Archiv für den Tag 23. September 2016

Beratung der Verbraucherzentrale in Flensburg: Wärmedämmung lohnt sich doch!

motiv-verbraucherzentraleDienstags und donnerstags in Flensburg: Verbraucherzentrale berät kostenlos zu Wärmeschutz und Dämmstoffen

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten. Die verbesserte Gebäudehülle macht das Wohnen auch komfortabler und schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein hin.

„Durch kritische Medienberichte über Wärmedämmungen sind viele Verbraucher unsicher geworden“, erklärt Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. „Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude.“

Deshalb rät der Experte Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen. Im Rahmen einer Energieberatung wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt, und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind. Dazu erhalten Verbraucher erste Einschätzungen zu Kosten und Energieeinsparung. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zu weiteren vielleicht notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Wer sich für eine Dämmung entscheidet, sollte diese Maßnahme sorgfältig planen. Dazu gehören neben der Auswahl geeigneter Dämmmaterialien und Konstruktionen Vorkehrungen zum Schutz vor Feuchtigkeit und die Vermeidung von Wärmebrücken.

Der Energiefachmann weist darauf hin, dass mit einer Wärmedämmung nicht nur Energie eingespart wird. „In einem gedämmten Haus sind die Innenseiten der Außenwände wärmer. Das führt zu einem besseren Raumklima und macht das Wohnen komfortabler“, so Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen.

Negativ in die Schlagzeilen gekommen sind Wärmedämmungen durch Schäden in Folge von Planungs- oder Ausführungsfehlern. „Richtig ausgeführt “, weiß der Experte, verbessern Wärmedämmungen wirksam den Wärmeschutz des Gebäudes, ohne das Mängel entstehen.

Die nachträgliche Wärmedämmung der Außenflächen gehört zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden.

gutschein-verbraucherzentraleAus diesem Grund startet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein im September die Beratungsaktion „Wärmedämmung lohnt sich doch“.

Im Aktionszeitraum bis 30. November können Verbraucher einen Beratungscoupon auf der Internetseite www.vzsh.de herunterladen.  Mit diesem Coupon ist die Beratung zur nachträglichen Wärmedämmung in der Beratungsstelle in Flensburg kostenlos. Bei Fragen zur Aktion und zum Thema hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

In Flensburg findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale dienstags und donnerstags in der Beratungsstelle Flensburg, Schiffbrücke 65, statt. Jetzt unter 0461 / 28 604 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei) anmelden!

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in nahezu 20 Städten statt:

Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Pinneberg

Persönliches Beratungsgespräch ab 5 Euro pro 30 Minuten.

Sie möchten wissen, wo und mit welchen Mitteln Sie in Ihrem Haus oder ihrer Wohnung Energie einsparen können? Dann nutzen Sie unsere Energie-Checks vor Ort ab 10 Euro! Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de.

Alle Beratungsangebote werden durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert und sind deshalb besonders kostengünstig. Das persönliche Beratungsgespräch orientiert sich an den individuellen Anliegen der Verbraucher und erfolgt ohne Rücksichtnahme auf kommerzielle Interessen. Für einkommensschwache Haushalte sind die Energieberatungs-Angebote der Verbraucherzentralen sogar kostenlos.

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Glasfaser ist grün – Stadtwerke versorgen Flensburg zukünftig flächendeckend mit schneller Glasfaser

Stadtwerke werden wieder das komplette Produktsortiment der Telekommunikation anbieten

Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg: Grünes Licht vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Flensburg für die flächendeckende Versorgung von Flensburg, Glücksburg und Harrislee mit schnellem Internet. Der Flensburger Energieversorger wird in den nächsten Jahren allen Privathaushalten und Geschäftskunden einen Glasfaseransschluss mit hohen Übertragungsraten anbieten.

Seit rund 20 Jahren investieren die Stadtwerke Flensburg in den Ausbau ihrer Glasfaser-Netze. Zum Einen um den eigenen Energiepark optimal zu steuern, zum anderen um Geschäftskunden an dieses Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden. Seit einigen Jahren nimmt der Bandbreitenbedarf für Privathaushalte so rasant zu, dass die alten Kupfernetze der klassischen Kabel- und Telekommunikations-Anbieter nicht mehr mithalten können. Daher haben die Stadtwerke entschieden, weiterhin ihr rund 440 km umfassendes Glasfasernetz ab 2016 kontinuierlich auszubauen und nun zusätzlich auch nach und nach allen Privathaushalten in Flensburg, Glücksburg und Harrislee stadtteilweise die Möglichkeit zu bieten sich an die neue Welt der Kommunikation anzuschließen. Dazu werden in den nächsten Jahren mehrere Tausend Kilometer Glasfaserkabel unter die Erde gebracht. Die Glasfaser ist die Basis zur Nutzung neuer Möglichkeiten, sei es in der Telemedizin, im E-Learning, im E-Government oder einfach beim hochauflösenden Fernsehen, der Nutzung von Streaming-Diensten oder Mediatheken.
Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke, sieht die dringende Notwendigkeit für die Entscheidung zum Glasfaserausbau: „Wir erschließen heute die Geschäftsfelder von morgen, denn der Druck auf die Energieversorgungsunternehmen ist in Deutschland nach wie vor enorm hoch. Wir investierten mit dem Glasfaserausbau einen hohen, zweistelligen Millionenbetrag in die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Denn nur wenn wir jetzt handeln, können wir die stetig wachsenden Anforderungen an die digitalen Übertragungsraten erfüllen. Glasfaser ist nach unserer und nach Expertenmeinung das Kommunikationsmedium der Zukunft. Das bestätigt die weltweite Entwicklung. Hier sind viele Länder Europas deutlich weiter mit dem Ausbau als wir in Deutschland. Wir werden unseren Bürgern hier in der Region eine sehr hohe digitale Lebensqualität bieten und Geschäftsleuten und Industriebetrieben die Zukunftsfähigkeit sichern.“foto-stadtwerke-flensburg-glasfaser-ist-gruen

Die Stadtwerke werden dabei aber nicht „nur“ mit dem Glasfasernetz die technischen Voraussetzungen für die schnelle Datenübertragung schaffen, sondern dem Endkunden das komplette Produktsortiment der Telekommunikation anbieten, wie das früher schon die Stadtwerke-Tochter komtel getan hat. Ulla Meixner, Leiterin des eigens für das Glasfasergeschäft neu geschaffenen Geschäftsbereiches Telekommunikation, erläutert detaillierter: „Wenn der Kunde wissen will, was er tatsächlich für seine Telekommunikationsdienstleistung zahlen soll, findet er das meist nur in den kleingedruckten Vertragsbedingungen. Genauso wie die Übertragungsgeschwindigkeit – die Bandbreite. Weiche Formulierungen wie „Bis zu… Mbit/s“ sind üblich. Wir werden das als Stadtwerke anders machen und für jeden auf den ersten Blick faire, transparente und verlässliche Produkte anbieten.“ Mit dem Produktnamen „Förde-Flat“ betonen die Stadtwerke ihr regionales Engagement und bieten zunächst zwei Standard-Produkte an. Je nach Bandbreitenbedarf kann sich der Kunde für 60 Mbit/s im download und 15 Mbit/s im upload oder für 120 / 60 Mbit/s entscheiden. „Und zwar echte 120 Mbit/s, nicht bis zu“, betont Ulla Meixner. „Kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sind bei uns selbstverständlich. Wir vertrauen auf unser gutes Angebot und einen kundenorientierten Service, wie ihn Stadtwerke-Kunden gewohnt sind.“

„Für Geschäftskunden wird es mit Förde-Flat Business auch Standard-Produkte und zwar mit symmetrischen Bandbreiten geben“, erläutert Matthias Winter, Vertriebsleiter Telekommunikation. „Aber selbstverständ-lich haben wir auch individuelle Lösungen für Unternehmen mit speziellen Anforderungen im Angebot. Bereits heute versorgen wir rund 70 Unternehmen der Region mit High Speed Internet. Der Bandbreite ist dabei grundsätzlich keine Grenze nach oben gesetzt“.

Zwei besondere Highlights machen das Stadtwerke-Angebot noch interessanter: Die Telefonie-Flatrate gilt nicht nur im deutschen, sondern auch für Anrufe ins dänische Festnetz. Und es wird ein reines Internet-Produkt geben. Wer also weder Telefon noch TV über Glasfaser möchte, findet hier den passenden Tarif.

Der große Vorteil von Glasfaser ist die hohe Stabilität und Geschwindigkeit der Datenlieferung, gerade wenn eine Glasfaserleitung wie beim Stadtwerke-Anschluss bis ins Haus oder die Wohnung des Nutzers gelegt wird. Die Übertragungsraten bleiben dabei immer kon-stant so hoch wie der Nutzer sie mit seinem Produkt gebucht hat, egal wie viele andere Nutzer gerade im Internet surfen. Dies ist bei Kupfer- oder Koaxialka-belanschlüssen nicht der Fall. Hier sinken die Datenübertragungsraten kontinuierlich mit jedem Nutzer, der online geht. Wer zu Hauptzeiten einen Film herunter laden oder streamen wollte, hat dies sicher schon bemerkt

Kinderarmut in Flensburg: Was tun! – Diskussion und Vortrag mit Leiv Eirik Voigtländer am 29.09.2016 im Brasseriehof

Donnerstag, 29. September 19:00 Uhr
Brasseriehof-Café
Große Straße 42 – 44, 24937 Flensburg

Auch der Mindestlohn hat nichts daran geändert: In Schleswig-Holstein und auch in Flensburg leben überdurchschnittlich viele Kinder in Armut.
Die Frage ist, wollen wir das weiter hinnehmen oder versuchen wir, etwas dagegen zu unternehmen?
Dr. Leiv Eirik Voigtländer hat mit seiner Arbeit „Armut und Engagement“ einen gesellschaftlichen Teilbereich des Lebens in Armut beleuchtet. Am 29.9. wird er ab 19 Uhr im Brasseriehof ein Impulsreferat zum Thema Kinderarmut und deren Bekämpfung halten.
Anschließend wünschen wir uns eine angeregte Diskussion zwischen engagierten Einwohner*innen und Menschen, die beruflich mit dem Thema beschäftigt sind.

Der Eintritt ist frei.

Mehr zur Veranstaltung auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/1775410752738178/

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