Archiv für den Tag 24. Oktober 2018

100 Jahre Matrosenaufstand in Kiel – Ausstellungseröffnung und Diskussionsveranstaltung am 07.11.2018 im Kieler Rathaus

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt herzlich ein zu Ausstellungseröffnung + Diskussion

am Mittwoch, 7. November 2018, 18:30 Uhr Ausstellungsführung, 19:00 Uhr Beginn der Vorträge und Diskussion

Ort: Kieler Rathaus, Ratssaal, Fleethörn 9, 24103 Kiel (Eingang Waisenhofstraße)

Um Anmeldung wird gebeten!

Ende Oktober 1918 weigern sich die kriegsmüden Matrosen der deutschen Marine, zu einer aussichtslosen Todesfahrt gegen die britische Flotte auszulaufen. Bei einer von zahlreichen Demonstrationen für die Freilassung der Inhaftierten Meuterer erschoss eine Militärpatrouille in Kiel sieben Demonstranten. Das war das Signal zum bewaffneten Aufstand der Matrosen und am Abend des 4. November bildeten die Aufständischen in Kiel den ersten Arbeiter- und Soldatenrat der Revolution von 1918, die das Ende des Deutschen Kaiserreichs bedeutete.

Damals zogen Menschen unter der Losung „Wir sind das Volk“ durch deutsche Städte, Revolutionsprogramme forderten Grundrechte wie die Pressefreiheit und das Frauenwahlrecht ein. Am Ende der Revolution stand mit der Weimarer Republik die erste deutsche Demokratie, zu deren Staatsoberhaupt Friedrich Ebert gewählt wurde.

Den 100. Jahrestag des Kieler Matrosenaufstands nimmt die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Anlass an die Vergangenheit zu erinnern und danach zu fragen, was diese Ereignisse mit unserer Gegenwart zu tun haben. Einer Gegenwart, in der es den meisten Menschen in Deutschland sehr viel besser geht als vor 100 Jahren. Zugleich aber eine Gegenwart, in der die Demokratie nicht mehr von allen Bürger_innen als bestmögliche Staatsform angesehen wird und – 100 Jahre nach der Novemberrevolution und knapp 30 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR – wieder Demonstranten „Wir sind das Volk“ skandieren, diesmal aber gegen die Demokratie gerichtet.

Programm

18:30 Uhr Führung durch die Ausstellung (optional)

19:00 Uhr
Begrüßung: Dr. Roland Schmidt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung

19:10 Uhr
Vortrag von Christina Lipke, Museum für Hamburgische Geschichte und Universität Hamburg

19:30 Uhr Diskussion mit:

Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel

Christina Lipke, Museum für Hamburgische Geschichte und Universität Hamburg

Dr. Ralf Stegner, MdL, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein

Moderation: Dr. Meik Woyke, Archiv der sozialen Demokratie, Leiter des Referats „Public History“

Ausklang mit Getränken

Anmeldung bitte per Email hamburg@fes.de oder unter www.fes.de/lnk/matrosen-kiel

Ausstellung:

Vom 5. bis 14. November ist die Ausstellung „Friedrich Ebert. Vom Arbeiterführer zum Reichspräsidenten“ im Kieler Rathaus (3. Stock) zu sehen. Mehr Informationen: hamburg@fes.de

Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei.
Herzlich willkommen und gerne weitersagen!

Mit freundlichem Gruß,

Ihr FES-Team

Friedrich-Ebert-Stiftung

Tel. 040-325 874-0

hamburg@fes.de

www.julius-leber-forum.de

http://www.facebook.de / fes.nord

Werbeanzeigen

Wohnungsneubau an der Reitbahn 17: Information der Öffentlichkeit vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zum

AnwohnerInnen können Stellungnahmen und Anregungen bis zum 16. November abgeben

Flensburg. Für das Grundstück An der Reitbahn 17 liegt ein Antrag vor, auf der rückwärtigen Grundstücksfläche einer ehemaligen Sporthalle ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus zu bauen. Die Stellplätze werden überwiegend im mittleren Grundstücksteil zwischen der straßenseitigen Stadtvilla und dem Neubau angeordnet.
Die Gebäudehöhe beträgt 9,62 m über der Oberkante des Erdgeschosses. Ein Stellplatz ist im Bereich der Grundstückszufahrt An der Reitbahn vorgesehen.

Das Vorhaben liegt außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes und erfordert daher das gemeindliche Einvernehmen, dass es sich in die nähere Umgebung einfügt. Hierzu ist eine abschließende Entscheidung in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 20. November vorgesehen.

Der Öffentlichkeit wird die Gelegenheit gegeben sich auf der Internetseite der Stadt Flensburg in der Rubrik „Bauen & Wohnen\Aktuelle Bauanfragen“ zu informieren. Bis zum 16. November können Stellungnahmen abgegeben werden, die vor der Beschlussfassung an die Ausschussmitglieder weitergeleitet werden.

Die Verwaltung empfiehlt die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

%d Bloggern gefällt das: