Archiv für den Monat März 2017

Flensburg: Der Bücherbus macht Osterferien

Flensburg. Vom 7. bis einschließlich 21. April fährt die rollende  Bücherei der Stadtbibliothek Flensburg nicht. Für alle diejenigen, denen zwischendurch der Lesestoff ausgeht: Die Hauptstelle der Stadtbibliothek Flensburg in der Flensburg Galerie hat wie gewohnt geöffnet. Bei Fragen und  Verlängerungswünschen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Telefonnummer  0461/85-2569 oder  per Mail unter stadtbibliothek@flensburg.de erreichbar.

Ab dem 24. April ist der Bücherbus dann wieder wie gewohnt die Flensburgerinnen und Flensburger da.

Probleme auf dem Südermarkt: Wem gehört die Straße? – Podiumsdiskussion am 05.04.2017 um 17 Uhr im Flensburger Rathaus

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Flensburg. Bei der Stadtverwaltung kommen wieder verstärkt Beschwerden über Probleme mit Personen an, die mit Alkohol- und zum Teil auch Drogenkonsum sowie unangepasstem Verhalten im öffentlichen Raum auffallen. Mitglieder der so genannten Straßenszene sind derzeit insbesondere in der Neustadt, auf dem Südermarkt und in der Südstadt wahrzunehmen.

Dabei kommt es insbesondere im Bereich des Südermarktes regelmäßig zu Konflikten mit ansässigen Gewerbetreibenden und AnwohnerInnen und es wird deutlich, dass die Grenze des Zumutbaren aus Sicht der Betroffenen inzwischen erreicht bzw. überschritten ist.

Deshalb lädt die Stadt Flensburg alle Interessierten am Mittwoch, 5. April von 17 – 19.30 Uhr alle Interessierten zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung „Probleme auf dem Südermarkt – Wem gehört die Straße?“ in die Bürgerhalle des Rathauses ein.

Nach einem einleitenden Filmbeitrag zur aktuellen Situation mit Stimmen von Mitgliedern der Straßenszene und Anliegern des Südermarktes werden die Verantwortlichen, Bürgermeister Henning Brüggemann sowie VertreterInnen von Polizei und Kirche über die Situation diskutieren.

Die BesucherInnen können sich hierbei bereits z.B. mit Vorschlägen einbringen, aber ebenso auch die Chance nutzen, im Anschluss gezielt Fragen zu Hilfsangeboten und Strategien an anwesende ExpertInnen zu richten.

„Es soll und wird deutlich werden, wie die unterschiedlichen Perspektiven aussehen, welche Maßnahmen bereits bestehen und welche zusätzlich oder auch alternativ gefordert werden“, so Gert Koll, Leiter der städtischen Fachstelle für Wohnhilfen und Initiator der Veranstaltung.

„Mein Wunsch wäre, dass wir einen möglichst guten und vollständigen Überblick bekommen und idealerweise sogar weitere Ansätze finden, um die Verhältnisse positiv zu verändern,“ so Koll weiter.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag Drogenmissbrauch, Suff und Gewalt in Flensburg – Was tun gegen die Folgen von Verarmung und Verelendung? unter: https://akopol.wordpress.com/2011/10/08/drogenmissbrauch-suff-und-gewalt-in-flensburg-was-tun-gegen-die-folgen-von-verarmung-und-verelendung/

Mehr zum Thema auch in den zwar schon etwas älteren aber vor allem die Ursachen benennenden Zeitungsartikeln:

Eine Reportage von Marc Reese in der Flensborg Avis vom 11.10.2011 „Sie werden traurig und öffnen das nächste Bier“ unter Fl. Avis 11.10.2011

Ein Beitrag von Tilla Rebstorf in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 De marginalisere grupper et kumme pa dagsordenen und ein Artikel von Marc Reese Ansätze gegen Suff auf offener Straße ebenfalls in der Flensborg Avis vom 12.10.2011 unter: Fl. Avis 12.10.2011

Ein Bericht von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 12.10.2011 Auf Sparkurs mit Flensburgs Suchthilfe „Wir sind an der Leistungsgrenze!“ unter: Flbg. Tageblatt 12.10.2011

Ebenfalls erschien zum gleichen Thema in der Zeitung Blickpunkt Nr. 59 vom November 2011 ein Artikel Eine ganz besondere Art der Säuberung in Flensburg unter: Blickpunkt Nr. 59 November 2011

Auftakt zur „Ämterreise“ für Ehrenamtliche durchs Flensburger Rathaus am 4. April

Was macht eigentlich das Bürgerbüro?

Flensburg. Ob Standesamt, Bürgerbüro oder verschiedene Fachstellen und Dienste – Ehrenamtliche fragen sich oft: Wer macht eigentlich was? An wen kann ich mich mit meinem Anliegen wenden?

Flensburger Stadtwerke starten Vermarktung für schnelles Internet in der Gartenstadt Weiche ab April 2017

Glasfaser ist grün – Stadtwerke mit kompletten Produktsortiment der Telekommunikation mit Internet, Telefon und Fernsehen

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: In Tarup hat die Glasfaser-Einführung und Inbetriebnahme hervorragend geklappt. In Engelsby reichte der Platz für die Einführungsveranstaltung der Stadtwerke in der Kurt-Tucholsky-Schule kaum aus. Mehr als 500 Gäste wollten sich dort über ihr Glasfaserangebot informieren. Eine hohe, zweistellige Kundenzahl hat auch schon den Vertrag abgeschlossen. Und jetzt ist der nächste Stadtteil dran. Ab April 2017 können sich die Anwohner der Gartenstadt Weiche für einen schnellen Glasfaseranschluss der Stadtwerke mit konstant hohen Übertragungsraten entscheiden.

Glasfaser wird in der digitalen Welt immer unverzichtbarer. Mit diesem Übertragungsmedium können neue Angebote wie Telemedizin, E-Learning, Altersgerechte Assistenzsysteme, E-Government, hochauflösendes Fernsehen oder Streaming-Dienste optimal genutzt werden. Ohne Glasfaser wird eine Teilnahme an der digitalen Welt irgendwann kaum noch möglich sein. Sie ist nach Ansicht der Stadtwerke und Experten das Kommunikationsmedium der Zukunft. Nur sie liefert störungsfrei konstant hohe Übertragungsraten.

Damit alle Einwohner in Flensburg, Glücksburg und Harrislee nicht digital zurückbleiben müssen, bauen die Stadtwerke Flensburg ihr mehr als 450 km langes Glasfasernetz kontinuierlich aus. Stadtteil für Stadtteil. Jahr für Jahr.

Vorgezogen haben die Stadtwerke jetzt den Anschluss der Gartenstadt Weiche. Hier sind aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen die Übertragungsraten zum Teil so niedrig, dass viele digitalen Möglichkeiten nicht oder nur mit großen Einschränkungen genutzt werden können. Hinzu kommt, dass in den nächsten Jahren keine größeren Verbesserungen zu erwarten sind, während im Gegenzug die Anforderungen an die digitalen Übertragungsraten weiter steigen werden. Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, freut sich, dafür kurzfristig eine Lösung anbieten zu können: „Der Ausbau der Gartenstadt Weiche war für dieses Jahr noch nicht geplant. Wir haben aber gesehen, dass hier kurzfristigerer Handlungsbedarf besteht und uns entschieden, hier schon dieses Jahr aktiv zu werden. Ich freue mich, dass uns der Aufsichtsrat und auch heute die Gesellschafterversammlung die Freigabe für die vorgezogene Investition im siebenstelligen Bereich gegeben hat und wir in der Gartenstadt starten können.“ Ulla Meixner, Geschäftsbereichsleiterin Telekommunikation bei den Stadtwerken, ergänzt: „Ich finde es toll, dass wir zusammen mit Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter so schnell eine Lösung für die besondere Situation in der Gartenstadt Weiche gefunden haben. Jetzt können wir dort umgehend die digitale Versorgung optimieren und zukunftsfähig machen. Darunter werden die anderen Stadtteile der Region nicht leiden. Es war ohnehin geplant, die Gartenstadt Weiche mit Glasfaser zu erschließen. Wir machen das jetzt nur etwas früher als geplant. Dadurch wird aber kein anderer Haushalt in der Region seinen Glasfaseranschluss später erhalten als vorgesehen, da wir mit dem vorgezogenen Budget zusätzliche Kapazitäten für die Gartenstadt Weiche schaffen konnten.“

Wie in allen anderen Stadtteilen, wird es auch wieder eine Informationsveranstaltung geben, auf der die Bürger sich persönlich informieren können. Ort und Zeit geben die Stadtwerke noch bekannt. Matthias Winter, Abteilungsleiter Telekommunikation, rechnet mit hoher Resonanz: „In Tarup und Engelsby haben wir viele Kunden in kurzer Zeit von unserem Glasfaserangebot überzeugt. In der Gartenstadt Weiche müsste das Interesse aufgrund der speziellen Situation sehr hoch sein und wir hoffen auch hier auf viele Interessenten.“

Zusätzlich zu der allgemeinen Informationsveranstaltung wird die Telekommunikationsabteilung der Stadtwerke auch wieder eine persönliche, individuelle Beratungsgespräche anbieten. Termin und Ort folgen ebenfalls.

Wie in den anderen Stadtteilen auch, erhalten alle, die sich im Aktionszeitraum für den Glasfaseranschluss entscheiden, diesen kostenfrei und sparen so rund 1.000 Euro.

Neben dem reinen Glasfaseranschluss liefern die Stadtwerke das komplette Produktsortiment der Telekommunikation mit Internet, Telefon und Fernsehen. Die „Förde-Flat“ bietet dafür zunächst zwei Wahlmöglichkeiten. Je nach Bandbreitenbedarf kann der Kunde zwischen 60 Mbit/s im Download und 15 Mbit/s im Upload oder 120 / 60 Mbit/s wählen. Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen inklusiv. Für Geschäftskunden gibt es Förde-Flat Business mit symmetrischen Bandbreiten und individuelle Lösungen für Unternehmen mit speziellen Anforderungen.

Die Telefonie-Flatrate gilt nicht nur im deutschen, sondern auch für Anrufe ins dänische Festnetz. Wer weder Telefon noch TV über Glasfaser möchte, findet auch ein reines Internet-Produkt.

Selbstverständlich bieten die Stadtwerke auch eine telefonische Beratung an: Unter der Telefonnummer 487-4477 beantwortet das Service-Center Fragen zu Glasfaseranschluss und Produkten von montags – freitags von 8:00 – 20:00 und samstags von 10:00 – 16:00 Uhr.

Der große Vorteil von Glasfaser ist die hohe Stabilität und Geschwindigkeit der Datenlieferung, gerade wenn eine Glasfaserleitung wie beim StadtwerkeAnschluss bis ins Haus oder die Wohnung des Nutzers gelegt wird. Die Übertragungsraten bleiben immer konstant so hoch wie sie der Nutzer mit seinem Produkt gebucht hat, egal wie viele andere Surfer gerade online sind. Dies ist bei Kupfer- oder Koaxialkabelanschlüssen nicht so. Hier sinken die Datenübertragungsraten kontinuierlich mit jedem Nutzer, der online geht.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.swfl-glasfaser.de oder über die Stadtwerke Website www.stadtwerke-flensburg.der.

Finnische und russische Deutsch-ReferendarInnen zu Besuch bei Flensburgs Oberbürgermeisterin Lange

Mini-Referendariat mit Hospitationen an Flensburger Grundschulen

Flensburg. Deutsch in ihrem Heimatland unterrichten und sich darauf bestmöglich vorbereiten – das möchten die acht jungen Studierenden aus Russland und Finnland, die noch bis Ende nächster Woche ein Mini-Referendariat in Flensburg absolvieren.

Um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, das deutsche Schulwesen kennenzulernen und voll in die deutsche Kultur einzutauchen wohnen die Lehramtsanwärter aus den Ostseeanrainerstaaten nach einer Einführungswoche bei der Deutschen Auslandgesellschaft in Lübeck während ihres knapp achtwöchigen Aufenthalts bei Flensburger Gastfamilien, hospitieren vormittags an vier Flensburger Grundschulen und besuchen nachmittags gemeinsam Begleitseminare, kulturelle Veranstaltungen oder unternehmen zahlreiche Exkursionen.

Neben Stadtrundführung, Theaterbesuch, Brauereibesichtigung, einem Ausflug nach Hamburg und einer Wanderung nach Holnis stand  u.a. auch eine Stippvisite im Flensburger Rathaus auf dem Programm.

Empfangen wurden die Besucher am vergangenen Freitag im 13. Stock des Rathauses von Oberbürgermeisterin Simone Lange. Diese freute sich, mehr über die ausländischen Gäste und deren Erlebnisse in Flensburg zu erfahren und zeigte sich angetan vom Projekt „Mini-Referendariat“, das das Auswärtige Amt vor 10 Jahren ins Leben gerufen hatte und das Jahr für Jahr in Flensburg von der EULE organisiert wird;

„Es immer wieder spannend und bereichernd, sich mit Menschen aus anderen Kulturen auszutauschen und dabei die unterschiedlichen Denkweisen, aber auch die verschiedenen Facetten in Sachen Bildungspolitik kennenzulernen,“ so Flensburgers Oberbürgermeisterin zur Tatsache, dass das Lehramtsstudium im europäischen Ausland oft nicht wie in Deutschland mit einem Referendariat und anschließendem 2. Staatsexamen abschließt.

„Ich bin allen Flensburger Institutionen und Gastfamilien dankbar, die sich bereitwillig engagieren und den jungen Studierenden die Chance eröffnen, bei uns ganzheitlich in die Praxis einzusteigen, Land und Leute kennenzulernen und mit jeder Menge fachlichem Know-How und vielen bleibenden Eindrücken in ihre Heimatländer zurückzukehren,“ so die Oberbürgermeisterin weiter.

Da das Interesse am Erlernen und Vermitteln der deutschen Sprache in den Ostseeanrainer-Staaten rückläufig war, hatte das Auswärtige Amt vor 10 Jahren die Initiative des vom Bund und Land geförderten Mini-Referendariats ins Leben gerufen, das die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen soll. Es werden für die nächsten Aufenthalte auch wieder Flensburger Gasteltern gesucht, die die jungen Menschen bei sich aufnehmen. Neben einer kleinen Aufwandsentschädigung winken vor allem neue Erfahrungen und Perspektiven sowie ein interessanter Austausch mit jungen Menschen.

Flensburg: Ab 01. April neue Öffnungszeiten im Einwanderungsbüro

Von der Ausländerbehörde zur Willkommensbehörde

Flensburg. Das Einwanderungsbüro ändert ab dem 01. April seine Öffnungszeiten. Zukünftig wird der umfangreichen Beratung eine noch größere Bedeutung eingeräumt. Aufgrund vieler gesetzlicher Änderungen  sind die Beratungsaufgaben permanent gewachsen.  Dies erfordert eine andere Organisation der Beratungstermine. Für Berufstätige gibt es jetzt auch den noch  längeren  Donnerstag.

Neue Öffnungszeiten:

Montag von 10 bis 12 Uhr und 14-16 Uhr,
Mittwoch von 10 bis12,
Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 19 Uhr,
Freitag ist geschlossen.

Darüber hinaus stehen mit  Terminvereinbarung zusätzliche Öffnungszeiten an diesen Tagen zur Verfügung:
Dienstag von 8 bis 12 Uhr
Mittwoch von 07.30 bis 10 Uhr.

Flensburger Stadtdialog: „Anforderungen an einen Masterplan Mobilität für Flensburg“ am 05.04.2017 im Technischen Rathaus II

05. April 2017 | 17 Uhr | Paul Ziegler Zimmer
Technisches Rathaus II | Schützenkuhle 26 | 24937 Flensburg

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im April 2017

brasseriehof

Moin aus dem Brasseriehof,

anbei unser neues Programm für den April.

Besonders hinweisen möchte ich auf unseren Ostermarkt am kommenden Samstag.
Es werden u. a. Villekulla und die Solawi (solidarische Landwirtschaft) vertreten sein.

Außerdem gibt es Gebasteltes und Feines aus Wolle zu erstehen.

Das Iranische Café wird wieder am 2. und 4. Samstag die Tore öffnen.

Am 6.4. findet das nächste Hutkonzert mit Paul Eastham statt.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Herzliche Grüße

Ulrike Möller-Loko
Kulturhof Flensburg e. V.

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Seite http://brasseriehof.com/veranstaltungen/

Das Projekt

Anja Werthebach kaufte 2015 den Brasseriehof und im Sommer 2015 nahm das Familiennetzwerk Flensburg, ein Projekt, das von der Lebenshilfe ins Leben gerufen wurde, Kontakt zu ihr auf.
Wir begannen, im kleineren Café-Raum mehrere Wochenend-Café-Tage anzubieten, die gut angenommen wurden. Ende 2015 kamen wir dann überein, den größeren Raum dafür zu nutzen.
Am letzten Tag des inklusiven Familiencafés im Dezember 2015 hatten wir dann auch syrische Gäste und die spontane Idee, regelmäßig ein syrisches Café anzubieten.
Es folgten das iranische Café, Frühstückscafés am Wochenende, ein Nachmittagscafé am Freitag und Sonntag sowie das internationale Frauenfrühstück am Dienstag.
Dazu kam ein Handarbeitstreff.
Ausstellungen von (auch syrischen) Künstlern folgten, Vorträge und Diskussionsabende sowie Konzerte. Darunter waren bisher auch drei Benifiz-Konzerte, deren Spenden für den Einbau eines WCs für Menschen mit Behinderung genutzt werden sollen.
Das Café war letztes Jahr bei der BUNTEN INNENSTADT und bei der HOFKULTUR vertreten.
Gleichchzeitig haben wir am 15.09.2016 den gemeinnützigen Verein (Kulturhof Flensburg e. V.) gegründet. Im Vordergrund steht die Idee der Völkerverständigung, der Austausch von Menschen verschiedener Herkunft, Sprache, Kultur etc.
Durch unsere Veranstaltungen schaffen wir die Gelegenheit, sich kennen zu lernen. Es soll Raum geben für alle, auch besonders Menschen mit Behinderung und andere benachteiligte Menschen.
Jeder ist willkommen.

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

DRUCKE VON DEN BORNINGERS – Ausstellung im April im Brasseriehof Flensburg

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 2.4.2017 um 15 Uhr

In der Ausstellung zeigen David Bornemann und Sarah Kürzinger Linoldrucke, die in der Produktionsgalerie In Kürze Kunst entstanden sind. Die beiden haben verschiedene Techniken des Linolschnitts ausprobiert, wobei eine Vielzahl farbenfroher, zum Teil gegenständlicher, aber auch rein ornamentaler Drucke geschaffen wurde. Portraits von persönlichen Vorbildern, Lieblingstiere, Strukturen und Muster werden in verschiedenen Farbvariationen zu sehen sein.

Im Brasseriehof,
Große Straße 42 in 24937 Flensburg

Den zugehörigen Flyer zur Ausstellung gibt es hier: AusstellungBorningers

Mehr zu In Kürze Kunst – Produktionsgalerie in Flensburg
unter: http://in-kuerze-kunst.net/

Erfolgreiche Demonstration gegen AfD-Wahlveranstaltung in Westerholz

Rund 350  Menschen demonstrierten am Samstag friedlich gegen die AfD in Westerholz

Ein Bericht und Fotos von Jörg Pepmeyer

Ein breites Bündnis von SPD, Grünen, Linken, Gewerkschaftern und zivilgesellschaftlichen Gruppen hatte für Samstagnachmittag zu einer Demonstration vor der Westerholzer Mühle aufgerufen. Dort fand unter massivem Polizeischutz eine Wahlkampfveranstaltung des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg der rechtsnationalistischen und rassistischen AfD statt. Prominente Teilnehmer der Veranstaltung im Hotel Ostsee Windmühle waren unter anderem der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der AfD, Jörg Nobis sowie Frank Hansen, Direktkandidat für den Wahlkreis Flensburg Land. Als besonderen Gast hatte der AfD-Kreisverband die stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende und Europaabgeordnete Beatrix von Storch angekündigt. Die kam dann mit einer gepanzerten schwarzen Limousine und einem schwarzen Begleitfahrzeug gegen 18.15 Uhr in die Einfahrt zur Westerholzer Mühle gefahren.

Dort hatten Polizisten wenige Minuten zuvor eine Blockade aufgelöst. Es gab eine heftige Rangelei, bei der die Blockierer von den Polizeikräften mit körperlicher Gewalt aus der Einfahrt gedrängt wurden. Im Verlaufe dieses Einsatzes gab es einen verletzten Demonstranten, jedoch keine Festnahmen. Um mögliche Konflikte zwischen Demonstranten und Teilnehmern der AfD-Veranstaltung zu unterbinden, hatte die Polizei mit Sperrgittern und spanischen Reitern bereits am Nachmittag auf der Zufahrtsstraße zur Mühle eine Gasse eingerichtet, durch die die Teilnehmer der AfD entweder zu Fuß oder per Auto zum Veranstaltungsort gelangen mussten. Begleitet allerdings vom lauten Krach der Trillerpfeifen, den Schmähungen,  Beschimpfungen und „Nazis raus“-Rufen der Spalier stehenden Demonstranten. Ab 19.00 Uhr regte sich dann nichts mehr auf dem Weg zur Mühle. Die AfD-Veranstaltung fand dann mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, es waren nur ausgesuchte Pressevertreter eingeladen.

Bereits um 16.00 Uhr hatten sich Demonstranten an der Zufahrt zum Hotel versammelt. Drei Stunden später waren es dann nach Polizeiangaben rund 350 Menschen aus Flensburg, dem Kreisgebiet und aus Westerholz, die ihrem Protest gegen die AfD Ausdruck verliehen. Darunter Funktionäre, Mandatsträger und Parteimitglieder der SPD, der Grünen und der Linken. Unter ihnen auch Rasmus Andresen, grüner Landtagsabgeordneter aus Flensburg. Er freute sich riesig darüber, dass angesichts der doch großen Zahl von Demonstranten und trotz kleinerer Provokationen alles sehr friedlich abgelaufen sei. Und es gelte weiterhin den Einzug der AfD in den Landtag unbedingt zu verhindern. Damit sprach er wohl allen Demonstranten parteiübergreifend aus der Seele. Gegen 19:30 Uhr wurde die Protestdemo dann offiziell beendet.

Man muss den Demonstranten zudem ein dickes Lob aussprechen. Trotz aller Wut und Enttäuschung , dass das AfD-Treffen letztlich nicht verhindert werden konnte, war die Stimmung bei allen ausgesprochen gut. Das lag sicherlich auch an dem wunderschönen Frühlingswetter und ebenso am insgesamt moderaten Auftreten der Polizei. So glich die Protestversammlung eher einem samstagnachmittaglichen Nachbarschaftstreffen von Freunden und Bekannten, denn viele Demonstranten kannten sich aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen, gewerkschaftlichen und parteipolitischen Zusammenhängen. Es wurde geklönt und gelacht. Teilweise waren ganze Familien dem Protestaufruf gefolgt, malten Kinder mit farbiger Kreide Blumen und kleine Bilder auf die Straße. Gelegentlich fand sich sogar eine einfache und kunterbunte Protestparole auf der Straße wieder. Was an diesem lockeren Nachmittag und Abend vielleicht fehlte, war ein bisschen handgemachte Musik und Gesang, ein paar heiße Würstchen oder Crêpes und ein heißer Punsch für die Demonstranten. Aber das können die Veranstalter bei der nächsten AfD-Gegendemo ja dann konzeptionell und organisatorisch entsprechend berücksichtigen …

Berichtigung: Nach Angaben der Polizei von heute (26.03.) waren es nicht wie von mir geschätzt und anfangs geschrieben 250, sondern sogar 350 Menschen, die an der Demonstration gegen die AfD-Veranstaltung teilnahmen. J.P.

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