Archiv für den Tag 15. Juli 2017

Asphalt als Provisorium für die Friesische Straße

Kurzfristiger Lückenschluss soll Funktionalität herstellen

Flensburg. Als eine der ältesten Einfallstraßen der Stadt Flensburg wird die Friesische Straße auch heute noch stark frequentiert. Mit ihrer historischen Bebauung bietet sie vor allem im Abschnitt zwischen Fördetal und Friesischem Berg, in dem sie mit leichtem Schwung die Steigung überwindet, reizvolle Stadtansichten mit Ausblicken auf die Nikolaikirche und die Goetheschule. Der Rat hat nicht zuletzt deswegen beschlossen, dass das prägende Natursteinpflaster erhalten bleiben soll. Dies schließt Verbesserungen z.B. für den Radverkehr nicht aus.
Das Natursteinpflaster musste nun jedoch erst einmal entfernt werden, da der schlechte Zustand von Straßenbelag und Kanalisation eine umfassende Sanierung erforderlich gemacht haben. Hierfür rückten Anfang Mai die Bagger im Auftrage des TBZ an, um die Kanäle freizulegen und die notwendigen Erneuerungen herzustellen.
Damit die Friesische Straße als wichtige Verkehrsachse für Anwohnende, Anliegende und Nutzende schnellstmöglich wieder begeh- und z.T. befahrbar ist, wird die Oberfläche nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten mit einer Asphalthaut verschlossen.
Diese Vorgehensweise entgegen der Leitlinien hatte der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 2. Mai beschlossen. Es handele sich um eine temporäre, provisorische Maßnahme bis eine endgültige Gestaltungslösung im Zuge des städtebaulichen Wettbewerbs für den Südermarkt gefunden würde. Der Südermarkt befindet sich nämlich wie auch ein großes Teilstück der Friesischen Straße (bis zur Straße Am Pferdewasser) in dem angestrebten Sanierungsgebiet „Westliche Altstadt“. Dessen Vorbereiteten Untersuchungen sind in der Endphase der Bearbeitung und lassen die Sanierung des Südermarkts und seines Umfelds als Schwerpunktmaßnahme erwarten.
Bei einer Umsetzung gehen die städtischen Planer – entsprechend ihrer Beschlussvorlage (SUPA-24/2017) – aufgrund der Lage im historischen Stadtzentrum davon aus, dass im Endausbau ein Natursteinbelag das Mittel der Wahl sein wird.

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Ausgezeichnetes Badewasser an den Flensburger Stränden – Wassertemperatur zwischen 17 und 18° C

Badewasserprobe vom 10. Juli

Flensburg. Die am 10. Juli durchgeführte Probeentnahme bescheinigt den beiden Flensburger Stränden Ostseebad und Solitüde weiterhin eine ausgezeichnete Badewasserqualität.
Die Wassertemperaturen betrugen:

im Ostseebad 17° C
in Solitüde 18 °C.

Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg untersuchen regelmäßig alle 14 Tage das Badewasser an den beiden Flensburger Stränden.
Für weitere Fragen rund um das Thema stehen die Gesundheitsdienste unter der Tel.: 85-2600 oder per Email: gesundheitsdienste@flensburg.de zur Verfügung.

Anpassung der „Zehrgelder“ für Wahlhelfer*innen in Flensburg

Flensburg. Die Stadtverwaltung hat die als „Zehrgelder“ bezeichneten Entschädigungen für die Wahlhelfer*innen bei in Flensburg durchgeführten staatlichen Wahlen angepasst. Ab der Bundestagswahl 2017 erhalten Wahlvorsteher*innen 75 €, ihre Stellvertreter*innen sowie die Schriftführer*innen werden mit 50 € bedacht und die Beisitzer*innen bekommen 40 €.
Für jede kommunale oder überregionale staatliche Wahl werden regelmäßig zwischen 400 und 500 ehrenamtliche Wahlhelfer*innen benötigt. Sie organisieren und betreuen vor Ort in den Wahlbezirken das Wahlgeschäft am Wahltag und sind insgesamt für korrekte Abläufe verantwortlich.
Letztmalig war im Jahr 2002 das Zehrgeld für die Wahlhelfer*innen auf einheitlich 30 € pro Person angepasst worden. Mit der erneuten Anpassung erkennt die Stadt Flensburg die überaus hohe Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes von Wahlhelfer*innen bei staatlichen Wahlen an, von dem die geordnete und reibungslose Durchführung dieser grundlegenden demokratischen Ereignisse maßgeblich abhängt. Dabei wird nun auch die herausgehobene Funktion der Wahlvorsteher*innen und der Schriftführer*innen berücksichtigt.

Flensburger Initiative Stoppt TTIP mit einem Bericht über die G20-Demo am 8.7. – Nächstes Treffen der Initiative am 18. Juli

Ein subjektiver Eindruck von der Gross-Demo am 8. Juli

Wir sind mit 30 Leuten am Samstagfrüh nach Hamburg gefahren – einige mit grosser Angst, alle mit mehr oder weniger Skepsis ob des möglichen Erfolgs oder Misserfolgs. Und wir sind sehr zufrieden zurückgekommen.  Das grosse, linke Bündnis hat gegen alle Angst- und Panikmache, gegen alle Konkurrenz- und Spaltungsmanöver standgehalten und überaus erfolgreich mobilisiert! 76.000 (bis über 100.000 – denke ich!) sind nach der Gewaltorgie in dieser abgelaufenen Woche und der sich hysterisch steigernden Hetze eigentlich der Hammer !!!
Zwar haben wir uns alle die Füsse platt „gelatscht“ – aber es hat sich gelohnt. Und dann die Zusammensetzung der Demo – waren wir „Älteren“ bei den letzten Gross-Aktionen gegen TTIP oder CETA immer in der Mehrheit so waren die Alten diesmal deutlich in der Minderheit, nicht nur (selbstverständlich) im eigenständigen Jugend-Block, sondern auch im Gesamtbild der Demo prägten eher jüngere Teilnehmer*innen das Bild dieser sehr kämpferischen, lautstarken Demo!
Das lässt hoffen!

Auf unserer homepage finden sich umfassende aktuelle Berichte, Essays und Stellungnahmen zur Demo: http://stoppt-ttip-flensburg.de

Die nächsten Treffen der Initiative finden am Dienstag, den 18. Juli und 01. August ’17 statt – wir freuen uns über Gäste & Interessierte.

Henning Nielsen

 

Offener Ganztag an den Flenburger Grundschulen geht neue Wege

Neuorganisation des Offenen Ganztags an den städtischen Grundschulen

Flensburg. In einer gemeinsamen Sitzung des Bildungsausschusses und des Jugendhilfeausschusses am vergangenen Mittwoch wurde die Neuorganisation des Offenen Ganztags an den Flensburger Grundschulen mehrheitlich auf den Weg gebracht. Beide Fachausschüsse folgten damit dem von einer extra eingerichteten Steuergruppe entwickelten Eckpunktepapier, das die zukünftigen Standards zur Qualität und Struktur des Offenen Ganztags an den Grundschulen festlegt.
Im noch zu erstellenden Rahmenkonzept sind insbesondere qualitative Verbesserungen verbindlich aufzunehmen. „Mit der Herabsenkung des Personalschlüssels auf 1:15 und Festlegung der Anforderungen an die Qualifikation des Betreuungspersonals werde den Bedürfnissen der Kinder, der Eltern und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nunmehr Rechnung getragen“, meint der Vorsitzende des Bildungs- und Sportausschusses Jochen Haut. „Ein wichtiger Schritt für die pädagogische Arbeit bedeute für ihn auch, dass das Bildungsangebot im Ganztag zukünftig mit dem jeweiligen Schulprogramm abgestimmt werden soll.“
Ellen Kittel-Wegner, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, freut sich über eine positive Begleiterscheinung, die mit der Neuorganisation der Ganztagsbetreuung einhergeht:“ Aufbauend auf dem Qualitätssprung in der Kita-Betreuung bringen wir nun auch deutlich mehr Verlässlichkeit in die Schulkindbetreuung. Mit dem neuen Modell bauen wir Kooperationsmöglichkeiten und Netzwerke im Sozialraum aus und ermöglichen für Eltern eine noch viel bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in dem wir eine höhere Flexibilität der Buchungsmöglichkeiten inklusive Randzeiten ermöglichen.“
Nachdem heute der Finanzausschuss sich ebenfalls mehrheitlich für die Vorlage ausgesprochen hat, geht die Verwaltung davon aus, dass die Neuorganisation nach der Ratsversammlung am 20.07. auf den Weg gebracht werden kann. „Das Eckpunktepapier stellt einen Meilenstein für das den Unterricht an unseren Grundschulen ergänzende Betreuungsangebot dar“, freut sich Bürgermeister Brüggemann, der den gesamten Entwicklungsprozess als Mitglied der Steuergruppe begleitet hat.

Friedensfahrradtour am 22.07.2017 um den Fliegerhorst Jagel

Mahnwache und Kundgebung
Samstag 22.7.2017 um 11.57 Uhr
Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

Widerstand gegen den Fliegerhorst Schleswig-Jagel gemeinsam entwickeln

Anfahrtskizze mit Treffpunkt

Seit zwei Jahren demonstrieren wir regelmäßig gegen die Kriegführung der Bundeswehr am Drohnen- und Tornadostandort Jagel. Wir haben dies bereits zweimal mit einer Friedensfahrradtour verbunden, auch unsere nächste Aktion wird mit dieser sportlichen Aktivität verbunden: die Friedensfahrradtour rund um den Bundeswehrstandort Jagel am Sonnabend, 22.7.2017, wieder „Drei von Zwölf“ 11:57 Uhr.

Wir beginnen wieder mit einer Kundgebung vor dem Tor des Fliegerhorstes, Thema unter anderem der Fluglärm und die Gesundheitsschädigung der Bevölkerung hier vor Ort durch den Flugbetrieb. Im Anschluß daran wird das Militärgelände mit Fahrrädern umrundet. Diejenigen, die nicht Fahrrad fahren wollen, können bis zur Rückkehr der Radfahrer bei einer Mahnwache (mit Tee und Kuchen und Musik) vor dem Tor bleiben.
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Anfahrt und Treffpunkt:

Mit der Bahn und dem Fahrrad: Bahnhof Schleswig, ca. 4 km B7 Richtung Jagel

mit dem Auto: Autobahn 7 Abfahrt Schleswig-Jagel, B77 Richtung Jagel

Im Anschluss an die Kundgebung wird es die Friedensfahrradtour rund um den Drohnen-Standort Jagel geben. Wer nicht Fahrrad fahren will, kann bei der Mahnwache bleiben, bei Kuchen und Getränken.

Mehr Infos auch im Veranstaltungsflyer

Weitere geplante Aktionen sind:
Aktionskonzert am Montag, den 21. August 2017, 11.00 Uhr
Mahnwache am Samstag, den 9. September 2017, 11.57 Uhr
jeweils an der Hauptzufahrt zum Fliegerhorst.

Ankündigungen unter: www.jagel.bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg, c/o Dr. Ralf Cüppers, Mühlenholz 28a, 24943 Flensburg.
v.i.S.d.P-: Siglinde Cüppers, Email: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

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