Radio Fratz in Flensburg mit den Juli-Terminen und Erklärung der Radioaktivisten zum sogenannten „Revolutionären Kollektiv“

Freies Radio im Juli

Hallo,

die beste Meldung zuerst: Schon wieder will die Radio-AG von der Ostseeschule zugunsten des Radios Muffins backen und im Cafe Malgari auf der Providentia Spenden sammeln. Also wer kann, unbedingt hin zur

Hafenspitze am Dienstag 3.7. von ca. 11 bis 12:30 Uhr.

In den Radioräumen selber geht es auch voran, aber leider zur Zeit sehr zäh. Der Studioraum ist immer noch nicht ganz fertiggestellt und auch die Technik-Bestellung gestaltet sich schwieriger als gedacht. Wir sind aber zuversichtlich, dass sehr bald im vorderen Raum schon mal einige Schnittplätze eingerichtet sind. Mobile Aufnahmegeräte werden dann auch da sein, so dass endlich in größerem Stil Beiträge erstellt werden können.

Im Moment bleibt also realistisch, im Sommer mit dem Internet-Radio zu starten. Es gibt aber auch noch einiges zu tun.

Wir hoffen, dass wir mit der neuen Struktur dann auch mehr von Euch motivieren können, mitzumachen.

Kommt gerne vorbei:

Nächsten Montag, 2.7. ab 19:30 zum offenen Treffen in der Bachstr. 7

Immer Mittwochs 18 bis 21 Uhr zur Radiowerkstatt (für alle, die Beiträge erstellen wollen, auch ohne Vorkenntnisse)

Immer Dienstags von 11 bis 17 Uhr ist auch jemand da.

Zum Schluss noch ein anderes Thema, das sogenannte „Revolutionäre Kollektiv“. Da es den Rahmen der Rundmail ein bisschen sprengt hängen wir unsere Stellungnahme dazu und einen offenen Brief unten an.

Bis bald,

Euer

Freies Radio Fratz

Erklärung von Radio Fratz zum sogenannten „Revolutionären Kollektiv“

Seit einigen Monaten gibt es in Flensburg Probleme mit einer dem Selbstverständnis nach maoistischen Gruppe namens „Revolutionäres Kollektiv“. Vor allem fallen dabei deren Gewaltdrohungen auf bis hin zu Mordaufrufen und Vergewaltigungsankündigungen.

Wir wollen das hier nicht nochmals alles auflisten.

Auch wenn es sich bei den Äußerungen des „Revolutionären Kollektivs“ möglicherweise nur um spätpubertäre Allmachtsphantasien handelt, nehmen wir das ernst und sehen darin einen Angriff auf die politische Kultur in Flensburg.

Zur Unterstützung derjenigen, die direkt vom „Revolutionären Kollektiv“ bedroht werden, ist jetzt ein offener Brief veröffentlicht worden, dem wir inhaltlich weitgehend zustimmen (siehe hier).

Das Freie Radio Fratz ist offen für ein möglichst breites Spektrum an kulturell und politisch aktiven Menschen in Flensburg und darüber hinaus. Es soll ein Knotenpunkt sein für alle möglichen Aktivitäten, die hier stattfinden, und kann viel dazu beitragen, die lebendige Vielfalt in Flensburg noch mehr zu beleben.

Das Radio soll nicht nur, aber auch ein Ort sein für politische Diskussionen. Es ist nicht neutral. Möglichst viele unterschiedliche Positionen können und sollen dabei in den diverse Redaktionen vertreten sein.

Einige grundsätzliche Übereinkünfte haben wir in unseren Statuten festgelegt. Darüber hinaus möchte das Freie Radio Fratz keine politische Richtung vorgeben und die Gestaltung politischer Debatten vor allem den Menschen überlassen, die die einzelnen Beiträge gestalten.

Wir haben deshalb lange überlegt, ob wir als Radio einen Brief unterschreiben wollen, der wahrscheinlich einer bestimmten politischen Richtung zugeordnet wird. Das Auftreten des „Revolutionären Kollektivs“ richtet sich aber nicht nur gegen bestimmte Einzelpersonen und politische Gruppen, es bedroht aus unserer Sicht genau die Vielfalt im politischen und kulturellen Leben, die das Freie Radio ausmacht. Dazu wollen wir nicht schweigen.

Deshalb haben wir den offenen Brief trotzdem gerne unterschrieben. Den findet man hier

PS: Für alle reisefreudigen Feministinnen: In Zürich finden vom 19. bis 22. Juli die feministischen Radiotage „Claim the Waves“ statt. Mehr Infos dazu auf: www.claimthewaves.noblogs.org oder www.lora.ch

Freies Radio Fratz
Auf Facebook: http://www.facebook.com/freiesradioflensburg
Und Instagram: http://www.instagram.com/freies.radio.fratz

Mehr zum Revolutionären Kollektiv Flensburg und seiner Gewaltbereitschaft gegen Linke und Libertäre auch in dem AKOPOL-Beitrag vom 27.06.2018: Offener Brief von Flensburger Gruppen, Initiativen und Persönlichkeiten zum Revolutionären Kollektiv: „Innerlinke“ Gewalt und Frauenverachtung – ausgeschlossen! unter: https://akopol.wordpress.com/2018/06/27/offener-brief-zum-revolutionaeren-kollektiv-flensburg-innerlinke-gewalt-und-frauenverachtung-ausgeschlossen/

Ein Beitrag der DKP Flensburg vom 2.7.2018: Röhms Kindergarten maskiert sich als „Revolutionäres Kollektiv“ unter: https://dkpflensburg.wordpress.com/2018/07/02/roehms-kindergarten-maskiert-sich-als-revolutionaeres-kollektiv/

Das „Revolutionäre Kollektiv“ ist zudem der „erwachsene“ Klon der Gruppe „Jugendwiderstand“. Dazu auch der Zeitungsbeitrag: Stimmungsmache mit der Splittergruppe – Maoistische Gruppe »Jugendwiderstand« sorgt durch Gewalt und Israelhass immer wieder für Aufregung unter: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1087250.debatte-ueber-jugendwiderstand-stimmungsmache-mit-der-splittergruppe.html

Besonders aufschlussreich: Die Kameradschaft »Jugendwiderstand« und die Neonazis: Die maoistische Gruppe aus Berlin auf extrem rechten Wegen http://www.friedensdemowatch.com/2018/12/06/die-kameradschaft-jugendwiderstand-und-die-neonazis-die-maoistische-gruppe-aus-berlin-auf-extrem-rechten-wegen/

Ein Beitrag aus dem TAGESSPIEGEL vom 10.12.2018:  Gewalttätige Politsekte „Jugendwiderstand“ Maos Schläger aus Berlin-Neukölln
Der „Jugendwiderstand“ attackiert systematisch Andersdenkende – am liebsten ebenfalls Linke. Nun kommt raus: Ihr Wortführer ist ein Kreuzberger Kindergärtner. https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalttaetige-politsekte-jugendwiderstand-maos-schlaeger-aus-berlin-neukoelln/23729980.html

Ebenfalls berichtete die taz am 17.5.2018: Angriffe auf Andersdenkende in Berlin – „Was machst du hier? Du Zionist“ Die maoistische Gruppe „Jugendwiderstand“ attackiert Linke, die nicht in ihr antizionistisches Weltbild passen. Jetzt gibt es Widerstand aus der Szene. unter: http://www.taz.de/!5503830/

Ein aufschlussreicher Beitrag auf der Website ruhrbarone.de vom 9.4.2018, in dem auch die krude Macho- und Gewaltideologie beschrieben wird:Diese Jugendwiderständler haben versucht Journalisten einzuschüchtern unter: https://www.ruhrbarone.de/jugendwiderstand-einschuechterung-journalisten/153617

 

 

Über akopol

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Veröffentlicht am 27. Juni 2018 in Bürgerbeteiligung, Bildung, Flensburg News, Kultur, Kulturtipps, Soziales, Veranstaltungstipps und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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