Archiv für den Tag 18. Februar 2016

Von Delphinen und Mee(h)r am 1. März 2016 um 19 Uhr im Tableau Kulturcafé, Kurze Str. 1 in Flensburg

Auch die MitstreiterInnen des Arbeitskreises Kommunalpolitik können sich der Begeisterung über die zwei munter in der Flensburger Förde schwimmenden Delphine nicht entziehen, daher der untenstehende Veranstaltungshinweis:

Moin!
Facebook ist schon irgendwie gut. Digital ist auch irgendwie gut.
Persönlich, analog, von Angesicht zu Angesicht, finden wir aber besser!

Am Dienstag, den 01. März, um 19:00 Uhr treffen sich:
– Stephan Thomsen, „der Taucher“
– André Peter, „der Mann im grünen Kajak“
– Dr. Dennis Barnekow, Biologe an der Europa-Universität Flensburg

Die drei wollen sich kennenlernen und über ihre Erfahrungen mit „unseren“ Delphinen ins Gespräch kommen.
Wer möchte, darf sich ihnen dabei sehr gerne anschließen!

Dr. Dennis Barnekow hält, zur Eröffnung des Abends, einen kurzen Vortrag über Delphine aus biologischer Perspektive.
André Peter, der nun vielleicht prominenteste Paddler Flensburgs, wird erzählen, wie er seine zahlreichen Delphin-Begegnungen erlebte und Stephan Thomsen berichtet von seinen Rendezvous aus der Tiefe der Förde.

Wer möchte kann ihnen im Anschluss gern Fragen stellen oder einfach nur büschn zum Schnacken kommen.
Kommt zahlreich in das Kulturcafé Tableau, in die Kurze Straße 1.

Es wird bestimmt ein wirklich schöner Abend in gemütlicher Runde!

PS:
Es wäre total super, wenn ihr eure Teilnahme über den Button „Zusagen“ (über den untenstehenden Facebook-Link) signalisieren würdet. Falls wir sehr viele werden sollten, würden wir den Veranstaltungsort wechseln.

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1677953982459858/

Hier geht´s zum Kulturcafé und Kneipe Tableau

Werbeanzeigen

SPD gegen Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in Flensburg: Scharfe Kritik des Mietervereins

„Eine verantwortungsbewusste Sozialpolitik sieht anders aus!“

Bereits vor ein paar Tagen hatte die SPD-Ratsfraktion deutlich gemacht, dass sie einem Antrag zur Neugründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft der LINKEN-Fraktion auf der heutigen Sitzung der Flensburger Ratsversammlung nicht zustimmen wird. In einer Pressemeldung des Flensburger Tageblattes vom 17.2.2016 sprach sich die SPD-Fraktion auch grundsätzlich gegen eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft aus. Dazu erreichte uns eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Flensburger Mietervereins, Detlev Gutsch, der wir nichts hinzufügen möchten und der wir uns voll und ganz anschließen:

Haltung der SPD-Ratsfraktion unverständlich

Die Positionierung der SPD-Ratsfraktion gegen die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ist nicht nachzuvollziehen. Die Sozialdemokraten in der
Ratsversammlung reihen sich damit ein in eine Politik der Verhinderung, die von der Stadt in der Vergangenheit gern betrieben wurde. So wird seit Jahren die Einführung eines Mietspiegels verhindert. Verhindert hat die Stadt auch die Einführung einer Mietpreisbremse. Verhindert wurde weiterhin die Einführung der Kappungsgrenzenverordnung.

Mit dem Mietspiegel wären Mieter und Vermieter in die Situation gesetzt worden. die aktuellen Mietpreise zu erkennen. Die Mietpreisbremse hätte verhindert, dass bei Neuvermietungen der Mietzins um mehr als 10 % des vorherigen Zinses angehoben werden darf, es sei denn der Vermieter modernisiert die Wohnung. Die Kappungsgrenzenverordnung hätte bedeutet, dass Mietzinsen innerhalb von 3 Jahren um nicht mehr als 15 % angehoben werden dürfen.

Mit dem früheren Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sind die Finanzprobleme der Stadt nicht gelöst worden. Stattdessen haben sich neue Probleme aufgetan: Die Stadt hat keine Möglichkeit mehr, Familien aus prekären Wohnverhältnissen zu befreien und ihnen eine Wohnung aus dem eigenen Bestand zur Verfügung zu stellen. Zugleich hat die Stadt keinerlei Möglichkeiten mehr, Wohnungen und Mietverhältnisse zu gestalten und auf eine Verstetigung des Wohnungsneubaus hinzwirken.

Die SPD-Ratsfraktion übersieht, dass es erforderlich ist, innerhalb der Stadt nicht nur
Sozialwohnungen zu bauen sondern auch preiswerten Wohnraum für Mieter vorzuhalten, die die Voraussetzungen für den Bezug einer Sozialwohnung gerade nicht mehr erfüllen.

Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft würde mittel- und langfristig ausgleichend auf dem Wohnungsmarkt wirken. Dies wird von den Sozialdemokraten nicht berücksichtigt. Eine verantwortungsbewusste Sozialpolitik sieht anders aus!

Detlev Gutsch
Erster Vorsitzender des Mieterverein Flensburg e. V.

Siehe zum Thema kommunale Wohnungsbaugesellschaft auch den AKOPOL-Beitrag: Am Bedarf vorbeigebaut: Flensburg braucht eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft!
unter: https://akopol.wordpress.com/2016/01/20/am-bedarf-vorbeigebaut-flensburg-braucht-eine-kommunale-wohnungsbaugesellschaft/

Ratsversammlung am 18.2.2016 TOP 11 Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Teil 1

Teil 2 mit HW Jezewski von den Linken

%d Bloggern gefällt das: