Projektabschluss „Sich sicher fühlen – sich frei bewegen in Flensburg“

Flensburg. Auf Anregung des Gleichstellungsausschusses im Jahr 2017 wurde im letzten Jahr das Thema „Angsträume“ vom Gleichstellungsbüro aufgegriffen und das Projekt „Sich sicher fühlen – sich frei bewegen in Flensburg“ entwickelt. Ziel war die Sicherstellung eines uneingeschränkten Aufenthaltes und einer sicheren Bewegung für ALLE Flensburger*innen im gesamten Stadtgebiet – und zwar rund um das ganze Jahr.

Im Rahmen des Projektes konnten die Einwohner*innen per Postkarte oder digital die Orte an das Gleichstellungsbüro melden, an denen sie sich persönlich unsicher oder unwohl fühlen. Insgesamt kamen dabei rund 200 Rückmeldungen zusammen, die vom Gleichstellungsbüro sortiert und geclustert und dann an die zuständigen Fachbereiche weitergeleitet wurden.

Ende letzten Jahres wurden weiterhin durch Verwaltung und Politik insgesamt drei Ortsbegehungen durchgeführt, um sich zur besseren Einschätzung ein eigenes Bild von der Problemlage vor Ort verschaffen zu können. Dabei wurden insbesondere stark frequentierte Orte besucht (wie Nikolaikirchhof, Große St. Jürgen-Treppe, TSB-Gelände), aber auch innenstadtferne Orte (wie z.B. Sünderup).

Im Februar 2019 wird das Projekt nun abgeschlossen. Die Übersichtstabelle mit dem derzeitigen Stand der Dinge ist auf der Webseite „flensburg.de“ eingestellt worden und wird bei den weiteren Planungsvorhaben der Stadt weiterhin genutzt.

Neben den üblichen Möglichkeiten der Störungsmeldung direkt an die Stadtwerke oder an das TBZ über den ebenfalls sehr erfolgreichen Mängelmelder bleibt die Email-Adresse sicherfuehlen@flensburg.de weiterhin geschaltet und kann für sonstige Meldungen genutzt werden.

Insgesamt wurde das Projekt von den Einwohner*innen sehr gut aufgenommen. „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen“, erläutert Sandra Beck, Mitarbeiterin des Gleichstellungsbüros. „Viele Flensburger*innen begrüßten die Möglichkeit, ihre Anliegen auf sehr unkomplizierte und niedrigschwellige Weise an uns weitergeben zu können.“

Gleichstellungsbeauftragte Verena Balve freut sich außerdem über die gute innerdisziplinäre Zusammenarbeit im eigenen Hause: „Wir möchten uns dabei insbesondere bei den Stadtwerken, dem TBZ und der Abteilung Strategische Projekte, Verkehr und Umwelt für die gute Kooperation bedanken.“

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Veröffentlicht am 28. Februar 2019, in Bürgerbeteiligung, Daten und Zahlen, Gender, Inklusion und Integration, Kultur, Kulturtipps, Rat & Ausschüsse, Soziales. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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