Archiv für den Tag 8. Dezember 2017

Flensburg pestizid- und glyphosatfrei machen!

Dass der Einsatz von Pestiziden und insbesondere Glyphosat außerordentlich gefährlich für die Umwelt ist und auf Dauer auch für den Menschen, hat mittlerweile viele Kommunen bewogen, bei der Pflege ihrer Grünanlagen darauf ganz oder teilweise zu verzichten.

Untenstehend möchten wir deshalb zum Thema auf einen entsprechenden Beitrag in der Zeitschrift DEMO und auf die Initiative des BUND hinweisen:

Umweltschutz – Kein Glyphosat in den Kommunen

Karin Billanitsch • 05. Dezember 2017 in DEMO – Die Fachzeitschrift für Kommunalpolitik

Bisher haben sich 90 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland unterstützt diese Aktivitäten und hat einen Ratgeber „Die pestizidfreie Kommune“ erarbeitet. Er zeigt Alternativen auf.

Von der Stadt Saarbrücken im Südwesten bis Schenefeld im Landkreis Pinneberg im Norden haben sich bereits rund 90 Städte und Gemeinden dafür entschieden, auf Pestizide oder mindestens Glyphosat bei der Pflege ihrer Grün- und Freiflächen zu verzichten. In Kommunen werden diese chemischen Substanzen häufig eingesetzt, um Straßen, Wege und Plätze frei von unerwünschtem Bewuchs durch Kräuter und Gräser zu halten. Auch auf Beeten, Begrünungen, Parks und Rasenflächen kommen Insektizide oder Fungizide zum Einsatz, zum Beispiel in Rosengärten gegen Pilzkrankheiten und Blattläuse. Weiterlesen hier

Die Initiative des BUND:

Pestizidfreie Kommunen: Es tut sich was

Städte und Gemeinden setzen Pestizide häufig ein, um Straßen, Wege sowie Spiel- und Sportplätze frei von Kräutern und Gräsern zu halten – je nach Standpunkt wird der unerwünschte Bewuchs als „Unkraut“, „Wildkraut“ oder „Beikraut“ bezeichnet. Die Pestizide gelangen dann oft in Gewässer oder die Kläranlage. Das muss nicht sein!

Bisher haben sich 90 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Der BUND unterstützt diese Aktivitäten und hat deshalb einen Ratgeber „Die pestizidfreie Kommune erarbeitet. In ihm wird das „Grundkonzept“ einer pestizidfreien Kommune erläutert. Ebenso werden die wichtigsten pestizidfreien deutschen Kommunen vorgestellt. Die Broschüre kann heruntergeladen oder über den BUNDladen portofrei bestellt werden. Weiterlesen hier

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Teilnehmerrekord bei den Integrationskursen in Flensburg

Start des 22. Integrationskurses an der vhs Flensburg – Endspurt 2017 mit neuem Rekord

Flensburg. In dieser Woche hat die vhs Flensburg ihren 22. Integrationskurs im Jahr 2017 an den Start gebracht. Somit lernen aktuell an den drei Unterrichtsorten in der Stadt insgesamt rund 440 Teilnehmer in 27 Klassen zeitgleich im Anfängerbereich Deutsch. Vormittags, nachmittags und abends sind dafür 23 lizenzierte Lehrkräfte im Einsatz.
Die vhs Flensburg hat damit auch im laufenden Jahr auf den weiterhin hohen Bedarf an Integrationskursen für Zuwanderer reagiert. Insbesondere wuchs der Alphabetisierungsbereich von einst drei auf nunmehr sieben Gruppen an. Das Kursangebot bleibt folglich auf dem hohen Niveau von 2016, in dem insgesamt 25 Integrationskurse parallel liefen und damit bereits schon doppelt so viele wie in den Vorjahren.

Die Integrationskurse führt die vhs Flensburg im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2005 durch. Ein Integrationskurs besteht aus 600 Stunden Sprachkurs und 100 Stunden Orientierungskurs, in dem die Teilnehmer etwas über das politische System, die Geschichte und Kultur Deutschlands lernen.
Sobald die Teilnehmer im Integrationskurs das Sprachniveau B1 erreicht haben, können viele in ebenfalls vom BAMF geförderte berufsbezogenene Sprachkurse wechseln. Auch davon hat die vhs Flensburg 2017 insgesamt 13 Kurse mit rund 260 Teilnehmern angeboten – Tendenz steigend.

Leif Mensing, Leiter der vhs Flensburg: „Ich bin ungeheuer stolz auf das gesamte vhs Team. Dass wir dieses umfangreiche Kursangebot für neue Flensburger Mitmenschen auch 2017 anbieten konnten, war ein hartes Stück Arbeit.“

„Wir erleben, dass die Beratung der Teilnehmer zunehmend zeitintensiver wird. Zudem werden die Durchführungsvorgaben des Bundesamtes immer komplexer“, ergänzt die pädagogische Leitung, Anke Wigger.

Busverkehr in Flensburg: Fahrplanwechsel am 10. Dezember

Linien 4 und 7 auch am Samstagnachmittag – geänderte Haltestellennamen – Neue Subunternehmer starten mit neuen Bussen –.

Immer am 2. Sonntag im Dezember findet der jährliche Fahrplanwechsel statt, dieses Jahr also am 10. Dezember. Beim städtischen Busbetreiber Aktiv Bus Flensburg GmbH werden ab diesem Tag einige Neuerungen in Kraft treten.
Auf den Linien 4 und 7 können sich die Kunden über eine Angebotsverbesserung freuen: Auf der kompletten Linie 7 sowie auf der Linie 4 zwischen ZOB und Frösleeweg fahren die Busse in Zukunft auch an Samstagnachmittagen und bieten bis 18 Uhr einen durchgängigen 20-Minuten-Takt. Kleinere Anpassungen gibt es auch auf den Linien 1, 2, 3, 10, 11 und 14.
Auf allen Linien profitieren die Fahrgäste außerdem von einer weiteren Modernisierung der Busflotte. Die bisher von der Allgemeinen Flensburger Autobusgesellschaft (AFAG) für Aktiv Bus erbrachten Verkehrsleistungen werden nun nach europaweiter Ausschreibung von den Firmen Förde Bus und Autokraft erbracht. Beide Unternehmen starten am Sonntag mit komplett neuangeschafften Dieselgelenkbusse, die der Euro-VI-Norm entsprechen und somit besonders schadstoffarm sind. Insgesamt entsprechen dann über 50% der Flensburger Stadtbusse diesem hohen Standard. Zusammen mit den Volvo-Hybridbussen von Aktiv Bus verfügt Flensburg damit über einen überdurchschnittlich modernen Fuhrpark.
Nebenbei werden zum Fahrplanwechsel einzelne Haltestellen umbenannt: Auf dem Campus wird die bisherige Haltestelle Campus FH zukünftig Campus Hochschule heißen, und die bisherige Haltestelle Campus Mensa heißt neu Campusbad. In Engelsby heißen zukünftig alle im Kreuzungsbereich Engelsbyer Straße/Mozartstraße gelegenen Haltestellen einheitlich Mozartstraße.
Alle Änderungen des Verkehrsangebotes finden sich sowohl in der kostenlos ausgelegten Stadtbus-Broschüre Fahrplan 2018 als auch im kreisweiten
Fahrplanbuch, welches wieder für einen Euro in der Mobilitätszentrale am ZOB erhältlich sein wird. Sämtliche Informationen stehen auch online unter www.aktiv-bus.de zur Verfügung. Zu den Fahrplänen geht es hier

8 Mio. Euro Fördermittel für den neuen „Kinder-Campus“ in Fruerlund

Flensburg. Große Freude im Rathaus löste die Nachricht aus, dass die Errichtung eines Kindercampus an der Schule Fruerlund durch das Programm von Bund und Land „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ mit einer Summe von 8.000.000 € gefördert wird. Eine wegweisende Entscheidung für die Schule und den Stadtteil Fruerlund. Es handelt sich zudem um das einzige Projekt aus Schleswig-Holstein, dass sich über eine Förderzusage im Jahr 2017 freuen konnte. Damit kann nach jahrelanger Planung eines der zentralen Bildungsprojekts in der Stadt Flensburg in Angriff genommen werden.
Der Neubau der Kita als Teil des geplanten Bildungszentrums wurde zur Förderung im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ angemeldet. Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration hat der Aufnahme der Maßnahme Kindertagesstätte Fruerlund am 14.09.2016 zugestimmt.
„Was für eine tolle Nachricht. Ich freue mich wirklich sehr, denn jetzt kommen wir dem Bildungszentrum Fruerlund nach vielen, vielen Jahren einen wirklich großen Schritt näher“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange.
Das Projekt sieht vor, die seit langem sanierungsbedürftige Grundschule Fruerlund einschließlich der Sporthalle, einer Mensa, der Außenanlagen und mit den ergänzender Funktionen des geplanten Bildungszentrums, am Standort der heutigen Grundschule in Fruerlund, Bohlberg 56/58, durch einen Neubau zu ersetzen, um den zukünftigen Anforderungen insbesondere im pädagogischen und energetischen Bereich gerecht werden zu können. Vollständig wird das neue Bildungszentrum schließlich durch die im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ mit 4.200.200 € geförderte Kindertagesstätte.

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