Archiv für den Tag 29. Januar 2018

Gedenkveranstaltung anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 01.02.2018 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Die Shoah brennt in unseren Herzen

Flensburg. In Anlehnung an den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar, dem Tag an dem das KZ Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurde, veranstaltet die Jüdische Gemeinde Flensburg gemeinsam mit der Stadt eine Gedenkfeier in der Bürgerhalle des Rathauses.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 1. Februar 2018 um 17:00 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses statt.

Programm:

Musikalische Umrahmung durch die Gruppe „Phon & Zu“, Achim Prigge
Begrüßung und Vorstellung der Gäste durch Gershom Jessen, Vorstandsmitglied der JGF
Grußwort, Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar
Grußwort, Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach, Kommandeur der Marineschule Mürwik
Musikalischer Beitrag des Kinder- und Jugendchores St. Nikolai (Leitung Gerold Jensen)
Grußwort und anschließend Michtam LeDavid, Psalm 16, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay, Jüdische Gemeinschaft Schleswig-Holstein
Musikalische Umrahmung „Phon & Zu“
Historischer Rückblick „Verfolgt-vertrieben-ermodet: Jüdische Familien in Flensburg während der NS-Zeit“ Dr. Bettina Goldberg, Historikerin
Verlesen der Namen von Flensburger Holocaust-Opfern, Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums Flensburg
Anzünden der Erinnerungskerzen zum Andenken an alle Opfer des Nationalsozialismus, Dr. Iossif Smolianskij und Eduard Gusinov
Musikalische Umrahmung „Phon & Zu“
Jiskor, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Schweigeminute
Musikalischer Beitrag, Kinder- und Jugendchor St, Nikolai
El Male Rachamim, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Kaddish – Trauergebet, Landesrabbiner Dov-Levy Barsilay
Musikalischer Beitrag, Kinder- und Jugendchor St. Nikolai

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WAS WIRD AUS DEM FLENSBURGER OSTUFER? – Informationsabend und Podiumsdiskussion am 06.02.2018 in der Phänomenta Flensburg

Der Verein FLENSBURGER BAUKULTUR e.V. lädt herzlich ein zu einem Informationsabend mit Podiumsdiskussion zum Thema:

WAS WIRD AUS DEM FLENSBURGER OSTUFER?

am Dienstag, 06. Februar 2018, 19.00 Uhr

in der PHÄNOMENTA,

Norderstraße 157-163

24939 Flensburg

An diesem Abend werden in Kurzbeiträgen bisherige Überlegungen zur Entwicklung des Flensburger Ostufers (Ove Ramm, Flensburger Baukultur) als auch der aktuelle Stand der Planung (Markus Pahl, Geschäftsführer Sanierungsträger FGS) vorgestellt.

Julian Weyer (C.F.Møller arkitekts, Aarhus) und Anders Sanderbo (Haderslev kommune) berichten über die Hafenkonversion in Haderslev/Dänemark.

Im Anschluss leitet Wulf Dau-Schmidt, Kiel, eine Podiumsdiskussion zum Thema des Abends.

Auf dem Podium werden Oberbürgermeisterin Simone Lange, Julian Weyer, Anders Sanderbo, Axel Kohrt (Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Planung) sowie Brigitte Noah (Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der östlichen Altstadt) erwartet.

In diese Diskussion kann sich auch die Öffentlichkeit einbringen.

Die Flensburger Baukultur erwartet, dass durch die Gäste Anregungen und Erfahrungen vermittelt werden können und diese dazu beitragen, die weitere Entwicklung in Flensburg positiv zu beeinflussen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und Ihren Besuch.

Mit besten Grüßen

Eiko Wenzel

Flensburger Baukultur eV

Ein zusammenfassender Bericht zur Veranstaltung erschien am 8. Februar 2018 auf shz-online:  Flensburgs Wasserkante – Der Geist des Hafens – Quelle:   https://www.shz.de/19023131 ©2018

Bereits jetzt gibt es konkrete Planungen von Investoren, Bau- und Immobilienunternehmen für das Ostufer. Hier geht´s zu den sog. „Ideenvorschlägen“ im Anhang der Beschlussvorlage_RV-160-2017-1 vom 7.12.2017:

Ideenvorschlag_1

Ideenvorschlag_2

Ideenvorschlag_3

Ideenvorschlag_4

Ideenvorschlag_5

Ideenvorschlag_6

Ideenvorschlag_7

sowie

Anlage 2 Luftbild_mit_Kernbereich_des_Wirtschaftshafens

 

Erfolgreiche Mahnwache vor dem Fliegerhorst Schleswig/Jagel am letzten Samstag

Pastor Ingo Gutzmann spricht zu den TeilnehmerInnen der Mahnwache

Rund 40 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen trafen sich am 27.1. zur Mahnwache und zum Protest vor dem Fliegerhorst Jagel

Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz begann die Veranstaltung mit einer Gedenkminute für die Opfer von Faschismus und Krieg,  Die Mahnwache stand ganz im Zeichen der christlichen Botschaft von Frieden, Nächstenliebe und der biblischen Aufforderung zur Feindesliebe. Dürfen Christen sich somit als Soldaten an Kriegshandlungen beteiligen und Menschen töten?

Ursprünglich sollte zu diesem Thema Pastor Christoph Touché von der St. Petri Gemeinde in Flensburg sprechen, aus Krankheitsgründen vertrat ihn dann aber Pastor Ingo Gutzmann aus Kappeln. Er erklärte unter Bezug auf Bibelzitate, dass das Gebot der Feindesliebe ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Humanität sei. Familienangehörige und Freunde zu lieben, sei dagegen nicht schwer. Er stellte dar, dass es immer wieder Versuche gab, die Verpflichtung „Liebet Eure Feinde“ zu relativieren, etwa auf bestimmte Teilgruppen zu beschränken, jedoch sei dies nach biblischem Verständnis eine Forderung an uns alle. Und wer seine Feinde liebe, könne nicht Krieg führen und töten.

In der anschließenden Gesprächsrunde in der Pizzeria Sole Mio in Jagel wurde deutlich, daß nicht alle Kirchenmitglieder so denken, die Kirche aber nicht einfach sagen könne, wer als Soldat an Kriegshandlungen beteiligt sei, könne nicht Christ sein. Ingo Gutzmann sprach davon, daß sich Freikirchen, die grundsätzlich jeden Militärdienst ablehnen, als „Friedenskirchen“ sehen. Als Pastor der evangelisch-lutherischen Kirche sehe er sein Engagement ebenso als friedenskirchlich, auch wenn es in seiner Kirche Christen gäbe, die als Bundeswehrsoldaten an Kriegseinsätzen beteiligt seien. Aber die evangelische Kirche und ihre Mitglieder seien ein Spiegelbild der Gesellschaft. Pastor Gutzmann betonte jedoch, dass er sich entschieden habe, nicht als Militärseelsorger zu arbeiten, er sei aber auch nicht dazu aufgefordert worden.

Einigkeit bestand bei den Friedensaktivisten, dass es notwendig sei, friedensbewegte Menschen mit religiöser Motivation für den Protest gegen Krieg und Aufrüstung zu gewinnen und mit ihnen verstärkt die Zusammenarbeit zu suchen. Angedacht sind deshalb Veranstaltungen in Kirchengemeinden gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Drohnen. Dafür biete sich der Film „National Bird“ an, der den Drohnenkrieg aus der Sicht der Täter und Opfer kritisch beschreibt. Dieser Film wird anlässlich der nächsten Mahnwache am 10. Februar 2018 in der Pizzeria Sole Mio in Jagel gezeigt. Die Mahnwache selbst beginnt wie immer  um „Drei vor Zwölf“ 11.57 Uhr und die Filmvorführung startet gegen 13.30 Uhr.

Ostermarsch am 30. März vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst

Ebenso wurde beschlossen, in diesem Jahr den Ostermarsch der Friedensbewegung am Karfreitag, den 30. März 2018 vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel durchzuführen. Die Auftaktkundgebung wird um „Drei vor Zwölf“ 11.57 Uhr vor dem Bahnhof Schleswig stattfinden.

 

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