Archiv für den Monat Oktober 2018

Öffentlicher Workshop „Meeresspiegelanstieg in Flensburg“ am 07.11.2018 in der Bürgerhalle des Rathauses

Bald die Regel? Hochwasser in Flensburg am 4./5. Januar 2017 (Foto: Jörg Pepmeyer)

Die Stadt Flensburg lädt alle interessierten FlensburgerInnen ein – jetzt anmelden!

Flensburg. Im Zuge des voranschreitenden menschgemachten Klimawandels wird der Meeresspiegel auch in der Küstenstadt Flensburg steigen. Trotz der lokalen Bemühungen im Klimaschutz werden wir uns in Flensburg auf den Meeresspiegelanstieg als eine zu erwartende Auswirkung des Klimawandels vorbereiten müssen. Die Prognosen zum genauen Ausmaß sind jedoch komplex und mit Unsicherheiten verbunden. Wie wir durch den Meeresspiegelanstieg betroffen sein werden, hängt auch davon ab, wie wir unsere Gesellschaft gestalten werden und inwiefern wir uns an seine Folgen anpassen können.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) arbeitet in Kooperation mit der Stadt Flensburg derzeit an einem internationalen Forschungsprojekt mit Projektpartnern aus Schweden, Norwegen, Deutschland und den Niederlanden zum Thema Klimawandelanpassung. Im Rahmen des vom BMBF und der EU geförderten Projekts EVOKED sollen für ausgewählte Kommunen und Städte in den Partnerregionen mögliche Wege der Klimaanpassung entwickelt werden.

Interessierte Flensburgerinnen und Flensburger sind herzlich eingeladen, im Rahmen des ersten von zwei Workshops, über die zukünftige Veränderung der Intensität und Häufigkeit von Sturmfluten durch einen steigenden Meeresspiegel sowie über zu erwartende Pfade der zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklung für Flensburg zu diskutieren. Dabei ist es den Projektpartnern wichtig, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beantworten. Im Rahmen des Workshops berichten die Expertinnen der CAU auch über den aktuellen Stand der Forschung für Flensburg. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, Flensburg bei der Anpassung gegenüber einem steigenden Meeresspiegelanstieg zu unterstützen.

Der Workshop findet statt
 am Mittwoch, den 07.11.2018 von 16:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
 in der Bürgerhallte des Flensburger Rathauses

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Zur besseren Planung und aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten.
Weitere Informationen, sowie einen Link zum Anmeldeformular, finden Sie unter
www.crslr.uni-kiel.de/de/evoked.html

Bei Rückfragen zum Projekt EVOKED bzw. zum Workshop wenden Sie sich bitte an:
Martin Beer
Fachbereich Stadtentwicklung und Klimaschutz
Sachgebiet Klimaschutz und Klimaanpassung
0461/85-2105
beer.martin@flensburg.de

Siehe zum Thema auch den akopol-Beitrag vom 5. Januar 2017:

Erhebliche Schäden durch Ostsee-Hochwasser in Flensburg
„Land unter“ in vielen Straßenzügen am Hafen – Neues Hotel Hafen Flensburg vom Hochwasser am stärksten betroffen unter: https://akopol.wordpress.com/2017/01/05/erhebliche-schaeden-durch-ostsee-hochwasser-in-flensburg/

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100 Jahre Matrosenaufstand in Kiel – Ausstellungseröffnung und Diskussionsveranstaltung am 07.11.2018 im Kieler Rathaus

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zu Ausstellungseröffnung + Diskussion

am Mittwoch, 7. November 2018, 18:30 Uhr Ausstellungsführung, 19:00 Uhr Beginn der Vorträge und Diskussion

Ort: Kieler Rathaus, Ratssaal, Fleethörn 9, 24103 Kiel (Eingang Waisenhofstraße)

Um Anmeldung wird gebeten!

Ende Oktober 1918 weigern sich die kriegsmüden Matrosen der deutschen Marine, zu einer aussichtslosen Todesfahrt gegen die britische Flotte auszulaufen. Bei einer von zahlreichen Demonstrationen für die Freilassung der Inhaftierten Meuterer erschoss eine Militärpatrouille in Kiel sieben Demonstranten. Das war das Signal zum bewaffneten Aufstand der Matrosen und am Abend des 4. November bildeten die Aufständischen in Kiel den ersten Arbeiter- und Soldatenrat der Revolution von 1918, die das Ende des Deutschen Kaiserreichs bedeutete.

Damals zogen Menschen unter der Losung „Wir sind das Volk“ durch deutsche Städte, Revolutionsprogramme forderten Grundrechte wie die Pressefreiheit und das Frauenwahlrecht ein. Am Ende der Revolution stand mit der Weimarer Republik die erste deutsche Demokratie, zu deren Staatsoberhaupt Friedrich Ebert gewählt wurde.

Den 100. Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands nimmt die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Anlass an die Vergangenheit zu erinnern und danach zu fragen, was diese Ereignisse mit unserer Gegenwart zu tun haben. Einer Gegenwart, in der es den meisten Menschen in Deutschland sehr viel besser geht als vor 100 Jahren. Zugleich aber eine Gegenwart, in der die Demokratie nicht mehr von allen Bürger_innen als bestmögliche Staatsform angesehen wird und – 100 Jahre nach der Novemberrevolution und knapp 30 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR – wieder Demonstranten „Wir sind das Volk“ skandieren, diesmal aber gegen die Demokratie gerichtet.

Programm

18:30 Uhr Führung durch die Ausstellung (optional)

19:00 Uhr
Begrüßung: Dr. Roland Schmidt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung

19:10 Uhr
Vortrag von Christina Lipke, Museum für Hamburgische Geschichte und Universität Hamburg

19:30 Uhr Diskussion mit:

Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel

Christina Lipke, Museum für Hamburgische Geschichte und Universität Hamburg

Dr. Ralf Stegner, MdL, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein

Moderation: Dr. Meik Woyke, Archiv der sozialen Demokratie, Leiter des Referats „Public History“

Ausklang mit Getränken

Anmeldung bitte per Email hamburg@fes.de oder unter www.fes.de/lnk/matrosen-kiel

Ausstellung:

Vom 5. bis 14. November ist die Ausstellung „Friedrich Ebert. Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ im Kieler Rathaus (3. Stock) zu sehen. Mehr Informationen: hamburg@fes.de

Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei.
Herzlich willkommen und gerne weitersagen!

Mit freundlichem Gruß,

Ihr FES-Team

Friedrich-Ebert-Stiftung

Tel. 040-325 874-0

hamburg@fes.de

www.julius-leber-forum.de

http://www.facebook.de / fes.nord

Wohnungsneubau an der Reitbahn 17: Information der Öffentlichkeit vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zum

AnwohnerInnen können Stellungnahmen und Anregungen bis zum 16. November abgeben

Flensburg. Für das Grundstück An der Reitbahn 17 liegt ein Antrag vor, auf der rückwärtigen Grundstücksfläche einer ehemaligen Sporthalle ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus zu bauen. Die Stellplätze werden überwiegend im mittleren Grundstücksteil zwischen der straßenseitigen Stadtvilla und dem Neubau angeordnet.
Die Gebäudehöhe beträgt 9,62 m über der Oberkante des Erdgeschosses. Ein Stellplatz ist im Bereich der Grundstückszufahrt An der Reitbahn vorgesehen.

Das Vorhaben liegt außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes und erfordert daher das gemeindliche Einvernehmen, dass es sich in die nähere Umgebung einfügt. Hierzu ist eine abschließende Entscheidung in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 20. November vorgesehen.

Der Öffentlichkeit wird die Gelegenheit gegeben sich auf der Internetseite der Stadt Flensburg in der Rubrik „Bauen & Wohnen\Aktuelle Bauanfragen“ zu informieren. Bis zum 16. November können Stellungnahmen abgegeben werden, die vor der Beschlussfassung an die Ausschussmitglieder weitergeleitet werden.

Die Verwaltung empfiehlt die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

„Wildes Herz“ am 29.10.2018 in der Campelle auf dem Hochschulcampus Flensburg

Der Film porträtiert nicht nur die Punkband FEINE SAHNE FISCHFILET. Er geht auch dem Rechtsruck im Osten auf den Grund – und zeigt, wie wichtig Engagement ist.

Filmvorführung am Montag, 29. Oktober um 18.00 Uhr in der Campelle auf dem Hochschulcampus Flensburg

Kostenfreier Eintritt

Wildes Herz ist ein deutscher Dokumentarfilm von Charly Hübner und Sebastian Schultz aus dem Jahr 2017 über die deutsche Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern und ihren Frontmann Jan Gorkow. Seine Weltpremiere hatte der Film am 31. Oktober 2017 beim 60. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Deutscher Kinostart war am 12. April 2018.

Die Band Feine Sahne Fischfilet engagiert sich öffentlich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Der Film zeigt das Spannungsfeld von Politik, rechter und linker Gewalt, ausgehend von der Jugend Jan Gorkows in Jarmen über die Ultra-Szene des F.C. Hansa Rostock, dem Beginn seiner Politisierung und damit einhergehenden Konflikten mit der Polizei und seinen Eltern, eine Zahnärztin und ein Bauingenieur. Als die Band nach dem ersten Album (2009) und den darauf folgenden Auftritten feststellte, dass sich bei ihren Konzerten auch Nazis wohlfühlten, nahm sie eine offene Haltung gegen Rechtsextremismus ein. Der Film begleitet Feine Sahne Fischfilet und ihre Mitglieder drei Jahre lang. Wegen des Vorwurfs einer anti-staatlichen Haltung wurde sie vom Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern beobachtet und war wiederholt im Verfassungsschutzbericht des Landes erwähnt. (aus Wikipedia )

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „erinnern um zu lernen — gedenken um zu verändern“ mit der Wanderausstellung: „Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein“, die vom 25. Oktober bis 21. November 2018 in Flensburg stattfindet.

Aus dem zugehörigen Einladungsflyer: „Zerstörte Synagogen und verwüstete Geschäfte mit zerschlagenen Fensterscheiben gaben der „Reichskristallnacht“ vom 9. November 1938 ihren verharmlosenden Namen. Mit einer Ausstellung und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm wollen wir an das Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung im Nazi-Deutschland erinnern und darauf hinwirken, dass sich solch ein gesellschaftliches Verbrechen nicht wiederholt.

Die Ausstellung

Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein zeigt das jüdische Leben von der Jahrhundertwende bis zu seiner Zerstörung durch die Gräuel der Nazizeit. Sie wurde von Prof. Dr. Gerhard Paul, EUF, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung (jetzt Landesbeauftragter für politische Bildung) erarbeitet und vom Landesarchiv Schleswig-Holstein konzipiert
und gestaltet. Die Ausstellung erzählt durch Bilder und Texte vom Schicksal schleswig-holsteinischer Familien jüdischen Glaubens und stellt so facettenreich die Schrecknisse der Reichspogromnacht dar.“

Untenstehend die Veranstaltungsübersicht

Den Programm- und Veranstaltungsflyer gibt es zum Ausdrucken hier

Flensburger Stadtpräsident und Europa-Unions-Vorsitzender verleihen Preise an 8 SchülerInnen der Goethe-Schule

Europäischer Schülerwettbewerb „Denk mal – worauf baut Europa?“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten

Flensburg. Eine große Ehre war es Stadtpräsident Hannes Fuhrig, am heutigen Vormittag gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Europa-Union Flensburg Roland Hartmann die Preisverleihung im Rahmen des 65. Europäischen Wettbewerbs für acht Schülerinnen und Schüler der Flensburger Goethe Schule vorzunehmen. Hierfür hatte er die Gewinnerinnen und Gewinner in sein Amtszimmer eingeladen, wo sich diese im Anschluss an die Urkundenübergabe in das Gästebuch der Stadt Flensburg eintrugen.*

Ausgezeichnete Goethe-SchülerInnen des Europäischen Wettbewerbs

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und eine der ältesten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa. In der Bundesrepublik Deutschland steht der Europäische Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Jährlich nehmen bundesweit durchschnittlich 80.000 Schüler teil. Vier Module, nach Altersgruppen gestaffelt, geben unterschiedliche Themen vor, die sich am Motto des von der Europäischen Union ausgerufenen jeweiligen Europäischen Jahres orientieren. Im Schuljahr 2017/18 lautete das Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“ und orientierte sich am Europäischen Kulturerbejahr.
Die Aufgabenstellungen erfordern von den Schülern immer die Berücksichtigung einer europäischen Perspektive. Dabei stehen gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische und kulturelle Aspekte im Vordergrund. Die Themen können in beliebiger Art und Weise bearbeitet werden, z. B. mit Texten, Bildern, Collagen, Videos etc.
Aus der 6. Klasse war Nelly Landmann vertreten, die im Kunstunterricht die Aufgabe erhalten hatte, sich filmisch mit bekannten europäischen Denkmälern auseinanderzusetzen. Sie erfand gemeinsam mit ihren Freundinnen eine Geschichte, bei der zwei Teilnehmer einer Klassenfahrt nach England im mystischen Stonehenge von Gespenstern auf die Probe gestellt wurden. Der musikalische untermalte Legetrickfilm wurde ausgezeichnet.
Die Siebtklässler machten sich im Deutschunterricht Gedanken darüber, welcher „große Europäer ein Denkmal in Flensburg bekommen solle. Arik Schumann (13) entwarf hierfür einen Brief an die Oberbürgermeisterin, in dem er sich für ein Denkmal für Konrad Adenauer als einem der wichtigsten Gründerväter der EU auf dem Südermarkt einsetzte. Maya Wnuk (13) verfasste eine Rede zur Enthüllung eines Denkmals für Astrid Lindgren, deren Geschichten Kinder in ganz Europa ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Der Q1-Kunstkurs hat sich plastisch mit der Aussage „Die Stärke Europas besteht eigentlich darin, dass es eine Summe verschiedener Mentalitäten und Kreativitäten ist, das Gegenteil von Gleichstellung und Einneblung“ (Lennart Merl, estnischer Schriftsteller). Hierbei entstanden unterschiedliche Keramiken zum Thema „Vielfalt macht stark“:
Die Arbeit von Leonie Arp (17) und Joris Dreyer (17) ist ein Plädoyer für ein multikulturelles Europa: Sie gestalteten das Relief einer grenzenlosen Europa-Karte, in die – wie bei einem Steckspiel – Figuren unterschiedlicher Kulturen an beliebiger Stelle eingefügt werden können.
Die Arbeit von Karina Pamatath (17), Lea Marie Lopau (17) und Tobias Horst (19) setzt sich kritisch mit historischen und gegenwärtigen politischen Führungspersönlichkeiten auseinander – diktatorischen wie demokratischen – versinnbildlicht in der Sagengestalt der mehrköpfigen Hydra. Die Köpfe, die beliebig in einen hohlen Körper der Hydra gesteckt und ausgetauscht werden können, streben in unterschiedliche Richtungen und es wird deutlich, dass das Voranschreiten des gemeinsamen Körpers „Europa“ in besonderem Maße von der Konsensfähigkeit der Führungspersönlichkeiten abhängt.
Karina Pamatath gewinnt damit zum dritten Mal in Folge einen Landespreis beim Europäischen Wettbewerb.
* Die Urkunde von Tobias Horst, der nach seinem Abitur zwischenzeitlich berufstätig geworden ist, nahm stellvertretend die Lehrerin entgegen.

Treffen des Bündnisses zur Umbenennung des Hindenburgdamms am 25.10.2018 um 19:30 Uhr im Speicher Husum

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe MitstreiterInnen und Mitstreiter,

am 04. Oktober wurde im „Speicher Husum“ in einem sehr instruktiven Vortrag des Historikers Dr. K. Bästlein aus Berlin die facettenreiche antidemokratische Grundhaltung und das daraus resultierende Agieren des Namensgebers für den Sylter Damm, P. Hindenburg, beleuchtet. Dabei wurde erneut deutlich. Hindenburg war nicht nur gegenüber der demokratischen Bewegung ablehnend und feindlich eingestellt, er war maßgeblich an der Vorbereitung und Machtübertragung an Hitler und die NSDAP beteiligt (neben verschiedenen Vertretern der Großindustrie war er wesentlicher „Steigbügelhalter Hitlers“). Die Umbenennung des Damms ist also überfällig, ein Gebot der Stunde.

In vielen bundesdeutschen Städten – auch in Schleswig-Holstein – wurden bereits Hindenburgstrassen und -plätze umbenannt. Soll Nordfriesland in dieser Hinsicht weiterhin eine unrühmliche Ausnahme bleiben? Wir sagen Nein!

Der Hindenburgdamm vom Festland nach Sylt hat zudem eine überregionale Bedeutung. Dies sollte für unser Anliegen, die Umbenennung zügig zu erreichen, sowohl Verpflichtung als auch Ansporn sein. Dafür ist ein breites Bündnis zumindest förderlich, wahrscheinlich eher notwendig.  Über die Frage des weiteren Vorgehens wollen wir uns nun austauschen und Handlungsoptionen erarbeiten.

Wie in der oben erwähnten Veranstaltung bereits angekündigt, treffen wir uns zu unserem 1. Gespräch am

Donnerstag 25.10.18 um 19:30 Uhr im Husumer Kulturzentrum „Speicher“ (2. OG)

Mit freundlichen Grüßen

Niki Müller

BgR – Bündnis gegen Rechts Nordfriesland

Im BgR-Bündniss gegen Rechts beschäftigen wir uns im Rahmen der „Geschichtswerkstatt Nordfriesland“ auch mit der unbewältigten Vergangenheit in der Region. Schleswig-Holstein war nach ’45 ja Tummelplatz (letzter Rückzugsort) für viele Faschisten. Hier mal die Webadresse:

http://www.geschichtswerkstatt-nordfriesland.de/

„1918. Kriegsende und Revolution in Flensburg“ – Vortrag und Buchpräsentation am 01.11.2018 im Europasaal des Rathauses

Die Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte lädt ein

am Donnerstag, 01.11.2018 um 19.00 – 20.30 Uhr
Rathaus/Europasaal, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg

Buchpräsentation mit Dr. Harald Hohnsbehn aus Anlass der 100 Jahre zurückliegenden November-Revolution 1918
Einführung und Buchverkauf samt Signierung durch den Autor. Mitglieder- u. Präsentations-Preis: 18,00 Euro
Buchhandelspreis: 24,90 Euro

Alle sind willkommen.

Fest der Kulturen am 27.10.2018 im Deutschen Haus in Flensburg

Sonnabend, 27. Oktober,
14.00 – 18.00 Uhr

Deutsches Haus,
Berliner Platz 1, Flensburg

Seit vielen Jahren organisieren Vereine und Organisationen die interkulturellen Wochen.

Das gegenseitige Anerkennen von Kultur, Werten und Lebensstilen auch in der neuen Heimat ist wesentliche Grundlage erfolgreicher Integration und wird durch die Flensburger „Interkulturellen Wochen“ seit Jahren gefördert. Jedes Jahr stellt daher der Arbeitskreis „Interkulturelle Wochen“ in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle für Integration ein buntes, internationales Programm zusammen.

Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet wie in den Vorjahren das „Fest der Kulturen“ am Samstag, 27. Oktober 2018, das mit jeder Menge Tanz, Musik & Gesang, Kinderaktionen und vielen Speisen aus aller Welt von 14 – 18 Uhr im Deutschen Haus stattfindet. Der Eintritt ist frei!

 

 

Praxistag „Globales Lernen“ 2018: Perspektivwechsel im Museum

Konferenz auf Schloss Gottorf am 12. November, 10 bis 16 Uhr – jetzt anmelden!

Der Praxistag Globales Lernen „Perspektivwechsel im Museum“ am Montag, 12. November, zeigt von 10 bis 16 Uhr, welche Möglichkeiten und welche Beispiele es für Globales Lernen an und mit Museen in Schleswig-Holstein gibt.

Foto: Stefanie Groß, Bildungsreferentin im Grünen Haus in Eckernförde, und Nicole Gifhorn bereiten den Praxistag auf Schloss Gottorf vor (v.l.) © Landesmuseen Schloss Gottorf 2018

Die Konferenz richtet sich an Museumspädagogen, Vermittler in der kulturellen Bildung und Lehrer und findet in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig Holstein im Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf Schloss Gottorf statt.

Der erste Teil des Praxistages beschäftigt sich mit der Bedeutung der kulturellen Bildung für eine gesellschaftliche Transformation und der Rolle Museen in diesem Rahmen. Nach einem theoretischen Input werden Beispiele aus Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern vorgestellt.
Im zweiten Teil werden Projekte und Angebote aus Schleswig-Holstein vorgestellt, die praxisnah einen Perspektivwechsel auf Inhalte und Formate ermöglichen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung bei Nicole Gifhorn, Promoterin für Globales Lernen bei der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen: nicole.gifhorn@landesmuseen.sh, Tel. 04621-813-160, Mobil: 0151-21753715.

Jazzwerk Orchester feat. Donata Jan am 21.10.2018 auf dem Scheersberg

Sonntag 21. Oktober um 19:00 Uhr
Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg
Scheersberg 2, 24972 Steinbergkirche

In diesem Jahr freuen wir uns über die Zusage von Donata Jan, die zusammen mit dem Scheersberger Jazzwerk Orchester, unter der Leitung von Fynn Großmann, auftreten wird. Die Arrangements für das Orchester werden exklusiv für diese Besetzung und diesen Abend von Fynn Großmann angefertigt und gemeinsam mit der Violinistin Suleika Bauer einstudiert.

Donata Jan wurde in eine musikalische Familie in Litauen hineingeboren und wechselte im Alter von 15 Jahren von der Klassik zum Jazz. Nach ihrem ersten Abschluss als Jazzpianistin studiert sie jetzt Jazzgesang an der Hochschule für Musik, Theater
und Medien in Hannover und arbeitet auf ihr zweites Album hin.

Sie hat bereits mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, wie zum Beispiel Lutz Krajenski oder James A. Simpson und ist seit kurzem in einem Trio mit den Partnern des verstorbenen Roger Cicero – Herve Jeanne und Matthias Meusel – aktiv. Sie tourte bereits erfolgreich durch die baltischen Staaten und gewann einen
Sonderpreis für ihre Arrangements beim Jazzwettbewerb des Vilnius Jazz Festivals und wird nun auf dem Scheersberg zu Gast sein.

Man kann sich auf eine spannende Mischung aus Interpretationen von Jazzstandards und Eigenkompositionen freuen sowie auf Klangfarben eines Orchesters, vereint mit einem klassischen Jazzquartett, das sich aus Pianist Marko Djurdjevic, Bassist Peter Schwebs und Schlagzeuger Tim Nicklaus zusammensetzt.

Gastgeber: IBJ Scheersberg und Scheersberg: Musik & Tanz

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