Archiv für den Tag 10. August 2017

Grundsteuererhöhung in Flensburg – Stand der Widerspruchsverfahren

Grundsteuerbescheide der Stadt Flensburg

Die Stadt Flensburg teilt mit: Zum 15.08.2017 wird die dritte Jahresrate der zum Jahresbeginn angehobenen Grundsteuer fällig. Die meisten der über 14.000 Flensburger Bürgerinnen und Bürger, die gegen die Grundsteuerbescheide Widerspruch erhoben haben, haben von der Stadt Flensburg bisher lediglich eine Eingangsbestätigung erhalten. Hintergrund hierfür ist die vom Verein Haus & Grund für seine Mitglieder angekündigte Musterklage, über die die Presse ausführlich berichtet hat. Das Klageverfahren hat noch nicht begonnen. Sobald die Klage erhoben wird, beabsichtigt die Stadt Flensburg, die übrigen Widerspruchsverfahren ruhend zu stellen. Alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer werden dann von der Stadt schriftlich über das vorgesehene Verfahren informiert. Wenn die Grundsteuerpflichtigen dem Verfahren zustimmen, werden die Widerspruchsverfahren bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens zurückgestellt.

Stadtwerke Flensburg lösen Kohlehalde auf

Flensburg: Die Stadtwerke Flensburg lösen ihre für kalte Winter als Reservevorrat angelegte Kohlehalde auf. Grund dafür sind stillgelegte Kohlekessel und der Einsatz der im vorigen Jahr in Betrieb genommenen, umweltfreundlicheren Gas- und Dampfturbinenanlage.

Kohlehalde der Stadtwerke an der Batteriestraße

Seit Anfang August tragen die Stadtwerke Flensburg ihre 36.000 Tonnen schwere Kohlenhalde in der Batteriestraße ab. Die Kohle wurde seit 1990 als Reserve gelagert, um z.B. in zu kalten Wintern und bei Ausfall einer Kohlelieferung über den Seeweg aufgrund einer zugefrorenen Ostsee genug Vorrat zu haben. „Auf diese Reserve können wir nun verzichten, weil die GuD-Anlage zum Einsatz kommt. Umgerechnet sparen wir so rund drei Kohleschiffe ein.“ erklärt Maik Render, Geschäftsführer Stadtwerke Flensburg.

Mit dem Betrieb der GuD-Anlage Ende vorigen Jahres wurden zwei alte Kohlekessel ersetzt und stillgelegt. Damit haben die Stadtwerke ihren Brennstoffmix, der vor dem Bau der GuD-Anlage aus Steinkohle, Ersatzbrennstoffen und Holzhackschnitzeln bestand, um den Energieträger Erdgas erweitert. „Die Bedeutung der Kohle nimmt für uns Stadtwerke weiter ab.“ so Maik Render weiter. „Aus den verschiedenen Energieträgern, die wir bei der Strom- und Wärmeproduktion einsetzen können, ergeben sich unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten und Fahrweisen. Je nachdem welche Kombination wirtschaftlicher ist, kommen z.B. entweder Kohle oder Erdgas zum Einsatz.“

Bis Oktober wird das Umlagern der Kohle andauern. Dafür haben die Tochtergesellschaften der Stadtwerke Aktiv Bus und das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) LKWs, technisches Gerät sowie das Personal zur Verfügung gestellt.

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