Archiv für den Tag 29. April 2019

Gewaltsamer Übergriff von Mitgliedern des „Revolutionären Kollektivs Flensburg“

„Jugendwiderstand“ und „Revolutionäres Kollektiv“: Hass- und Gewaltparolen an Flensburger Häuserwänden

Bericht vom 26.4.2019 auf Indymedia.org

In der Nacht vom 19.4 auf den 20.4 ist es in Flensburg zu einem Übergriff von zwei Mitgliedern des Revolutionären Kollektivs auf zwei Menschen vor dem Infoladen Subtilus gekommen.

Während die weiblich gelesene Person (im folgenden M.) noch dabei war den Infoladen zu schließen, sah die männlich gelesene Person (N.) auf dem Bürgersteig die beiden Leute vom RK. Diese waren gerade dabei ihre Köpfe zusammen zu stecken und schienen etwas zu besprechen.

Auf ein „Moin“ seitens N. antworteten die zwei Männer vom RK damit, das sie auf ihn losgingen, ihm ins Gesicht schlugen und anfingen ihn zu treten.

N. wehrte sich und M., die bemerkte was passiert, mischte sich in die Situation ein und schrie die beiden an. Sie zog einen der beiden von N. weg, stellte sich dazwischen und schrie sie weiter an, sie sollen abhauen.

Daraufhin zogen sich die beiden zurück. Sie waren anscheinend überfordert davon, noch einer Person gegenüber zu stehen und konnten mit einer Frau, die sich nicht passiv gibt, sondern eingreift, nicht umgehen.

In ihrer Geschichtsschreibung wurden die beiden von N. aus dem Infoladen heraus mit Teleskopstock und Pfefferspray angegriffen, was nur daran gescheitert ist, das M. ihn davon abgehalten habe, den beiden hinterher zu laufen.

Das Mitglieder des „Revolutionären Kollektivs Flensburg“ eine Nacht vor einem Fan-Treffen der rechts-deutschrock Band Freiwild, nichts besseres zu tun haben als Menschen vor dem Infoladen aufzulauern und dann zu versuchen sie zu verprügeln macht uns sprachlos.

Das sie ihre „Heldentaten“ abstreiten ist, nach dem Vorfall bei Black Mosquito (https://de.indymedia.org/node/29988), der von Seitens des RK als False-Flag-Aktion dargestellt wird um den Umsatz zu steigern, alles andere als verwunderlich.

Auch die Vorfälle bei der Demo des Palästinensichen Vereins, an der sie teilgenommen haben, reihen sich ein in ihre gewaltsuchende, mackerhafte Feindbild-Politik.(https://rkwatchfl.noblogs.org/post/2019/04/26/bericht-zur-rk-demo-30-03/)

Mist bauen und diesen danach zurecht zu lügen, scheint Teil ihrer Revolutionären Praxis zu sein.

Für uns ist das ganz klar kein Angriff auf Einzelpersonen. Getroffen hat es in diesem Fall zwei, gemeint sind wir mit diesem Angriff alle!

Wir fordern das RK auf, sich zu verpissen!

Wir lassen uns von euch nicht einschüchtern. Ihr könnt uns auflauern, angreifen und beschimpfen so viel ihr wollt, klein kriegen werdet ihr uns nie!

Weitere Infos zum „Revolutionären“ Kollektiv Flensburg unter: https://rkwatchfl.noblogs.org/

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Mehr zum Revolutionären Kollektiv Flensburg und seiner Gewaltbereitschaft gegen Linke und Libertäre auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 27.06.2018: Offener Brief von Flensburger Gruppen, Initiativen und Persönlichkeiten zum Revolutionären Kollektiv: „Innerlinke“ Gewalt und Frauenverachtung – ausgeschlossen! unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/27/offener-brief-zum-revolutionaeren-kollektiv-flensburg-innerlinke-gewalt-und-frauenverachtung-ausgeschlossen/

Ein Beitrag der DKP Flensburg vom 2.7.2018: Röhms Kindergarten maskiert sich als „Revolutionäres Kollektiv“ unter: https://dkpflensburg.wordpress.com/2018/07/02/roehms-kindergarten-maskiert-sich-als-revolutionaeres-kollektiv/

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Besonders aufschlussreich: Die Kameradschaft »Jugendwiderstand« und die Neonazis: Die maoistische Gruppe aus Berlin auf extrem rechten Wegen http://www.friedensdemowatch.com/2018/12/06/die-kameradschaft-jugendwiderstand-und-die-neonazis-die-maoistische-gruppe-aus-berlin-auf-extrem-rechten-wegen/

Ein Beitrag aus dem TAGESSPIEGEL vom 10.12.2018:  Gewalttätige Politsekte „Jugendwiderstand“ Maos Schläger aus Berlin-Neukölln
Der „Jugendwiderstand“ attackiert systematisch Andersdenkende – am liebsten ebenfalls Linke. Nun kommt raus: Ihr Wortführer ist ein Kreuzberger Kindergärtner. https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalttaetige-politsekte-jugendwiderstand-maos-schlaeger-aus-berlin-neukoelln/23729980.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird:Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

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Fashion meets Art – Die Ausstellung zum Projekt vom 04.05. bis 28.06.2019 bei In Kürze Kunst in Flensburg

Ausstellungseröffnung am Samstag, 04.05.2019 um 17 Uhr

Die studierte Modedesignerin Melanie Lüke initiierte eine gemeinschaftliche Näh- und Kunstaktion mit mehr als 30 Kreativen rund um den Projektraum Norder 147 zum Weltfrauentag am 08.03.2019.

Hierzu wurden Themen gesammelt und Stoffe zu Kleidern recycelt, welche dann als Leinwand dem künstlerischen Ausdruck dienten und bemalt, bedruckt, bestickt und verändert wurden. Ein Kleiderschnitt wurde so, vielfältig und durchaus provokant (O-Ton Presse) interpretiert und umgesetzt.

Insgesamt sind 24 Kunstwerke, Themen und Kleider entstanden und regen zum Austausch von Gedanken und Meinungen an.Eine Fotostrecke zeichnet noch einmal die Entwicklung des Projektes und das finale Defilee nach.

Die Kleider sind während der Ausstellung käuflich zu erwerben. Der Erlös geht an den Verein Frauenmantel e.V., Hilfe zur Selbsthilfe jugendlicher und erwachsener Frauen mit psychischen Störungen und Erkrankungen.Die Designerin und die Akteure freuen sich weiterhin über reges Interesse, eine Liste für Interessierte an der Aktion „Fashion meets Art“ 2020 liegt aus. Tragt euch ein und werdet Teil der Aktion! Im Herbst beginnen wir mit verschiedenen Inspirations-, Näh- und Kreativworkshops.

Unsere Vision ist es, das Projekt von Jahr zu Jahr wachsen zu lassen … es bleibt spannend.

Vita

Melanie Lüke wurde 1968 in Duisburg geboren. Nach dem Abitur und einer Lehre zur Bekleidungsschneiderin in der Industrie, studierte sie Modedesign in Düsseldorf.

Als Designerin in der Bekleidungsindustrie arbeitete sie bei verschiedenen Modeunternehmen, unter anderem bei Marc O ́Polo und Jake ́s in Stephanskirchen. Während dieser Tätigkeiten war sie viel unterwegs, in ganz Europa und in Fernost.

Seit 2004 lebt die Designerin in Flensburg. 2007 gründet sie das Designbüro io!pla.net und startet ihre erste Kinderkollektion „Tribute“, die Transformation von ernsten Business-Hemden zu unbeschwerten Kinderkleidern. Weitere Kollektionen folgen.

2009 verlagert sich ihr Schwerpunkt in Richtung Möbeldesign und Interieur. Mit viel Engagement entwickelt sie Konzepte für private und öffentliche Lebensräume. Große künstlerische Dekorationen runden ihr Portfolio ab.

2018 entwirft die Designerin Hundebetten und Textiles für ein regionales Unternehmen.

In unterschiedlichsten Segmenten gestalterisch tätig zu sein und die Herausforderung innovative Projekte flexibel umzusetzen, begeistert sie immer wieder aufs Neue!

Diese natürliche Freude sieht man deutlich im Ergebnis dieses innerhalb von nur 6 Wochen initiierten und umgesetzten Projektes „Fashion meets Art“.

 

in-kuerze-kunst

Norderstraße 135
Flensburg 24939
Germany

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