Archiv für den Tag 24. August 2016

STOP CETA TTIP-Demonstration am 17.9.2016: Aufruf der Initiative „Stoppt TTIP – Flensburg“ zur Fahrt nach Hamburg

TTIP Demo Hamburg 17 SeptemberAm 17.09.16 fahren die Initiative „Stoppt TTIP – Flensburg“ und der DGB und weitere Einzelgewerkschaften zur Demo gegen CETA/TTIP nach Hamburg.

Wir haben uns für die Bahn entschieden, weil sie das umweltfreundlichste, günstigste und (eigentlich!) bequemste Transportmnittel ist.
Aber wir plädieren dennoch für eine kollektive, gemeinsame Fahrt nach Hamburg – und bitten daher darum alle Interessierten vom Kartenvorverkauf regen Gebrauch zu machen (sonst könnten wir Samstag-Morgen im Chaos und Durcheinander ersticken …):

Abfahrt:
Flensburg Bhf. um 8:15 Uhr, Treffpunkt um 7:45 Uhr – Bahnhofshalle.
Die Rückfahrt ab Hamburg Hbf. ist für 16:43 Uhr vorgesehen.
Fahrpreis pro Person hin und zurück 8 € (SH Ticket)

Anmeldung / Kartenreservierung (ab dem Wochenende 27. August):
(Wir besorgen bis Freitag 16.09.16 die entsprechende Anzahl von SH-Tickets): Ossietzky-Buchhandlung, Grosse Str. 34, 24937 Flensbur hn@cvo-buchladen.de,    *     Tel. 0461 – 8403912


Und –
Wir laden ein:

Film-Matinée & Diskussion

KONZERNE KLAGEN – WIR ZAHLEN

Sonntag 11. September 2016, 11.00 Uhr
im Kino 51 Stufen, Friedrich-Ebert-Straße 7, 24937 Flensburg

(Nachtrag: Wer an der Matinée nicht teilnehmen konnte, kann den Film noch in der ARD-Mediathek sehen:  Die Story im Ersten: Konzerne klagen – Wir zahlen | Video verfügbar bis 19.10.2016 unter: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/konzerne-klagen-wir-zahlen-102.html )

Im Namen des Volkes urteilen sie nicht. Im Gegenteil: Sie tagen hinter verschlossenen Türen. Sie verurteilen Staaten zu Strafen in Milliardenhöhe. Konzerne verklagen mit ihrer Hilfe Regierungen, wenn sie ihre Geschäfte bedroht sehen. Und zahlen? Müssen wir. Autor Michael Wech geht den Folgen nach.
Hintergrund: Im Sommer dieses Jahres hat sich das EU-Parlament in einer Abstimmung über TTIP gegen Schiedsgerichtsverfahren ausgesprochen. Auch wenn nun aus den Schiedsgerichtsverfahren ein Schiedsgericht wird – es bleibt ein Sonderrecht für Konzerne. CETA soll nach dem Willen der EU-Kommission nicht mehr geändert werden. Doch 80% der US-Konzerne haben Niederlassungen in Kanada. Bleibt CETA wie geplant, werden US-Konzerne über ihre Niederlassung gegen EU-Staaten klagen.

Eintritt frei!
Spenden erbeten
Konto: Gert Grossmann, DE76 2175 0000 0164 8908 99


Weitere Aktionen und Treffen in den kommenden Wochen:

Wir wollen die „Volksinitiative Schleswig-Holstein gegen das Freihandelsabkommen CETA“ unterstützen!

Wir begrüssen den Start der Volksinitiative (VI) am Tag der Gross-Demo in Hamburg am 17. September!
Ein Bündnis von Gewerkschaften, Umweltverbänden, Friedensinitiativen und Parteien ruft zu einer „Volksinitiative Schleswig-Holstein gegen das Freihandelsabkommen CETA“ auf – dabei sollen landesweit Unterschriften gesammelt werden, damit der Schleswig-Holsteinische Landtag sich verbindlich gegen die Verabschiedung des Freihandelsabkommens mit Canada ausspricht.
Weitere Informationen werden folgen – das Bündnisbüro wird Ende August eröffnet.


Samstags-Strassen-Aktionen am 3. und 10. September in der Innenstadt (ca. 11 – 13 Uhr)
Wir werden wieder unsere Strassenaktionen rund um den Flensburger Wochenmarkt und in der Fussgängerzone an den Wochenenden 3. und 10. September durchführen, um auf die kommenden Aktionen hinzuweisen.
Wir freuen uns über viele Unterstützer*innen.


Initiative „Stoppt TTIP – Flensburg“:
unsere nächsten Gruppentreffen – wie immer 19:30 Uhr im Brasseriehof:
Dienstag 30. August (ausserordentliches Treffen zur Vorbereitung unserer Strassenaktionen im Brasseriehof II)
Dienstag 06. September (usw., dann wieder 1. und 3. Dienstag im Monat …)

____________________________________________________

Und nicht vergessen …:

Eine Bitte:
Wir arbeiten ehrenamtlich – und sind auf jede Menge Spenden angewiesen:
Konto: Gert Grossmann, DE76 2175 0000 0164 8908 99
____________________________________________________

Beste Grüsse,
Henning Nielsen
___________________________

Initiative „Stoppt TTIP-Flensburg“
Kontakt:
Reinhard Salamonsberger  (0461) 168 4948 <salamonsberger@versanet.de> oder
Henning Nielsen  (0461) 8403912 <hn@cvo-buchladen.de>

…. und bitte ab und an ‚mal reinschauen:
http://stoppt-ttip-flensburg.de

_____________________________________________________________

Mehr zur Demo in Hamburg auch unter Facebook: https://www.facebook.com/events/714692882019787/

Hier geht´s zur Homepage mit dem Aufruf zu den bundesweiten Demonstrationen am 19. September http://ttip-demo.de/home/

Stadtwerke Flensburg steigen in das Geschäft mit der Photovoltaik ein

Mit einem neuen Pachtmodell für Photovoltaik-Anlagen wollen die Stadtwerke dem grünen Strom weiter auf die Sprünge helfen

(Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg) Ab sofort bietet der Flensburger Energieversorger Geschäftskunden und öffentlichen Trägern Photovoltaik-Anlagen zur Pacht an. So können Unternehmen regenerative Energie selbst erzeugen, nutzen und zur Energiewende beitragen. Wirtschaftlich ist das auch.

Das Angebot der Stadtwerke richtet sich gezielt an Unternehmen und Organisationen, die etwas für die Umwelt und ihr Ergebnis tun wollen, deren Budget und Knowhow für die Eigenprojektierung einer Photovoltaik(PV)-Anlage aber nicht ausreicht. Mit dem PV-Pachtmodell können sie ihr Vorhaben mit vertretbarem Aufwand realisieren. Tendenziell sind das kleine bis mittlere Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen wie z.B. Gemeinden, Kommunen, Schulen, Schwimmbäder, aber auch kirchliche Gebäude.

Oliver Rein, Leiter des Bereiches Dienstleistungen bei der Stadtwerken, erläutert das Angebot etwas detail-lierter: „Das Modell funktioniert über eine wechselseitige Pacht: Der Kunde überlässt den Stadtwerken das Dach seines Gebäudes zur Installation einer PV-Anlage. Diese pachtet er dann über einen festen Zeitraum. Den produzierten Strom nutzt er für seinen Eigenverbauch und senkt somit seine Strombezugskosten. Torben Jöns, ebenfalls aus dem Bereich Dienstleistungen der Stadtwerke, ergänzt: „Und wenn die PV-Anlage mal mehr Strom produziert als gerade von dem Kunden selbst benötigt wird, wird dieser in das Stromnetz eingespeist. Dafür erhält der Pächter eine Vergütung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG).“
Die Stadtwerke verstehen sich dabei als Dienstleister, der dem Pächter alle Arbeiten abnimmt. Das beginnt schon mit dem ersten Beratungsgespräch. Die Stadtwerke nehmen die Eckdaten auf und berechnen auf dieser Basis individuell Kosten und Erträge der PV-Anlage. Danach übernehmen sie die Planung, den Bau, die Finanzierung und die Wartung der Anlage in Kooperation mit einem regionalen Partner. Der Kunde zahlt dafür eine monatliche Pacht über einen fest vereinbarten Zeitraum. Eine PV-Anlage rechnet sich auf Basis der aktuellen Rahmenbedingungen besonders durch den Eigenverbrauch. Darum wird jede Anlage individuell auf die Verbrauchsstruktur des Nutzers ge-plant und auf eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote hin optimiert.

Bereits im ersten Jahr senkt der Pächter fortan seine Kosten. Innerhalb der Vertragslaufzeit sind unterm Strich Einsparungen im sechsstelligen Bereich möglich. Der Clou: Nach Laufzeit-Ende des Pachtvertrages produziert die Anlage quasi kostenlosen Strom, die Ersparnis bzw. die Einnahmen für Pächter steigen exponentiell an. Und nicht nur mit dem monetären Vorteil punktet PV-Pacht, auch die CO2-Einsparungen können sich sehen lassen.

Mehrere Interessenten konnten bereits geworben werden, die ersten Anlagen sind in Planung.

%d Bloggern gefällt das: