Archiv für den Monat Dezember 2016

Veranstaltungen des Kulturhofs Flensburg im Brasseriehof im Januar 2017

brasseriehof

Liebe Freunde,

ich wünsche von Herzen einen guten Jahreswechsel und ein gesundes neues Jahr.
Anbei das Programm vom Kulturhof/Brasseriehof für den Januar. Bitte leitet die Infos auch weiter.

Ulrike Möller-Loko
Brasseriehof-Café
Kulturhof Flensburg

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Seite http://brasseriehof.com/veranstaltungen/

brasseriehof-januar-2017

Das Projekt

Anja Werthebach kaufte 2015 den Brasseriehof und im Sommer 2015 nahm das Familiennetzwerk Flensburg, ein Projekt, das von der Lebenshilfe ins Leben gerufen wurde, Kontakt zu ihr auf.
Wir begannen, im kleineren Café-Raum mehrere Wochenend-Café-Tage anzubieten, die gut angenommen wurden. Ende 2015 kamen wir dann überein, den größeren Raum dafür zu nutzen.
Am letzten Tag des inklusiven Familiencafés im Dezember 2015 hatten wir dann auch syrische Gäste und die spontane Idee, regelmäßig ein syrisches Café anzubieten.
Es folgten das iranische Café, Frühstückscafés am Wochenende, ein Nachmittagscafé am Freitag und Sonntag sowie das internationale Frauenfrühstück am Dienstag.
Weiterhin hatten wir kurzzeitig einen Handarbeitstreff.
Ausstellungen von (auch syrischen) Künstlern folgten, Vorträge und Diskussionsabende sowie Konzerte. Darunter waren bisher auch drei Benifiz-Konzerte,
deren Spenden für den Einbau eines WCs für Menschen mit Behinderung genutzt werden sollen.
Das Café war dieses Jahr bei der BUNTEN INNENSTADT und bei der HOFKULTUR vertreten.
Gleichchzeitig haben wir am 15.09.2016 den gemeinnützigen Verein (Kulturhof Flensburg e. V.) gegründet. Im Vordergrund steht die Idee der Völkerverständigung, der Austausch von Menschen verschiedener Herkunft, Sprache, Kultur etc.
Durch unsere Veranstaltungen schaffen wir die Gelegenheit, sich kennen zu lernen. Es soll Raum geben für alle, auch besonders Menschen mit Behinderung und andere benachteiligte Menschen.
Jeder ist willkommen.

Wer in unserem Verein mitwirken möchte, wende sich bitte per Mail an Anja Werthebach: werthebach@posteo.de

Ulrike Möller-Loko Familiennetzwerk Flensburg und Brasseriehof-Café

Sozialpass 2017 für Flensburg und Umlandgemeinden

Ausgabe ab 03. Januar 2017

Ermäßigungen für Geringverdiener auf  Veranstaltungen im Bereich Kultur, Sport, Gesellschaft

Flensburg. Ab Dienstag, dem 03. Januar 2017, 08.30 Uhr (bis 13.30 Uhr), gibt die bequa in ihrem Büroservice in Flensburg, Nikolaistraße 3, den Sozialpass 2017 für die Stadt Flensburg und die Umlandgemeinden aus. Neben der Stadt Flensburg gilt der Sozialpass auch in der Stadt Glücksburg, in den Gemeinden Harrislee und Handewitt sowie in den Gemeinden der Ämter Hürup, Langballig und Oeversee.

Der Sozialpass gewährt Menschen mit geringem Einkommen Ermäßigungen auf Angebote und Veranstaltungen im kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Bereich, um ihnen die Teilhabe daran zu ermöglichen.

Erhalten können ihn
• EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld
• EmpfängerInnen von Hilfe zum Lebensunterhalt oder von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII
• EmpfängerInnen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
• EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld I und Personen mit geringem Einkommen (wenn die Einkommensgrenze nicht überschritten wird. Das Einkommen wird vor Ort geprüft)
• Familienangehörige der genannten Personen ohne ausreichendes eigenes Einkommen (Kinder, Ehe- oder Lebenspartner).

Wer den Sozialpass erhalten möchte, sollte einen aktuellen Leistungsbescheid oder Einkommensnachweis und einen gültigen Personalausweis vorlegen.

Ob ein Anspruch auf den Erhalt eines Sozialpasses vorliegt, kann vorab auch über den Sozialpassrechner auf der Homepage der bequa http://www.bequa.de/spr/ ausgerechnet werden.

DIE LINKE kritisiert Sporthotel-Projekt am Flensburger Schwarzenbachtal

Zum geplanten Sporthotel des Handball-Fördervereins „Get in Touch“ und dem Bauprojekt am  Schwarzenbachtal/Eckener Str. erreichte uns eine Stellungnahme der Flensburger Linken. Frank Hamann, Mitglied für DIE LINKE im SUPA befasst sich auch mit den Argumenten der Befürworter dieses Projekts und weist auf den dringenden Bedarf an bezahlbaren Sozialwohnungen hin.
Apropos, dass CDU, Grüne und SPD jetzt beim Neubau von Wohnungen einen Anteil von 15% geförderten Wohnungen festgeschrieben haben, ist eine Mindest-Forderung der AKOPOL-Fraktion aus dem Jahr 2010. Die hatte aber auch gleichzeitig hinzugefügt, dass selbst so eine Quote den Verlust von Sozialwohnungen in Flensburg, die Jahr für Jahr aus der Sozialbindung herausfallen, bei weitem nicht ausgleichen könne. Es brauche also eindeutig mehr Sozialwohnungen. Damals weigerten sich besagte Fraktionen noch, so etwas festzulegen. Man könne das keinem Bauherrn und Investoren vorschreiben……

Flensburg, der Handball und ein Elfenbeinturm…

Ja, ja, der Handball und Flensburg. Es wäre nicht das erste Mal, wenn in Flensburg der gesunde Menschenverstand aussetzt, sobald der Handball im Spiel ist. Unvergessen die „Possen“ um den „Club der 100“ und einiger, seiner Mitglieder, die Pleite der Sparkasse, eingestellte Gerichtsverfahren und somit keine Aufklärung usw. usw. …

zeichnung-sporthotel-projektJetzt soll eine geplante und dringend benötigte Wohnbebauung mit bezahlbarem Wohnraum geopfert werden, weil wir ja so ein „Leuchtturmprojekt“ ermöglichen könnten. „Get in Touch“ will das machen. Anderer Name, gleicher Inhalt…
Auf meine Frage im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung, wo denn da die Vorteile für die Stadt wären, hagelte es Kritik: „Das ist doch wohl klar… ; Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus… ; So eine Chance für die Stadt…“ Komisch nur, dass niemand diese Allgemeinplätze in konkrete Aussagen oder gar Zahlen übersetzen kann.
Im Gegenteil: In der Flensborg Avis wurde unlängst aus der IHK berichtet, wo in einer Podiumsdiskussion mit Fachpublikum darüber diskutiert wurde, ob Spitzensport ein Standortfaktor für die Wirtschaft ist. Und siehe da: Er ist es nicht!! „Andere Faktoren spielen eine wichtigere Rolle…“ heißt es. Und das sind zum Beispiel bezahlbare Wohnungen für MitarbeiterInnen!
Apropos „Leuchtturmprojekt“: Das trifft hier sogar zu! Damit das Ding sich rechnet wird der Turm wohl 50 Meter hoch, damit genügend Hotelzimmer rein passen. Um das zu überspielen, werden sogar die Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Auf den Entwürfen des Planungsbüros, die in der Avis und in den Flensburger Nachrichten veröffentlicht wurden, scheint die Sonne in steilem Winkel aus Norden! So wirft der Klotz natürlich nur einen gaaaanz kleinen Schatten. Kaum der Rede wert. In Wirklichkeit werden die neuen BewohnerInnen des Schwarzenbachtals in dem Schatten wohl eher Flechten und Moose auf der Fensterbank haben, als Geranien…
Und was die Wohnbebauung betrifft, ist die zur Zeit nur lästige Nebensache. Vielleicht fliegt sie im Laufe der Planungen dann doch über Bord. Und wenn sie dann doch kommt, werden das dann wohl doch eher Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen für 15.- Euro pro Quadratmeter.

linke-sozialwohnungenUnd da haben wir es wieder: SPD, CDU und Grüne lassen sich darauf feiern, dass sie einen Gesamtanteil von 15% gefördertem Wohnraum festgeschrieben haben. Das, aber  ist mit solchen Entscheidungen nicht zu schaffen, mal abgesehen davon, dass das viel zu wenig ist. So entlarven sie ihre eigenen „Errungenschaften“ mal wieder als hohle Wahlkampfphrasen. Vergleichen sie die doch einfach mal deren Wahlkampfaussagen von 2013 mit deren Entscheidungen von heute…

Frank Hamann,

Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Planung

Mehr zu diesem Projekt und dem Planungswettbewerb für das Schwarzenbachtal (500 neue Wohnungen könnten dort gebaut werden):

Flensburger Tageblatt vom 3. November 2016: Großer Wurf für die Neustadt
Initiatoren der Handball-Akademie stellen Ideen für Sport- und Hotelkomplex auf dem ehemaligen Motorola-Gelände vor / Auch Wohnen geplant Weiterlesen unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/grosser-wurf-fuer-die-neustadt-id15240836.html

Flensburger Tageblatt vom 11. Dezember 2015: Schwarzenbachtal in Flensburg : Ein neues Quartier für die Neustadt
Für das Schwarzenbachtal hat der städtebauliche Wettbewerb mit der Auswahl der Teilnehmer begonnen. Bis zu 500 Wohnungen sind möglich. Weiterlesen unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/ein-neues-quartier-fuer-die-neustadt-id12184106.htm

 

Nach der Wahl… – DGB-Veranstaltung zum Ausgang und den Folgen der US-Präsidentschaftswahl am 5.1.2017 im Flensburger Gewerkschaftshaus

dgb-wahlversantsaltung-5-1-2016Nach der Wahl…

Ein Abend über Wahlkämpfe, Strategien, Wirkungen und mögliche Konsequenzen…

Donnerstag, 5. Januar 2017, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus Flensburg, Rote Str. 1

Amerika hat gewählt: Trump, Zwar hat er über 2 Millionen Stimmen weniger bekommen als die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton. Aber aufgrund des Wahlsystems werden die Wahlmänner und Wahlfrauen Trump ihre Stimmen geben müssen.

Warum das so ist und wie genau die Ergebnisse in den einzelnen Bundesstaaten aussehen, wollen wir genauso besprechen, wie die Fragen: Welche Themen waren ausschlaggebend, wer hat wie die Stimme abgegeben? Und: Wie haben eigentlich Gewerkschaftsmitglieder gewählt?

Antworten auf diese und eure Fragen wollen wir gemeinsam mit Barbara Winkler suchen. Sie hat – als waschechte New Yorkerin – seit vielen Jahren US-Wahlkämpfe auf Seite der Demokraten begleitet und war auch diesmal vor Ort. Auf ihre Einschätzungen sind wir sehr gespannt.

V.i.S.d.P.: Susanne Uhl, DGB S-H Nordwest, Rote Straße 1, flensburg@dgb.de

Mehr Geld für Hartz-IV-Bezieher ab 1.1.2017 auch in Flensburg

Bundesrat stimmt zu

Regelsätze steigen ab 2017

Wer Grundsicherung bezieht, erhält ab Januar 2017 mehr Geld. Der Regelsatz für Alleinstehende steigt von 404 Euro auf 409 Euro pro Monat. Die Grundsicherung für Kinder vom 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres erhöht sich um 21 Euro. Der Bundesrat hat dem zugestimmt.

Zum Jahresbeginn 2017 steigen die Leistungen für alle, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können. Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und die Sozialhilfe nach SGB XII. Das Gesetz wurde durch den Bundestag am 01.12.2016 beschlossen. Der Bundesrat hat abschließend zugestimmt. Nicht zugestimmt hat er den Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz.

Leistungen für 6 bis 14jährige am stärksten erhöht

Am stärksten steigen die Regelleistungen für Kinder vom Beginn des 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Ab 1. Januar 2017 erhalten sie 291 Euro statt bisher 270 Euro. Dem Plus liegt die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts von 2013 zugrunde. Demnach ist der Bedarf in dieser Altersgruppe für Lebensmittel und Getränke erheblich höher als bisher berechnet.

Diese Regelsätze gelten ab 1. Januar 2017 (Veränderung gegenüber 2016 in Klammern):

Alleinstehend / Alleinerziehend 409 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Erwachsene nicht-erwerbsfähige / Behinderte (z.B. Wohngemeinschaften) 409 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 1
Paare je Partner / Bedarfsgemeinschaften 368 Euro (+ 4 Euro) Regelbedarfsstufe 2
Erwachsene Behinderte in stationären Einrichtungen (bis Ende 2019) 327 Euro (+ 3 Euro) Regelbedarfsstufe 3
nicht-erwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahre im Haushalt der Eltern 327 Euro (+ 3 Euro) Regelbedarfsstufe 3
Jugendliche vom 15. bis Vollendung des 18. Lebensjahres 311 Euro (+ 5 Euro) Regelbedarfsstufe 4
Kinder vom 7. bis Vollendung des 14. Lebensjahres 291 Euro (+ 21 Euro) Regelbedarfsstufe 5
Kinder bis Vollendung des 6. Lebensjahres 237 Euro (unverändert) Regelbedarfsstufe 6

Verbesserungen für Menschen mit Behinderung

Künftig erhalten nicht-erwerbsfähige oder behinderte erwachsene Sozialhilfeempfänger 100 statt 80 Prozent der Grundsicherung. Wenn sie zum Beispiel bei den Eltern oder in einer WG leben, gehören sie zur Regelbedarfsstufe 1. Dadurch können Sozialhilfeempfänger leichter ihre Kosten für Unterkunft und Heizung geltend machen, wenn sie beispielsweise bei den Eltern leben. Dies ist eine wesentliche Verbesserung für erwachsene Menschen mit Behinderung.

Neu ist, das Menschen mit Behinderung, in stationären Einrichtungen ab 2020 die Regelbedarfsstufe 2 (90 Prozent) statt Regelbedarfsstufe 3 (80 Prozent) erhalten. Dies wurde durch die Neuregelungen im Bundesteilhabegesetz möglich.

Aufwendungen für Altersvorsorge als Bedarf berücksichtigt

Aufwendungen zur gesetzlichen Rentenversicherung oder landwirtschaftlichen Alterskasse können als Bedarfe berücksichtigt werden. Dies gilt nicht für Aufwendungen, die vom Einkommen abgesetzt werden können.

Nach vier Wochen Ausland Leistungen gestrichen

Leistungsempfänger von Sozialleistungen können sich bis zu vier Wochen im Ausland aufhalten. Nach vier Wochen werden die Leistungen bis zur nachgewiesenen Rückkehr gestrichen. Dies soll verhindern, dass Leistungsempfänger dauerhaft im Ausland leben und somit dem heimischen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.

Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz noch offen

Der Bundesrat hat dem Asylbewerberleistungsgesetz nicht zugestimmt. Das Bundestag hatte es am 1. Dezember 2016 verabschiedete. Das Gesetz sah geringere Regelbedarfe und neue Bedarfsstufen für Asylsuchende in Sammelunterkünften vor. Es sollte ebenfalls zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Ohne Zustimmung des Bundesrates kann das Gesetz nicht verkündet werden. Bundesregierung und Bundestag können nun den Vermittlungsausschuss anrufen, um eine Einigung zwischen Bund und Ländern zu erzielen.

Jährliche Erhöhung folgt der Preisentwicklung

Grundlage für die Neuberechnung der Regelsätze ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre vom Statistischen Bundesamt durchgeführt wird. Die Höhe der Regelsätze richtet sich nach den Lebensverhältnissen der einkommensschwächsten Haushalte in Deutschland. Als Vergleichsmaßstab für Familienhaushalte werden dabei die Konsumausgaben der unteren 20 Prozent der Haushalte herangezogen, bei Alleinstehenden sind es die unteren 15 Prozent.

Pressemitteilung der Bundesregierung vom 16.12.2016, siehe auch https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-21-erhoehung-regelbedarf.html

 

Geflügelpest: Flensburg erneut Beobachtungsgebiet

Anordnung zum Schutz gegen Geflügelpest

Flensburg. Die zuständigen Tierseuchenbehörden haben am 07.12.2016 das Stadtgebiet Flensburgs als auch das gesamte Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg zum Beobachtungsgebiet erklärt. Bestehende Sperrgebiete haben jedoch Vorrang.

Für die Stadt Flensburg bedeutet dies, dass ab dem 16.12.2016 erneut der Status eines Beobachtungsgebietes gilt. Bis auf weiteres gelten daher bestimmte Verhaltensregeln.

Dies betrifft insbesondere die Haltung jeglicher Art von Geflügel. Halter von Hunden und Katzen dürfen gemäß der Verordnung ihre Tiere frei laufen lassen, sofern sichergestellt ist, dass diese nicht in Kontakt mit verendeten Wildvögeln kommen. Es wird weiterhin empfohlen Ufer- und Schilfbereiche zu meiden.

Die detaillierten Regelungen können in der „Bekanntmachung der Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 07. Dezember 2016“ nachgelesen werden. Die entsprechende Amtliche Bekanntmachung ist auf der Startseite von www.flensburg.de hinterlegt.

Dort befindet sich auch ein Link zu Informationen des Landwirtschaftsministeriums  zur Aviären Influenza (Vogelgrippe) inklusive der Vorschriften für Geflügelhalter des Landes Schleswig-Holstein. Die Stadt Flensburg bittet Geflügelhalter, sich dort zu erkundigen und entsprechend vorschriftsmäßig zu verhalten.

Das Halten von Geflügel – auch zu privaten Zwecken – ist zudem gegenüber dem Veterinäramt unter vetamt@schleswig-flensburg.de meldepflichtig. Ein Verstoß wird mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet.

Die Stadt Flensburg weist weiter darauf hin, dass auch beim Auffinden von verendeten Wasservögeln Vorsicht geboten ist. Fundtiere sollten deshalb liegengelassen und nicht berührt werden. Unter der Tel.-Nr.: 19222 können Fundtiere an die Leitstelle gemeldet werden, damit sie entfernt und entsorgt werden können.
Für generelle Fragen zur Geflügelpest hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet, das  werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter 0431-160-6666 erreichbar ist.

Das Weihnachtsprogramm 2016 im Brasseriehof Flensburg

brasseriehof

Hier eine Übersicht der weihnachtlichen Veranstaltungen, die bis Ende Dezember bei uns im Hof in gemütlicher Atmosphäre stattfinden.

Do. 15.12: 19 Uhr: Lesung mit Britta Bendixen „Um 3 bei Eduscho“

Erinnern Sie sich an die Leierkastenfrau Mudder Ömchen? Oder an das Nashorn, das einst das Rathaus schmückte? Die Flensburgerin Britta Bendixen hat diese und viele andere amüsante und unterhaltsame Geschichten aus den letzten Jahrzehnten unserer Stadt aufgeschrieben und als Buch veröffentlicht. Am 15. Dezember stellt sie dieses Buch im Brasseriehof, Große Straße 42-44, vor, liest Geschichten, beantwortet Fragen und signiert natürlich auch. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt istfrei, die Veranstalter freuen sich über eine Spende.
Mehr zur Veranstaltung unter:  https://www.facebook.com/events/241905812895533/

Fr. 16.12: 14-18 Uhr: Inklusives Familiencafé mit weihnachtlichen Geschichten und Musik.

Acht Mal werden wir noch wach Die Flensburger Autorin Sibylle Walter hat in einer Anthologie Geschichten mit dem Motto „Nur noch 12 Tage bis Weihnachten“ gesammelt. Besondere Leckerbissen aus diesem Buch lesen Am 16. Dezember die Flensburger Autoren*innen Angela Dumrath, Frauke Lind, Peter Zylmann und Lilian Grzesiak. In den Pausen begleitet Khaled Ataalah, aus Syrien stammender Flensburger, die Veranstaltung mit selbst geschriebener Musik auf dem arabischen Traditionsinstrument „Oud“. Die Lesung wird vom Seniorenbüro der Stadt Flensburg gefördert.
Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr, das inklusive Familiencafé im  Brasseriehof, Große Straße 42-44 ist bereits ab 14.00 geöffnet. Für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, gibt es einen Fahrdienst zur Veranstaltung und anschließend wieder nach Hause.
Anmeldungen bitte unter der Nummer 0163 7196705. Der Eintritt ist frei, die Künstler*innen freuen sich über eine Spende.
Mehr zur Veranstaltung unter:  https://www.facebook.com/events/1168829599864281/

Sa. 17.12: 14-18 Uhr: Inklusives Familiencafé

Das inklusive Familiencafé richtet sich besonders an Familien mit behinderten und nicht behinderten Kindern. Es sollen Netzwerke zwecks Nachbarschaftshilfe gebildet werden. Außerdem findet im Rahmen des Cafés folgende Benefiz-Veranstaltung statt:

Gemeinsam für Griechenland – Benefizveranstaltung für geflüchtete Kinder in Nordgriechenland

Gemeinsam wollen wir daher am Samstag, den 17.12. ab 14.00 Uhr in weihnachtlicher Atmosphäre zusammen kommen, um die geflüchteten Kinder finanziell und mit Sachspenden zu unterstützen.
Jeder ist herzlich eingeladen!

– 14:00 bis 18:30 Uhr
(draußen und drinnen) – Weihnachtsmarkt mit Punsch und Gebäck Leckereien der griechischen Gemeinde und orientalische Speisen
– 18:15 Uhr
Musikalischer Spaziergang mit Kindern und Erwachsenen vom Nordermarkt zum Brasseriehof
– 19:00 Uhr
Konzert mit dem ,,Interkulturellen Musikprojekt Neustadt‘‘ (Melodien und Impressionen aus verschiedenen Ländern)

Sachspenden vor Ort möglich.
Infos unter Facebook: Wir für Nordgriechenland

Infos auch unter:
https://www.facebook.com/Wir-für-Nordgriechenland-144792812593920/?fref=ts

Der gesamte Erlös wird durch „Wir für Nordgriechenland“ an die hilfsbedürftigen geflüchteten Kinder in der Region Nordgriechenland überreicht.

Ein Gemeinschaftsprojekt:
Interkulturelles Musikprojekt Neustadt
Wir für Nordgriechenland – Griechische Gemeinde Flensburg und Umgebung e.V. – Flüchtlingshilfe Flensburg e.V. – Kulturhof Flensburg e.V. i.G. – Refugees Welcome e.V. – Familiennetzwerk Flensburg

Schirmherrschaft:
Simone Lange, zukünftige Flensburger Oberbürgermeisterin (ab 15. Jan 2017)

Sa. 24.12: ab 15 Uhr: Weihnachtscafé am Heiligabend

Begrüßt mit uns die Drei Weisen aus dem Morgenland und verpasst nicht das
iranisch-deutsche Weihnachtsfest an Heiligabend im Iranischen Café! Iranische und deutsche (vegetarische und vegane) Speisen, eine Tombola, Lesungen, Live-Musik und Tanz sind nur einige unserer programmlichen Leckerbissen. Bitte verbindlich anmelden unter info@brasseriehof.com oder per Telefon 0163 7196705.
Mehr zur Veranstaltung unter: https://www.facebook.com/events/1751122015208249/
Bitte leitet die Infos auch weiter.

Vielen Dank und liebe Grüße
Anja

Anja Christina Werthebach
Große Straße 42-44
D-24937 Flensburg
Mobil: 0163 7196705

Weitere Details zu den jeweiligen Veranstaltungen und zum kompletten Dezemberprogramm findet Ihr bei Facebook https://www.facebook.com/brasseriehof.cafe/events und auf der Seite http://brasseriehof.com/veranstaltungen/

weihnachtliches-brasseriehof

 

 

Benefizveranstaltung „Gemeinsam für Griechenland“ am 17.12.2016 im Brasseriehof Flensburg

Benefizveranstaltung für geflüchtete Kinder in Nordgriechenland

Am 17.12.2016 ab 14:00 Uhr im Brasseriehof Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Gemeinsam wollen wir in weihnachtlicher Atmosphäre zusammen kommen, um die geflüchteten Kinder finanziell und mit Sachspenden zu unterstützen.

Jeder ist herzlich eingeladen!

– 14:00 bis 18:30 Uhr
(draußen und drinnen) – Weihnachtsmarkt mit Punsch und Gebäck Leckereien der griechischen Gemeinde und orientalische Speisen
– 18:15 Uhr
Musikalischer Spaziergang mit Kindern und Erwachsenen vom Nordermarkt zum Brasseriehof
– 19:00 Uhr
Konzert mit dem ,,Interkulturellen Musikprojekt Neustadt‘‘ (Melodien und Impressionen aus verschiedenen Ländern)

Sachspenden vor Ort möglich.

Der Flyer zur Veranstaltung: flyer-griechenland

Infos unter Facebook: https://www.facebook.com/events/1829519810602581/
Infos auch unter: Wir für Nordgriechenland
https://www.facebook.com/Wir-für-Nordgriechenland-144792812593920/?fref=ts

Der gesamte Erlös wird durch „Wir für Nordgriechenland“ an die hilfsbedürftigen geflüchteten Kinder in der Region Nordgriechenland überreicht.

Ein Gemeinschaftsprojekt:
Interkulturelles Musikprojekt Neustadt
Wir für Nordgriechenland – Griechische Gemeinde Flensburg und Umgebung e.V. – Flüchtlingshilfe Flensburg e.V. – Kulturhof Flensburg e.V. i.G. – Refugees Welcome e.V. – Familiennetzwerk Flensburg

Schirmherrschaft:
Simone Lange, zukünftige Flensburger Oberbürgermeisterin (ab 15. Jan 2017)

Offener Tisch der Flüchtlingshelfer für Ehrenamtliche und Interessierte am 14.12.2016 in Flensburg

Donnerstag, 14.12. von 18:30 – 21:00 Uhr
Flüchtlingshilfe Flensburg e.V.
Schiffbrücke 45, 24939 Flensburg

Alle Ehrenamtlichen und Interessierten im Engagement mit Geflüchteten sind herzlich zum 1. Offenen Tisch eingeladen! In der neuen Anlauf- und Beratungsstelle für ehrenamtliches Engagement mit Geflüchteten wurde vielfach der Wunsch an uns herangetragen, dass Ehrenamtliche sich mehr Austausch untereinander wünschen. Wir möchten beim offenen Tisch in gemütlicher Runde Fragen, Wünsche und Themen besprechen, die Sie auf dem Herzen haben.

Wenn Sie mögen, können Sie gern einen kleinen Beitrag für ein gemeinsames Buffet mitbringen, so dass wir den Abend mit einem gemütlichen Essen starten können, um dann ca. um 19:15 Uhr mit einer Austauschrunde zu beginnen.

Wir freuen uns auf Sie!

Inken Carstensen-Egwuom
Anlauf- und Beratungsstelle für ehrenamtliches Engagement mit Geflüchteten
Stadt Flensburg
carstensen-egwuom.inken@flensburg.de

Daniela Weickert-Thümmel
Anlauf- und Beratungsstelle für ehrenamtliches Engagement mit Geflüchteten
Flüchtlingshilfe Flensburg e.V.
daniela.weickert@fluechtlingshilfe-flensburg.de

Mahnwache und Kundgebung am 17.12.2016 um 11.57 Uhr am Tornado- und Drohnen-Standort Jagel

Von Jagel geht Krieg aus

Mahnwache und Kundgebung
Samstag, 17. Dezember 2016, 11.57 Uhr
Hauptzufahrt zum Fliegerhorst Jagel

jagel-mahnwache-dezember

Am Tornado- und Drohnen-Standort Jagel finden regelmäßig antimilitaristische Kundgebungen und Mahnwachen statt. Die nächste, zu der wir herzlich einladen,  ist am Sonnabend, den 17.12.2016, 11.57 Uhr wieder um „Drei vor Zwölf“. Den Flyer zur Mahnwache gibt es hier

Soldatinnen und Soldaten aus Jagel sind im Krieg

– in Afghanistan, im Irak, in Syrien und jetzt auch in Mali. Seit dem 1.November 2016 steuern Soldaten*innen vom Fliegerhorst Jagel bei Schleswig eine Drohne vom Typ Heron 1 über Mali, zwei weitere sollen folgen. Heeresaufklärer aus Eutin sind bereits in dem westafrikanischen Staat mit der dreieinhalbfachen Fläche der BRD. Pioniere aus Husum hatten Anfang des Jahres 2016 bereits das Feldlager in Gao am Rande des umkämpften Nordens von Mali aufgebaut.

Koloniale Interessen in Mali

Viele Bewohner*innen der Wüstenregion Nordmalis fühlen sich von der Zentralregierung aus dem bevölkerungsreichen tropischen Süden des Landes benachteiligt oder gar unterdrückt. Der bewaffnete Konflikt eskalierte, nachdem in Folge der Zerschlagung des Staates Libyen Söldner mit modernen Waffen ins Land strömten. maliDie im Norden Malis in Stämmen organisierte Bevölkerung rief einen unabhängigen Staat namens Azawad aus. Saudi Arabien und Katar nutzen die instabile Lage und finanzierten rivalisierende islamistische Milizen, die bald die Oberhand gewannen. Frankreich, die frühere Kolonialmacht griff im Januar 2013 mit der Operation Serval in den Konflikt ein, um seine postkolonialen Interessen im französischsprachigen Westafrika abzusichern und drängte die Aufständischen zurück. Drei Wochen zuvor hatten die UN mit der Resolution 2085 ein Eingreifen unter Führung der Afrikanischen Union (AFISMA) gebilligt. Es gelang allerdings nicht, die Konflikte im Norden Malis zu lösen, der Krieg dauert an.
Beim Krieg in Mali geht es nicht darum, den Menschen dort zu helfen, das ist mit Militär auch gar nicht möglich. Der Krieg in Mali dient der Rekolonisierung. Frankreich und die EU wollen dort Wirtschafts- und Machtinteressen in Westafrika militärisch absichern. Die EUStaaten betrachten Nord und Westafrika seit langem als ihren „Hinterhof“. Im unerschlossenen Wüstengebiet werden Rohstoffe wie etwa Phosphat und Uran vermutet, die sie nicht der Konkurrenz überlassen wollen. Insbesondere Frankreich will mit der westafrikanischen Gemeinschaftswährung Franc-CFA seinen Einfluss auf die ehemaligen Kolonien erhalten und nutz den Konflikt für eine Ausweitung der Truppenstationierung in der Region.

Erfolglose Interventionen

Zur Zeit gibt es vier sogenannte „Missionen“ in Mali: Operation Barkhane, ein französischer Militäreinsatz mit 3000 Soldat*innen, hauptsächlich Kampftruppen, in Mali, aber auch in Mauretanien, Niger, Burkina Faso und Tschad operiert. Ihre Aufgabe ist es Aufständische zu „jagen“. MINUSMA mit 13. 298 Soldaten, die Fortsetzung von AFISMA, ist für die „Stabilisierung“ in Nordmali zuständig, die Bundeswehr ist mit bis zu 650 Soldat*innen beteiligt, aktuell sind es 541. Diesem Kriegseinsatz sind auch die Soldat*innen aus Jagel und Eutin zugeordnet. EUTM Mali ist ein 680 Soldat*innen starker Ausbildungseinsatz für die Soldat*innen der Malischen Zentralregierung. Die Bundeswehr ist mit bis zu 300 Soldat*innen beteiligt, aktuell sind es 131. EUCAP Sahel MALI, eine Ausbildungsoperation für Polizei- und Gendarmeriekräfte. Der Personalumfang beträgt etwa 100 Zivilpersonen. Auch hierbei ist die BRD beteiligt.

Soldat*innen aus Jagel liefern die Zielkoordinaten, das Töten  übernehmen dann die Verbündeten

Mit seinen Aufklärungssoldat*innen, die man besser Spionagesoldat*innen nennen sollte, beteiligt sich die Bundeswehr aktiv am Krieg. Drohnen wie Heron1, gesteuert von Soldat*Innen aus Jagel, oder LUNA, gesteuert von Soldat*innen aus Eutin liefern die Zielkoordinaten für den späteren Beschuss durch Kampftruppen, z.B. der
französischen Operation Barkhane. Soldat*innen aus Jagel bei Schleswig liefern aktuell in
drei Kriegsgebieten entsprechende Zielkoordinaten: in Afghanistan mit Drohnen vom
Typ Heron1, im Irak und in Syrien sowie in angrenzenden Gebieten mit Recce-Tornados und nun auch in Mali mit Heron-1-Drohnen.

Krieg beginnt in Jagel – Widerstand auch

Jagel ist ein expandierender Bundeswehrstandort.

Kampfflugzeugstandort Jagel

Zusätzlich zu den Aufklärungstornados gibt es dort noch Tornados in der Kampfversion für die Seekriegsführung und Tornados mit der Spezialfunktion gegnerisches Radar zu orten und abzuschießen. In 2017 soll die Pilotenausbildung von US-amerikanischen Holoman nach Jagel verlegt werden. Bereits Mitte November 2016 erlebten die Menschen in der Umgebung des Fliegerhorstes erhöhte Lärmbelästigung.

Drohnenstandort Jagel

Bereits seit 2010 spioniert das Jageler Geschwader mit Drohnen des Types Heron 1 in Afghanistan. Die Schulung für Drohnenpiloten findet in Jagel statt. Für Großdrohnen sind längst Startbahn und Hangars in Jagel gebaut. Für die Bundeswehr sollen Großdrohnen beschafft werden, Standort wird dann Jagel sein.

Regelmäßiger Protest am Fliegerhorst Jagel seit Sommer 2016

mahnwache-jagel-29-10-2016-i12 Protestaktionen organisierte die DFG-VK gemeinsam mit Bündnispartner*innen aus Schleswig-Holstein bereits vor der Einfahrt zum Fliegerhorst Jagel. Bei jeder Aktion stand ein inhaltliches Thema im Vordergrund. Bei der Aktion am 17.Dezember 2016 soll der Blick auf die Kriegsbeteiligung in Westafrika gerichtet werden. Kriegsgegner*innen sind herzlich eingeladen

Auch weiterhin werden regelmäßige Protestdemonstrationen, Mahnwachen, Kundgebungen vor dem Fliegerhorst statt, eine weitere am 11. Februar 2017. Termine und Informationen dazu werden bekanntgegeben, immer jeweils aktuell auf  http://www.bundeswehrabschaffen.de

Die erweiterte Neuauflage der Broschüre „Geheime Kriege – Aufrüstung der Bundeswehr mit Cyberkrieg, Drohnen und Elektronischer Kampfführung“ kann bestellt werden bei: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

Mahnwache Jagel 10.9.2016

v.i.S.d.P.: Cüppers, Postfach 0112, 24925 Flensburg
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

 

Strom & Wasser mit neuem Album „Herzwäsche“ am 15.12.2016 im Kühlhaus Flensburg

Ska-Punk-Polka-Tango-Randfiguren-Rock…

Donnerstag 15. Dezember 2016, um 20 Uhr
Kühlhaus, Mühlendamm 25, Flensburg

Seit Jahren schon das Extremste, was man unter der Rubrik „Liedermacher“ so eben noch bezeichnen kann, feuern die Damen und Herren mit ihrem neuen Album „Herzwäsche“ nun das ultimative Mosaik aus Punk und Poesie ab. 312_cover_frontDa werden nicht nur alle musikalischen Stile in einem irrwitzigen Mix aus Partygrooves und nachdenklichen Texten präsentiert, da wird auch die Brücke geschlagen zwischen kabarettistischem Ulk und gnadenloser Abrechnung mit einer Spießergesellschaft, die in ihren gepflegten Vorgärten ihren stillen Rassismus gepflegt und gehegt hat. Ein lachender Frontalangriff auf Mainstream und bürgerliche Moral, den man erlebt haben muss! — Und weil Strom & Wasser ihren Worten auch immer Taten folgen lassen, nutzen sie ihre Konzerte, um (gemeinsam mit Konstantin Wecker übrigens) ein bundesweites humanistisches Netzwerk zu schaffen – das BOK, Büro für Offensivkultur, eine musikalische Einsatztruppe, die innerhalb von 24 Stunden überall auf brennende Flüchtlingsheime, rechte Gewalt und Umweltschweinereien reagieren kann.
Eintritt jeweils 10 Euro an der Abendkasse

Ein Beitrag und ein Video-Interview auf Deutschlandradio Kultur: Büro für Offensivkultur – Niemals an Unmenschlichkeit gewöhnen http://www.deutschlandradiokultur.de/buero-fuer-offensivkultur-niemals-an-unmenschlichkeit.2177.de.html?dram:article_id=366728

http://www.strom-wasser.de

http://www.offensivbuero.de

http://kuehlhaus.net/

Sozialatlas 2016 für Flensburg liegt vor – Altersarmut nimmt weiter zu

Zahl der Leistungsempfänger/innen im Bereich SGB II („Hartz IV“), III und XII weiterhin auf hohem Niveau – Mehr Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter

Aus der Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 14.11.2016, des Jugendhilfeausschuss am 23.11.2016 und des Gleichstellungsausschuss am 14.12.2016:

„Mit dem Sozialatlas 2016 (Datenbasis 31.12.2015) liegt der 15. Sozialstrukturbericht für die Stadt Flensburg vor.

Die Bevölkerungszahl steigt weiter an und erreicht Ende 2015 den Stand von 93.112. Im Vergleich zum Vorjahr ist, wie zu erwarten war, ein Anstieg der Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit zu verzeichnen. Die Geburtenzahl erhöht sich im Vergleich zu 2014 leicht. Der Altenquotient (Einwohner/-innen ab 65 Jahren im Verhältnis zur Anzahl der 20- bis unter 65-Jährigen) sinkt. Auf Grund dieser positiven Entwicklungen sowie dem steigenden Umlandszuzug, verläuft der „demographische Wandel“ bezüglich der gesellschaftlichen Überalterung etwas abgeschwächt.

Der positive Trend bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hält an. Zwischen den einzelnen Leistungsarten hat es Verschiebungen gegebenen. Während hinsichtlich des Personenkreises der Erwerbsfähigen eine Reduzierung der Hilfen zu verzeichnen ist, bleiben die Zahlen bei den erwerbsgeminderten Personen stabil.“

Etwas weniger Empfänger/innen von Sozialleistungen

Aus der Zusammenfassung des Sozialatlas 2016:

„In 2015 standen insgesamt 11.606 Personen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren im Leistungsbezug nach SGB II, III und XII. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl um -65 Empfänger/innen gesunken. Ihr Anteil an der Bevölkerung in dieser Altersgruppe beträgt 18,3%. Er hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4%-Punkte reduziert. Der Rückgang der Gesamtanzahl ist auf eine Reduzierung der Leistungsempfänger/innen nach SGB II und III zurückzuführen.“

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Anzahl der Kinder in Familien mit SGB II-Bezug weiterhin auf hohem Niveau

„Keine Veränderungen sind dagegen bei der Anzahl der nichterwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Haushalten mit Leistungsbezug nach SGB II festzustellen. Bei den 2.966 Empfängern/innen (-27) handelt es sich überwiegend um Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Die Gesamtsituation bleibt damit unbefriedigend: gemessen an der Gesamtbevölkerung im Alter von unter 15 Jahren lebt noch immer über ein Viertel aller Kinder (26,5%) in Haushalten mit SGB II-Bezug. Zwischen den einzelnen Stadtteilen bestehen allerdings große Unterschiede. In Tarup beträgt die Quote 2,7%, in der Neustadt dagegen 54,9%.“

Deutlich mehr Empfänger/innen von Grundsicherung – 5,8% der Menschen in der Altersgruppe 65 und älter beziehen Grundsicherung

„Auffallend ist der weitere Anstieg von Empfänger/innen von Grundsicherung nach SGB XII. Im Vergleich zum Vorjahr nahm ihre Anzahl um 5,4% auf 2.173 zu. Gegenüber 2011 beträgt der Anstieg sogar 29,6%. Ältere Menschen sind am häufigsten in der Nordstadt und Mürwik auf Grundsicherung angewiesen.

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Weniger Wohngeldempfänger/innen

Rückgänge sind hingegen bei der Anzahl der Wohngeldempfänger/innen auszumachen (-653 auf 2.984). Die Verteilung über das Stadtgebiet ist relativ ausgeglichen. Die meisten Wohngeldempfänger/innen sind in Mürwik zu verzeichnen.“

Ausführlichere Daten, Zahlen und Fakten gibt es im  Sozialatlas 2016

Zum Anliegen des Sozialatlas

Aus dem Vorwort: „Mit dem Sozialatlas 2016 liegt die fünfzehnte kleinräumige Fortschreibung von Sozialstrukturdaten für die Stadt Flensburg und ihre 13 Stadtteile vor. Das Ziel ist eine differenzierte Beobachtung von relevanten Indikatoren, die Aufschluss über die soziale Lage in Flensburg geben. Der Sozialatlas liefert damit wichtige Grundinformationen für Planungen, wie z.B. in der Jugendhilfe oder im Bereich älterer Menschen, aber auch für andere Themenstellungen, wie z.B. der Stadtplanung.

Der Sozialatlas ist ein dauerhaftes und kontinuierliches Anliegen. Die Orientierung nach Sozialräumen – in diesem Fall nach Stadtteilen – bedeutet, dass kleinräumige sozio-ökonomische und demografische Daten erhoben und im Hinblick auf die soziale Lebensrealität der Bewohner/innen untersucht und analysiert werden. Durch die Fortschreibung können langfristig kleinräumige Veränderungen nachgezeichnet werden, wie z.B. in der Altersstruktur der Bevölkerung, der Erwerbstätigkeit oder im Bezug von Sozialleistungen. Dabei erfolgt die Darstellung der Entwicklung der Bevölkerungsdaten in einem 10-Jahresvergleich. Die themenspezifischen Informationen werden in einem 5-Jahresrückblick betrachtet.

Der Sozialatlas zum Stichtag 31.12.20151 ist in fünf Kapitel unterteilt: 1. Bevölkerung, 2. Arbeitsmarkt und Beschäftigung, 3. Wohnen, 4. Soziale Sicherung und 5. Hilfen zur Erziehung. Den Kapiteln vorangestellt ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Die umrandeten Textblöcke weisen auf allgemeingültige Informationen hin. Am Ende befinden sich kurze Steckbriefe für die Stadt Flensburg und die 13 Stadtteile. Die „Trendpfeile“ weisen auf negative, positive oder keinerlei Veränderungen im Stadtteil, im Verhältnis zum Durchschnittswert der vergangenen zwei Jahre, hin (eine Abweichung von 10 % zum Durchschnittswert wird als signifikant erachtet).

Für den „schnellen Leser“ bzw. die „schnelle Leserin“ bieten sich als Orientierungshilfe die Randhinweise an.“

Flensburger Sozialatlas 2010/11/12/13/14/15

Der Flensburger Sozialatlas mit Daten zur sozialen Situation der Bevölkerung in Flensburg

Wer sich einen Überblick über die Entwicklung der Flensburger Sozialdaten und deren Veränderung in den letzten Jahren verschaffen möchte, dem sei auch ein Blick  in den Sozialatlas der Jahre 2010/11/12/13/14/15 empfohlen. Hier geht´s zum Flensburger Sozialatlas 2010 Sozialatlas 2010 , Sozialatlas 2011 sozialatlas_2011 , Sozialatlas 2012 Flensburger Sozialatlas 2012 , Sozialatlas 2013 sozialatlas_2013 , Sozialatlas 2014  sozialatlas 2014 , Sozialatlas 2015 sozialatlas 2015

Dazu auch ein Beitrag vom 1.11.2016 auf  shz.de:
Altersarmut und Altersvorsorge : Die üppigen Pensionen der Beamten – und so viel weniger bekommen Rentner in SH http://www.shz.de/deutschland-welt/politik/die-ueppigen-pensionen-der-beamten-und-so-viel-weniger-bekommen-rentner-in-sh-id15233121.html

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