Archiv für den Tag 11. Oktober 2016

Flensburg: Geschäftsführerwechsel bei städtischer Sanierungsgesellschaft

Flensburg. Mit Wirkung zum 01. Oktober 2016 hat Markus Pahl die Nachfolge des aus Altergründen ausgeschiedenen Helmut Pagels als Geschäftsführer bei der städtischen Flensburger Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (FGS) angetreten.

Die Gesellschafterversammlung hatte Pahl einstimmig am 13. September zum neuen Geschäftsführer des Sanierungsträgers bestellt. Vorangegangen war eine öffentliche Ausschreibung der Stelle, bei der sich der neue Geschäftsführer im Rahmen des Auswahlprozesses durchsetzen konnte.

Pahl ist jedoch kein Unbekannter – bereits seit ihrer Gründung im Jahre 2003 ist er bei der FGS beschäftigt, zuletzt als Prokurist und Stellvertreter des bisherigen Geschäftsführers.

Dr. Peter Schroeders, Leiter des städtischen Fachbereichs „Entwicklung und Innovation sieht der Zusammenarbeit mit Pahl positiv entgegen: „Mit Herrn Pahl wird ein profunder Kenner des Städtebaurechts mit einschlägigen Berufserfahrungen im Sanierungsgeschäft neuer Geschäftsführer. Mit ihm können wir die Kontinuität der laufenden Sanierungsverfahren sicherstellen und gleichzeitig innovative Impulse erwarten. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Markus Pahl.“

Auch Markus Pahl ist guter Dinge in Anbetracht des eindeutigen Wahlergebnisses und der Inangriffnahme seines neuen Verantwortungsbereichs: „Ich danke der Gesellschafterversammlung für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich, an die gute Arbeit Helmut Pagels anknüpfen zu können.“

Flensburger Stadtdialog am 12.10.2016: Ergebnisse der neuen Bevölkerungsvorausberechnung – Entwicklungsimpulse für Flensburg

Die Stadt Flensburg lädt alle Flensburgerinnen und Flensburger zur Teilnahme am Stadtdialog „Ergebnisse der neuen Bevölkerungsvorausberechnung – Entwicklungsimpulse für Flensburg“ am Mittwoch, 12. Oktober um 17 Uhr ins Paul Ziegler Zimmer des Technischen Rathauses II, Schützenkuhle 26 ein.

Flensburg ist attraktiv und wird wohl auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Bis zum Jahr 2030 werden in der Stadt voraussichtlich über 6.000 Menschen mehr leben als heute. Das hat Auswirkungen auf fast alle kommunalen Planungen – von der Stadtentwicklung über die Kitaplanung bis hin zu den städtischen Finanzen.

Welche Altersstruktur werden die Einwohner haben? Wie viele Haushalte wird es in den nächsten Jahren geben, die Wohnungen nachfragen? Und wie viele Erwerbspersonen leben in der Stadt, die Arbeitsplätze brauchen?

Antworten auf die Fragen liefern die Ergebnisse einer neuen Bevölkerungsvorausberechnung bis 2030 für die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein. Die Vorausberechnung wurde vom Statistikamt Nord im Auftrag der Staatskanzlei Schleswig-Holstein erarbeitet und Ende Juni 2016 veröffentlicht.

Kristina Schuhoff, Referentin in der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, stellt die Vorausberechnung und die Ergebnisse für Flensburg vor.

Im Anschluss geht es um die Herausforderungen, die sich angesichts der neuen Prognosezahlen ergeben und wie die Stadt auf diese reagieren will. Denn mit Bevölkerungswachstum geht die Schaffung umfangreicher Voraussetzungen einher –  wie z.B. die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums, bedarfsgerechter Infrastruktureinrichtungen und zukunftsfähiger Arbeitsplätze, damit es sich in Flensburg weiter gut leben lässt.

Die Besucher des Stadtdialogs können sich auf einen interessanten Vortrag und eine spannende Diskussion freuen.

Der Fachbereich Entwicklung und Innovation möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei und erfordert keine gesonderte Anmeldung.

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