Archiv für den Tag 27. August 2018

Umnutzung des Stadtspeichers Harniskai 22 in Flensburg

Information vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens

Flensburg. Das Silogebäude wurde im Rahmen der Anlage des Freihafens 1923 nach einem Entwurf von Paul Ziegler gebaut. Eine zuletzt 1985 vorgenommene Sanierung der Ziegelwände entsprach nicht heutigen Sicherheitskonzeptionen und es besteht dringender Sanierungs- und Sicherungsbedarf des denkmalgeschützten Gebäudes, der sich auch auf die innere Struktur bezieht.

Es ist beabsichtigt, das Gebäude zu einem Bürogebäude umzubauen. Im Erdgeschoss und dem ersten bis sechsten Obergeschoss sind Büroräume vorgesehen, darüber Besprechungsräume. Oberhalb eines Geschosses für Technik ist ein Austritt auf eine Plattform im Dachbereich geplant. Wegen des Hafenbetriebs ist eine Zaunanlage entlang der südlichen und östlichen Grundstücksgrenze erforderlich.

Das Vorhaben liegt außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes und erfordert daher das gemeindliche Einvernehmen, dass es sich in die nähere Umgebung einfügt. Hierzu ist eine erste Befassung in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung am 21. August erfolgt und der Wunsch nach einer öffentlichen Information im Internet geäußert worden.

Der Öffentlichkeit wird die Gelegenheit gegeben, sich auf der Internetseite der Stadt Flensburg in der Rubrik „Bauen & Wohnen\Aktuelle Bauanfragen“ zu informieren. Bis zum 13. September können Stellungnahmen abgegeben werden, die vor der abschließenden Beschlussfassung an die Ausschussmitglieder weitergeleitet werden.
Die Verwaltung empfiehlt die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

Die Beschlussvorlage, die Planskizzen und Ansichten gibt es hier

Nachtrag: Ursprünglich hatten die Investoren, um das Projekt vom SUPA absegnen zu lassen, auch die Schaffung von Wohnungen versprochen. Davon ist nun gar nicht mehr die Rede: Hierzu der Beitrag von Holger Ohlsen vom 22.8.2018 auf shz.de Ostufer Flensburg : Stadtspeicher: Ausschuss nimmt das Tempo raus – Quelle: https://www.shz.de/20789417 ©2018

Passend auch dazu der Leserbrief des Flensburger LINKEN-Ratsherren und Mitglied des SUPAS, Frank Hamann, in der Flensborg Avis, in dem er zur Sitzung des SUPA und dem TOP Stadtspeicher Harniskai überaus kritisch Stellung nimmt:

Energieberatung der Verbraucherzentrale Flensburg im September

Am 4., 13. & 18. September beraten wieder die erfahrenen Ingenieure und Architekten der Verbraucherzentrale zur Energienutzung im Alltag sowie zum energetischen Bauen und Modernisieren. Die Experten helfen, erneuerbare Energie in Ihrem Haushalt zu nutzen und Fördermittel für die Sanierungen Ihres Hauses zu erhalten. Sie schauen auch, ob sich die Strom- oder Heizkostenabrechnung senken lässt oder vergleichen Angebote von Handwerksfirmen. Die Beratung ist garantiert unabhängig, kompetent, maßgeschneidert und werbefrei.

Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65

Individueller Beratungstermin kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 oder zum Ortstarif unter 0431-59099-40 (Verbraucherzentrale SH).

Kostenbeteiligung pro Energieberatung: 7,50 bis 10 Euro (je nach Dauer des Beratungsgesprächs)

Die Energieberatung der Vebraucherzentrale kostet tatsächlich deutlich mehr. Verbraucher übernhemen nur einen kleinen Teil des Gesamtbetrages. Den verbleibenen Anteil des Originalpreises von 59,50 Euro pro Beratungsstunde zahlt das Bundeswirtschaftsministerium, dadurch ist auch die Unabhängigkeit und Neutralität der Beratung garantiert. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter http://www.vzsh.de.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft seit 40 Jahren!
In 20 Städten bietet die Energieberatung unabhängigen Rat an: Husum, Niebüll, Flensburg, Schleswig, Kiel, Rendsburg, Neumünster, Eutin, Lübeck, Mölln, Geesthacht, Norderstedt, Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Elmshorn, Pinneberg, Itzehoe, Heide

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