Form verteilt.

 

 

 

Pro-Kopf-Einkommen: Flensburg bleibt im bundesweiten Vergleich eins der Schlusslichter

Ergebnisse einer Studie zu den Einkommensunterschieden in den 401 bundesdeutschen Kreisen und Städten

Das durchschnittliche verfügbare Einkommen pro Kopf beträgt in Flensburg laut einer  Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung 18.481 Euro. Damit ist es das zweitniedrigste in den westlichen Bundesländern. Nur Gelsenkirchen steht mit 16.203 Euro noch schlechter da. Aber auch im Ranking und Vergleich mit den ostdeutschen Kreisen und Städten steht Flensburg kaum besser da. Ebenso erstaunlich: Der reale Zuwachs seit 2000 beträgt in Flensburg 1,7 %. Anders ausgedrückt, das Durchschnittseinkommen in unserer Stadt sank seit dem Jahr 2000 real um eben diesen Wert, während deutschlandweit das Durchschnittseinkommen real um 12,3% stieg.

Interaktive Karte zur Auswertung

Hier der Pressetext der Hans-Böckler-Stiftung vom 24.04.2019:

Interaktive Karte zur Auswertung unter: https://www.boeckler.de/wsi_118958.htm

Daten zu allen 401 Kreisen und kreisfreien Städten

Regionale Einkommen in Deutschland: In einigen Kreisen höher als in Luxemburg, in anderen auf dem Niveau von Korsika

„Einheitliche“ oder „gleichwertige“ Lebensverhältnisse in der gesamten Bundesrepublik zu erreichen – diesen Auftrag stellt das Grundgesetz der Politik seit fast 70 Jahren. Wie schwer das Ziel aber einzulösen ist, zeigt ein detaillierter Blick auf die durchschnittlichen verfügbaren Einkommen der Privathaushalte in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten: Sie sind im bundesweit „wohlhabendsten“ Landkreis Starnberg bei München mit 34.987 Euro pro Person und Jahr mehr als doppelt so hoch wie in der Stadt Gelsenkirchen, die mit 16.203 Euro Pro-Kopf-Einkommen das Schlusslicht bildet. Neben Teilen des Ruhrgebiets, des Saarlands und von Niedersachsen liegt vor allem Ostdeutschland knapp 30 Jahre nach der „Wende“ weiterhin deutlich zurück: In nur sechs von 77 Ost-Kreisen und kreisfreien Städten überschreitet das Einkommen pro Kopf die Marke von 20.000 Euro, während im Westen 284 von 324 Kreisen und Städten darüber liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Daten für alle 401 Kreise und kreisfreien Städte sind über eine interaktive Karte und Tabellen erschlossen.

Für ihre Studie haben die WSI-Experten Dr. Eric Seils und Dr. Helge Baumann die neuesten verfügbaren Einkommens-Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ausgewertet. Im deutschen Durchschnitt, zu dem vorläufige Daten für das Jahr 2018 vorliegen, beträgt das verfügbare Einkommen pro Person 23.295 Euro. Die neuesten Regionaldaten für Städte und Gemeinden reichen bis 2016. Das verfügbare Einkommen eines privaten Haushaltes ist das Einkommen nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers, das für den Konsum verwendet oder gespart werden kann.

Nach Abzug der Preissteigerung sind die verfügbaren Einkommen zwischen 2000 und 2018 im deutschen Durchschnitt um immerhin 12,3 Prozent gewachsen. In Ostdeutschland waren die realen Zuwächse mit 13,9 Prozent zwischen 2000 und 2016 etwas höher als im Westen – bei deutlich niedrigerem Ausgangsniveau. Dadurch kam es zu einer langsamen Annäherung zwischen beiden Landesteilen. Lag das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen zur Jahrtausendwende noch bei 81,5 Prozent des Westniveaus, waren es 2016 knapp 85 Prozent.

Während in beiden Landesteilen in der großen Mehrheit der Städte und Kreise die durchschnittlichen verfügbaren Einkommen seit der Jahrtausendwende also real gewachsen sind, gingen sie in 33 Kreisen und Städten gegen diesen Trend zurück. Den stärksten inflationsbereinigten Verlust verzeichnete die Stadt Offenbach, wo die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen um 8,7 Prozent gefallen sind.

Den bundesweit stärksten Anstieg gab es in Heilbronn, wo das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen seit der Jahrtausendwende real um 43 Prozent gewachsen ist (in den vergangenen Jahren dann allerdings nicht mehr). Mit 32.366 Euro im Jahr liegt die württembergische Stadt bundesweit an zweiter Stelle. Allerdings dürften das hohe Durchschnittseinkommen und die kräftige Steigerung seit der Jahrtausendwende auch damit zu tun haben, dass in Heilbronn mit seinen etwa 125.000 Einwohnern mehrere sehr reiche Personen gemeldet sind – darunter der Milliardär Dieter Schwarz, dem der Handelskonzern Lidl gehört. Sehr hohe Einkommen von Einzelpersonen erhöhen den allgemeinen Durchschnitt. Grundsätzlich gilt, dass das Durchschnittseinkommen (arithmetisches Mittel) gegenüber Ausreißern nach oben sehr empfindlich ist. Das wirkt sich in kleineren Städten stärker aus als in Metropolen.

Zusammen mit dem Kreis Starnberg und dem Hochtaunuskreis (31.612 Euro) zählt Heilbronn zu den drei deutschen Gebietskörperschaften, in denen das durchschnittliche verfügbare Pro-Kopf-Einkommen höher ist als im reichsten EU-Land Luxemburg (30.600 Euro). In den Regionen mit dem niedrigsten Durchschnitt – neben Gelsenkirchen etwa die Stadt Duisburg (16.881 Euro), Halle an der Saale (17.218 Euro), der Landkreis Vorpommern-Greifswald (17.303 Euro) sowie Frankfurt an der Oder (17.381 Euro) – ist das Einkommensniveau hingegen vergleichbar mit dem landesweiten Durchschnitt in Italien oder den Einkommen auf Korsika.

Die Einkommen in den 15 größten deutschen Städten liegen im Mittel dieser Gruppe zwar etwas über dem Bundesdurchschnitt, allerdings ist die Spreizung sehr groß: Während München, Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg bundesweit zum Fünftel mit den höchsten durchschnittlichen Haushaltseinkommen zählen, gehören Leipzig oder Duisburg zu den 20 Prozent mit den im Durchschnitt „ärmsten“ Einwohnern. Zudem fielen die realen Einkommenszuwächse in allen 15 Städten seit 2000 unterdurchschnittlich aus. In Essen und Nürnberg gingen die Pro-Kopf-Einkommen preisbereinigt sogar spürbar zurück. Hinzu kommt: Da Wohnkosten ebenfalls aus dem verfügbaren Einkommen bezahlt werden, dürften steigende Mieten insbesondere in den wachsenden Metropolen die finanziellen Möglichkeiten vieler Bewohner beschränken.

Weitere Informationen:

Eric Seils, Helge Baumann: Verfügbare Haushaltseinkommen im regionalen Vergleich. Auswertung im WSI-Verteilungsmonitor.

Interaktive Karte zur Auswertung

Siehe auch den Beitrag auf shz.de vom 11. Oktober 2017

Statistikamt Nord : Arbeitnehmer in SH haben Durchschnittseinkommen von 35.443 Euro
Kiel | Schleswig-Holsteins Arbeitnehmer haben ein Durchschnittseinkommen von 35.443 Euro. Im Jahr 2013 brachten die 1,37 Millionen Lohn- und Einkommensteuerpflichtigem im Land Einkünfte in Höhe von insgesamt 48,58 Milliarden Euro nach Hause, wie das Statistikamt Nord am Mittwoch mitteilte.
Zwei Drittel der Beschäftigten verdienten laut den Statistikern aber weniger als das Durchschnittseinkommen. Das liegt auch an den exakt 547 Einkommensmillionären“, die es im nördlichsten Bundesland 2013 gab.
Weiterlesen unter: Quelle https://www.shz.de/18047726 ©2019

Mehr auch in einem SPIEGEL-Online Beitrag vom 24.04.2019:

Regionaler Vergleich: Wo der Wohlstand wohnt
Wohnen Sie in einer reichen oder armen Region? Eine Studie zeigt die durchschnittlichen Einkommen in den 401 Kreisen und Städten Deutschlands. Hier können Sie nachsehen, wie es in Ihrer Gegend aussieht.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/einkommen-die-401-kreise-und-staedte-deutschlands-im-ueberblick-a-1263994.html

Wald an der Schleswiger Straße: Offener Brief von Dr. Thomas Gädeke zu den Planungen im Bahnhofsviertel

Zum Streit um das Waldstück an der Schleswiger Straße und das geplante Hotelprojekt im Bahnhofsviertel erreichte uns ein Offener Brief von Anwohner Dr. Thomas Gädeke, den wir untenstehend dokumentieren:

 

An
Frau OB*in  Simone Lange
und Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschuss

Rathausplatz 1
24931 Flensburg

 

Flensburg, den 22.4.2019

Offener Brief zu den Planungen Hotel/Parkhaus im Bahnhofsviertel

Die Tage des Bahnhofs als Fernbahnhof sind gezählt. Wenn Flensburg sich anstrengt, kann es einen Fernbahnhof in Weiche erhalten. Wozu dann ein Riesenhotel abseits von Zentrum und Fernbahnhof? Die überall zu greifenden Diskussionen und Entwicklungen zur Mobilität und der Zukunft des Automobils sind gewiss nicht abgeschlossen, zeigen aber eines deutlich: so wie bisher wird es nicht weitergehen. Das Auto als Prestigeobjekt und das Auto als individueller Besitz werden in Kürze ausgedient haben. Dafür ein Riesenparkhaus mit einschneidendem Eingriff in die Natur, Gefährdung vorhandener Bebauung durch den zu erwartenden Hangrutsch, geschützte Fledermäuse, grüne Lunge – alles egal für das Denken von Gestern?

Die Behauptung, der Hang bleibe lt. Gutachten bei den Baumaßnahmen stabil, ist zu hinterfragen. Aus beiden geotechnischen Gutachten gehen keinerlei Informationen über die Hangstabilität hervor, sondern sie drehen sich ausschließlich um die Gründungsmaßnahmen und die Wasserhaltung während der Baumaßnahmen. Mir scheint, es gibt nur die beiden geologischen Gutachten 1 und 2, welche nicht sorgfältig gelesen wurden, wenn aus ihnen die Hangstabilität abgeleitet wurde.

Flensburg hat mutig beschlossen, alsbald klimaneutral zu sein. Wie soll das gelingen, wenn durch Monsterbauten die notwendigen Frischluftschneisen in die Innenstadt verstopft werden? Flensburg will eine grenzübergreifende Landesgartenschau ausrichten. Wie passt das zur ernsthaft geplanten Entwidmung eines Waldes im Innenstadtbereich, statt den Bereich Valentiner Allee gärtnerisch zu ertüchtigen und zu einem bleibenden Erholungsbereich im Zusammenhang mit der Gartenschau zu machen?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Gädeke

 

Zum Thema auch der AKOPOL-Beitrag vom 21.04.2019, da findet sich auch der Plan für die drohenden Baumfällungen:
Waldstück an der Schleswiger Straße: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollendete Tatsachen schaffen?
unter: https://akopol.wordpress.com/2019/04/21/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-unter-ausschluss-der-oeffentlichkeit-vollendete-tatsachen-schaffen-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Siehe dazu ebenfalls den AKOPOL-Beitrag vom 03.11.2018:
Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen? BürgerInnen kämpfen gegen drohende Abholzung und Hotelneubau
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

Fridays for Future – Demo mit Radcorso in Flensburg am 27.04.2019 um 10 Uhr ab Harniskaispitze

Aufruf:

„Liebe FFF-Mitstreiter*innen in Flensburg und Umgebung!

Am nächsten Samstag, den 27.04. findet um 10:00 Uhr endlich die nächste Demo statt!

Wir wollen uns gemeinsam aufs Rad schwingen und, dem Beispiel einer ,,Critical Mass“ folgend, eine kleine Stadttour über die Hauptverkehrsadern Flensburgs machen.

Einige von uns werden am Harniskai bleiben und dort gebrauchte T-shirts, die ihr gerne mitbringen könnt, mit dem FFF-Logo bedrucken. Wir haben als Druckfarbe Dunkelgrün, für T-shirts in beige, weiß etc., und Gelb für die dunkleren Kleidungsstücke.

Start- und Endpunkt ist die Harniskaispitze (wo früher die Luftschlossfabrik war).

Wir freuen uns auf euch!“

Für alle, die nicht wissen, um was es geht:

Dass etwas für den Klimaschutz getan werden muss, ist offensichtlich! Genauso unverkennbar ist aber leider, dass noch viel zu wenig dafür getan wird.

Die Klimaschutzziele, die der Bundestag 2010 verabschiedet hat, werden definitiv nicht erreicht, solange Deutschland nicht aus der Kohleenergie aussteigt. Ein Plan dafür, wie der Treibhausgasausstoß in Einklang mit den EU-Zielen um 80-95% reduziert werden kann, liegt noch in weiter Ferne. Dies hat gravierende Folgen für unsere Umwelt und wirft die essentielle Frage auf: Wie steht es um unsere Zukunft auf einem Planeten, der auf eine Klima- und Umweltkatastrophe zuläuft?

Es geht um unsere Zukunft! Daher stehen wir auf und tun was für sie! Unter dem Motto „Friday for Future“ gehen tausende Schülerinnen und Schüler weltweit auf die Straße und streiken, um die Klimaziele durchzusetzen und für den Umweltschutz zu kämpfen. Auch wir sind gefragt! Seid ihr dabei?

Fridays for Future – Termine und Vernetzung

„We can no longer save the world by playing by the rules. It’s time to rebel to save the future.”
– Greta Thunberg, 15-jährige schwedische Klimaaktivistin im Streik

Der Klimawandel wartet nicht auf unseren Schulabschluss. Er ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Gleichzeitig unternehmen unsere Politiker*innen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Deshalb streiken nun fortan Schüler*innen sowie Azubis, Studierende und andere junge Menschen aus aller Welt jeden Freitag für das Klima und den sofortigen Kohleausstieg.

Alle aktuellen Termine, Infos und WhatsApp-Gruppen findet ihr auf fridaysforfuture.de

Seid ihr dabei?

Hinweis: Die Aktionen werden von Schüler*innen und Student*innen selbst organisiert. Der Arbeitskreis Kommunalpolitik Flensburg ist nicht Mitveranstalter, unterstützt die Schüler*innen und Student*innen aber und informiert über die Aktionen.

Waldstück an der Schleswiger Straße: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit vollendete Tatsachen schaffen?

Plan für die Baumfällungen – Mehr als 60 Bäume sind mit X markiert

Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Kahlschlag als „Waldumwandlung“?

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Die Planungen für ein neues Hotel in der Bahnhofstraße, das von der Steigenberger-Kette betrieben werden soll, sorgen weiterhin für Ärger bei Anwohnern und zahlreichen Bürgern. Die beiden Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz wollen einen siebenstöckigen Neubau mit über 38 Meter Höhe zwischen Bahnhofstraße und Schleswiger Straße platzieren und gleichzeitig auch ein ebenso hohes Parkhaus bauen. Auch die angrenzenden Flächen um das alte Postgebäude sollen umgekrempelt werden.
Insbesondere für das Parkhaus müssten die Investoren allerdings bis hinauf in den Hang zur Schleswiger Straße bauen. Damit sind nicht nur erhebliche Risiken für die Hangstatik und angrenzenden Häuser an der Schleswiger Straße verbunden. Am Hang zwischen der Schleswiger Straße und der Bahnhofstraße befindet sich zudem auch ein Waldstück, in dem es noch einen Teil der Valentiner Allee gibt. Diese wurde um 1880 geplanzt und verlief einst am inzwischen zugeschütteten Mühlenteich entlang. Für den Neubau des Hotels und des Parkhauses sollen zahlreiche Bäume gefällt werden. Dagegen laufen die betroffenen Anlieger an der Schleswiger Straße bereits seit anderthalb Jahren Sturm.

Auch ein von der Stadt Flensburg in Auftrag gegebenes Gutachten vom Biologenbüro GGV macht deutlich, dass es sich bei dem Wald um ein besonders wertvolles und schützenswertes Biotop handelt. Das ökologische Gutachten vom 14. September 2018 kommt sogar zu dem Schluss: „Das Plangebiet hat eine lokal bedeutsame ökologische Funktion für Fledermäuse und stellt innerhalb der Stadt Flensburg mit vier nachgewiesenen Arten ein schützenswertes Habitat dar.“ Und weiter heißt es im Gutachten: „Nicht ausgeglichen werden kann der Biotopverbund, daher muss ein möglichst breiter Gehölzbereich erhalten bleiben.“ Das Kieler Umweltministerium hatte schon am 28. Mai 2018 in einer Antwort auf ein Schreiben von Anwohner Claus Kühne deutlich gemacht, dass es sich bei dem genannten Gebiet um eine Waldfläche handelt, die nach dem Landeswaldgesetz unter besonderem Schutz stehen würde.  Diesen Status aufzuheben sei sehr schwierig, zumal der Wald für die Erholung der Bevölkerung von wesentlicher Bedeutung sei. Einen Eingriff in den Wald und die Fällung von Bäumen befürwortet das Ministerium daher nicht.

Da sich weder die Parteien noch die Stadt Flensburg von den Gutachten beeindrucken ließen, starteten Claus Kühne und seine Mitstreiter neben einer Petition auf Papier eine Online-Petition (zu der geht es hier: http://www.grain.one/schuetztunserealtenriesen/ ) mit dem Ergebnis, dass sich inzwischen über 77.000 Bundesbürger für den Erhalt des Waldes ausgesprochen haben. Ebenso hat Claus Kühne  Oberbürgermeisterin Simone Lange in einem Brief über die Petition informiert. Frau Lange scheine aber die Kritik an dem geplanten Bauvorhaben und dem drohenden Kahlschlag am Hang nicht besonders ernst zu nehmen, erklärt Claus Kühne.

Obwohl der NABU, Greenpeace, der BUND, der Umweltbeirat mit Uwe Maßheimer und der einberufene Gestaltungsbeirat sich ebenfalls frühzeitig gegen das geplante Bauvorhaben ausgesprochen haben, unterstützen die meisten Ratsfraktionen weiterhin den Bau des Hotels und Parkhauses. Erstaunlicherweise haben die Flensburger Grünen und ihre Ratsmitglieder bisher noch keine klare Position. Bisher haben sie nicht deutlich gemacht, ob oder wie sich sich für den Wald einsetzen wollen.

Da bestimmte Abstandsgrenzen zu dem Wald eingehalten werden müssen, soll das Bauvorhaben realisiert werden, will man nun versuchen den Schutzstatus für dem Wald aufzuheben bzw. auf bestimmte Flächen einzuschränken. Damit könnten dann alle mit einem „X“ gekennzeichneten Bäume gefällt werden, wie man diesem Plan entnehmen kann. Im technischen Rathaus spricht man allerdings nicht von Kahlschlag, sondern weist daraufhin, dass für einige Teile des Hangs im Gegenzug eine „Waldumwandlung“ vorgesehen sei. Was nur bedeutet, dass dort lediglich auf Fällungen verzichtet wird.

Dennoch hält man bei der Stadt aber in diesem Zusammenhang von Transparenz und Bürgerbeteiligung nicht viel. Denn jüngst wurden die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses von Carsten Barz vom Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Flensburg zu einer Ortsbesichtigung am Dienstag, den 23.04.2019 um 14.45 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Postgebäude eingeladen. Dort sollen die Planungen erläutert werden.

Besonders pikant dabei ist, dass dieser Termin ausschließlich Ausschussmitgliedern vorbehalten ist. Eine Begleitung der Ausschussmitglieder durch Presse und Öffentlichkeit ist nicht vorgesehen. Da stellt sich unweigerlich nicht nur für Claus Kühne die Frage, was hat das Planungsamt, was haben Herr Barz, seine Mitarbeiter und die Kommunalpolitiker zu verbergen?

Ein Grund mehr für alle interessierten und kritischen Bürger am kommenden Dienstag ebenfalls auf dem Treffen zu erscheinen und ihre Bedenken den Kommunalpolitikern und Mitarbeitern des Planungsamtes vorzutragen.

Siehe dazu ebenfalls den AKOPOL-Beitrag vom 03.11.2018:
Waldstück an der Schleswiger Straße – Profit vor Naturschutz und Anwohnerinteressen?BürgerInnen kämpfen gegen drohende Abholzung und Hotelneubau
unter: https://akopol.wordpress.com/2018/11/03/waldstueck-an-der-schleswiger-strasse-profit-vor-naturschutz-und-anwohnerinteressen/

Mehr zum Thema, dem neuen Hotelprojekt und den Gefahren für Wald und Hang auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 06.07.2018:
Geplanter Hotelneubau an der Bahnhofstraße sorgt weiter für Ärger – Stellungnahme von Anwohner Dr. Thomas Gädeke
https://akopol.wordpress.com/2018/07/06/geplanter-hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-sorgt-weiter-fuer-aerger/

Ebenso auch der AKOPOL-Beitrag vom 05.07.2018:
Hotelneubau an der Bahnhofstraße: Naturschutz in Flensburg – Nur eine Farce?
Scharfe Kritik am Bauvorhaben – Stellungnahme von Anwohner Claus Kühne
https://akopol.wordpress.com/2018/07/05/hotelneubau-an-der-bahnhofstrasse-naturschutz-in-flensburg-nur-eine-farce/

Zum Thema drei Beiträge auf shz.de:

Zum Problem des Hangs und der dortigen Häuser ein Beitrag auf shz.de. Da gibt es auch eine entsprechende Planskizze, die das Problem verdeutlicht. Carlo Jolly am 1. Febrauer 2018 auf shz.de Hotel und Parkhaus am Flensburger Bahnhof : Ohne Brücke zur Schleswiger Straße Quelle: https://www.shz.de/18964206 ©2018

Carlo Jolly am 28. Dezember 2017 auf shz.de Hotel- und Parkhaus-Planung in Flensburg : Es rumort am Hang des Mühlenteichs
Nachbarn an der Schleswiger Straße sind besorgt, dass eine geplante Parkpalette die Statik des sensiblen Geländes verändern könnte – Quelle: https://www.shz.de/18671291 ©2018

Joachim Pohl am 25. Juni 2018 auf shz.de Hotels in Flensburg : Steigenberger an der Bahnhofstraße
Von den drei aktuellen konkreten Hotel-Planungen ist das an der Bahnhofstraße das jüngste. Ebenso wie das am Rathaus geplante wird es das Quartier, in dem es vorgesehen ist, städtebaulich prägen. Die beiden Flensburger Investoren Ralf Hansen und Jan Duschkewitz haben es für das derzeit unbebaute Areal zwischen der Bahnhofstraße und dem Hang hinauf zur Schleswiger Straße vorgesehen.
Quelle: https://www.shz.de/20242492 ©2018

 

Rund 100 Teilnehmer beim Ostermarsch 2019 am 19.4. von Schleswig nach Jagel

Fotos vom Ostermarsch 2019 von Schleswig nach Jagel

Ostermarsch Flensburg 2019: Über 150 TeilnehmerInnen demonstrierten für Abrüstung und Frieden auf der Welt

Fotostrecke vom Ostermarsch Flensburg am 20.04.2019:

Fotos von Jörg Pepmeyer

Startpunkt des Ostermarsches ist der Platz am Nordertor mit einer Ansprache eines Vertreters der LINKEN.

Dann geht es weiter zur Flensburger Dépendance des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Dort spricht ein Vertreter der DFG-VK.

Der  Demonstrationszug auf der Schiffbrücke

Auf dem Nordermarkt. Es spricht ein Vertreter der Grünen.

Die Demonstranten vor dem Hebroni-Denkmal, das an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnert, gegenüber vom Polizeigebäude. Khaled spielt auf der Oud.

Ein Vertreter von aufstehen spricht in der Großen Straße.

Vor dem Deserteurs-Denkmal von Miloudi Assila spricht ein Vertreter von Fridays for Future.

Und die Pröbstin des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg.

Stylianos und Khaled vom Intercultural music project Neustadt setzen den Schluss-Akkord unter die  Veranstaltung.

Rainbow Cinema vom 25.04. bis 01.05.2019 in Flensburg

Im Vorfeld der Rainbow Days 2019 – #Flensbunt (10. – 17. Mai) startet am 25. April das Rainbow Cinema im 51 Stufen Kino – Im Deutschen Haus in Flensburg. Gezeigt werden drei Filme zur Einstimmung der bunten Tage in Flensburg jeweils um 20:30 Uhr:

25.04. Der verlorene Sohn
26.04. Rafiki
27.04. Alle Farben des Lebens
28.04. Der verlorene Sohn
29.04. Rafiki
30.04. Alle Farben des Lebens
01.05. Der verlorene Sohn

Wir möchten mit den Filmen neben der LSBTIQ Thematik auch aktuelle politische Diskussionen (z.B. Konversionstherapien, Frauenrechte, Diskriminierung) aufgreifen und zum Austausch anregen. Dazu werden wir vor und nach den Filmen vor Ort sein und für Fragen und Informationen zur Verfügung stehen.

Die Filmreihe findet in Kooperation des 51 Stufen Kinos mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg, des Lesben- und Schwulenverbandes in Schleswig-Holstein und dem Arbeiskreis Vielfalt statt.

Der offene Arbeitskreis Vielfalt besteht aus einer Vielzahl an Flensburger Institutionen, Vereinen, Initiativen und Privatpersonen, die sich regelmäßig treffen, um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung und Vorurteile abzubauen und Akzeptanz und Respekt zu fördern. Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis vom Verein SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e.V. aus Flensburg, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD Schleswig-Holstein e.V.) und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg.

Programminfos auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/269584457309825/?event_time_id=269584480643156

 

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