Archiv für den Monat Januar 2019

Flensburg und Handewitt ehren am 04.02.2019 ihre acht SG Welt- und Vizeweltmeister

Eintrag in das goldene Buch der Stadt und öffentliche Feier um 14:30 Uhr in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Flensburg. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Handball-WM 2019 einen klasse 4. Platz errungen. Im Norden Deutschlands aber feiert man sogar den Weltmeistertitel.
Aus gutem Grund. Denn nur durch den sportlichen Einsatz der hier beheimateten Spieler der SG Flensburg-Handewitt konnten die norwegische und dänische Nationalmannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft so erfolgreich abschneiden.

Die Stadt Flensburg und die Gemeinde Handewitt sind stolz auf „ihre SG Jungs“, die nun mit jeweils vier Gold- und Silbermedaillen im Gepäck zurückgekehrt sind und möchten diese öffentlich ehren.

Hierzu werden Flensburgs Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Oberbürgermeisterin Simone Lange sowie Handewitts Bürgermeister Thomas Rasmussen und sein Bürgervorsteher Wolfgang Hennig die SG Spieler Lasse Svan, Rasmus Lauge, Anders Zachariassen und Simon Hald der dänischen Nationalmannschaft sowie Torbjørn Bergerud, Magnus Jøndal, Magnus Rød und Gøran Søgard Johannessen der norwegischen Nationalmannschaft am Montag, 4. Februar um 14.30 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses empfangen.

Während der Feier werden sich die WM-Sieger, die in Begleitung ihrer gesamten Mannschaft kommen, in das goldene Buch der Stadt eintragen.

Die Stadt Flensburg und die Gemeinde Handewitt laden alle Fans ein, diesen Moment mitzuerleben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Bürgerhalle des Rathauses aus Sicherheitsgründen nur eine begrenzte Anzahl an Gästen aufnehmen kann.

Sonntagsführung auf Schloss Gottorf: „Per Kirkeby. Aus der Natur“ am 03.02. und 17.02.2019

Blick in die Kirkeby-Ausstellung in der Reithalle © Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York -Foto Harald Richter, Hamburg

Sonntag, 3. und 17. Februar, jeweils 14 Uhr: Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig zeigt bis 24. März in der Reithalle die Ausstellung „Aus der Natur“ mit Werken von Per Kirkeby, der als bedeutendster Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst gilt. Eigentlich sollte die Schau eine Retrospektive aus Anlass seines 80. Geburtstags werden. Doch mitten in den Vorbereitungen fiel am 9. Mai 2018 die Nachricht vom Tod Per Kirkebys. Er hinterlässt ein beispiellos vielseitiges und komplexes Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Filmemacher, Naturforscher und Literat.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Ameldung nicht erforderlich

Treffpunkt: Kasse Museumsinsel

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Flensburger Stadtdialog am 06.02.2019: „Die Stadt neu denken: in grün“

Mittwoch 6. Februar 2019 | 17 Uhr | Europaraum
Rathaus E 67 | Rathausplatz 1 | 24937 Flensburg

Flensburg wächst und was heute geplant und gebaut wird, prägt unwiderruflich die Stadt von morgen – und die muss, so unsere Referentin Alexandra Czerner, Architektin und Stadtplanerin aus Hamburg, grün sein, um lebensfähig und lebenswert zu bleiben und gesunde Rahmenbedingungen zu ermöglichen.
Dem integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt Flensburg (ISEK) liegt das Leitbild „Wachstum organisieren und Qualitäten schaffen“ zu Grunde. Wie kann dieses mittels grüner Nachhaltigkeitsmaßnahmen erreicht werden und welche technischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Alexandra Czerner hat mit ihrem Konzept der „Durchwachsenen Stadt“ grundlegende Leitlinien (und konkrete Maßnahmen) entwickelt: „Umweltverträgliches Stadtwachstum bedeutet vorauszudenken, dass in allen Stadtquartieren und Straßenräumen ausreichend anteilige intensive Grünflächen zur Luftfilterung und Sauerstofferzeugung integriert werden. Straßenräume benötigen nicht nur einzelne Bäume, sondern intensiv grüne Flächen. Ein zu definierender Grünanteil ist dafür in allen Stadtquartieren und Straßenräumen notwendig. (…) Eine unterstützende und wirksame Lösung wäre, in hochbelasteten Straßen- und Stadträumen versiegelte Flächen wieder aufzubrechen und eine intensive Begrünung an Fassaden und auf Dächern zu fordern und zu fördern.“

Die Architektin und Stadtplanerin ist Gründerin und (mit ihrem Partner Jürgen Göttsch) Inhaberin des gleichnamigen Büros „czerner göttsch architekten – architektur und stadtplanung“. Durch zahlreiche Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen in Städte- und Hochbau hat sich Hamburger Architekturbüro bundesweit einen Namen gemacht; Frau Czerner war viele Jahre im Vorstand bzw. Vorsitzende im Bund Deutscher Architekten Hamburg, ist häufig als Jurorin in Preisgerichten vertreten und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Anschluss an den Vortrag von Frau Czerner diskutieren, welche Voraussetzungen und Maßnahmen eine Durchgrünung in Flensburg befördern können und welche grünen Nachhaltigkeitsmaßnahmen prioritär sind.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

sh:z-Verlag kündigt dem Flensburger Lokalchef

Der hatte zuvor erfolgreich gegen Versetzung geklagt – DJV kritisiert prompten Rauswurf

Kiel, 30. Januar 2019 – Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) hat die nächste Front gegen seinen langjährigen Leiter der Flensburger Lokalredaktion, Carlo Jolly, eröffnet. Nachdem dieser sich erfolgreich per Klage gegen eine Versetzung nach Husum gewehrt hatte, hat ihm sein Arbeitgeber nun gekündigt – aus verhaltensbedingten Gründen. Offenkundig macht der Verlag Carlo Jolly für die öffentliche Aufmerksamkeit verantwortlich, die mit seiner inzwischen vom Arbeitsgericht Flensburg als rechtswidrig eingestuften Zwangsversetzung einherging.

„Es ist unglaublich, wie hier die Dinge auf den Kopf gestellt werden”, kritisiert der Vorsitzende des DJV Schleswig-Holstein, Arnold Petersen. „Dass der Fall bundesweit für Aufsehen sorgte, hat sich der sh:z selbst zuzuschreiben. Es war der Verlag, der Anfang September kurz und knapp ohne jede Begründung die Versetzung von Carlo Jolly und zwei weiteren langjährigen Lokalredakteuren publik machte. Das musste zu Spekulationen führen, zumal die dann nachgeschobenen Gründe erkennbar aus der Luft gegriffen waren”, verweist der DJV-Landesvorsitzende auf die Entscheidung des Arbeitsgerichts vom 17. Januar. Es bestätigte „vollumfänglich” die Position von Carlo Jolly und hob die Versetzung auf.

„Wir sind überzeugt, dass auch die Kündigung vor Gericht keinen Bestand haben wird. Nicht das Medienhaus hatte einen Nachteil, sondern Carlo Jolly wurde übel mitgespielt. Unser Kollege kann auf die volle Unterstützung des DJV zählen”, erklärt Arnold Petersen weiter. Über die beiden anderen Versetzungen ist noch nicht entschieden, die betroffenen Redakteure klagen ebenfalls.

V.i.S.d.PrG. Bettina Neitzel, Geschäftsführerin djv Schleswig-Holstein

Mehr Beiträge zum Thema:

Gericht stoppt sh:z-Verlag und hebt Zwangsversetzung von Redakteuren auf unter: https://akopol.wordpress.com/2019/01/17/gericht-stoppt-shz-verlag-und-hebt-zwangsversetzung-von-redakteuren-auf/

Zum Verlauf der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Flensburg auch der Beitrag der taz vom 17.01.2019:
Flensburger Tageblatt scheitert vor Gericht – Versetzung gefährdet
Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag hat drei Journalisten gegen ihren Willen versetzt. Zu unrecht, urteilte das Arbeitsgericht. Der Verlag zeigt sich stur.
Weiterlesen unter: http://www.taz.de/!5563608/

Dazu auch ein Beitrag des Deutschlandfunk vom 31.1.2019:
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
Erst versetzt, dann gekündigt
Im vergangenen Jahr klagte der Leiter der Stadtredaktion des „Flensburger Tageblatts“ gegen eine Versetzung und bekam Recht. Nun wird er allerdings nicht, wie vom Gericht angeordnet, auf seine alte Stelle zurückversetzt. Stattdessen hat ihm sein Verlag gekündigt.
Peer-Axel Kroeske im Gespräch mit Stefan Fries Weiterlesen unter: https://www.deutschlandfunk.de/schleswig-holsteinischer-zeitungsverlag-erst-versetzt-dann.2907.de.html?dram:article_id=439834

Zu den Hintergründen auch ein AKOPOL-Beitrag vom 10.10.2018: Streit um Versetzung von Flensburger sh:z-Redakteuren geht vor Gericht unter: https://akopol.wordpress.com/2018/10/10/streit-um-versetzung-von-flensburger-shz-redakteuren-geht-vor-gericht/

Landesschau des BBK: Führung „Kunst + Baby“ am 31.01.2019 um 10.30 Uhr auf dem Museumsberg Flensburg

Führung für junge Eltern mit Kind

Der Museumsberg Flensburg veranstaltet am kommenden Donnerstag um 10.30 Uhr eine Führung, die speziell an junge Eltern mit Kind gerichtet ist. Kunsthistorikerin Maike Kamp führt durch die Landesschau des BBK, die noch bis zum 10. Februar auf dem Museumsberg läuft. In diesem neuen Format wird besonders auf die Bedürfnisse der jungen Familien Rücksicht genommen.

Die 65. Landesschau wird ausgerichtet vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Landesverband Schleswig-Holstein (BBK-SH) in Zusammenarbeit mit dem Museumsberg Flensburg. Gezeigt werden ausgewählte Werke von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Schleswig-Holstein. Die Ausstellung dauert noch bis zum 10.02.2019

Museumsberg 1
24937 Flensburg
Tel.: 0461 – 852956

Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 10,00 Euro erschienen.

Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr

Mehr Infos und das Ausstellungsprogramm unter: https://www.museumsberg-flensburg.de/de/ausstellungen/details/id-65-landesschau-des-bbk.html

Museumsinsel Schloss Gottorf: Veranstaltungen im Februar 2019

Sonntag, 3. und 17. Februar, jeweils 14 Uhr: Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“

Blick in die Kirkeby-Ausstellung in der Reithalle © Per Kirkeby Courtesy Galerie Michael Werner, Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York -Foto Harald Richter, Hamburg

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf in Schleswig zeigt bis 24. März in der Reithalle die Ausstellung „Aus der Natur“ mit Werken von Per Kirkeby, der als bedeutendster Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst gilt. Eigentlich sollte die Schau eine Retrospektive aus Anlass seines 80. Geburtstags werden. Doch mitten in den Vorbereitungen fiel am 9. Mai 2018 die Nachricht vom Tod Per Kirkebys. Er hinterlässt ein beispiellos vielseitiges und komplexes Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Filmemacher, Naturforscher und Literat.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Ameldung nicht erforderlich

Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr: Sonntagsführung „Von Großsteingräbern und Moorleichen“

Bestattung in der Bronzezeit © Landesmuseen Schloss Gottorf

In der Sonntagsführung geht es auf eine Zeitreise durch 3000 Jahre – von der Steinzeit bis zur Eisenzeit.
Die Besucher erfahren vieles über Einzel- und Gemeinschaftsgräber, den Glauben an das Jenseits und über Grabbeigaben, die Rückschlüsse zu Herkunft, Stellung oder Wohlstand der Menschen zulassen.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Sonntag, 17. Februar, 11 Uhr: Familienführung „Moorleichen – Menschen der Eisenzeit“

Bei der Führung dreht sich alles um das Geheimnis der 2000 Jahre alten Moorleichen: Wer waren diese Menschen? Wie sind sie dorthin gekommen? Besonders Familien sind eingeladen um zu erfahren, was Forscher über das Moor wissen und warum die eisenzeitlichen Moorleichen so gut erhalten sind.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Moorleiche von Windeby © Landesmuseen Schloss Gottorf

Mittwoch, 20. Februar, 18 bis 19.30 Uhr: After-Work-Führung „Per Kirkeby. Aus der Natur“

Thekla Hansen (rechts) führt nach Feierabend durch die Kirkeby-Ausstellung © Landesmuseen Schloss Gottorf

Nach offiziellem Museumsschluss öffnen die Landesmuseen nochmals die Pforten der Reithalle.  Der Abend startet mit einem Begrüßungsgetränk, bevor Kunsthistorikerin Thekla Hansen M. A. exklusiv duch die aktuelle Sonderausstellung „Per Kirkeby. Aus der Natur“ führt. Ein Schwerpunkt der Führung wird auf den geheimnisvollen Masonit-Tafeln von Kirkeby liegen. Durch sie wird die Arbeitsweise des Künstlers und insbesondere seine Schichttechnik unmittelbar deutlich.

Preis:  9 Euro, für Freundeskreismitglieder 6 Euro

Anmeldung nicht erforderlich

Sonnabend, 23. Februar, 10 bis 13 Uhr: „Samstagsmaler!“ Offener Kunstworkshop für Kinder (6 – 14 Jahre)

Samstagsmaler im Atelier © Landesmuseen Schloss Gottorf

Das Kinderatelier hat wieder geöffnet! An einem Sonnabend im Monat steht es allen Kinder fürs Zeichnen, Malen, Basteln zur Verfügung.
Unter fachlicher Anleitung von Jasmin Jacobsen können verschiedene Materialien ausprobiert und eigene Kunstwerke erschaffen werden.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Sonntag, 24. Februar, 11 Uhr: Familienführung „Herr Böttcher macht ein Fass auf“

Mittelalterliches Fass in der Ausstellung © Landesmuseen Schloss Gottorf

Böttcher, Müller, Meier sind in Deutschland gängige Nachnamen.

Aber was sie bedeuten, woher sie stammen oder was ein Böttcher mit Fässern zu tun hatte, erfahren die Besucherinnen und Besucher im Laufe der Familienführung.

Preis: 3 Euro zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

Flensburger Spielenacht am 02.02.2019 im 360° Gemeinschaftshaus des SBV in Flensburg

Langeweile ade: Sechs Stunden Spielspaß für alle!

Flensburg. Am Samstag, 2. Februar veranstaltet das städtische Kinder- und Jugendbüro von 18 bis 24 Uhr die Flensburger Spielenacht. In den Räumen des 360° Gemeinschaftshauses des SBVs, Willi-Sander-Platz 1, können alle Spielbegeisterten viele neue und altbekannte Gesellschaftsspiele spielen.

Das Spielmobil-Team wird über 300 Gesellschaftsspiele aus dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg mitbringen und zur Verfügung stellen. Klassische und altbekannte Brett- oder Kartenspiele, aber auch Denk- oder Geschicklichkeitsspiele stehen ebenso wie die allerneusten und mit dem Oskar der Brettspiele „Spiel des Jahres“ ausgezeichneten Spiele kostenfrei zur Verfügung.

Alle, die mitmachen möchten, können ihr(e) Lieblingsspiel(e) mitbringen. Als engagierter Flensburger Bürger vom „Flensburger Freizeitspaß“ wird Bernd Weißenborn die Spielregeln des Carrom-Spieles (Fingerbillard) erklären.

Für einen kleinen Geldbeitrag können während der Spielenacht leckere Snacks und Naschereien erstanden werden. Kalte und warme Getränke werden ebenfalls angeboten.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist offen und alle können kommen und gehen, wann sie möchten.

Die Stadtbusse der Linie 3 und 7 halten fast direkt vor dem Eingang (Haltestelle Blasberg)

Die Flensburger Spielenacht ist eine Veranstaltung des Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem SBV.

Mögliches Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen: CDU schlägt Hafen-Umzug vor

Neuplanung des Ostufers: CDU-Fraktionsvorsitzender lockt mit Hafen-Umzug und Sozialwohnungen

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Schon seit Jahren gibt es in Flensburg einen heftigen Streit um die Zukunft des Wirtschaftshafens am Ostufer. Dabei stehen sich zwei Gruppen gegenüber: Zum einen die im Hafen ansässigen Unternehmen, die eine Zukunftsperspektive und Planungssicherheit für sich und ihre Beschäftigten brauchen, zum anderen finanzstarke Investoren und Vertreter der lokalen Immobilien- und Bauwirtschaft. Die würden gerne am Ostufer neu bauen. Was mit den Werftkontor-Häusern und Klarschiff begann, soll sich nach ihren Plänen und in Erwartung üppiger Renditen in den nächsten Jahren schick und teuer bis an die Harniskaispitze fortsetzen. Eine Voraussetzung dafür, die Umwidmung der Hafenflächen.

Im Dezember 2017 verabschiedete die Ratsversammlung deshalb mit einer Mehrheit von CDU, SPD, FDP und Grünen gegen die Stimmen des SSW, der WiF, Flensburg Wählen und der Linken die Beschlussvorlage_RV-160-2017-1 zur Nutzungsänderung am Ostufer und zur Festlegung des Kernbereichs des Wirtschaftshafens. Der Beschluss bedeutet eine massive Verkleinerung des Hafens und beinhaltet für die Rest-Fläche lediglich eine Bestandsgarantie von 5 Jahren (jetzt noch 4 Jahre). Auch für die dort ansässigen Betriebe bedeutet das absehbar das Aus.

Es ist deshalb bemerkenswert, wie engagiert sich vor allem der SSW immer noch für den Erhalt des Flensburger Wirtschaftshafens einsetzt. Im Vordergrund der Bemühungen des SSW steht dabei die Weiterentwicklung des Hafens, die Existenzsicherung der dort ansässigen Betriebe und der Erhalt Hunderter Arbeitsplätze in der Hafenwirtschaft. Der SSW stützt sich dabei auch auf das Hafen-Gutachten der IHK Flensburg vom 27. April 2018, das dem Flensburger Wirtschaftshafen enorme Wachstumspotentiale bescheinigt.
Im Gegensatz dazu steht jedoch das politische und strategische Handeln der CDU Flensburg, die das Aus für den Wirtschaftshafen und die dortigen Unternehmen billigend in Kauf nimmt und am Ende das Ostufer zum Tummelplatz profithungriger Investoren macht. Dafür scheut man sich auch nicht der Öffentlichkeit massiv Sand in die Augen zu streuen und so zu tun, als wolle man tatsächlich etwas für die Hafenwirtschaft und gegen die Wohnungsnot tun.
So trommelte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Arne Rüstemeier, in dieser Woche medienwirksam für einen Umzug des Wirtschaftshafens vom Ost- an das Westufer. Das dürfte allerdings aufgrund fehlender Kai-Flächen, notwendiger Um- und Neubauten am Westufer und zeitnah kaum zu bewerkstelligen sein. Ganz davon abgesehen, dass man hierfür enorm viel Geld in die Hand nehmen müsste. Woher das kommen soll, ist völlig unklar. Und auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz kritisiert in einer Stellungnahme den angedachten Hafen-Umzug. Dazu unten gleich mehr.

Gleichzeitig versprachen Rüstemeier und der planugspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Schmidt-Skipiol, dass dann am Ostufer Wohnungen für bis zu 2.800 neue EinwohnerInnen gebaut werden könnten. Geradezu irreführend dazu war allerdings der Vorschlag, dass mittels Übertragung von Sozialwohnungskontingenten für jede nicht im neuen Hafen-Ost-Quartier entstehende Sozialwohnung drei Bestandswohnungen (also keine Neubau-Wohnungen) im Stadtgebiet mit einer neuen oder verlängerten Sozialbindung versehen werden sollten. Nur zwingen kann man keinen Hausbesitzer, seine  Mietwohnungen umzuwidmen. Und durch eine (weitere) Sozialbindung wären die Mieten und mögliche Erhöhungen für Jahre gedeckelt. Warum sollte man als Hausbesitzer auf höhere Mieterträge verzichten, wenn der derzeit äußerst angespannte Flensburger Wohnungsmarkt das locker hergibt?
Und das
von Rüstemeier und Schmidt-Skipiol offenbar in´s Auge gefasste und förderrechtlich fragwürdige „Wohnungs-Downgrade für Sozialmieter“ zugunsten der Schaffung hochpreisiger Neubau-Wohnungen war bereits Thema in der Tagespresse (Quelle: https://www.shz.de/18486736 ©2019). Es erntete jedoch viel öffentliche Kritik, so auch durch den Flensburger Mieterverein und dessen Vorsitzenden Rechtsanwalt Detlev Gutsch.
Wie viele wirklich neue und bezahlbare Sozialwohnungen für Geringverdiener denn nun tatsächlich durch das Ostufer-Projekt geschaffen werden sollen, diese Antwort blieben Arne Rüstemeier und sein Fraktionskollege somit der Flensburger Öffentlichkeit schuldig.

Währenddessen scharren die stadtbekannten und üblichen Verdächtigen schon mit den Füßen, um endlich das Okay für den Bau von teuren Büros und Luxuswohnungen am Ostufer zu bekommen, dessen Hafenflächen zum Großteil ja noch in städtischem Besitz sind. Dabei ist es wie bereits dargestellt geradezu unwahrscheinlich, dass es zukünftig an dieser exponierten Stelle eine nennenswerte Zahl von Sozialwohnungen geben wird. Und wenn der Wirtschaftshafen erst einmal verschwunden ist, wird er sicher nicht wieder auferstehen. So bleibt der Verdacht, dass die CDU mit aller Macht und wenig sozialverträglich versucht, das Terrain für ihre Freunde aus der Bau- und Immobilienwirtschaft so schnell wie möglich vorzubereiten. Hierzu auch der Beitrag der Flensborg Avis vom 23.01.2019.

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz lehnt Hafen-Umzug ab

Allerdings steht Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz diesem Ansinnen äußerst kritisch gegenüber und warnt nicht zum ersten Mal vor einem Aus für den Flensburger Wirtschaftshafen. Dem von der CDU-Fraktion angedachten „Umzug“ kann er nichts Positives abgewinnen und hält ihn mehr oder weniger für eine Mogelpackung: „Damit würde der Wirtschaftshafen möglicherweise seiner Zukunft beraubt, und langfristig könnte es das Aus für diesbezüglich jegliche Hafenaktivitäten bedeuten“. Und weiter bemängelt er, dass man in Flensburg die Abwicklung und das Ende des Hafens offenbar billigend in Kauf nimmt und sich der Potenziale des Hafens nicht bewusst sei. Der Fokus offenbar eher auf Abwicklung, denn auf Entwicklung liege, so Buchholz in einer Stellungnahme gegenüber der Flensburg Avis.  Mehr dazu in dem untenstehenden Beitrag der Avis vom 23.01.2019:

Hier weitere Infos zum Thema:

Zum Beschluss der Ratsversammlung vom Dezember 2017 ein Beitrag vom 11.12.2017: Flensburger Wirtschaftshafen: Ratsversammlung beschließt Ende auf Raten unter: https://akopol.wordpress.com/2017/12/11/flensburger-wirtschaftshafen-ratsversammlung-beschliesst-ende-auf-raten/

Zum Streit um die Zukunft des Flensburger Wirtschaftshafens auch folgender Beitrag vom 10.01.2018: Scharfe Kritik der IG Ostufer am Beschluss der Ratsversammlung zum Aus des Flensburger Wirtschaftshafens unter: https://akopol.wordpress.com/2018/01/10/scharfe-kritik-der-ig-ostufer-am-beschluss-der-ratsversammlung-zum-aus-des-flensburger-wirtschaftshafens/

Ebenso zum Thema ein Beitrag vom 14.06.2018: Gutachten der IHK zum Flensburger Wirtschaftshafen: Eine Ohrfeige für die Immobilienspekulanten und ihre Helfershelfer unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/14/gutachten-der-ihk-zum-flensburger-wirtschaftshafen-eine-ohrfeige-fuer-die-immobilienspekulanten-und-ihre-helfershelfer/

Vortrag und Workshop „Das Gute Leben für Alle – Wege von der imperialen zur solidarischen Lebensweise“ am 5.2. und 23.2. in Flensburg

Jetzt anmelden!

Liebe Freund*innen,

Jonas Lage, Mitstreiter der I.L.A. Werkstatt (I.L.A. = „Imperiale Lebensweise und solidarische Alternativen“ und Mitarbeiter des NEC, Norbert-Elias-Center der Uni Flensburg) ist Kooperationspartner des „Initiativkreis Flensburg: Eine andere Welt ist möglich!“  und bietet 2 Vorhaben an
– zu denen wir herzlich einladen:

„Das Gute Leben für Alle – Wege von der imperialen zur solidarischen Lebensweise“

Vortrag am Dienstag, den 5. Februar um 18:00 Uhr in der Theaterwerkstatt Pilkentafel, Flensburg, Pilkentafel 2

Workshop am Samstag, den 23. Februar um 11 bis 16 Uhr im Aktivitetshuset Flensburg, Norderstr. 49

Um Voranmeldung zum workshop wird gebeten: dasgutelebenfueralle@posteo.de

Solidarische Grüsse,
Henning Nielsen

Veranstaltungsflyer als PDF:

Handball-WM Halbfinale – Oberbürgermeisterin fiebert mit

Flensburg. In Flensburg schlagen heute die Herzen der Handball-Fans gleich dreimal höher und das von Simone Lange ist natürlich auch dabei.
Die deutsche Nationalmannschaft steht im Halbfinale und 8 Spieler unserer SG die im dänischen und norwegischen Team spielen ebenfalls.
„Das gleich 8 Flensburger Spieler im Halbfinale der Weltmeisterschaft stehen, ist eine großartige Leistung und zeigt, Flensburg spielt mal wieder auf Weltklasseniveau. Sport ist international und grenzüberschreitend. Ich freue mich auf diesen extrem spannenden Handballabend“, sagt Flensburgs Oberbürgermeisterin.
Handballbegeistert ist auch Stadtrat Stephan Kleinschmidt. „Ich bin SG-Fan und komme aus Dänemark. Raten Sie mal, für wen mein Herz heute schlägt“, so Flensburgs Sport–Dezernent.

Oberbürgermeisterin freut sich über den Erfolg des gemeinsamen Wochen- und Weihnachtsmarkts auf dem Südermarkt

Positive Bilanz aller Beteiligten

Flensburg. Im Dezember 2018 fanden der Wochen- und der Weihnachtsmarkt wieder gemeinsam auf und um den Südermarkt statt. Jetzt zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz.
Nachdem 2017 der Wochenmarkt während des Weihnachtsmarktes in der Großen Straße stattfinden musste, wurde im letzten Jahr eine Aufstellung auf und um den Südermarkt herum ermöglicht.
Dieses Aufstellungskonzept war bereits im Frühjahr 2018 in mehreren Workshops von den Marktbeschickern, den Innenstadtkaufleuten, der Ordnungsbehörde, der Polizei und der Tourismus Agentur Flensburger Förde (TAFF) als Weihnachtsmarktveranstalter gemeinsam erarbeitet und abgestimmt worden.

v.l.n.r.: Oberbürgermeisterin Simone Lange, Dezernentin Maria-Theresia Schlütter, Ulf Hansen ( IG City), René Lewing (Marktmeister), Gorm Casper (TAFF-Geschäftsführer), Friederike Heinemann (Veranstaltungen TAFF), Frank Dörksen (Weihnachtsmarktbeschicker), Annett Gellinger (Leiterin der Ordnungsbehörde), Boy Gondesen (Flensburger Wochenmarkt e.V.)

Alle beteiligten Akteure trafen sich jetzt im Januar zu einer gemeinsamen Nachbetrachtung. Es bestand große Einigkeit darüber, dass das neue Konstrukt „Fortsetzungspotential für die nächsten Jahre“ hat.
„Es ist sehr schön, dass dieses gemeinsam entwickelte Konzept von den Besucherinnen und Besuchern so gut angenommen worden ist. Wichtig ist aber auch, dass zwischen allen Beteiligten eine Kommunikationsebene entstanden ist, die hilft, auftretende Probleme umgehend zu beseitigen. Das bestätigt, dass wir vieles richtig gemacht haben“, freut sich Dezernentin Maria-Theresia Schlütter von der Stadt Flensburg.
Das bestätigt Ulf Hansen, Vertreter der Innenstadtkaufleute zufrieden: „Wenn mal ein Problem auftrat, war immer ganz schnell auch eine Lösung da.“
„Für uns ist die Zufriedenheit unserer Kunden ganz wichtig, und von denen haben wir überwiegend positive Rückmeldungen bekommen,“ stellen Boy Gondesen für den Wochenmarkt und Frank Dörksen für die Weihnachtsmarktbeschicker fest.
Diesem positiven Fazit stimmen auch die anderen Beteiligten zu.
Sehr positiv bewertet wurde auch die auf Anregung des Behindertenbeauftragten erstmalig auf dem Weihnachtsmarkt installierte befestigte Wegefläche auf den Hackschnitzeln. Als „freie Fahrbahn“ für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichte sie ein Erleben des Weihnachtsmarktes für alle.
„Nach dem Markt ist vor dem Markt“ und so wird es frühzeitig im zweiten Halbjahr 2019 wieder Gespräche zwischen allen Akteuren geben, um den Weihnachts.- und Wochenmarkt 2019 vorzubereiten. „Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam noch besser werden,“ versprechen Gorm Casper, Geschäftsführer der TAFF und der Marktmeister der Ordnungsverwaltung René Lewing.
„Ich danke allen Beteiligten, die die Mühe auf sich genommen haben, einen gemeinsamen Weg für Wochen- und Weihnachtsmarkt zu finden. Unser Wochenmarkt steht für ein natürliches und nachhaltiges Versorgungsangebot. Hier wird Bio gelebt und ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam ein gutes Konzept für die Zukunft gefunden haben“, stellt Oberbürgermeisterin Simone Lange abschließend fest.

Kino 51 Stufen – Das Programm für den Februar 2019

Den ausführlichen Programmflyer für den Februar 2019 als PDF gibt es hier: 51stufenfeb19

Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Str. 7, 24937 Flensburg, Telefon: 0461 31802 184  http://www.51stufen.de/

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