Archiv für den Tag 6. November 2018

Petition: „Werkstatt statt Leerstand – Hafenwerk bleibt!“ jetzt unterzeichnen!

Das Hafenwerk ist eine seit 2004 bestehende Galerie- und Werkstattgemeinschaft von 6 Holzhandwerksbetrieben in einem Teil des ehemaligen Hübsch-Silos am Ostufer des Flensburger Hafens.

In den letzten 14 Jahren ist es uns gelungen, einen lebendigen, kreativen und inspirierenden Ort zu schaffen, der Raum bietet für anspruchsvolles und facettenreiches Handwerk, für Aus- und Weiterbildung, für Kultur und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Unsere Wintergast ist in der Flensburger Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

Dem Hafenwerk ist gekündigt worden.

Bitte helft uns mit eurer Unterschrift, unseren Vermieter, die Stadtwerke Flensburg, zu überzeugen, ihre Kündigung zurückzuziehen.

Hier geht´s zur Petition https://www.openpetition.de/petition/online/werkstatt-statt-leerstand-hafenwerk-bleibt

Begründung

Unsere aktuelle Situation:

Am 30.9.2018 hat das Hafenwerk die ordentliche Kündigung zu Ende September 2019 bekommen.

Die Kündigung wurde begründet mit dem maroden Zustand des Gebäudes und vor allem dem des Vordachs über der Laderampe. Die Stadtwerke gehen von einer Gefahr für Leib und Leben für Benutzer und Passanten aus.

Darüber hinaus wurde die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung in den Raum gestellt. Es ist der erklärte Wunsch der Stadtwerke, uns vor Ablauf der Kündigungsfrist von einem Jahr außerhalb des Gebäudes zu wissen.

Mit einem Abriss des Vordaches und einem positiven Gutachten über die Standsicherheit unseres Gebäudeteils wären die angegebenen Kündigungsgründe beseitigt.

Die Stadtwerke sind bisher nicht bereit, die Kosten hierfür zu investieren. Diese belaufen sich auf 1-2 Jahresmieten des Hafenwerks.

Stattdessen hat uns die IHRSan drei Ausweichobjekte angeboten. Abgesehen davon, dass eine Umsiedlung einer ortsspezifischen Gemeinschaft problematisch ist, sind die angebotenen Objekte entweder aufgrund ihrer hohen Mietkosten, oder der auf zwei Jahre begrenzten Mietdauer, keine echte Alternative. Die dritte Immobilie ist bereits verkauft.

Im Zuge der Umgestaltung des Ostufers möchte die Stadt Flensburg uns erklärtermaßen den Betrieb des Hafenwerks mit seinen Veranstaltungen weiter ermöglichen. Eine geplante Sanierung des Gebäudes sieht uns als Nutzer der bisherigen Räumlichkeiten vor. Die Umsetzung von Projekten dieser Größenordnung können bekanntlich lange Vorlaufzeiten haben. Aufgrund der Unsicherheit, wann diese Maßnahmen durchgeführt werden, fürchten wir einen Auszug ins Ungewisse ohne Wiederkehr.

Aus unserer Sicht sollten in diesem Zusammenhang statt kurzfristigen, wirtschaftlichen Gesichtspunkten, auch langfristige, strukturelle und stadtplanerische Aspekte angeführt werden, besonders im Kontext der geplanten Umgestaltung des Ostufers.

  • Wenn das denkmalgeschützte Silo saniert werden soll, warum jetzt einen Leerstand herbeiführen, der den Verfall des Gebäudes beschleunigt?
  • Wenn wir an diesem Ort gewollt sind, warum dann ein aufwendiger und kostspieliger Umzug, der sich vermeiden ließe?

Deshalb:

Unterstützt uns mit eurer Unterschrift in unserem Bemühen, eine ein- vernehmliche Lösung zum Verbleib des Hafenwerks am jetzigen Standort zu finden.

Diese Petition werden wir mit den geleisteten Unterschriften Ende November dem Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg GmbH, Herrn Maik Render, und der Oberbürgermeisterin der Stadt Flensburg, Frau Simone Lange, überreichen.

Wir werden alles unternehmen, um uns und Flensburg diesen Platz zu erhalten und sind für jede Unterstützung dankbar.

HERZLICHEN DANK

Werkstattgemeinschaft HAFENWERK

 

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Sprechstunden des stellvertretenden Behindertenbeauftragten der Stadt Flensburg am 26. November

Flensburg. Der stellvertretende Behindertenbeauftragte der Stadt Flensburg Tim Jäger bietet seine Sprechstunde am Montag, 26. November von 16-17 Uhr im Raum H52 des Flensburger Rathauses an. Zu dieser Zeit ist auch die telefonische Erreichbarkeit unter 851085 gewährleistet.

Außerhalb der Sprechzeiten werden Anfragen auch  gern per E-Mail unter behindertenbeauftragter@flensburg.de entgegen genommen.

 

Treffen der „Aufstehen“-Gruppe am 11.11. um 10 Uhr im „Kulturhof“ (Große Str. 42-44) in Flensburg

Sonntag d. 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44, im „Brasseriehof“, Zugang von Große Str. und Speicherlinie).

„Aufstehen“-Gruppentreffen entscheidet am 11.11. über erste Aktionen

Nach nur zwei Monaten und einem ersten Brainstormtreffen im Oktober will die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ in den drei nördlichsten Kreisen Schleswig-Holsteins konkret werden. Beim nächsten Treffen am Sonntag den 11.11. um 10 Uhr im Kulturhof Flensburg (Große Str. 42-44) sollen zu den wichtigsten Themen, die in einer Internetumfrage besonders oft gewählt wurden, erste konkrete Aktionen besprochen werden.

Schon jetzt zeichnet sich in einem Vorergebnis deutlich ab, dass Themen wie gerechte Einkommen, soziale Gerechtigkeit, Umwelt, Gesundheit und Pflege sowie Alterseinkommen ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Herman U. Soldan ist eines der rund 160 Mitglieder und meint dazu: „Das zeigt doch sehr deutlich, dass ‚Aufstehen’ sich zu einer konstruktiven sozialen Bewegung entwickelt, in der nicht Frust geschoben, sondern eine konkrete Verbesserung der derzeitigen Verhältnisse in den Mittelpunkt gerückt wird.“

Schon in den kommenden Wochen soll es die ersten Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit geben, nicht nur in Flensburg, sondern wenn möglich auch in Nordfriesland und dem Schleswiger Landkreis.

Auch in der gerade wieder neu entfachten Mindestlohn-Debatte hat sich „Aufstehen“ jüngst deutlich positioniert und fordert „eine Politik, die den Mindestlohn nicht um lächerliche 35 Cent anhebt, sondern so weit, dass man nach 40 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente bekommt mit der man nicht zum Amt muss. Das wären 12 Euro Mindestlohn!“. Damit zielt „Aufstehen“ auch auf eine konsequente Bekämpfung der Armut, von der inzwischen fast jede/r Sechste bedroht oder direkt betroffen ist.

„Das darf nicht wieder nur eine kurze Schlagwortdebatte werden“, erklärt „Aufstehen“-Mitglied Dennis Franzen, „das kennen wir schon zur Genüge. Wir wollen deshalb deutlich als soziale Bewegung auftreten und den notwendigen Druck entfalten, damit neben der Diskussion endlich auch politisches Handeln gegen Lohndumping und drohende Armut erfolgt, das wirklich etwas an den Zuständen ändert!“

Noch ein paar praktische Hinweise:
– Der Treffpunkt liegt recht zentral (5 Min. zu Fuß vom ZOB).
– Parkmöglichkeiten im P-Haus Speicherlinie oder am Hafen.
– Über eine kleine Spende für die Raummiete freuen wir uns.
– Kaffee, Tee und kalte Getränke sind gegen Spende erhältlich.

„Aufstehen“ Flensburg, Schleswig, Nordfriesland auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/992564350904620/

Kontaktperson für Nachfragen: Dennis Franzen

E-Mail: aufstehen-nord@gmx.de

Samstagsmaler und Kuratorenführung: „Das Goldene Zeitalter. Kunst des 19. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein“

Veranstaltungen am 10. und 11. November auf Schloss Gottorf

Masken für „Helau und Alaf“-Samstagsmaler © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Schloss Gottorf hat für das Wochenende, 10. und 11. November, Programme gegen die Novembertristesse. Am Sonnabend, 10. November, treffen sich Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren im offenen Kunstworkshop. Von 10 bis 13 Uhr widmen sich die Samstagsmaler dem Thema „Helau und Alaaf“ – passend zur bevorstehenden Faschings- und Karnevalszeit. Unter fachlicher Anleitung können die verschiedenen Materialien ausprobiert werden, um eine tolle Maske entstehen zu lassen. Anmeldung ist nicht erforderlich, Kosten: 8 Euro inkl. Eintritt und Material.

Dr. Christian Walda bei der Führung durch die Ausstellung © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Am Sonntag bietet Dr. Christian Walda ab 11 Uhr eine Kuratorenführung an: „Das Goldene Zeitalter. Kunst des 19. Jahrhunderts in Schleswig-Holstein“. Weite Teile Schleswig-Holsteins gehörten bis 1864 zum Königreich Dänemark. Das dänische Kernland sowie seine Provinzen wurden kulturell stark durch das Zentrum Kopenhagen geprägt, vor allem durch die 1784 gegründete Königlich Dänische Akademie der Schönen Künste. In der neu gehängten Ausstellung mit Werken dänischer und schleswig-holsteinischer Künstler des 19. Jahrhunderts offenbart sich ein Kunstaustausch, der weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinausging.

Preis: 2,00 € zzgl. Eintritt

Anmeldung nicht erforderlich

Landesmuseen Schleswig-Holstein
Schlossinsel 1 | Schloss Gottorf | 24837 Schleswig | +49(0)4621 – 813 222 |service@schloss-gottorf.de

Öffnungszeiten
März – Oktober: Di-Fr 10-17 Uhr | Sa-So 10-18 Uhr
November bis März: Di-Fr 10-16 Uhr | Sa-So 10-17 Uhr

http://www.schloss-gottorf.de/

 

Der US-Drohnenkrieg in Afghanistan – Lesung und Diskussion mit Emran Feroz am 12.11.2018 in Kiel

Montag, 12.November 2018 um 18:00 Uhr
Im Kasino im Landeshaus Kiel
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

Emran Feroz liest aus seinem Buch
Tod per Knopfdruck. Das wahre Ausmaß des US-Drohnen-Terrors oder wie Mord zum Alltag werden konnte

Seit Beginn des „War on Terror“ gehören US-Drohnenangriffe in Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia und vielen anderen Ländern zum Alltag. Allein in seinem letzten Amtsjahr autorisierte Friedensnobelpreisträger Barack Obama den Abwurf von 26.172 Bomben. Dabei wird die Zahl der zivilen Opfer, die sogenannten „Kollateralschäden“, schlicht menschenverachtend heruntergespielt. Laut Whistleblowern, aber auch dem Bureau of Investigative Journalism oder ziviler Organisationen, liegt die Anzahl der Toten um ein Vielfaches über den offiziellen Zahlen der US-Administration. Wie aber gelingt es den Verantwortlichen, das wahre Ausmaß dieser Katastrophe so herunterzuspielen? Welche Interessen stecken hinter diesen Angriffen? Und welche Rolle spielt Deutschland dabei?
Emran Feroz reiste zur Recherche unter anderem in die Kriegsregionen und sprach mit jenen, die von den „Todesengeln“, wie Drohnen von den Betroffenen genannt werden, täglich terrorisiert werden.

Emran Feroz arbeitet als freier Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien, unter anderem für die Zeit, die taz, Al Jazeera und die New York Times. Er berichtet regelmäßig aus und über Afghanistan und über den US-Drohnenkrieg.
Er ist Initiator des „Drone Memorial“, einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. Sein Buch Tod per Knopfdruck. Das wahre Ausmaß des US-Drohnen-Terrors oder wie Mord zum Alltag werden konnte ist 2017 im Westend Verlag erschienen.

Veranstalter: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. und die Projekte Westküste Ahoi!,
Landesweite Flüchtlingshilfe und Migrationsberatung SH in Kooperation mit dem
Landesbeauftragten für Flüchtlings- Asyl und -Zuwanderungsfragen, DFG-VK-Landesverband
Hamburg/Schleswig-Holstein und Amnesty International Kiel

Anmeldung und Informationen unter: Flüchtlingsrat S-H westkueste.ahoi@frsh.de oder Tel.: 0431735000

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