Archiv für den Tag 17. April 2019

Studio 15│25 – Neuer Workshop am 27. und 28. April auf dem Flensburger Museumsberg

Jetzt Tickets sichern!

Studio 15|25 startet am 27. April mit einem weiteren Workshop für 15-25-Jährige auf dem Museumsberg Flensburg. „Hemd oder Hose“, das ist die Frage bei Sakir Gökcebag. Der international renommierte Hamburger Künstler erzielt mit einfachen Materialien verblüffende Ergebnisse. „Was gerade neben mir steht, kann genau das richtige Objekt sein“, erklärt Sakir. Seine Sicht auf Gegenstände ist stets humorig, nie banal. Gearbeitet wird auch im Workshop mit bekannten Alltagsmaterialien – mit Hemden und Hosen. Wem das zu einfach klingt, der sollte sich überraschen lassen, was man aus diesem Material so alles zaubern kann. Kunst muss nicht kompliziert sein! Gemeinsam mit dem Künstler experimentieren die TeilnehmerInnen mit dem Einfachen und gehen auf eine poetisch-humorvolle Entdeckungsreise. Dabei entstehen eigene Kunstwerke und Installationen. Sakirs Motto ist: „Die Kreativität gehört nicht nur dem Künstler, sondern allen Leuten!“ Der Workshop läuft am Samstag, dem 27. April von 11-16 und am Sonntag, 28. April von 10-15 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €, die Verpflegung ist inbegriffen. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.studio15-25.de.

Kunst für und mit uns! Das ist die Devise beim Studio 15 │ 25. Zehn Workshops mit Künstlern aus Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und Berlin finden in extra eingerichteten Studioräumen statt. Die Räume sind Atelier und Ausstellungsraum zugleich. Hier entsteht eine sich ständig verändernde Ausstellung unter aktiver Mitarbeit der teilnehmenden 15–25-Jährigen.

Werbeanzeigen

„Wir sagen Tschüss!“ am 20. April auf der Flensburger Exe

Samstag, 20. April um 13:00 Uhr
Parkplatz Exe · Flensburg

Die rechtspopulistische Band Frei.Wild hat für den 20. April von 13-14.30 Uhr eine Kundgebung auf der Exe in Flensburg angemeldet und ihren Fans eine Veranstaltung der besonderen Art versprochen. Im Anschluss wird das Publikum ab 16 Uhr mit Bussen zum Ausweichkonzert in Pahlen transportiert. Es werden viele Fans erwartet und die Band macht keinen Hehl daraus, dass diese Veranstaltung als Vergeltungsschlag für das abgesagte Konzert zu verstehen ist.

Frei.Wild ignoriert die geschichtliche Verantwortung Flensburgs und die Bedenken bezüglich des gewählten Veranstaltungsdatums. Selbst wenn das Datum zufällig gewählt sein sollte, erscheint es zynisch, dass ausgerechnet am 130. Geburtstag Hitlers ein Treffen in Flensburg stattfinden soll, das auch ein rechtsextremes Publikum anspricht. Denn allein die Tatsache, dass die Band immer wieder ihr Publikum dazu anweist, bei den Konzerten auf verbotene Symbole und Parolen zu verzichten, spricht für sich: Die Inhalte der Band sind auch für extreme Rechte anschlussfähig, diesbezügliche Äußerungen und Handlungen sollen aber vermieden werden, um den Schein in der medialen Außenwirkung zu wahren.

Völkisches Gedankengut ist keine arglose Kunst und Nationalismus keine harmlose Meinung. Die von Frei.Wild propagierte Ideologie trägt aktiv zu Verstärkung von Vorurteilen und Feindbildern und einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft bei. Bei unseren bisherigen Gesprächen mit den Fans ist sehr deutlich geworden, dass Frei.Wild mit ihrer Botschaft gerade bei jungen Menschen mit weniger politischem und geschichtlichem Hintergrundwissen aktiv zur Meinungs- und Identitätsbildung beiträgt und dabei vorhandene Ressentiments legitimiert und verstärkt.

Am 20. April beginnt um 11 Uhr am Nordertor mit dem jährlichen Ostermarsch eine der wichtigsten Veranstaltungen in Flensburg für Frieden und wertschätzendes Miteinander. Der Demonstrationszug endet am Deserteursdenkmal. Beteiligt euch am Ostermarsch!
Im Anschluss geht es zur Exe, um gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt in Flensburg zu setzen! Bringt eure Freund*innen und Familie sowie Gesangslaune mit!

Wir sagen Tschüss! Kein Forum für Nationalismus! Nicht am 20. April, nicht in Flensburg, nicht in Zukunft und nicht anderswo!

Veranstalter: Diversity Zone

Am Abend des 20. April gibt es zudem eine Veranstaltung mit dem Titel:

„Keine Party für Nationalismus“ – Konzert und Party

im Tableau Kulturcafé
Kurze Straße 1, 24937 Flensburg

Wir möchten gemeinsam das bunte Miteinander in Flensburg feiern und laden euch hiermit herzlich zu einer Party für Vielfalt mit Hutkonzert ein. Freut euch auf erstklassige Livemusik, viele unterschiedliche Menschen und einen schönen Abend!
(Details zum Konzert folgen)
Einlass ab 18 Uhr.

Nationalismus und die damit einhergehende Abwertung und Ausgrenzung von Menschen, die »nicht dazu gehören« stellt eine der größten Verhinderungen eines gelingendes Miteinanders dar. Der Wunsch nach einem gleichberechtigten Zusammenleben in Vielfalt wird aber glücklicherweise immer noch von sehr breiten gesellschaftlichen Kreisen getragen. Diese Breite spiegelt sich auch in unserem Bündnis wider, dem neben den vielen Bands, Projekten, Vereinen, Parteien und anderen Organisationen auch viele Einzelpersonen aus Kultur, Kirche und Politik angehören.

Gastgeber: Diversity Zone

Streit um Frei.Wild-Konzert in Flensburg – Das zur historischen Verantwortung Flensburgs:

Inferno und Befreiung: Der letzte Spuk

Drei Wochen zwischen Größenwahn und Terror: In Flensburg versucht Hitlers Nachfolger Großadmiral Karl Dönitz noch bis zum 23. Mai 1945, das Deutsche Reich aufrechtzuerhalten. Ein Chronik von Gerhard Paul. Weiterlesen unter:
https://www.zeit.de/2005/19/A-Flensburg

Sozialsprechstunde der Bürgerbeauftragten am 25.04.2019 von 11-15 Uhr im Flensburger Rathaus

Beratung bei allen Fragen rund um das Sozialrecht und bei Problemen mit Behörden und Dienststellen

Um telefonische Anmeldung unter 0431/988-1240 wird gebeten

Mehr zu Samiah El Samadoni auch hier: https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/bb/

Flensburg. Probleme bei Hartz IV, wie zum Beispiel mit der Übernahme der Kosten für Miete oder Heizung, mit der Hilfe zum Lebensunterhalt, dem Wohngeld oder auch mit Leistungen der Krankenkassen oder Schwierigkeiten beim Kindergeld – die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, hilft bei allen Fragen rund um das Sozialrecht. Darüber hinaus berät die Bürgerbeauftragte auch als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes und als Ombudsperson in der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen dieser Sprechstunde. Zudem ist die Bürgerbeauftragte auch Beauftragte für die Landespolizei und damit Ansprechpartnerin für Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern und Eingaben von Polizeibediensteten.
Die Bürgerbeauftragte berät unabhängig und kostenlos am
Donnerstag, den 25. April von 11 bis 15 Uhr Rathaus der Stadt Flensburg, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine telefonische Anmeldung unter 0431/988-1240 gebeten. Unter dieser Telefonnummer können Interessierte auch jederzeit telefonische Beratungstermine vereinbaren (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr).

Die Bürgerbeauftragte Samiah El Samadoni vertritt als unabhängige Stelle die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den Behörden, Dienststellen und Einrichtungen im Lande. Das spezialisierte Team im Büro der Bürgerbeauftragten bearbeitet jährlich rund 3500 Beschwerden von hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern auf dem Gebiet des Sozialrechts. Dabei geht es um die Erteilung von Auskünften, eine ausführliche Beratung zu den Leistungen, die beantragt werden können, die Rechte der Bürgerinnen und Bürger und auch um die Überprüfung von behördlichen Entscheidungen. Im Konfliktfall nimmt die Bürgerbeauftragte Kontakt zur Behörde auf und kann Einsicht in den Verwaltungsvorgang nehmen. Wenn es gewünscht ist, kann auch die Kommunikation mit der Behörde unterstützt werden.

Als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Landes hilft Samiah El Samadoni auch bei Benachteiligungen im Arbeitsleben und im Zivilrechtsverkehr auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. Auf Wunsch sucht sie das Gespräch mit diskriminierenden Arbeitgebern und Unternehmen.

Die Bürgerbeauftragte ist auch Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen sowie Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Personensorgeberechtigte bei Fragen zum SGB VIII sowie Problemen mit dem Jugendamt. Auch Fragen zu diesen Themen können im Rahmen der Sprechstunde vortragen werden.

Zudem hat die Bürgerbeauftragte seit dem 1. Oktober 2016 auch die Aufgabe als Beauftragte für die Landespolizei übernommen. In dieser Funktion können sich gleichermaßen Bürgerinnen und Bürger und Polizistinnen und Polizisten an sie wenden. Beschwerden und Eingaben können auch in dieser Sprechstunde vorgebracht werden.

Wo kann die Bürgerbeauftragte helfen?

Die Bürgerbeauftragte kann helfen und unterstützen in sozialen Angelegenheiten wie zum Beispiel:

  • Arbeits- und Ausbildungsförderung
  • Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV)
  • Gesetzliche Krankenversicherung
  • Gesetzliche Renten- und Unfallversicherung
  • Soziale Pflegeversicherung
  • Sozialhilfe, einschließlich Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Behindertenrecht
  • Soziales Entschädigungsrecht
  • Kinder- und Elterngeld
  • Wohngeld
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Mehr zum Thema Sozialrecht und „Hartz IV“ auch im AKOPOL-Blog unter: https://akopol.wordpress.com/hartz-iv/

%d Bloggern gefällt das: