Keine Aufklärungsdrohnen nach Jagel! Mahnwache und Infoveranstaltung am 18.02.2016 in Jagel

18.2.2016 Jagel

Krieg beginnt hier

Militärische Aufklärung ist Beihilfe zum Mord
Keine Aufklärungsdrohnen nach Jagel !

Wir laden zu einer Informationsveranstaltung ein:

Am Donnerstag den 18. Februar um 19.00 Uhr
im Restaurant Sole Mio, Bundesstraße 37, 24878 Jagel
Unser Referent Lühr Henken ist im Bundesausschuß Friedensratschlag
aktiv und Mitglied der DFG-VK. Er wird über die Stationierung der
Drohnen in Jagel berichten, Ihre Fragen gerne beantworten und mit Ihnen
diskutieren.

Vor dieser Veranstaltung findet ab 16.00 Uhr bis
17.00 Uhr vor dem Fliegerhorst Jagel wieder eine
Mahnwache statt.

Seit Sommer 2015 treffen sich vor dem Fliegerhorst in Jagel immer wieder
Menschen aus Schleswig, dem Landkreis Schleswig-Flensburg, Flensburg,
Husum, Kiel, Holstein und Hamburg um hier gegen den Krieg zu
demonstrieren.

Vom Fliegerhorst in Jagel geht Krieg aus

Bereits jetzt steuern Piloten aus Jagel Spionagedrohnen vom Typ Heron im
Afghanistankrieg. Stationiert sind die Drohnen in Nordafghanistan, in
Masar-e-Scharif, die Drohnenpiloten werden in Jagel ausgebildet.
Noch seien die RECCE-Tornados den Drohnen überlegen, deshalb nimmt
die Bundeswehr mit diesen Tornados am Krieg gegen Syrien teil. Dann aber
wird der Fliegerhorst in Jagel der zentrale Standort für die Drohnen sein,
mit denen die Bundeswehr aufgerüstet wird. Im Januar 2016 hat die
Bundeswehr entschieden, Drohnen vom Typ Heron TP anzuschaffen. Diese
werden als Aufklärungsdrohnen bezeichnet, sollen aber bewaffnungsfähig
sein, erklärte Ministerin von der Leyen. Es sollen also Kampfdrohnen
werden.
Die Großdrohnen vom Typ EuroHAWK sollten in Jagel stationiert werden,
Hangars, technische Einrichtungen und Startbahn sind bereits gebaut. Der
EuroHAWK wurde wegen des fehlenden Kollisionsschutzes abgesagt
Aktuell will die Verteidigungsministerin die Großdrohne namens Triton,
dem Nachfolgemodell des EuroHAWK ebenfalls ohne Kollisionsschutz..

Die auf dem Fliegerhorst in Jagel stationierten RECCE-Tornados kommen
jetzt im Krieg in Syrien, im Irak, im östlichen Mittelmeer, im Roten Meer,
im Persischen Golf und angrenzenden Seegebieten zum Einsatz. Tornados
aus Jagel sind in Incirlik in der Türkei stationiert und starten von dort aus
ihre Aufklärungsflüge in die Kriegsgebiete, um die Ziele auszuwählen, die
dann vernichtet werden.

Mit der Militärischen Aufklärung ist die Bundeswehr an den
Kriegen der NATO unmittelbar beteiligt.

Seit Jahrzehnten ist es die Spezialaufgabe des Luftwaffengeschwaders 51
„Immelmann“ in Jagel Taktische Aufklärung zu betreiben. Schon von 1995
bis 2001 hat das Luftwaffengeschwader mit ihren Aufklärungsflügen im
Krieg gegen Jugoslawien und von 2007 bis 2010 mit Aufklärungsflügen in
Afghanistan die militärischen Ziele ermittelt, die dann anschließend von den
Truppen der anderen NATO-Staaten bombardiert worden sind.
Die militärische Aufklärung ist aktive Kriegsbeteiligung.
Die Begriffe „Aufklärungsdrohne“ oder „Aufklärungsflugzeug“ hören sich
erst einmal relativ harmlos an. Bei Aufklärung handelt es sich in
Wirklichkeit um Spionage zur Zielbestimmung für den Einsatz. Aufklärer
Militärische liefern die Bilder von Opfern oder Objekten, die dann von
Killern zerstört oder getötet werden, gehen einer Bombardierung oder
einem Beschuß immer voraus. Die Tornados aus Jagel sollen aber nicht nur
die militärische Aufklärung übernehmen. Das Mehrzweckkampfflugzeug
kann auch mit speziellen Luft-Boden-Waffen die radargestützte
Flugabwehrsysteme des Gegners zerstören.

DFG VKVeranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg
Postfach 112, 24925 Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde Cüppers
Email:
flensburg@bundeswehrabschaffen.de
http://www.bundeswehrabschaffen.de

Hier gibt´s mehr Infos und zum Weiterverbreiten den Flyer einmal in schwarz-weiß  180216JagelEinladungFlugblattversionSW  und dann noch mal in Farbe 180216JagelEinladungFarbe

 

Über akopol

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