Archiv für den Monat Juli 2017

Flensburg: Neue Anschrift für Kindertagesbetreuung und Bildungs- und Sportbüro

Umzug ins Dienstleistungszentrum mit eingeschränkten Öffnungszeiten

Flensburg. Der Fachbereich Bildung, Sport, Kultureinrichtungen der Stadt Flensburg zieht um in den zweiten Stock des benachbarten Dienstleistungszentrums, das sich am Rathausplatz 15 direkt über der Tiefgarage befindet.
Aufgrund des Umzugs bleiben das Bildungs- und Sportbüro am  Dienstag, 1. August und die Abteilung Kindertagesbetreuung am Mittwoch, 2. August geschlossen.
Am jeweiligen Folgetag sind beide Abteilungen unter der neuen Anschrift erreichbar. Der Zugang erfolgt über den Eingang am Rathausplatz/Neumarkt.

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Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange löst Wetteinsatz der Bürgerwette ein

Wettschulden sind Ehrenschulden

Angela Renfert, Simone Lange und Waltraut Köhler

Flensburg. – und in diesem Fall war die Einlösung eine Ehre. Als Wetteinsatz der Bürgerwette hatte Oberbürgermeisterin Simone Lange vorgeschlagen, sich gemeinnützig zu engagieren. Die Bürgerwette wurde verloren und nun musste der Einsatz eingelöst werden. Frau Lange begleitete deshalb einen Nachmittag den Flensburger Seniorenbesuchsdienst.
Koordinatorin Waltraut Köhler freute sich über die Aufmerksamkeit der engagierten Oberbürgermeisterin und stellte ihre ehrenamtliche Arbeit vor. Der Besuchsdienst ist eine trägerunabhängige Gruppe von Engagierten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ältere Menschen vor Isolation und Einsamkeit zu schützen. Im Seniorenbesuchsdienst sind derzeit 25 Personen zwischen 18 und 82 Jahren aktiv, die jeweils einmal pro Woche eine Seniorin oder einen Senior zuhause besuchen. Und das seit mittlerweile 20 Jahren. Ein Gewinn nicht nur für die besuchten Seniorinnen und Senioren, sondern auch für Ehrenamtlichen, die Einblicke in interessante Lebensgeschichten bekommen – und sicherlich auch ein Gewinn für das Miteinander der Generationen.

Gemeinsam mit Angela Renfert, die seit 13 Jahren beim Seniorenbesuchsdienst aktiv ist, besuchte Oberbürgermeisterin Lange Lisa Bruhn, die kürzlich ihren 95. Geburtstag feierte. Bei Kaffee und Kuchen berichtete die gebürtige Dresdnerin, die der Liebe wegen in den 1940er Jahren nach Flensburg kam,  über das Leben im betreuten Wohnen des AWO-Servicehaus am Sandberg und die wertvollen Besuche von Frau Renfert.

Simone Lange, Hanna Born, Inge Krebs

Vom Sandberg ging es dann nach Engelsby. In der Seniorenresidenz Apfelhof wurde Frau Lange von Bewohnerin Hanna Born und „ihrer Inge“, Inge Krebs vom Besuchsdienst, empfangen.  Frau Born lebt seit einem Jahr im betreuten Wohnen, nachdem ihre Sehkraft stark nachgelassen hat. Seitdem ist die einst sehr unabhängige Frau auf Hilfe angewiesen, die Besuche von  Inge Krebs sind eine große Unterstützung. Die ehemalige Pastorenfrau und Mutter von sechs Kindern freut sich, dass es eine Frau an die Verwaltungsspitze geschafft hat- und gab noch einen wertvollen Tipp mit: „Ich bereue nichts, was ich gemacht habe. Ich bereue nur, was ich nicht gemacht habe- ergreift das Leben.“

Oberbürgermeisterin Simone Lange zeigte sich ganz begeistert von der tollen Arbeit des Seniorenbesuchsdienstes: „Leider habe ich die Bürgerwette verloren, das ist natürlich schade, da auch hier im Mittelpunkt stand den Flensburgerinnen und Flensburgern zu helfen. Ich habe aber auch ein wenig gewonnen, denn ich habe so ein wichtiges Engagementfeld und interessante Menschen kennenlernen dürfen. Ich kann nur dazu auffordern, sich beim Seniorenhilfsdienst  zu engagieren!“
Wer Lust hat, sich beim Flensburger Seniorenbesuchsdienst zu engagieren, meldet sich bei Waltraut Köhler unter:  01522 441 3975.

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im August 2017

brasseriehof

Moin aus dem Kulturhof,

anbei das neue Programm für den August – für die nicht Verreisten.

Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf unsere Veranstaltungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Jeden Donnerstagabend könnt ihr euch zu diesem Thema informieren.

Sei es durch einen Vortrag, die Ausstellung von Portraits von 10 BGE-Akteuren oder via Lesung oder Film.

Außderdem referieren und diskutieren am Dienstag, den 22.8.17 ab 19 Uhr Lokalpolitiker der Grünen sowie der LINKEN über das Grundeinkommen in Schleswig-Holstein.

Die Marktschwärmer haben sich im Hof etabliert und versorgen uns auch im August wieder mit regionalen, frischen und schmackhaften Lebensmitteln.

Ob nun mexikanisch, orientalisch oder westafrikanisch: Für jeden ist etwas dabei.

Bitte beachtet, dass ab August die Cafés am Donnerstag und Sonntag sowie das kamerunische Café am 26.8. bereits um 12 Uhr beginnen, d. h. man kann bei uns an diesen Tagen bereits zu Mittag essen.

Wir wünschen allen einen schönen und erholsamen Sommer:

Euer Kulturhof-Team

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der niet- und nagelneuen Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Was ist der Kulturhof Flensburg e. V.?

Gegründet wurde unser Verein am 15.9.16 im Brasseriehof, wo seit Sommer 2015 die ersten Cafés (Familiennetzwerk „Mit uns für Alle“) stattfanden. Seit 28.2.17 ist er offiziell eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Wir fördern laut Satzung die Völkerverständigung und die Flensburger Stadtkultur. Bis dato haben wir 30 Mitglieder.

Was machen wir?

Jede/r kann bei uns ein Café ausrichten und seine Kultur vorstellen. In Flensburg gibt es Menschen aus ca. 130 Kulturen, sodass ein buntes Programm möglich ist. Bisher gab es im Brasseriehof-Café u. a. folgende Cafés: iranisch, syrisch-orientalisch, kurdisch, türkisch, mexikanisch, kamerunisch, ghanaisch. Wenn auch DU Deine Kultur in Form von köstlichen Speisen und mehr vorstellen möchtest, bist Du herzlich willkommen.

Neben den Cafés, die meist nachmittags stattfinden, veranstaltet der Verein auch Konzerte, bietet Lesungen, Themenabende mit Diskussionen und Ausstellungen an.

Ein besonderes Anliegen ist uns, für den Einbau eines behindertengerechten WCs zu sammeln. Insbesondere die Spenden aus den Hutkonzerten sind dafür vorgesehen.

Auch 2017 werden wir u. a. wieder bei der FLENSBURGER HOFKULTUR (Juli/August) teilnehmen.

Ebenso kann man bei uns dienstags nachmittags via die „Marktschwärmer“ bestelltes Gemüse abholen. Außerdem unterstützen wir ab dem Sommer das Projekt „Foodsharing“.

Aktuelle Termine befinden sich auf unserer Facebook-Seite Brasseriehof-Café https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Webseite des Kulturhofs https://www.kulturhof-flensburg.de/

Wir freuen uns über neue Mitglieder uns weitere spannende Veranstaltungen im Kulturhof Flensburg! Möchtest Du ab und an einen selbstgebackenen Kuchen spenden? Den Schaukasten monatlich gestalten oder die Räumlichkeiten sauber halten?

Dann schaue einfach mal während der Öffnungszeiten herein.

Kulturhof Flensburg e. V., im Brasseriehof, Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Geplante Lagerung von atomaren Bauschutt in Harrislee: Scharfe Kritik der Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE an den Grünen

Über den Streit um die mögliche Lagerung von atomaren Bauschutt in Harrislee berichtete vor ein paar Tagen das Flensburger Tageblatt sehr ausführlich. (Den Link zum Nachlesen sowie weitere Infos gibt es am Ende dieses Beitrages)

Gestern erschien im FT dann noch ein Artikel, der sich mit der Haltung der Flensburger Grünen beschäftigte. DIE LINKE-Fraktion nimmt dies zum Anlass, ihre Ablehnung des Vorhabens noch mal deutlich zu machen und kritisiert dabei vor allem scharf die Grünen.

Wir dokumentieren daher untenstehend die Pressemitteilung der Flensburger Ratsfraktion DIE LINKE vom 24.7.2017:

Ratsfraktion DIE LINKE zum AKW-Bauschutt: Stadt Flensburg muss nun Farbe bekennen

Mit Verwunderung nimmt die DIE LINKE Flensburg die Pressemitteilung der Flensburger Grünen (FT v. 24.07.2017) zur Kenntnis. (Die PM der Grünen findet man hier )

Offensichtlich setzen die Grünen auf das mangelnde Langzeitgedächtnis der Menschen, denn es war die Ratsfraktion genau dieser Partei, die (zusammen mit SPD und CDU) im Sommer letzten Jahres den Nachbargemeinden Harrislee, Handewitt und Ellund sowie den dänischen Nachbarn mit Anlauf in den Rücken gesprungen ist, um „ihren“ Minister Robert Habeck zu schützen.

Wir erinnern uns:

Die Ratsfraktion DIE LINKE hatte zusammen mit der WiF einen Resolutionsentwurf im Rat der Stadt Flensburg zur Abstimmung gebracht, in der sich die Stadt Flensburg mit den betroffenen Umlandgemeinden jenseits und diesseits der Grenze uneingeschränkt solidarisch erklärt und die Deponierung des Bauschutts ablehnt.

Dieser Entwurf wurde in Bausch und Bogen abgelehnt. Aus dem Resolutionsentwurf wurde mit den Stimmen von Bündnis90/ Die Grünen, CDU und SPD eine wachsweiche Anfrage nach einer Informationsveranstaltung sowie ein allgemeiner Appell an Kraftwerkbetreiber und Landesregierung, die allgemeinen Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Wozu es für lauter Selbstverständlichkeiten eines Appells bedarf, wissen wohl nur die oben genannten Fraktionen. Fakt ist, dass eine rückhaltlose Unterstützung für die Nachbarn in Harrislee anders aussieht.

Auch Flensburg ist betroffen. Der Wind in Flensburg weht oft aus Harrislee und bringt den Staub der Deponie mit und eine Kontaminierung des Grundwassers würde auch die Flensburger Verbraucher*innen treffen. Die Fraktionsvorsitzende Gabi Ritter merkt dazu an: „Flensburg, Handewitt, Glücksburg und die dänischen Nachbargemeinden sind von einer möglichen Deponierung gleichermaßen betroffen und sitzen alle im selben Boot. Nur, dassFlensburg die anderen rudern lässt.“

DIE LINKE in Flensburg würde sich freuen, wenn sich Bündnis 90/ Die Grünen und ihre „große Koalition“ eines Besseren besinnen und sich deutlich gegen eine wie auch immer geartete und geplante Deponierung in der Region aussprechen würden. Als „Oberzentrum“ darf Flensburg seine Umlandgemeinden in dieser Frage nicht im Regen stehen lassen.

Zum Thema hat die Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee auch eine Broschüre veröffentlicht, die gibt´s auch auf der Homepage der Initiative zum Download:

„versteckt − verteilt − verharmlost: AKW-ABRISS − Wie uns Atomindustrie und Politik ihren radioaktiven Müll unterjubeln“

June 05, 2017

Seit einem Jahr stellen wir Fragen. Wir suchen, sammeln und bündeln Informationen zum AKW-Abriss und zur Freigabe von radioaktiven Stoffen in die Abfallwirtschaft.

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir in eine 28-seitige Broschüre gepackt, die zum Download bereitsteht und in Kürze auch in gedruckter Form erhältlich ist. Die baesh.de-Broschüre richtet sich an alle, die ohne Vorkenntnisse einen schnellen und leicht verständlichen Überblick zu einem komplexen Thema suchen und sich nicht länger den Verharmlosungskampagnen der Atomindustrie und Ministerien aussetzen wollen.

Alle Inhalte haben wir deutschlandweit von Umweltverbänden, Ärzten, Physikern und Biologen überprüfen lassen. „Versteckt – Verteilt – Verharmlost“ behandelt die Situation standortunabhängig für ganz Deutschland und wird von mehr als 20 Organisationen und Initiativen unterstützt.

Druckexemplare sind in Kürze über die Online-Shops von ausgestrahlt.de und IPPNW.de erhältlich.

Mehr zum Thema und der oben genannte Beitrag des Flensburger Tageblattes:

Flensburger Tageblatt vom 24. Juli 2017: Atommüll : Die Endlagersuche geht los – auch in SH
Der Bund erlässt eine Veränderungssperre für alle potenziellen Standorte – Minister Habeck schließt nicht aus, dass es sein Land trifft – Quelle: https://www.shz.de/17390281 ©2017

Flensburger Tageblatt vom 21. Juli 2017: Beton von Atomkraftwerken : AKW-Müll in Harrislee – die Atomdebatte beginnt von vorn
Kommunalpolitik und Bürgerinitiative in Harrislee sehen sich wieder am Anfang einer Diskussion, die sie schon hinter sich glaubten. – Quelle: https://www.shz.de/17359196 ©2017

Flensburger Tageblatt vom 7. Juli 2016: Abfälle vom Kernkraftwerksrückbau : Nein zu Habeck-Plänen: Harrislee beendet Atommüll-Debatte – Quelle: https://www.shz.de/14215346 ©2017

Hier geht´s zur Bürgerinitiative Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee unter: https://www.baesh.de/aktuell

Veranstaltungsreihe zum Bedingungslosen Grundeinkommen im August 2017 im Brasseriehof Flensburg

Der August im Brasseriehof…

… steht ganz im Zeichen des Bedingungslosen Grundeinkommens.

Liebe Freunde und Interessierte am Grundeinkommen,

der Kulturhof hat für August ein besonderes Programm zusammengestellt.
Den ganzen Monat könnt Ihr euch eine Ausstellung mit Portraits von Cornelia Adolphi anschauen.
Sie hat etliche Engagierte für das BGE in ihren Bildern verewigt.

An den Donnerstagen ab 19 Uhr gibt es bei uns im Café in der Großen Straße 42 – 44:

– Vernissage der Portrait-Ausstellung am 3.8.17

– 3 Vorträge mit der Gelegenheit zur Diskussion mit BGE-Akteuren

– eine Lesung aus Inge Hannemanns Buch „Die Hartz IV Diktatur“.

Michael Fielsch aus Berlin, der am 17.8. referieren und mit euch diskutieren wird,
bringt seine Ausstellung „In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010“ mit.

Diese wird am Freitag 18.8. auf dem Südermarkt zu sehen sein.

Eine weitere Veranstaltung ist für Dienstag, 29.8. geplant.
Unter dem Thema „Grundeinkommen in Schleswig-Holstein. Wie geht es weiter?“ werden
u. a. Rasmus Andresen und Benita von Brackel-Schmidt referieren und mit Euch diskutieren.

Wir hoffen, dass der eine oder andere Programmpunkt Euer Interesse findet
und freuen uns, Euch bald im Kulturhof zu begrüßen.

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof e. V.

Den Flyer zu den Veranstaltungen gibt es hier . Das Veranstaltungsplakat zum Weitergeben und Aufhängen gibt es hier

Der Kulturhof auf Facebook: https://www.facebook.com/Kulturhof-Flensburg-e-V-1453050918051821/

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Um euch auch weiterhin Kultur in gewohnt hoher Qualität bieten zu können, sind wir auf eure Spenden angewiesen. Der Hut geht rum.

Hier die BGE-Veranstaltungen im August im Kulturhof

‚Polizeigewalt hat es nicht gegeben‘ (Scholz) – Wahrheit und Legenden

Neue Berichte auf der homepage der Initiative Stoppt TTIP Flensburg:

– Augenzeugen und kritische Journalisten-Beobachtungen,

– über eine erste Demonstration gegen die „autoritäre Formierung der Gesellschaft, Polizeigewalt und Repression„,

– ausländische Pressestimmen in Bild und Video (New York Times, US, und The Telegraph, UK),

– die Auseinandersetzung um „Verletzte hessische Polizisten“ und

– über die Klage der „Falken gegen Polizeigewahrsam beim G20-Gipfel“, wobei es um die Inhaftierung teils minderjähriger Jugendlicher geht.

alles hier unter:

http://stoppt-ttip-flensburg.de/index.php/aktuelles

Unsere Initiative trifft sich wieder am Dienstag, den 15. August
– Ort und Zeit werden rechtzeitig bekannt gegeben (homepage „Über uns„).

Beste Grüsse,
Initiative Stoppt TTIP – Flensburg
Henning Nielsen

Arne Rüstemeier neuer Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion in Flensburg

Die CDU-Ratsfraktion hat den Ratsherrn Arne Rüstemeier zum Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende Dr. Frank Markus Döring sein Ausscheiden aus der Ratsversammlung zum Monatsende angekündigt hatte.

Döring führt die CDU-Fraktion seit Januar 2011, dem Rat gehört er seit 2005 an. „Demokratie lebt davon, dass die Menschen sie aus ihrer Mitte heraus organisieren. Deshalb gehört zu einer funktionierenden Demokratie zwingend der Wechsel von Ämtern zu anderen, die in die Verantwortung treten. Auf der anderen Seite muss jemand, der in ein Amt gewählt wurde, sagen dürfen: Ab jetzt muss mehr Zeit für die Familie, vor allem die Kinder sein. Dieser Zeitpunkt ist für mich jetzt gekommen,“ erläuterte Döring seine Beweggründe für den Ausstieg aus der Ratsversammlung.

„Ich freue mich sehr, dass mit Arne Rüstemeier ein aktiver, erfahrener und hoch kompetenter Kollege die Leitung der CDU-Fraktion übernimmt. Er versteht sich im besten demokratischen Sinne als einer, der aus der Mitte der Menschen in die Ratsversammlung gewählt wurde,“ erklärte Döring weiter. Der 41-jährige Rüstemeier ist für die CDU seit 2011 in der Ratsversammlung, seit gut vier Jahren ist er Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Flensburg. In der vergangenen Legislaturperiode war er Vorsitzender des Planungsausschusses, aktuell ist er Vorsitzender des Hauptausschusses. Von Döring wird er auch den Vorsitz des Verwaltungsbeirats Flensburg/Glücksburg übernehmen.

Attac-Treffen am 25.07.2017 im Tableau Kulturcafé Flensburg

Liebe Attacis, Mitglieder, Unterstützer, Freunde, Interessenten,

hiermit seid ihr herzlich zu unserem letzten Attac-Stammtisch vor der Sommerpause eingeladen.

Termin: Dienstag, 25.07.2017; ab 18:15 Uhr

im Tableau Kulturcafé, Kurze Straße 1, 24937 Flensburg .

Drei Tagesordnungspunkte (TOP):

1. Beratung über Teilnahme an der Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“  am 18.08.2017 auf dem Südermarkt, Flensburg.

Info: Die Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“ fand – unter Beteiligung von Attac Flensburg – schon einmal statt, am 30.08.2015 auf dem Südermarkt. Worum geht es?

Auf der Webseite http://www.die-opfer-der-agenda-2010.de/ heißt es:
„Die Agenda 2010 sowie die aus der Hartz-Gesetzgebung resultierende, gewollte Armut und Entrechtung betrifft uns alle, direkt oder indirekt, gestern, heute oder morgen. Wir fordern die verfassungs- und menschenrechtswidrigen Sanktionen nach § 31 und § 32 SGB II sowie die Zwangsarbeit sofort abzuschaffen. Die Agenda 2010, insbesondere die Hartz-Gesetze, treffen nicht nur die ca. 10 Millionen direkt Betroffenen. Durch den dadurch entstandenen Druck auf die Arbeitsverhältnisse und Löhne entfalten die Hartz-Gesetze ihre zerstörerische Kraft auf die gesamte Gesellschaft. Arbeitslose werden durch Androhung der Existenzvernichtung in prekäre Beschäftigungen oder sinnlose Beschäftigungsmaß­nahmen gezwungen.

Lohndumping und Niedriglöhne haben eine Spirale nach unten konkurrierender Löhne in Gang gesetzt. Unsichere, befristete und schlecht bezahlte Arbeitsplätze breiten sich epidemisch aus und ersetzen normale Arbeitsverhältnisse. Die politisch gewollte Ausweitung des Niedriglohnsektors und die zunehmende Verarmung großer Bevölkerungsteile werden mittlerweile nach ganz Europa exportiert. Federführend zwingt Deutschland Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien zu Lohnkürzungen.
Auch anderen Ländern wird das Modell Hartz IV empfohlen, Hartz IV als Exportmodell für ganz Europa. Wir wollen die menschenverachtende Hartz-Gesetze (Gesetz für „moderne“ Dienstleistungen am Arbeitsmarkt) abschaffen. Wir fordern ein Recht auf Grundsicherung ohne Bedingungen.“

Hier eine Stellungnahme Michael Fielsch zur Kreuzaktion „In Gedenken an die Opfer d. Agenda 2010“:
https://youtu.be/WkmtcnqkzKU sowie seine Assistentin: Sabine Niemann: https://youtu.be/O0HK0p_fEIs.

2. Beratung über Teilnahme an der Veranstaltungsreihe „Bedingungsloses Grundeinkommen“, die im August im Kulturhof Flensburg (vorher Brasseriehof) stattfindet.  Zur Info. An den Donnerstagen ab 19 Uhr gibt es im Café in der Großen Straße 42 – 44:

– Vernissage der Portrait-Ausstellung am 3.8.17

– 3 Vorträge mit der Gelegenheit zur Diskussion mit BGE-Akteuren

– eine Lesung aus Inge Hannemanns Buch „Die Hartz IV“ Diktatur“.

Eine weitere Veranstaltung ist für Dienstag, 29.8. geplant.
Unter dem Thema „Grundeinkommen in Schleswig-Holstein. Wie geht es weiter?“ werden u. a. Rasmus Andresen und Benita von Brackel-Schmidt referieren und mit Gästen diskutieren.

Das Veranstaltungsplakat zur Veranstaltungsreihe hier und der Programmflyer siehe hier

Wir dürfen einen Vertreter der Veranstaltungsreihe des Kulturhofes Flensburg e. V. am Dienstag-Abend begrüßen. Er wird über die Einzelheiten informieren.

3. Vorausschau Herbst 2017: Außerordentliche Mitgliederversammlung Attac Flensburg am 05.09.2017 oder 10.10.2017.
Nach rund drei Jahren ist es an der Zeit, dass sich Attac Flensburg neu formiert. Ich, als (kommissarischer) Sprecher von Attac Flensburg, schlage daher vor, dass wir die Strukturen und Aufgabenteilung der Gruppe Attac Flensburg möglicherweise neu besetzen; hier: Finanzverantwortlicher, sowie Sprecher.

Wer Interesse hat, sich aktiv bei Attac Flensburg einzubringen und mitzuarbeiten, darf gerne auf unseren nächsten Treffen am 25.7. oder 05.09.2017 erscheinen und sich melden. DANKE!

Über den Termin der Außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine separate Einladung an alle versandt.

— Ende Einladung und TOP.

Wer nicht an unserem Treffen am Dienstag teilnehmen kann, sei jetzt schon erholsame Ferien gewünscht – und auf ein Neues am 05.09.2017 im Tableau Kulturcafé.

Mehr über Attac Flensburg, siehe Webseite:
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

sowie bei Facebook unter ‚“Flensburg Mittendrin“
https://www.facebook.com/Flensburg.Mittendrin/

Beste Grüße,
Willi Schewski
Sprecher Attac Flensburg

Attac Flensburg Webseite:
http://www.attac-netzwerk.de/flensburg/startseite/

Attac bei Facebook unter ‚“Flensburg Mittendrin“
https://www.facebook.com/Flensburg.Mittendrin/

und Blog ‚Deutschland Mittendrin“:
http://www.deutschland-mittendrin.de/.
http://www.deutschland-mittendrin.de/flensburg/

Sommeraktion der Verbraucherzentrale – Kostenlose Beratung zum Thema effiziente Haushaltsgeräte

SOMMERAKTION – Sichern Sie sich einen Gutschein für eine kostenlose Beratung zum Thema effiziente Haushaltsgeräte

Der Stromverbrauch macht im Durchschnitt ein Drittel der gesamten Energiekosten aus. Damit haben sich für Privathaushalte die Stromkosten seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Nutzen Sie die Gelegenheit, nehmen Sie Ihren Stromverbrauch genau unter die Lupe! Unsere Energieberater geben Ihnen nützliche Tipps, erklären Ihnen, wie Sie beim Kühlen, Waschen und Trocknen Geld sparen können und worauf Sie beim Gerätekauf achten sollten.

Vereinbaren Sie bis zum 31.08.2017 einen individuellen Beratungstermin kostenfrei unter 0800 – 809 802 400 oder 0431-59099-40.

Wen füttern Sie mit durch?

Kommen Sie Stromfressern auf die Schliche und sparen Sie bares Geld. Bis zum 31. August 2017 geben die Energieberater kostenlos wertvolle Hinweise zum Kauf von Waschmaschine und Co.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berät zurzeit in allen Beratungsstellen alle Ratsuchenden kostenlos, die sich ein neues elektrisches Haushaltsgerät zulegen wollen.

Zudem helfen sie mit praktischen Tipps zum eigenen Nutzungsverhalten zusätzlich Geld zu sparen. Die Beratung hat einen Wert von rund 60 Euro. Den überwiegenden Anteil der Kosten trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ratsuchende sparen mit dem Gutschein den Eigenanteil von bis zu 10 Euro. Er ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und auf www.vzsh.de erhältlich.

Lohnt sich der Kauf einer neuen Waschmaschine wirklich?

Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen. Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten seine Stromkosten um ein Drittel senken. Darüber hinaus schont die neue Technik nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Komfort. Zur Orientierung können Verbraucher den Stromverbrauch des Altgerätes mit dem eines neuen vergleichen. Um Stromfressern auf die Schliche zu kommen, verleihen viele Verbraucherzentralen Strommessgeräte.

Ist mein Stromverbrauch zu hoch?

Der Stromverbrauch wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Wesentlich sind das Nutzerverhalten und die Ausstattung der Haushalte. So verbrauchen Sauna, Wasserbetten, Pumpen und Lüfter, aber auch IT-Geräte viel Strom. Je größer der Haushalt ist, auf desto mehr Personen verteilen sich die Kosten. Zudem ist entscheidend, ob das Warmwasser elektrisch oder mit Hilfe anderer Energiequellen erwärmt wird. Einen guten Anhaltspunkt, um den eigenen Stromverbrauch einzuschätzen, bietet der Stromspiegel.

Wie finde ich das richtige Haushaltsgerät für mich?

Wer ein neues Gerät kauft, sollte unbedingt auf den Energieverbrauch achten. Trotz aller Kritik bieten die Energie-Label eine Orientierungshilfe, um die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten miteinander zu vergleichen. Unterschieden werden die Energieeffizienzklassen A+++ bis G. Wobei A+++ für die sparsamsten Geräte steht. Zu beachten ist, dass je nach Gerät nur ein A +++ zu empfehlen ist. So dürfen bei Kühl-und Gefriergeräten, Waschmaschinen und Geschirrspülern nur noch die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ in den Handel gebracht werden. Nur sie erfüllen die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen. Selbst in diesem Bereich variieren die Stromverbräuche enorm. So verbraucht ein Kühlschrank A++ 50 Prozent mehr Strom als ein Kühlschrank mit A+++. Der Stromverbrauch ist natürlich nicht das einzige Kriterium beim Neukauf einer Waschmaschine.

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in nahezu 20 Städten statt:

Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Pinneberg – Termine erhalten Sie unter 0431-59099-40 oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberater der Verbraucherzentrale geben konkrete Hinweise zur richtigen Wahl beim Kauf von elektronischen Haushaltsgeräten – online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Weitere Informationen zu Einsparungsmöglichkeiten bietet die Nationale Top-Runner-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet allen Verbrauchern kompetenten und unabhängigen Rat in Energiefragen. Sie wird seit 1978 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. In bundesweit über 600 Einrichtungen engagieren sich rund 500 Architekten, Ingenieure und andere Experten für die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Sie beraten anbieterunabhängig und neutral und finden individuelle Lösungen für jeden Verbraucher. Seine Interessen stehen im Mittelpunkt der Beratung. Je nach Problemstellung und persönlichen Bedürfnissen gibt es verschiedene Beratungsformate, von der schnellen Telefonberatung bis zum ausführlichen
Beratungstermin zu Hause.
Beratungsthemen sind alle Fragen des privaten Energieverbrauchs, zum Beispiel
• Stromsparen
• Heizen und Lüften
• Baulicher Wärme- und Hitzeschutz
• Heizungs- und Regelungstechnik
• Erneuerbare Energien
• Förderprogramme
• Wechsel des Energieversorgers

Mehr Informationen unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de oder vzsh.de. Die
Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie.

Asphalt als Provisorium für die Friesische Straße

Kurzfristiger Lückenschluss soll Funktionalität herstellen

Flensburg. Als eine der ältesten Einfallstraßen der Stadt Flensburg wird die Friesische Straße auch heute noch stark frequentiert. Mit ihrer historischen Bebauung bietet sie vor allem im Abschnitt zwischen Fördetal und Friesischem Berg, in dem sie mit leichtem Schwung die Steigung überwindet, reizvolle Stadtansichten mit Ausblicken auf die Nikolaikirche und die Goetheschule. Der Rat hat nicht zuletzt deswegen beschlossen, dass das prägende Natursteinpflaster erhalten bleiben soll. Dies schließt Verbesserungen z.B. für den Radverkehr nicht aus.
Das Natursteinpflaster musste nun jedoch erst einmal entfernt werden, da der schlechte Zustand von Straßenbelag und Kanalisation eine umfassende Sanierung erforderlich gemacht haben. Hierfür rückten Anfang Mai die Bagger im Auftrage des TBZ an, um die Kanäle freizulegen und die notwendigen Erneuerungen herzustellen.
Damit die Friesische Straße als wichtige Verkehrsachse für Anwohnende, Anliegende und Nutzende schnellstmöglich wieder begeh- und z.T. befahrbar ist, wird die Oberfläche nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten mit einer Asphalthaut verschlossen.
Diese Vorgehensweise entgegen der Leitlinien hatte der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 2. Mai beschlossen. Es handele sich um eine temporäre, provisorische Maßnahme bis eine endgültige Gestaltungslösung im Zuge des städtebaulichen Wettbewerbs für den Südermarkt gefunden würde. Der Südermarkt befindet sich nämlich wie auch ein großes Teilstück der Friesischen Straße (bis zur Straße Am Pferdewasser) in dem angestrebten Sanierungsgebiet „Westliche Altstadt“. Dessen Vorbereiteten Untersuchungen sind in der Endphase der Bearbeitung und lassen die Sanierung des Südermarkts und seines Umfelds als Schwerpunktmaßnahme erwarten.
Bei einer Umsetzung gehen die städtischen Planer – entsprechend ihrer Beschlussvorlage (SUPA-24/2017) – aufgrund der Lage im historischen Stadtzentrum davon aus, dass im Endausbau ein Natursteinbelag das Mittel der Wahl sein wird.

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