Archiv für den Monat November 2017

Vortrag „Fitness und Wohlbefinden bis ins hohe Alter“ am 07.12.2017 im Café des vhs-Zentrum

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Der Pflegestützpunkt informiert“

Flensburg. Der Pflegestützpunkt in der Stadt Flensburg lädt alle interessierten Flensburgerinnen und Flensburger zum Vortrag „Fitness und Wohlbefinden bis ins hohe Alter“ am Donnerstag, 07. Dezember um 15 Uhr im Café des vhs-Zentrum, Nikolaikirchof 3 ein.

Dass es möglich ist, bis ins hohe Alter fit zu bleiben und welche vier Aspekte für ein gesundes Altern wesentlich sind, wird Chefarzt Dr. Klaus Weil der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation am Malteser Krankenhaus St. Franziskus Hospital in seinem Vortrag erläutern und im Anschluss individuelle Fragen beantworten.

Flensburger Arbeitslosenquote steigt im November 2017 auf 8,7 %

Über 2.000 Flensburger Arbeitslose tauchen in der Statistik nicht auf – Verdeckte Arbeitslosigkeit bei 13%

Zahl der SGB II-Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) auf konstant hohem Niveau

Arbeitsmarkt:

Aus der Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Flenburg: „Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im November 2017 um leicht 61 (1,4 Prozent) auf 4.393 Personen im Vorjahresvergleich, im Vergleich zum Vormonat um 40 (0,9 Prozent).
Die Arbeitslosenquote stieg auf 8,7 Prozent (November 2016: 8,6 Prozent; Vormonat 8,6 Prozent). 722 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 28 oder 4,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, 44 oder -14,1 Prozent weniger als im Oktober 2017. Der größte Bedarf bestand bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (184), im Handel (171), im Gesundheits- und Sozialwesen (165) sowie in der Produktion und Fertigung (159).“

Verdeckte bzw. tatsächliche Arbeitslosigkeit bei rund 13 %

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten jedoch nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im November 2017 somit ein Anstieg um 500 Personen und eine Zahl von  15.706 Arbeitslosen (Vormonat  15.206), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es 20.538  (Vormonat 19.835). Nicht inbegriffen in der offiziellen Arbeitslosenstatistik sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Entsprechend sind prozentual auch die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Flensburg erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201711 auf bzw. ab Seite 9.

Komponenten der Unterbeschäftigung

Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, November 2017, S. 9

Über 2.000 Arbeitslose tauchen in der Flensburger Statistik der Arbeitsagentur nicht auf

Zum Vergleich untenstehend Zahlen der „arbeitslosen Kunden“ des Jobcenter Flensburg aus dem Juli 2017, die einen Eindruck über den Anteil derjenigen Arbeitslosen geben, die in der Flensburger Arbeitslosenstatistik nicht berücksichtigt werden.

Grafik aus der Dokumentation des Jobcenter Flensburg für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 13.11.2017 Foto: Heinz-Werner Jezewski

Allein 1.260 Arbeitslose befanden sich demnach in bereits oben genannten Maßnahmen. 695 waren krank gemeldet, 258 waren Ältere mit Sonderregelungen und 1.175 Personen waren zwar sozialversicherungspflichtig erwerbstätig, brauchten aber dennoch Hilfeleistungen, da unter anderem ihr Einkommen zur Existenzsicherung nicht reichte (z.B. Teilzeitjobber / Geringverdiener). 736 Personen wurden aufgrund von Schule oder Studium, 626 aufgrund von Pflege und Erziehung und 310 Personen aufgrund sonstiger Gründe nicht als arbeitslos gezählt.  Somit bleiben netto rund 2.200 Arbeitslose, die in der offiziellen Arbeitslosenstatistik der Flensburger Arbeitsagentur nicht auftauchen. Damit dürfte die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen im November 2017 nicht 4.393.betragen haben, sondern lag bei etwa 6.600 und die Arbeitslosenquote bei rund 13%.  Rechnet man noch die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden dazu, die aus dem Leistungsbezug des ALG I rausgefallen sind und keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, dürfte die Quote sogar noch höher liegen.

Zahl der Arbeitsuchenden konstant

Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug im November 2017 im Geschäftsstellenbereich Flensburg, der die Stadt Flensburg und Randgemeinden umfasst,  11.400 Personen, im Vormonat waren es  11.402 (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, November 2017, S. 19) .

Steigende Zahlen im Agenturbezirk: Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, lag im November 2017 die Zahl der Arbeitsuchenden bei 26.787 Personen und damit um 320 über der des Vormonats von 26.467   Personen (siehe Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, November 2017, S. 6). Dies sind im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen über 11.000 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitslosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben, nicht als arbeitslos im eigentlichen Sinne gelten und daher in der Arbeitslosenstatistik nicht auftauchen.

Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften bleibt nahezu konstant – Im Jahresvergleich erheblicher Anstieg der Zahl der Leistungsberechtigten

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im November 2017 3.118 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 4 Personen weniger als im Vormonat (-0,1%) bzw. 117 Personen (-3,6 %) weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ging im November im Vergleich zum Vormonat um 37 auf 6.525 (- 0,6%) zurück; im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 198 (+3,1%).
Die Zahl der Regelleistungsbezieher verringerte sich im Vergleich zum Vormonat um 49 auf 11.355 (-0,4%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 781 (+7,4%). Die Steigerungen bei den Bedarfsgemeinschaften und den Regelleistungsbeziehern zum Vorjahr sind in erster Linie auf den Personenkreis der Geflüchteten zurückzuführen.

Arbeitsmarktreport Jobcenter Flensburg November 2017

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Ein Beitrag des ZDF vom 2.11.2017: Eine Million Arbeitslose mehr – Wie die Arbeitslosenzahl schöngerechnet wird

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich freundlich. Seit Jahren sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Doch viele Arbeitslose werden gar nicht mitgezählt. Unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/arbeitslose-wer-in-der-statistik-nicht-beruecksichtigt-wird-100.html

Und zum gleichen Thema ein Beitrag von correktiv.org vom 31. Mai 2017:

Warum eine Million Arbeitslose in der offiziellen Statistik nicht sichtbar sind
Die am Dienstag vorgestellte Arbeitslosenzahl ist um mindestens eine Million zu niedrig. Die geschönte Zahl kommt durch mehrere Gesetzesänderungen zu Stande. Sogar die Bundesagentur für Arbeit spricht sich für eine neue Berechnungsgrundlage aus, damit die offizielle Arbeitslosenzahl mehr der Wirklichkeit entspricht
https://correctiv.org/recherchen/arbeit/artikel/2017/05/31/zeit-fuer-die-echte-arbeitslosenzahl/

 

Konzert mit dem Ensemble L’ART pour L’ART am 7. und 8.12.2017 in der Pilkentafel Flensburg

Konzert mit ABOUT APHRODITE – Elektronische Musik am 08.12.2017 im Kühlhaus Flensburg

am Freitag, den 08.12.2017  um 20.00 Uhr

Kühlhaus, Mühlendamm 25

Membran Music

Gilda Razani Theremin/ Saxofon/ Live Elektronik

Hans Wanning Piano/ Synthesizer/ Live Elektronik

About Aphrodite begibt sich mit hypnotischen Melodien und Improvisationen, sanften Athmosphären und cineastischen Soundscapes auf eine euphorisierene und energiegeladene Klangreise durch die große Sinfonie der Welt, und der Himmel ist deep, dark, heavy and sweet!

Sie stellen auch ihre neue CD vor, die im Januar in London erscheint.

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Pressestimmen:

Liest man im Vorfeld im Booklet Instrumente wie Theremin und Saxophon, gespielt von Gilda Razani und Piano beziehungsweise Elektronik von Hans Wanning, erweckt dies in Verbindung mit so klingenden Titeln wie ‚Sternspringer‘,’Das Meer der Träume‘ oder ‚Weltenbaumeister‘ gewisse Vorstellungen oder Erwartungen.Kommen doch beide Protagonisten aus dem Jazzbereich.Da kann es schon zu leichten Irritationen im ersten Moment kommen, wenn ein wummernder Bass loslegt und sich die Geschichte nach den ersten Takten in einen veritablen Technobeat mit entsprechender Schlagzahl entwickelt.Und genau dann setzen die beiden ihre obergenannten Instrumente punktgenau ein, durchstoßen somit monotone Züge und eröffnen immer wieder gekonnt neue Sphären.Ja, natürlich könnte dies auch unter Umständen anstelle eines DJ- Gigs in einem Technoclub durchgehen, aber diese feine gefühlvolle Abfolge als Gegenpart zu den kräftigen vordergründig erscheinenden, harten Beats sind das besondere und herausragende Merkmal.Hier wird das Pferd quasi von hinten aufgezogen, es bedient sich nicht ein DJ einiger Liveinstrumente, hier nutzen Soundtüftler aus der handwerklichen Riege harte Technobeats für ihre Performance, und somit sind auch die Namen der einzelnen Stücke wieder schlüssig. Sehr interessant!
Tawo, CONCERTO Österreich, April 2016

Dortmunder Duo findet den Weg zwischen Elektro und Jazz
About Aphrodite (Gilda Razani und Hans Wanning) aus Dortmund verbinden Jazz und Techno auf gekonnte Weise. Dem Dortmunder Duo About Aphrodite gelingt die Fusion zweier auf den ersten Blick nicht zusammenpassender Musik-Genres: Elektro und Jazz.

Es gibt keine Schublade, in die die Musik von Gilda Razani and Hans Wanning auf Anhieb passt. Die Bässe wummern monoton, Elektroklänge flirren und weisen ganz klar die Richtung: Hier handelt es sich um Techno. Doch plötzlich durchbricht ein Saxophon die Monotonie. Klavier-Passagen, mal klassisch warm, mal jazzig verspielt, nehmen den Zuhörer an die Hand in ein Genre, das es so noch gar nicht gibt: Techno-Jazz.
Der Fokus von About Aphrodite liegt ganz klar auf elektronischen Sounds, nachdem sich die beiden Musiker unter dem Projektnamen Sub.Vision in der Jazz-Szene einen Namen gemacht hatten. Hans Wanning spielt seine Synthies sehr technolastig. Gilda Razani, eigentlich Saxophonistin, verleiht den Stücken mit dem Theremin, einem ganz besonderen elektronischen Instrument, eine ganz besondere Note. So ist „Faktor X“, das aktuelle Album der beiden Dortmunder, zwar ganz eindeutig ein Elektro-Album, doch auch Jazz-Fans könnten auf den Geschmack kommen und lernen, die musikalischen Vorzüge von Techno schätzen zu lernen.
WAZ/ DER WESTEN, März 2016

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Ausblick 2018: Das ändert sich für Verbraucher

Di und Do in Flensburg – Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale fasst die wichtigsten Neuigkeiten zusammen

Was Verbraucher beim Hausbau und bei Sanierungen beachten sollten:

Förderantrag vor Beginn der Baumaßnahmen stellen: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst in seinem Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ Solaranlagen, Wärmepumpenheizungen und Biomasseheizungen. Um die Förderung zu erhalten, müssen Verbraucher ab 2018 den Förderantrag stellen, bevor sie mit der Umsetzung der zu fördernden Maßnahme beginnen.

Absenkung des Tilgungszuschusses: Die KfW (Bankengruppe) verringert ab dem 1. Januar 2018 den Tilgungszuschuss in ihrem Programm „Erneuerbare Energien-Speicher“ zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen von dreizehn auf zehn Prozent der errechneten Speicherkosten.

Altersgerechtes Umbauen wird wahrscheinlich wieder bezuschusst: Alles deutet darauf hin, dass die KfW 2018 wieder Maßnahmen unterstützt, die die Barrierefreiheit von Wohnungen verbessern und dem Schutz vor Einbruch dienen.

HBCD-haltige Dämmstoffe nicht mehr als gefährlicher Abfall eingestuft: HBCD-haltige Dämmstoffe gelten ab 2018 in der Regel nicht mehr als gefährlicher Abfall. Verbraucher müssen sie jedoch separat sammeln, so dass sie vom Entsorger erfasst und gewogen werden können.

Bauherren künftig besser abgesichert: Mit der Reform des Bauvertragsrechts und der Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung erhalten Bauherren ab 2018 eine Baubeschreibung. Sie beinhaltet detaillierte Angaben zum Energie- und Schallschutzstandard. Bauherren profitieren in mehrfacher Weise von dieser Neuregelung:
1. Sie ermöglicht ihnen noch vor Abschluss des Vertrages, Angebote besser miteinander zu vergleichen.
2. Sie belegt, dass die Förderbedingungen eingehalten wurden.
3. Sie eignet sich als Grundlage, um einen Kredit zu beantragen.
4. Sie dient als Nachweis, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften eingehalten wurden.

Darüber hinaus verpflichtet das Bauvertragsrecht ab 1. Januar 2018 die am Bau beteiligten Parteien dazu, die Bauzeit im Bauvertrag verbindlich festzuhalten. Des Weiteren können Bauherren den Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss widerrufen.

Neuigkeiten für Stromerzeuger

Eingeschränkte Steuerentlastung bei Kraft-Wärmekopplung: Energiesteuern für Gas und Öl werden bei Kraft-Wärmekopplung nur noch nach Abzug der Investitionsbeihilfen rückerstattet. Die Steuerentlastung gilt generell nur für hocheffiziente Anlagen, mit einem Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent.

Intelligente Messsysteme für Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung und Co.: Ab 2018 können neue kleine Energieerzeugungsanlagen mit Smart Meter ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Stromverbrauch bzw. die Stromerzeugung ermittelt. Er speichert die Daten und sendet sie an Stromversorger und Netzbetreiber. Das intelligente Messsystem darf die Kosten pro Messpunkt 60 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ab 2020 sollen auch Stromverbraucher mit unter 6.000 kWh pro Jahr mit Smart Meter ausgestattet werden.

Verbraucher aufgepasst!

Strompreisvergleich lohnt sich: Obwohl die EEG-Umlage 2018 leicht fällt, kann es zu Strompreiserhöhungen kommen. Die gleichzeitige Novellierung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes sieht vor, die Übertragungsnetzentgelte zu vereinheitlichen. Je nach Stromanbieter kann der Strompreis steigen oder sinken. Verbraucher sollten daher ihre Stromverträge prüfen, die Preise vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter wechseln.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft

Was diese Änderungen für Sie persönlich bedeuten? Viele Tipps und Informationen zum Thema Energie erhalten Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale in einem persönlichen Beratungsgespräch.

In Flensburg findet die persönliche Energieberatung dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Termine müssen unter 0461 / 28 604 vereinbart werden.

Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

 

Sascha Denzer liest aus „Das grüne Herz“ am 30.11.2017 um 19 Uhr im Kulturhof Flensburg

Autorenlesung: Weihnachten am Amazonas

Ein Abenteuerroman aus wahrer Begebenheit. Die tief berührende, unterhaltsame und lehrreiche Geschichte eines mutigen Weges in die Tiefen des brasilianischen Urwaldes und der Seele.
Ein 26-jähriger Musiker will zu den Indianern aussteigen?
Am Ende der Welt findet er neuen Lebenssinn und Bewusstseinserweiterung, ganz ohne Drogen. Außergewöhnliche Natur-Erfahrungen, wundersame Abenteuer und die Begegnung mit schönen Menschen und Naturweisheit bringen ihn weiter.
Das Geheimnis um Licht und Farbe tut sich als wissenschaftliches Wunder und spirituelle Wahrheit auf.

Do. 30.11.2017 um 19 Uhr
Kulturhof e. V. im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44

Tipp:
Seminar mit Übungen zur Naturwahrnehmung,
Sa. 2. Dez., 10 -13:30 Uhr.
Tondernweg 5, mit freiwilligem Kostenbeitrag.

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen des Kulturhof e.V. finden Sie bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Film „Von Bananenbäumen träumen“ am 30.11.2017 im Stadtteilhaus in Flensburg

am Donnerstag, den 30.11.2017  um 20.00 Uhr
Stadteilhaus am Nordertor, Neustadt 12, Eingang links

Die Filmemacherin Antje Hubert schuf ein einmaliges Dokument.
Der Film hat nicht umsonst viel Zuspruch und Anerkennung bekommen. Die Doku beschreibt den Prozess bürgerschaftlichen Engagements anhand eines realen, praktischen Beispiels in all seinen Formen und Farben. Überschäumende Euphorie, Alltäglicher Stress und bittere Enttäuschung wechseln einander ab.
Ein durch und durch emphatisches Dokument der Risiken und Nebenwirkungen aktiven Engagements. Im Lauf der Jahre ist das Projekt „Erneuerung“ aber dann doch ein Erfolg. Während der Film an einem bestimmten Punkt zu Ende ist, existiert das reale Projekt immer noch und entwickelt sich.
Sehenswert!

Wir zeigen den DOKUMENTARFILM D 2016 | 92 MINUTEN
per Beamer und Rechner auf die weiße Wand. Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

„ein Film, der Mut macht“ Hamburger Abendblatt
„eine kurzweilige Langzeitbeobachtung in der Provinz“ Hamburger Morgenpost
„ein unterhaltsamer und stimmiger Dokumentarfilm“ Filmdienst

Oberndorf, ein Dorf im Mündungsgebiet der Elbe. Die Gemeindekasse ist leer, Arbeitsplätze sind rar, kleine Höfe werden aufgegeben. Doch einige Dorfbewohner wollen sich nicht mit dem drohenden Niedergang abfinden. Sie machen gemeinsam eine Kneipe auf und fassen einen folgenreichen Plan – sie wollen Geld zur Rettung des Dorfes verdienen. Die Basis ihrer Geschäftsidee ist Gülle, die es hier im Überfluss gibt. Mit Hilfe von Berliner Projektentwicklern gründen sie eine Bürgeraktiengesellschaft und entwerfen ein außergewöhnliches Geschäftsmodell. Der Rohstoff aus den Kuhställen soll die Energie liefern für die Aufzucht von afrikanischen Welsen und: Bananenbäumen!

Die mutige Idee beflügelt immer mehr Leute: Einheimische und Zugereiste, Erwachsene und Kinder fangen an zu träumen und krempeln mit weitem Blick die Ärmel hoch. Doch dann soll die Schule geschlossen werden, und bis die ersten Fische kommen, ist es ein langer Weg…

Über einen Zeitraum von drei Jahren erzählt die Filmemacherin Antje Hubert von dieser kleinen, aber dynamischen Bewegung – getragen von ganz unterschiedlichen Menschen, die nach und nach nicht nur ihr Dorf, sondern auch sich selbst verändern.
VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN ist ein Film, dessen positive Aufbruchsstimmung gleichermaßen inspirierend und berührend ist.

Veranstalter: Kunst und Kultur Baustelle 8001 e.V.

Mehr Informationen auf der Website: www.8000eins.de

Familienfreundlicheres Flensburg – Wo stehen wir, wo geht es hin?

Einladung zum Kita-Dialog am 29.11. mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kita

Flensburg. Wie bereits Anfang des Monats angekündigt lädt die Stadt Flensburg alle interessierten Flensburgerinnen und Flensburger zum Kita-Dialog am 29. November um 19.30 Uhr in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Während der Veranstaltung informieren Experten über die Fortschritte und Perspektiven, die Flensburg ein Jahr nach Umsetzung der Kita-Qualitätsoffensive auf dem Weg zur familienfreundlicheren Stadt gemacht hat. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung den Besuchern Gelegenheit, Fragen und Wünsche ans Podium zu richten.

Hier vertreten sein werden Oberbürgermeisterin Simone Lange, Dr. Wolfgang Sappert (Fachbereichsleiter, Stadtverwaltung), Heiko Frost (Geschäftsführer Adelby 1), Marlene Langholz-Kaiser (Europa-Universität, Projekt „Lebenszeit 4.0“) sowie Claudia Richter (Vorsitzende der Kreiselternvertretung). Durch den Abend führt Moderator Carsten Kock.

Neue Öffnungszeiten des Einwanderungsbüro ab 2018

Flensburg. Nach Auswertung von Kundenströmen und Anforderungen an Beratungszeiten passt das Einwanderungsbüro der Stadt Flensburg ab 2018 seine Öffnungszeiten an und ist für wie folgt erreichbar:
Montags von 8.30 bis 12 Uhr, dienstags von 7.30 bis12 Uhr nach voriger Terminvereinbarung, mittwochs von 8.30-12 Uhr, donnerstags von 10-12 Uhr nach voriger Terminvereinbarung sowie nachmittags von 14-18 Uhr. Freitags bleibt das Einwanderungsbüro geschlossen.

Philosophie mittenmang: „Die Freiheit zu gehen – kann man aus kulturellen Gruppen aussteigen?“ am 06.12.2017 im Kühlhaus in Flensburg

Vortrag mit Prof. Dr. Dagmar Borchers, Universität Bremen

Die Freiheit zu gehen – kann man aus kulturellen Gruppen aussteigen?

Die Freiheit, gehen zu können, wenn wir wollen, spielt für unser Lebensgefühl und unser Selbstverständnis eine große Rolle. Aber nicht aus allen Kontexten kann man einfach so aussteigen. In der Politischen Philosophie hat es eine Diskussion darüber gegeben, ob und in welcher Weise man ggf. aus kulturellen Gruppen aussteigen kann. Das Recht dazu ergibt sich u.a. aus der Meinungs-, Versammlungs-, Religions- und Gewissensfreiheit. Aber de facto kann ein Ausstieg schwierig oder gar unmöglich erscheinen. Ist dann auch der liberale Rechtsstaat in der Pflicht, dieses Recht zu gewährleisten? Im Vortrag und im Austausch mit dem Auditorium möchte Dagmar Borchers diese Diskussion vorstellen und kritische Fragen dazu erörtern.

Mittwoch 6. Dezember, 18-20.00 Uhr

„Kühlhaus“, Mühlendamm 25, 24937 Flensburg

IST MAN MITTENDRIN.

Bei „Philosophie mittenmang“ , der Veranstaltungsreihe des Philosophischen Seminars der EUF, diskutieren Philosophinnen und Philosophen mit allen Interessierten über aktuelle und bewegende Themen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft. Dazu gehen sie mittenmang in die Stadt, dorthin, wo sich drängende Fragen stellen: ins Museum, in den Big-Brother-Raum, ins Kulturzentrum.

Eine Veranstaltungsreihe des
Philosophischen Seminars der
Europa-Universität Flensburg.
Organisation:
Prof. Dr. Anne Reichold
Prof. Dr. David P. Schweikard
philosophie@uni-flensburg.de
www.uni-flensburg.de/philosophie

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