Archiv für den Tag 1. April 2017

Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor

Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“

Start: Samstag 15. April, 11 Uhr, Nordertor, anschl. Marsch durch die Innenstadt zum Deserteursdenkmal, Rote Straße, Redner*innen: (u.a.) Christian Juhl (Enhedslisten, Mitglied des Dänischen Parlamentes Folketing)

Frieden beginnt hier. Beginnt jetzt.
In Deiner Stadt. In Deinem Land. In Deinem Leben.
Deshalb: Aufstehen für den Frieden.

Lauf mit. Zeige Flagge für:

• eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt
• ein zivilisiertes und soziales Europa
• offene Grenzen und sichere Fluchtwege für Menschen in Not
• den konsequenten Abbau von Rüstungsexporten
• Respekt für Menschen unterschiedlicher Herkunft und eine wertschätzende Willkommenskultur
• die Unterstützung von Entwicklungsvorhaben in Krisenregionen
• Kurse zu Gewaltprävention schon ab Kindergartenalter, aktive Friedenserziehung an unseren Schulen und die Beteiligung von Akteuren unterschiedlicher Positionen im Unterricht.
• die Förderung von Friedensforschung an Universitäten
• den Umbau von Rüstungsgütern in zivile Nutzungszwecke

Dafür setzen wir uns ein.
Dazu rufen wir auf.

V.i.S.d.P.:
Stadtpastor Johannes Ahrens
Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

Der Flensburger Ostermarsch 2017 wird unterstützt von:

 

Mehr zum Ostermarsch am Karfreitag, den 14.4. in Schleswig in dem AKOPOL-Beitrag: Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/ostermarsch-2017-am-14-04-2017-ab-11-57-uhr-vom-bahnhof-schleswig-zum-fliegerhorst-jagel/

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Ostermarsch 2017 – am 14.04.2017 ab 11.57 Uhr vom Bahnhof Schleswig zum Fliegerhorst Jagel

Ostermarsch 2017 nach Jagel

Karfreitag, 14.04.2017
Treff 11.57 Uhr
vor dem Bahnhof Schleswig

Wir gehen vom Bahnhof Schleswig über Busdorf nach Jagel zum Fliegerhorst (ca 4 km), dem Drohnen- und Tornado-Standort. Abschlussveranstaltung gegen 14 Uhr, am Haupttor des Fliegerhorstes, Redner: Dr. Ralf Cüppers (DFG-VK Flensburg) Es besteht die Möglichkeit, vom Fliegerhorst aus zum Bahnhof zurück gefahren zu werden.

Wir werden auch weiterhin gewaltfrei gegen die Kriegsbeteiligung des Fliegerhorstes Jagel mit Mahnwachen und Aktionen demonstrieren:

Nächste Termine

Samstag, 20. Mai 2017 ab 11.00 Uhr
Mahnwache vor dem Fliegerhorst Jagel

Am 20. Mai findet der Lauf zwischen den Meeren über Jagel statt und friedensbewegte Läufer*innen nehmen am Lauf teil. Wer Lust hat, mitzulaufen, kann sich unter jan@bundeswehrabschaffen.de melden.

Montag, 21.8.2017 ab 11.00 Uhr
Aktionskonzert „Lebenslaute“ in Jagel

Wir laden herzlich dazu ein, an den Aktionen am Fliegerhorst Jagel teilzunehmen. Information unter: www.bundeswehrabschaffen.de

Veranstalter:

v.i.S.d.P.: Cüppers, Mühlenholz 28A, 24943 Flensburg flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Mehr zum Anliegen der Veranstalter des diesjährigen Ostermarsches gibt es im Flyer Ostermarsch Jagel 2017

Mehr zum Ostermarsch am Oster-Samstag, den 15.4. in Flensburg in dem AKOPOL-Beitrag: Flensburger Ostermarsch 2017: „Aufstehen für den Frieden“ am 15. April um 11 Uhr ab Nordertor unter: https://akopol.wordpress.com/2017/04/01/flensburger-ostermarsch-2017-aufstehen-fuer-den-frieden-am-15-april-um-11-uhr-ab-nordertor/

Flensburger Ratsversammlung beriet Minderheitenbericht 2016

Flensburg. Die Flensburger Ratsversammlung hat auf ihrer Sitzung am letzten Donnerstag den aktuellen „Bericht zur Lage der dänischen Minderheit in Flensburg 2016“ zur Kenntnis genommen.

Bereits seit 2009 wird die Verwaltung durch die Ratsversammlung beauftragt, zur Mitte einer jeden Legislaturperiode einen solchen Bericht vorzulegen. Nach dem dieser erstmals im Jahr 2011 erschienen ist, liegt nun die erste Fortschreibung vor, die sich auf den Zeitraum 2011-2015/16 bezieht.

Der Bericht gibt einen Überblick über die verschiedenen Beschlüsse der politischen Ausschüsse und der Ratsversammlung, die im Berichtszeitraum liegen und die dänische Minderheit betreffen. Des Weiteren beschreibt er die bestehenden Organisationen der Minderheit und informiert über die aktuellen Zahlen der Kinder in dänischen Kindergärten und Krippen sowie die Schülerzahlen in den dänischen Schulen. Berichtet wird u.a. über die Jugend- und Sportarbeit der Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU) und über die bisheringen Kennzahlen der Kulturszene des Sydslesvigsk Forening (SSF) und der SdU in Flensburg.

Deutlich geht aus dem Bericht auch hervor, dass die Zuschüsse der Stadt Flensburg an die verschiedenen Organisationen der dänischen Minderheit in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind.

Auch die Verwaltung selbst wird im Bericht angesprochen. So wird sehr differenziert dargestellt, welche Bereiche der Stadtverwaltung die dänische Sprache im Kundenverkehr verwenden und auf welchem Sprachniveau sich die Dänischkenntnisse der Mitarbeiter bewegen. Die Unterstützung der Stadt Flensburg für die Änderung des Landesverwaltungsgesetzes, die die Vorlage von dänischen Dokumenten in der Stadtverwaltung erlaubt, ohne dass eine Übersetzung beigebracht werden muss, ist ebenfalls Gegenstand des Berichtes.

„Der Bericht zur Lage der dänischen Minderheit gibt  einen guten Überblick über den Status Quo und macht deutlich, dass wir im Umgang mit Minderheiten in Flensburg auf einem guten Weg sind. Nicht umsonst werden wir von vielen anderen Regionen als modell- und beispielhaft wahrgenommen“, kommentiert Oberbürgermeisterin Simone Lange den vorgelegten Bericht.

Wer den Bericht zur Lage der dänischen Minderheit in Flensburg 2016 lesen möchte, findet ihn hier

Flensburger Arbeitslosenquote im März 2017 bei 9,0 %

Zahl der SGB II-Regelleistungsberechtigten (Hartz IV) steigt weiter und erreicht mit fast 11.000 Menschen einen neuen Höchststand

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen im März 2017 um 187 (-4,0 Prozent) auf 4.510 im Vorjahresvergleich, im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl um 140 (-3,0 Prozent).
Die Arbeitslosenquote sank auf 9,0 Prozent (März 2016: 9,6 Prozent; Vormonat 9,3 Prozent). 829 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 72 oder 9,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, 97 oder 13,3 Prozent mehr gegenüber Februar 2017. Die größten Bedarfe bestehen im Gesundheits- und Sozialwesen (219), in der Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung (145) und bei den kaufmännischen Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (119).

Ausbildungsstellenmarkt:

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober letzten Jahres meldeten sich 521 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 10,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 694 Meldungen für Berufsausbildungsstellen, ein Minus von 3,3 Prozent. Zum Statistikdatum waren 296 Bewerber noch unversorgt und 396 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 14 Prozent weniger unversorgte Bewerber und 7,0 Prozent weniger unbesetzte Berufsausbildungsstellen.

Verdeckte Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung sinkt leicht – Tatsächliche Arbeitslosenquote erheblich höher

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich im März 2017 somit eine Zahl von 17.555 Arbeitslosen (Vormonat 18.513 ), zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es  22.541 (Vormonat 23.255). Entsprechend sind prozentual auch die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in Flensburg erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201703 auf bzw. ab Seite 9.

Komponenten der Unterbeschäftgung, Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, März 2017, S. 9

Komponenten der Unterbeschäftgung, Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, März 2017, S. 9

Nicht inbegriffen sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet wurden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen. Tatsächlich dürfte  die Arbeitslosenquote in Flensburg somit bei etwa 13 % liegen. Rechnet man noch die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden dazu, die aus dem Leistungsbezug rausgefallen sind bzw. keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, dürfte die Quote sogar noch höher liegen.

Hohe Zahl von Arbeitsuchenden

Gestiegen ist auch die Zahl der Arbeitsuchenden, die für den gesamten Agenturbezirk Flensburg mit 27.498 Personen im März um 700 unter der des Vormonats von 28.193 lag. Dennoch sind dies im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen fast 10.000 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitlosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben.

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im März 2017 3.113 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 122 Personen weniger als im Vormonat bzw. 395 Personen (-11,3 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat und auch der niedrigste Wert seit Bestehen des Jobcenters im Jahr 2005.

Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigten nach SGB II („Hartz IV“) in Flensburg auf neuem Höchststand

Der sinkenden Arbeitslosenquote im Bereích des SGB II steht jedoch weiterhin eine stark steigende Zahl von SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigten bzw. Regelleistungsbeziehern nach SGB II gegenüber. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im März im Vergleich zum Vormonat um 40 auf 6.514 (+0,6%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 105 (+1,6%).
Die Zahl der Regelleistungsbezieher stieg im Vergleich zum Vormonat um 133 auf 10.981 (+1,2%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie um 527 (+4,8%). Diese Steigerung ist in erster Linie auf den Personenkreis der Zufluchtsuchenden zurückzuführen.

Zum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

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