Asphalt als Provisorium für die Friesische Straße

Kurzfristiger Lückenschluss soll Funktionalität herstellen

Flensburg. Als eine der ältesten Einfallstraßen der Stadt Flensburg wird die Friesische Straße auch heute noch stark frequentiert. Mit ihrer historischen Bebauung bietet sie vor allem im Abschnitt zwischen Fördetal und Friesischem Berg, in dem sie mit leichtem Schwung die Steigung überwindet, reizvolle Stadtansichten mit Ausblicken auf die Nikolaikirche und die Goetheschule. Der Rat hat nicht zuletzt deswegen beschlossen, dass das prägende Natursteinpflaster erhalten bleiben soll. Dies schließt Verbesserungen z.B. für den Radverkehr nicht aus.
Das Natursteinpflaster musste nun jedoch erst einmal entfernt werden, da der schlechte Zustand von Straßenbelag und Kanalisation eine umfassende Sanierung erforderlich gemacht haben. Hierfür rückten Anfang Mai die Bagger im Auftrage des TBZ an, um die Kanäle freizulegen und die notwendigen Erneuerungen herzustellen.
Damit die Friesische Straße als wichtige Verkehrsachse für Anwohnende, Anliegende und Nutzende schnellstmöglich wieder begeh- und z.T. befahrbar ist, wird die Oberfläche nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten mit einer Asphalthaut verschlossen.
Diese Vorgehensweise entgegen der Leitlinien hatte der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 2. Mai beschlossen. Es handele sich um eine temporäre, provisorische Maßnahme bis eine endgültige Gestaltungslösung im Zuge des städtebaulichen Wettbewerbs für den Südermarkt gefunden würde. Der Südermarkt befindet sich nämlich wie auch ein großes Teilstück der Friesischen Straße (bis zur Straße Am Pferdewasser) in dem angestrebten Sanierungsgebiet „Westliche Altstadt“. Dessen Vorbereiteten Untersuchungen sind in der Endphase der Bearbeitung und lassen die Sanierung des Südermarkts und seines Umfelds als Schwerpunktmaßnahme erwarten.
Bei einer Umsetzung gehen die städtischen Planer – entsprechend ihrer Beschlussvorlage (SUPA-24/2017) – aufgrund der Lage im historischen Stadtzentrum davon aus, dass im Endausbau ein Natursteinbelag das Mittel der Wahl sein wird.

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Veröffentlicht am 15. Juli 2017, in Daten und Zahlen, Rat & Ausschüsse, Stadtplanung, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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