Archiv für den Monat November 2016

Vortrag zur Patientenverfügung am 5.12.2016 im Stadtteiltreff „Komm rein“ in der Apenrader Straße

Pflegestützpunkt der Stadt Flensburg

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zu einem Vortrag zum Thema Patientenverfügung am Montag, 5. Dezember von 16-18 Uhr im Stadtteiltreff „Komm rein“, Apenrader Straße 148 ein.

Wer sein Selbstbestimmungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten wirksam ausüben möchte, kann mit einer Patientenverfügung Vorsorge treffen. Doch wie muss eine Patientenverfügung richtig ausgefüllt sein? Was muss beachtet werden, damit sie im Bedarfsfall auch gültig ist? Welche Dokumente sind außer der Patientenverfügung noch notwendig? Und wie kann ich sicherstellen, dass die Patientenverfügung im „Fall des Falles“ von dem Behandlungsteam auch berücksichtigt wird?

Diese und weitere Fragen beantworten Stephanie Wulff aus dem Ethikreferat der DIAKO Flensburg. Die Patientenverfügung der DIAKO Flensburg ist zu einem Selbstkostenpreis von 2€ zu erwerben. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Informationen erhalten Sie auch unter der Telefonnummer 0461-85 2002 beim Pflegestützpunkt in der Stadt Flensburg.

Flensburger Arbeitslosenquote im November 2016 bei 8,6% – Verdeckte Arbeitslosigkeit weiter auf sehr hohem Niveau

Weniger Arbeitslose – Mehr  SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte in der Stadt Flensburg

Arbeitsmarkt:

Im Stadtgebiet Flensburg sank die Zahl der Arbeitslosen im November 2016 um 87 (-2,0 Prozent) auf 4.332 im Vorjahresvergleich, im Vergleich zum Vormonat um -14 (-0,3 Prozent).
Die Arbeitslosenquote sank auf 8,6 Prozent (November 2015: 9,0 Prozent; Vormonat 8,7 Prozent).
694 sozialversicherungspflichtige Stellen waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 2 oder 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, genauso viele wie vor einem Monat.
Der größte Bedarf bestand bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (184), im Handel (111) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (87).

arbeitslosenzahlenVerdeckte Arbeitslosigkeit bzw. Unterbeschäftigung weiterhin auf sehr hohem Niveau

Die genannten Arbeitslosenzahlen der Flensburger Arbeitsagentur beeinhalten nicht die Menschen, die sich in der sog. verdeckten Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung befinden. In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch die Personen abgebildet, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik oder in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus sind. Diese Personen werden zur Unterbeschäftigung gerechnet, weil sie für Menschen stehen, denen ein reguläres Beschäftigungsverhältnis fehlt. Für den gesamten Agenturbezirk Flensburg, also mit den Geschäftsstellenbezirken Flensburg, Husum, Kappeln, Niebüll, Schleswig, Westerland und Tönning, ergibt sich somit eine Zahl von 15.926 Arbeitslosen, zuzüglich der Unterbeschäftigung sind es 20.841. Entsprechend sind prozentual auch die Arbeitslosenzahlen in Flensburg somit erheblich höher. Mehr dazu im Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg, November 2016 auf bzw. ab Seite 9.

Nicht inbegriffen sind auch die Arbeitslosen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder sonstigen Gründen als nicht mehr vermittelbar gelten und/oder vorzeitig zwangsverrentet werden und in den SGB-XII-Leistungsbereich fallen.

Hohe Zahl von Arbeitsuchenden

Auffällig ist auch die hohe Zahl von Arbeitsuchenden, die für den gesamten Agenturbezirk Flensburg mit 27.123 Personen nur gering unter der des Vormonats von 27.131 lag. Dies sind im Vergleich zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen knapp 11.200 Personen zusätzlich. Darunter fallen unter anderem auch Arbeitslose, deren Arbeitlosengeld I ausgelaufen ist und die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II nach dem SGB II haben.

Jobcenter:

Das Jobcenter Flensburg betreute im November 3.235 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Arbeitslosengeld II); das sind 10 Personen weniger als im Vormonat bzw. 161 Personen (-4,7 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat und auch der niedrigste Wert seit Bestehen des Jobcenters.

Trotz sinkender Arbeitslosenquote mehr SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigte („Hartz IV“)

Der sinkenden Arbeitslosenquote steht eine steigende Zahl von SGB II-Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigten bzw. Regelleistungsbeziehern gegenüber. Offensichtlich verfestigen sich in diesem Bereich weiter Armutstrukturen, geht die Entwicklung am Arbeitsmarkt an diesen Menschen vorbei. So stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im November im Vergleich zum Vormonat um 9 auf 6.299 (+0,1%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie ebenfalls um 31 (+0,5%).
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten stieg im Vergleich zum Vormonat um 90 auf 10.441 (+0,9%), im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie sogar um 221 (+2,1%). Betrachtet man die Entwicklung der letzten drei Jahre, so ist im November-Vergleich der letzte Monat derjenige mit der höchsten Anzahl von Regelleistungsberechtigten. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass zunehmend auch Flüchtlinge, die das Asylverfahren erfolgreich durchlaufen haben, in Flensburg bleiben und über kein eigenes Einkommen und eine Arbeit verfügen, jetzt Leistungen nach dem SGB II beantragen können. Dies schlägt sich natürlich auch in der Statistik und im Anstieg der Zahl der Bedarfsgemeinschaften und Regelleistungsberechtigten nieder.

arbeitslose-udn-sgb-iiZum politischen Streit um die Schönung der Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein auch ein Beitrag von Till H. Lorenz vom 3.10.2016 auf shz.de:
Arbeitsagentur in SH : So viele Menschen sind in Schleswig-Holstein wirklich arbeitslos
Tausende Erwerbslose werden aus der Statistik der Arbeitsagentur herausgerechnet – weil die Politik es so möchte.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/so-viele-menschen-sind-in-schleswig-holstein-wirklich-arbeitslos-id14995576.html

Öffentlichkeitsbeteiligung für die geplante Wohnbebauung am Drosselweg in Flensburg

Für die geplante Wohnbebauung südlich des Drosselwegs erfolgt vom 28. November bis 28. Dezember 2016 die öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen.

Die unbebaute Fläche südlich des Drosselwegs ist bereits seit 1998 im Flächennutzungsplan und im Landschaftsplan der Stadt Flensburg zur Wohnbebauung vorgesehen. Diese soll nun realisiert werden und es wird dazu ein Bebauungsplan aufgestellt, der die verbindlichen Festsetzungen über die zu bebauende Fläche, Gebäudehöhen, Erschließung usw. regelt. Die Planung hat die Bereitstellung weiterer Wohnbauflächen im Bereich der Säule 3 (Entwicklung des Wohnens außerhalb von Stadterneuerungsgebieten) der Grundsätze / Leitlinien für die Steuerung des Wohnungsbaus in Flensburg zum Ziel. Abhängig von der tatsächlichen Vorhabenplanung ist eine Entwicklung von bis zu 40 Wohneinheiten denkbar.
Da die Fläche sich gegenüber der 1998 angenommenen Aufteilung etwas ändert, werden auch der Flächennutzungsplan und der Landschaftsplan geändert.
Die Planentwürfe mit ausführlichen Begründungen sowie Umweltbericht liegen zusammen mit den sonstigen umweltbezogenen Informationen für diesen Bereich im Technischen Rathaus Flensburg, Am Pferdewasser 14 in der Zeit vom 28. November bis 28. Dezember 2016 öffentlich aus. Allen Bürgern wird während dieser Zeit Gelegenheit für Anregungen und Kritik gegeben. Den Bebauungsplan, die Beschlussvorlage und die amtliche Bekanntmachung  gibt es hier .

bebauung-drosselwegDie Entwurfsplanung sieht vor, den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Taleinschnitt mit dem offenen Fließgewässer zu erhalten und vier Baufeldern zu entwickeln (drei östlich des Baches, eines westlich). Im oberen Geländeteil sind Baufelder für vier Wohngebäude mit zwei Vollgeschossen vorgesehen, die beiden Baufelder für die im Taleinschnitt liegenden Gebäude sehen drei Vollgeschosse vor, da aufgrund der Hanglage ein Souterrain-Geschoss die Kriterien eines Vollgeschosses erfüllt. Für alle werden Satteldächer festgesetzt.
Insgesamt zwanzig vor allem im Talraum bzw. dessen oberen Kante vorhandene Bäume werden als zu erhalten festgesetzt und durch drei zu pflanzende Bäume entlang des Drosselwegs ergänzt. Außerdem ist der vorhandene Knick entlang der Südseite des Drosselwegs zu erhalten (mit Ausnahme der Zufahrten).
Die Erschließung erfolgt zum einen direkt vom Drosselweg und für die südlichen Gebäude über einen in den Talraum hineingehenden Erschließungsweg. Die im Rahmen der am 16.09.2016 stattgefundenen Bürgerversammlung als kritisch angesehene Zufahrt vom Drosselweg ist auf eine Breite von 6 m festgesetzt worden und gegenüber dem damaligen Entwurf (ca. 4,20 m) erweitert worden. Über diesen Erschließungsweg und ein ab dem Wendeplatz direkt anschließendes öffentliches Gehrecht wird eine Durchwegung in Richtung Süden ermöglicht, die erstmals die im Landschaftsplan 1998 enthaltene Vorstellung umsetzt.
Für die Gebäude in den Baufeldern WA 1 bis WA 3 ist eine gemeinsame Tiefgarage vorgesehen, die anderen Gebäude erhalten oberirdische Stellplätze.

Siehe auch den AKOPOL-Beitrag vom 07.09.2016 Bürgerversammlung zur Wohnbauentwicklung am Drosselweg am 13.09.2016 im Technischen Rathaus unter: https://akopol.wordpress.com/2016/09/07/buergerversammlung-zur-wohnbauentwicklung-am-drosselweg-am-13-09-2016-im-technischen-rathaus/

Mehr auch zu dem Bauprojekt in einem Beitrag von Jochim Pohl vom 16.02.2016 auf shz.de Bauen in Flensburg : Wohnen mit Blick auf die Bergmühle
Bordesholmer Unternehmen möchte am Drosselweg Mehrfamilienhäuser mit rund 40 Wohnungen bauen / Ausschuss stimmt im Grundsatz zu
unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/wohnen-mit-blick-auf-die-bergmuehle-id12747181.html

 

Technisches Betriebszentrum Flensburg gibt über 2,5 Millionen Euro an die Bürger zurück

Pressemitteilung Technisches Betriebszentrum Flensburg AöR: Wie der Verwaltungsrat des Technischen Betriebszentrums Flensburg in seiner Sitzung am 23.11.2016 beschlossen hat, werden die Gebühren in der Entwässerung, der Abfallwirtschaft sowie der Straßenreinigung im kommenden Jahr gesenkt. Damit fließen insgesamt über 2,5 Millionen Euro aus Gebührenrückstellungen an die Flensburger Bürger zurück, was Arne Rüstemeier, Vorsitzender des Verwaltungsrats, ausdrücklich begrüßte: „Es ist sehr erfreulich, dass es dem TBZ erneut gelingt, Entlastungen für die Flensburger Bürger bei gleichzeitig steigendem wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen.“

Die Straßenreinigungsgebühr sinkt um 2,7 Prozent, die Schmutzwassergebühr um 2,4 Prozent. Die Oberflächenwassergebühr bleibt in 2017 unverändert. Die Gebühr für die Leerung der Restabfallbehälter sinkt im kommenden Jahr um 4,3 Prozent, die Gebühr für die Biotonne sowie die Haushaltsgrundgebühr bleiben unverändert. Die Gebührenentwicklung wird abschließend in der Ratsversammlung am 8. Dezember behandelt.

Die Gebühren für ein durchschnittliches Einfamilienhaus sollen somit von 665 Euro pro Jahr in 2016 um 13 Euro auf dann 652 Euro in 2017 sinken. Die Gebühren für ein Mehrfamilienhaus mit 10 Wohneinheiten sollen von 3.007 Euro pro Jahr in 2016 um 60 Euro auf dann 2.947 Euro in 2017 sinken. Das Technische Betriebszentrum kann damit im zweiten Jahr nacheinander die Gebührenbelastung für die Bürger deutlich senken.
Der kaufmännische Leiter des TBZ, Hermann Ossowski, betonte bei der Vorstellung des Wirtschaftsplans: „Es ist Ziel des TBZ, neben dem wirtschaftlichen Erfolg und einer hohen Qualität auch dauerhaft stabile Gebühren für die Flensburger Bürger zu erreichen. Die Entwicklungen der letzten Jahre und das positive Kundenfeedback bestätigen, dass wir dieses Ziel erreichen konnten.“

Im ebenfalls beschlossenen Wirtschaftsplan des Technischen Betriebszentrums für das Jahr 2017 sind Investitionen von 10,6 Millionen Euro eingeplant. Hierbei entfallen 7,7 Millionen Euro auf die Sanierung des Kanalnetzes. Die weiteren Investitionen umfassen vor allem eine Modernisierung des Fuhrparks. Der Wirtschaftsplan sieht für 2017 ein Jahresergebnis für das TBZ von 1,8 Millionen Euro vor.

Flensburg wird Sperrbezirk – Neue Anordnung zum Schutz gegen Geflügelpest

Flensburg. Nach dem Nachweis der Vogelpest bei einem Wildvogel im Flensburger Stadtgebiet am 25.11.2016 hat die zuständige Tierseuchenbehörde einen Sperrbezirk in der unmittelbaren Umgebung des Fundgebiets eingerichtet. Dieser gilt u.a. für das gesamte Flensburger Stadtgebiet. Der bisher bestehende Status eines Beobachtungsgebietes wird damit durch den Sperrbezirk abgelöst.

Für die Dauer von 21 Tagen gelten im Sperrbezirk besondere Maßnahmen für die Haltung jeglicher Art von Geflügel. Insbesondere ein Verbringungsverbot auch für Fleischprodukte und Eier, besondere Hygienebestimmungen, die aber aufgrund der Landesregelungen ohnehin schon verschärft waren. Weiterhin sind die Jäger vom Verbot der Jagd auf Federwild betroffen.

Die Flensburger Hunde- und Katzenhalter sind gemäß der Anordnung weiterhin verpflichtet sicherzustellen, dass ihre Tiere im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen.

Die Regelungen können in der „Bekanntmachung der Anordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 25. Nov. 2016“ nachgelesen werden. Die entsprechende Amtliche Bekanntmachung ist auf der Startseite von http://www.flensburg.de hinterlegt.

Dort befindet sich auch ein Link zu Informationen des Landwirtschaftsministeriums zur Aviären Influenza (Vogelgrippe) inklusive der Vorschriften für Geflügelhalter des Landes Schleswig-Holstein. Die Stadt Flensburg bittet Geflügelhalter, sich dort zu erkundigen und entsprechend vorschriftsmäßig zu verhalten.

Das Halten von Geflügel – auch zu privaten Zwecken – ist zudem gegenüber dem Veterinäramt unter vetamt@schleswig-flensburg.de meldepflichtig. Ein Verstoß wird mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet.

Die Stadt Flensburg weist weiter darauf hin, dass auch beim Auffinden von verendeten Wasservögeln Vorsicht geboten ist. Fundtiere sollten deshalb liegengelassen und nicht berührt werden. Unter der Tel.-Nr.: 19222 können Fundtiere an die Leitstelle gemeldet werden, damit sie entfernt und entsorgt werden können.
Für generelle Fragen zur Geflügelpest hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet, das werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt und unter 0431-160-6666 erreichbar ist.

Flensburger Stadtverwaltung am Dienstagvormittag bis 13.00 Uhr nicht erreichbar

Flensburg. Wegen einer Personalversammlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Flensburg, werden alle Dienststellen des Rathauses am Dienstag, 29. November 2016 vormittags nicht erreichbar sein. Dieses betrifft sowohl den Publikumsverkehr als auch die telefonische Erreichbarkeit.

Auch die VHS bleibt während der Personalversammlung geschlossen. Dort betroffen sind insbesondere die Sprechstunden für „Deutsch als Fremdsprache“.

Während die Stadtbibiliothek ebenfalls am Vormittag nicht erreichbar ist, fährt hingegen der Bücherbus planmäßig.

Ab 13 Uhr steht das Rathaus dann wieder mit seinen üblichen Dienstleistungen zur Verfügung!

 

Ab heute kostenfrei schnelles Internet per WLAN in der Flensburger Innenstadt

Stadtwerke Flensburg und Stadtmarketing Flensburg e.V. mit schnellem WLAN für alle in der Flensburger Innenstadt

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Ab dem 25. November 2016 bieten die Stadtwerke Flensburg und das Stadtmarketing e.V. kostenfrei schnelles Internet via WLAN in der Flensburger Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt an.

Das Angebot können alle Besucher und Gäste der Flensburger Innenstadt nutzen. Stefan Thurner, Geschäftsführer Intersport Hans Jürgensen und Vorstandssprecher des Stadtmarketing Flensburg e.V. freut sich über den zusätzlichen Service: „Damit wird die Flensburger Innenstadt mit ihren zahlreichen Geschäften und Restaurants als Einkaufsstadt noch attraktiver für Gäste aus der Region und Skandinavien. Mit dem freien WLAN der Stadtwerke und des Stadtmarketings Flensburg möchten wir vor allem alle Touristen und Tagesgäste ansprechen, die unsere schöne Innenstadt besuchen.“
Die Kosten für die Investition in das Glasfasernetz (Tiefbau, Erschließung,…) als Basis für das WLAN tragen die Stadtwerke Flensburg. Der Betrieb des WLAN wird finanziert durch Mittel aus dem Projekt PACT 2 (Partnerschaft zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen). Der Stadtmarketing Flensburg e.V. tritt hierbei als Projektrräger auf, der die Abgaben der Grundstückseigentümer im PACT-Gebiet in konkrete Projekte investiert. Das nun umgesetzte WLAN ist ein Teilprojekt, um die Erlebnisqualität des Shoppens in der Innenstadt zu unterstützen.
Heinz-Gerhard Gülck, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg sieht den Ausbau des schnellen Internets per Glasfaser in der City als Teil einer Gesamtstrategie: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Flensburger Bürgern und den Besuchern Flensburgs gemeinsam mit dem Stadtmarketing e.V. das kostenfreie WLAN anbieten können. Dieses konnten wir auf Basis unseres eigenen Glasfasernetzes realisieren. Wir wollen in den nächsten Jahren ganz Flensburg mit schnellem Internet per Glasfaser ausstatten und damit zukunftssicher machen. Die Fußgängerzone ist hierbei ein ganz wichtiger Baustein unseres Projektes und ich freue mich, dass wir das WLAN zeitgleich mit dem Beginn des Weihnachtsmarktes aktivieren konnten.“

Der Zugang zum schnellen Surfen geht ganz unkompliziert: Einfach mit dem mobilen Endgerät anmelden, um dann maximal zwei Stunden kostenloses Internet zu genießen. Der Zugang zum WLAN ist damit uneingeschränkt möglich, eine Registrierung nicht erforderlich. Lediglich beim ersten Anmelden muss der Surfer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Setzen eines Häkchens bestätigen.

Die installierte Digital-Technik erläutert Rainer Schoon, der bei den Stadtwerken das WLAN-Projekt technisch verantwortete: „Wir haben unser Hochleistungs-Glasfasernetz in der Fußgängerzone so flächendeckend erweitert, dass jetzt die komplette Innenstadt mit Glasfaserkabeln für schnelles Internet erschlossen ist. An unseren Glasfaser-Leitungen haben wir insgesamt neun WLAN-Antennen angeschlossen. Diese sind in den Häusern der Fußgängerzone vom Norder- bis zum Südermarkt platziert und senden Daten mit hoher Geschwindigkeit und Stabilität zum Surfen an die Nutzer.“

Mit dem komplettierten Glasfasernetz bieten die Stadtwerke allen Einwohnern und Geschäftsleuten der Innenstadt die Möglichkeit, sich zeitnah mit ihrem Hausanschluss an das Glasfasernetz anzuschließen, um mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen zu können. Privatkunden bietet der Energieversorger verschiedene Produkte an und für den geschäftlichen Bedarf werden individuell angepasste technische Lösungen offeriert.

Ulf Hansen, Geschäftsführer Bücher Rüffer und Vorstandsmitglied des Stadtmarketing Flensburg e.V: ergänzt: „Das WLAN-Projekt in der Innenstadt ist eine Kooperation zwischen den Stadtwerken Flensburg und dem Stadtmarketing Flensburg e.V.. Während die Stadtwerke für die gesamte Technik verantwortlich sind, hat das Stadtmarketing die Umsetzung organisatorisch in der Koordination mit der Innenstadt und auch finanziell unterstützt.“

Eine hervorragende Ergänzung zum kostenfreien WLAN der Stadtwerke ist das ebenfalls kostenfreie WLAN-Angebot der Stadtwerke-Tochter Aktiv Bus an den stark frequentierten Bushaltestellen ZOB, Dr.-Todsen-Str. und Bahnhof. Seit 15. Juli 2016 können dort Bürgerinnen und Bürger kostenlos und mit hoher Geschwindigkeit im Internet surfen. Während am Bahnhof und Dr.-Todsen-Str./Südermarkt jeweils ein Hotspot installiert wurde, sind es am ZOB gleich zwei Anlagen, die eine vollständige digitale Ausleuchtung des Geländes sicherstellen.

Die Inbetriebnahme des WLAN vom Norder- bis zum Südermarkt erfolgte am 25. November 2016.

Die Glasfasertechnik wird in den nächsten Jahren für jeden Flensburger Haushalt verfügbar sein, da die Stadtwerke ihr Glasfasernetz flächendeckend Stadtteil für Stadtteil ausbauen werden. Begonnen hat der Flensburger Energieversorger im Bereich Tarup. Dort war das Interesse groß und es haben bereits mehr als 200 Taruper einen Vertrag für den im Aktionszeitraum kostenlosen Stadtwerke-Glasfaseranschluss abgeschlossen. Diese Aktionsfrist läuft für Tarup noch bis zum 6. Dezember 2016.

Mehr dazu auch in einem Beitrag von Carlo Jolly vom 25.11.2016 auf shz.de Freies W-Lan in der Fußgängerzone: Stadtwerke und City-Kaufleute starten kostenloses Angebot zwischen Südermarkt und Nordermarkt unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/freies-w-lan-in-der-fussgaengerzone-id15449761.html

Informationsveranstaltung zu Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit am 08.12.2016 im AWO Integrations-Center in der Schloßstraße

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zu den Themen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit am Donnerstag, 08. Dezember um 19 Uhr im AWO IntegrationsCenter, Schloßstraße 4 ein. Nach Vorträgen von Mohamad Hajjaj, Jurist und Projektleiter des Berliner „Netzwerks gegen Diskriminierung von Muslimen“ und Torsten Nagel vom Flensburger Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung haben die Gäste die Möglichkeit sich mit den Referenten und untereinander auszutauschen. Die Moderation übernimmt Peter Rohrhuber, städtische Koordinierungsstelle für Integration.

Eröffnung der Ausstellung „Nolde in Flensburg“ am 25.11.2016 um 19:30 Uhr auf dem Museumsberg

Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt alle Flensburgerinnen und Flensburger ein, dabei zu sein, wenn Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar am Freitag, 25. November um 19.30 Uhr die Ausstellung „Nolde in Flensburg“ auf dem Flensburger Museumsberg eröffnet. Bei dieser Gelegenheit wird Museumsdirektor Dr. Michael Fuhr auch über einen Sensationsfund im Museumsbestand berichten.

Die Präsentation der Gemälde und Grafiken Noldes, die mit Unterstützung des Flensburger Kulturvereins realisiert worden ist, wird noch bis Jahresende gezeigt.

Mit der Ausstellung leitet der Kunstverein eine Reihe von Aktivitäten ein, die das in ganz Schleswig-Holstein gefeierte Nolde-Jahr 2017 auf dem Museumsberg in Flensburg flankieren.

Mehr zur Ausstellung auch in einem Beitrag von Tobias Fligge vom 25.11.2016 auf shz.de Ausstellung in Flensburg : Emil Noldes vergessene Briefe
Der Flensburger Museumsberg zeigt in einer neuen Ausstellung einen sensationellen Fund – handschriftliche Korrespondenzen des Expressionisten.
unter: http://www.shz.de/deutschland-welt/kultur/emil-noldes-vergessene-briefe-id15452216.html

Alternativer Weihnachtsmarkt am 03.12.2016 im Brasseriehof-Café Flensburg

aletrantiver-weihnachtsmarktSamstag, 3. Dezember 11:00 – 19:00
Brasseriehof-Café
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Die Aktion soll eine Alternative liefern zum kommerziellen Weihnachtsmarkt in Flensburg.

• Alternativ heißt einerseits, lokale Aussteller/Teilnehmer, Kunsthandwerk, „echt“ Weihnachtliches handmade.
• Alternativ auch, weil wir teilweise Aussteller haben, die Ihre Werkstücke aus Recycling-Material herstellen (z. B. Stoffkunst oder Werkstücke aus Treibholz).

– Filzen: Ingrid Thomsen innen
– Drechseln: Markus Lüdtke innen
– Stoffkunst: Petra Landrock innen
– Solidarische Landwirtschaft: hundertacht im Hof
– Stricken: Charlotte Fichte innen
– Malerei: Khaled Ataalah innen
– Action-Painting: Conny im Hof
(oder im Durchgang / zur späteren Versteigerung für gute Zwecke)

Programm:

12:00 Uhr: Wikingergeschichten für Kinder mit Kurt Svensson
13:00 Uhr: Versteigerung Rasmus Andresen zu einer Stunde Schnack und Diskussion samt Einladung zum Kaffee (o. ä.)
14:00 Uhr: Weihnachtliches Geigenspiel mit Schülerinnen der Waldorfschule
15:00 Uhr: Weihnachtsgeschichten für Kinder mit Dagmar Fischer
16:00 Uhr: Weihnachtsmusik mit dem Nordelbischen Posaunenchor
17:00 Uhr: Orientalische Märchenzeit mit Frauke Lind
19:00 Uhr: Ausklang mit der Musikgruppe WESEN (dt. Liedermacher)
sowie verschiedenen Überraschungs-Acts

Mehr dazu auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1607976036170837/

brasseriehof

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