Archiv für den Monat Februar 2016

Energiewende Stammtisch mit Dr. Patrick Breyer am 02.03.2016 um 19 Uhr im Flensburger Borgerforeningen

„Klarmachen zum Ändern der Energie-Politik!?“

Diskussion mit Dr. Patrick Breyer, Abgeordneter der Piratenpartei im schleswig-holsteinischen Landtag

am Mittwoch, 02.03.2016 um 19.00 Uhr

Restaurant Borgerforeningen, Holm 17, 24937 Flensburg

Unter diesem Titel lädt der Verein Erneuerbare Energie & Speicher e.V. herzlich zu seinem 10ten öffentlichen energiepolitischen Stammtisch ein.

Die regelmäßigen Besucher unseres Stammtisches kennen unser Motto „CO2-frei bis 2030!“, unsere daraus abgeleiteten Ziele und die Fragen, die wir auch schon in der Vergangenheit mit Vertretern der verschiedenen Landtagsfraktionen diskutiert haben.

Wir wollen von Patrick Breyer wissen:

Wie positionieren sich die Piraten zum Thema Energiewende in Schleswig-Holstein?
Wie stehen sie zu unserer Vision einer CO2-freien Region bis 2030, zur konsequenten Umwandlung überschüssigen Stroms in grünen Wasserstoff als Speicher, als Treib-, Brenn- und Rohstoff, zur Priorität für Wertschöpfung in der Region statt des Exports wertvoller, weil günstiger, grüner Elektrizität?
Was gedenkt die Opposition zu tun, um die regionale Energiewende schnellstmöglich voranzutreiben?

Fragen über Fragen.! Freuen Sie sich auf eine spannende Diskussion!

Eintritt frei und Anmeldung nicht erforderlich! Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit zum weiteren Gespräch in geselliger Runde.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und den Aktivitäten des EES e.V. befinden sich unter: http://ees-ev.de

EEs e.V.

Vortrag und Diskussion zur US-Wahl 2016 mit Ethan Young am 5.3.2016 in der Ossietzky-Buchhandlung Flensburg

Zwischen Donald Trump und Bernie Sanders: Der Präsidentschaftswahlkampf und die Linke in den Vereinigten Staaten

Diskussion / Vortrag
Mit Ethan Young
Samstag, 05.03.2016 | 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Carl von Ossietzky-Buchhandlung, Große Straße 34, Flensburg

Ist der Milliardär und republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ein Faschist? Ist der demokratische Bewerber Bernie Sanders zu sozialistisch für die USA? Die politische Auseinandersetzung im US-Präsidentschaftswahlkampf schlägt hohe Wellen, die Töne werden rauer und die Forderungen radikaler.

Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir die aktuellen Kontroversen, die Bilanz der Obama-Regierung und die Offensive der ultrarechten Tea Party ebenso diskutieren wie den jüngsten Aufschwung der Linken: Wohin entwickelt sich das Land, wie sind die gegenwärtigen Kräfteverhältnisse?

Unser Referent Ethan Young engagiert sich seit Jahrzehnten in der US-Linken, derzeit vor allem im Left Labor Project, einem New Yorker Zusammenschluss linker Gewerkschafter, und bei Portside.org, einem der wichtigsten Internetportale der US-Linken. Er lebt als freier Autor in Brooklyn. Für das RLS-Büro New York hat Ethan Young kürzlich eine Studie über linke Wahlerfolge in den USA erarbeitet: http://www.rosalux-nyc.org/de/growing-from-the-concrete/

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Schleswig-Holstein:utopie & gedächtnis e.V.

RLS-Regionalbüro: Kehdenstr. 5 – 24103 Kiel

Internationaler Frauentag 8. März 2016 in Flensburg

Programm mit den Veranstaltungen vom 01.03. bis 19.03.2016

Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März finden wie jedes Jahr auch in Flensburg wieder zahlreiche begleitende Veranstaltungen statt. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe diesmal mit einem

Vortrag der Journalistin Ursula Raddatz:

Elisabeth Selbert – die Anwältin der Gleichberechtigung
am Dienstag, 01. März 2016, 19.30 Uhr
Bücherei Harrislee, Marktplatz harrislee
Veranstalterin: Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Harrislee

Untenstehend der Veranstaltungskalender für den Internationalen Frauentag 2016:

Internationaler Frauentag 2016 Flensburg

Den Leporello mit den Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2016 in Flensburg gibt´s hier: FFF Programm Int. Frauentag 2016

Flensburg: Kostenlos Seepferdchen machen in den Osterferien!

Aktion „Ferienschwimmen“

Flensburg. In den kommenden Osterferienferien vom 29. März bis zum 08. April bietet das städtische Bildungs- und Sportbüro wieder in Kooperation mit der Förde Bäder GmbH das kostenlose „Ferienschwimmen“ im Campusbad an.

Hierbei wird allen Schülerinnen und Schülern der 1.-5. Klasse mit Wohnsitz in Flensburg die Gelegenheit gegeben, in ihrer schulfreien Zeit das Schwimmen zu erlernen.

Eltern werden gebeten, ihren Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Die Anmeldungen liegen in den Schulen aus. Anmeldeschluss ist der 09. März.

Safepassage: European March for the Refugees Rights – am 27.2.2016 um 10.30 Uhr Holmnixe Flensburg

Safe Passage 27.2.Rund 300 Menschen haben im Januar an den europäischen Außengrenzen ihr Leben verloren – die meisten bei Bootskatastrophen in der Ägäis. In unsicheren Booten riskieren die Flüchtenden ihr Leben auf dem Meer. Diese lebensgefährliche Situation stellt für sie trotzdem die bessere Alternative dazu dar, in ihrer Heimat zu bleiben.

Wir können nicht weiter mitansehen, dass Menschen an Europas Grenzen ertrinken oder vor Erschöpfung sterben. Wir fordern daher an alle europäischen Regierungen auf, sich für die Schaffung sicherer Fluchtwege und die friedliche Beseitigung von Fluchtursachen einzusetzen!

Am 27. Februar treten die Menschen in Europa gemeinsam für Menschenrechte ein – für die Rechte von Menschen auf Flucht, für die Schaffung sicherer Fluchtrouten! Mehr als 100 Städte in 23 Ländern in und außerhalb der EU sind bereits dabei! https://www.facebook.com/safepassagenow/

Wir in Flensburg treffen uns am 27. Februar um 10.30 Uhr an der Holmnixe in der Nikolaistraße, um von dort einen gemeinsamen Marsch für sichere Fluchtwege anzutreten.

Kommt zahlreich und bringt Rettungswesten, goldene Rettungsdecken oder Warnwesten mit. Postet außerdem gerne ein Foto mit #SAFEPASSAGE in diese Veranstaltung – wir machen daraus im Anschluss eine Collage!

Wir gehen zur Fördehalle, in der im Anschluss der Zabihullah-Hakimi-Cup 2016 stattfindet! Neben herausragendem Fußball wird eine Ausstellung von »Pro Asyl« zum Thema »Flucht und Migration« gezeigt. Mehr Informationen hier: https://www.facebook.com/events/1953457734879896/

Die Menschen flüchten vor dem Tod. Wir können nicht zulassen, dass sie vor unseren Augen sterben! Sie suchen Freiheit und Sicherheit bei uns. Wir können nicht zulassen, dass sie unter unmenschlichen Bedingungen in Lagern gehalten werden! Wir ertragen es nicht mitansehen zu müssen, wie Europa auseinander fällt! Wir dürfen nicht als Menschen scheitern!

Am 27. Februar kommen wir überall in Europa zusammen und fordern gemeinsam: #SAFEPASSAGE.

Refugees Welcome – Flensburg

Dieser Aufruf wird unterstützt von
Volksbad Flensburg
Bündnis 90/Die Grünen, KV Flensburg
Ellen Kittel-Wegner, Fraktionsvorsitzende Grüne Ratsfraktion Flensburg
Rasmus Andresen, MdL (Die Grünen)
Johannes Ahrens, Stadtpastor Flensburg
Simone Lange, MdL (SPD)
René Reincke, stellv. Kreisvorsitzender der SPD Flensburg
Daniel Dürkop, stellv. Kreisvorsitzender des SSW Flensburg
Heinz-Werner Jezewski, Die Linke, Mitglied der Flensburger Ratsversammlung
Gabi Schwohn, DGB Stadtverband Flensburg
Ute Morgenroth, Vorstand Flensburger Frauenforum
AG Schwusos Flensburg
AStA Uni Flensbur

Vorlese-Café des Vereins Flensburger Norden mit Lilian Grzesiak und Time Out Trio am 25.2.2016 ab 19 Uhr im N12, Neustadt 12

Lesen und lesen lassen : “Ich lese aus einem Lieblingsbuch vor”

Am Donnerstag, den 25.2.2016, findet unser drittes Lesecafé statt – in der
Neustadt 12, N12, Eingang links, um 19 Uhr… Eintritt frei…

Der Abend wird gestaltet von der Autorin Lilian Grzesiak und dem Time Out Trio.

Und hier ein paar eigene Angaben der Autorin und der Musiker :

Lilian Grzesiak
1951 in Flensburg geboren
Lehre in der Neustadt (Walzenmühle)
3 Kinder, verwitwet, seit 9 Jahren in der Neustadt wohnend.
Ich schreibe seit meiner Kindheit
2 e-books, 1 Buch,
1 e-book und ein Buch veröffentlicht als Teil des Duos „DieCAPPUCHINOS“,
etliche Veröffentlichungen in Anthologien

Time Out Trio
Easy Listening and Happy Chilling
Das norddeutsche Trio „Time Out“ besteht aus Tastenmann Dr. Joe, Bassfrau Sabine Odinga und Schlagzeugzauberer Uwe Berger, alle aus Norddeutschland.
Bestellt wurde das Trio Time Out zum Kulturabend in der Neustadt von Lilian Grzesiak, der Autorin und Hauptleserin des Abends. Ihrem Ruf ist das Time Out Trio gefolgt und hat für diesen einen Abend seine ihre ganzjährige Welttournee, die sie ansonsten in andere und noch entlegenere Stadtteile geführt hätte, unterbrochen.
Dr. Joe: Piano & Orgel
Sabine Odinga: Bass
Uwe Berger: Schlagzeug

Wir freuen uns auf Euren Besuch

Grüße vom Verein Flensburger Norden

Elektronische Gesundheitskarte für Asylbewerber in Flensburg eingeführt

Stadt Flensburg vereinfacht Inanspruchnahme von Krankenhilfen für Asylbewerber

Gesundheitskarte Flensburg

Angelika Dubbe (Mitarbeiterin des Einwanderungsbüros) händigt die eGK aus.

Flensburg. Seit letzter Woche erhalten Asylbewerber in Flensburg vom Einwanderungsbüro der Stadt eine elektronische Gesundheitskarte (eGK). Vertragspartner für die Stadt Flensburg ist die Techniker Krankenkasse (TK).

Mit der Karte können Asylbewerber zukünftig direkt zum Arzt gehen. Bisher mussten sie einen Behandlungsschein im Einwanderungsbüro abholen. Einen so genannten Ersatzschein brauchen sie jetzt nur für den Zeitraum der Kartenerstellung durch die TK.

Ausgestattet mit dieser speziellen eGK werden alle Asylbewerber, die nicht länger als 15 Monate im Asylverfahren sind. Danach haben Asylbewerber ein freies Kassenwahlrecht mit GKV-Schutz.

Mit der neuen eGK erhalten Asylbewerber Leistungen bei Krankheit nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. „Es ist mehr als eine Notfallbehandlung, aber weniger als der GKV-Schutz“, so Karen Heiss, zuständige Hauptsachbearbeiterin im Einwanderungsbüro. Damit verbessere sich die Lage für die hier lebenden Asylbewerber, die im Krankheitsfall lediglich den Arzt, nicht aber zusätzlich das Einwanderungsbüro aufsuchen müssten.

Die Behandlungskosten tragen nicht die GKV-Versicherten, sondern das Land und die Stadt. Für die Abrechnung mit Ärzten und Kliniken erhält die TK eine prozentuale Aufwandsentschädigung von der Stadt. Dies war in Rahmenvereinbarungen zwischen Land und Kassen vereinbart worden.

„Auch wir werden jetzt erst einmal unsere Erfahrungen mit der eGK machen müssen, um sagen zu können, ob es für alle Beteiligten der richtige Weg ist“, so Uta Weinerdt-Höfer, zuständige Fachbereichsleiterin, denn es gibt im Land und im Bundesgebiet nicht nur Befürworter der Karte.

Flensburger Stadtdialog „Erfolgsgeschichte Regionalbahn“ am 24. Februar 2016 um 17 Uhr im Technischen Rathaus II

Flensburg. Die Stadtverwaltung Flensburg lädt alle Interessierten zum Stadtdialog „Erfolgsgeschichte Regionalbahn“ ein. Die Veranstaltung mit Referent Jürgen Leindecker, ehemaliger Beteiligter des Projekts „Erfolgsgeschichte Taunusbahn“, heutiger Landesgeschäftsführer des Städte – und Gemeindebunds Sachsen-Anhalt findet am Mittwoch, 24. Februar 2016 um 17 Uhr im Paul Ziegler Zimmer des Technisches Rathauses II, Schützenkuhle 26 statt.

Flensburgs Eisenbahnwelt steht vor entscheidenden Weichenstellungen:

das aktuelle Bahngutachten liegt vor. Es liefert eine umfängliche Diskussions- und Entscheidungsgrundlage, um Position zu beziehen zu Fragen:

der Errichtung eines deutsch-dänischen Fernbahnhofs

einem möglichen Stadtbahnhof am ZOB

Verbesserung der regionalen Schienenverkehrsanbindung, namentlich zu einer möglichen Reaktivierung der Strecke Flensburg Niebüll.

Dass bereits stillgelegte Eisenbahnstrecken erfolgreich revitalisiert werden können, beweist die „Erfolgsgeschichte Taunusbahn“. Projektbeteiligter war unser Referent, Herr Jürgen Leindecker, heute Landesgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Sachsen-Anhalt. Herr Leindecker versteht es grandios, den außergewöhnlich kuriosen Überlebensweg der bereits tot gesagten Bahnverbindung nachzuzeichnen. Das Siechtum der Linie, abseits der großen Strecken, die nie eine besondere Bedeutung hatte, konnte erfolgreich abgewendet werden.

Kann Flensburg hieraus lernen? Kann etwa die Verbindung nach Niebüll zur Westküste erfolgreich wiederbelebt werden? Gibt es hierfür ein Geheimrezept?

Es erwarten Sie ein interessanter Vortrag und eine spannende Diskussion.

Von Delphinen und Mee(h)r am 1. März 2016 um 19 Uhr im Tableau Kulturcafé, Kurze Str. 1 in Flensburg

Auch die MitstreiterInnen des Arbeitskreises Kommunalpolitik können sich der Begeisterung über die zwei munter in der Flensburger Förde schwimmenden Delphine nicht entziehen, daher der untenstehende Veranstaltungshinweis:

Moin!
Facebook ist schon irgendwie gut. Digital ist auch irgendwie gut.
Persönlich, analog, von Angesicht zu Angesicht, finden wir aber besser!

Am Dienstag, den 01. März, um 19:00 Uhr treffen sich:
– Stephan Thomsen, „der Taucher“
– André Peter, „der Mann im grünen Kajak“
– Dr. Dennis Barnekow, Biologe an der Europa-Universität Flensburg

Die drei wollen sich kennenlernen und über ihre Erfahrungen mit „unseren“ Delphinen ins Gespräch kommen.
Wer möchte, darf sich ihnen dabei sehr gerne anschließen!

Dr. Dennis Barnekow hält, zur Eröffnung des Abends, einen kurzen Vortrag über Delphine aus biologischer Perspektive.
André Peter, der nun vielleicht prominenteste Paddler Flensburgs, wird erzählen, wie er seine zahlreichen Delphin-Begegnungen erlebte und Stephan Thomsen berichtet von seinen Rendezvous aus der Tiefe der Förde.

Wer möchte kann ihnen im Anschluss gern Fragen stellen oder einfach nur büschn zum Schnacken kommen.
Kommt zahlreich in das Kulturcafé Tableau, in die Kurze Straße 1.

Es wird bestimmt ein wirklich schöner Abend in gemütlicher Runde!

PS:
Es wäre total super, wenn ihr eure Teilnahme über den Button „Zusagen“ (über den untenstehenden Facebook-Link) signalisieren würdet. Falls wir sehr viele werden sollten, würden wir den Veranstaltungsort wechseln.

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1677953982459858/

Hier geht´s zum Kulturcafé und Kneipe Tableau

SPD gegen Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in Flensburg: Scharfe Kritik des Mietervereins

„Eine verantwortungsbewusste Sozialpolitik sieht anders aus!“

Bereits vor ein paar Tagen hatte die SPD-Ratsfraktion deutlich gemacht, dass sie einem Antrag zur Neugründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft der LINKEN-Fraktion auf der heutigen Sitzung der Flensburger Ratsversammlung nicht zustimmen wird. In einer Pressemeldung des Flensburger Tageblattes vom 17.2.2016 sprach sich die SPD-Fraktion auch grundsätzlich gegen eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft aus. Dazu erreichte uns eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Flensburger Mietervereins, Detlev Gutsch, der wir nichts hinzufügen möchten und der wir uns voll und ganz anschließen:

Haltung der SPD-Ratsfraktion unverständlich

Die Positionierung der SPD-Ratsfraktion gegen die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ist nicht nachzuvollziehen. Die Sozialdemokraten in der
Ratsversammlung reihen sich damit ein in eine Politik der Verhinderung, die von der Stadt in der Vergangenheit gern betrieben wurde. So wird seit Jahren die Einführung eines Mietspiegels verhindert. Verhindert hat die Stadt auch die Einführung einer Mietpreisbremse. Verhindert wurde weiterhin die Einführung der Kappungsgrenzenverordnung.

Mit dem Mietspiegel wären Mieter und Vermieter in die Situation gesetzt worden. die aktuellen Mietpreise zu erkennen. Die Mietpreisbremse hätte verhindert, dass bei Neuvermietungen der Mietzins um mehr als 10 % des vorherigen Zinses angehoben werden darf, es sei denn der Vermieter modernisiert die Wohnung. Die Kappungsgrenzenverordnung hätte bedeutet, dass Mietzinsen innerhalb von 3 Jahren um nicht mehr als 15 % angehoben werden dürfen.

Mit dem früheren Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sind die Finanzprobleme der Stadt nicht gelöst worden. Stattdessen haben sich neue Probleme aufgetan: Die Stadt hat keine Möglichkeit mehr, Familien aus prekären Wohnverhältnissen zu befreien und ihnen eine Wohnung aus dem eigenen Bestand zur Verfügung zu stellen. Zugleich hat die Stadt keinerlei Möglichkeiten mehr, Wohnungen und Mietverhältnisse zu gestalten und auf eine Verstetigung des Wohnungsneubaus hinzwirken.

Die SPD-Ratsfraktion übersieht, dass es erforderlich ist, innerhalb der Stadt nicht nur
Sozialwohnungen zu bauen sondern auch preiswerten Wohnraum für Mieter vorzuhalten, die die Voraussetzungen für den Bezug einer Sozialwohnung gerade nicht mehr erfüllen.

Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft würde mittel- und langfristig ausgleichend auf dem Wohnungsmarkt wirken. Dies wird von den Sozialdemokraten nicht berücksichtigt. Eine verantwortungsbewusste Sozialpolitik sieht anders aus!

Detlev Gutsch
Erster Vorsitzender des Mieterverein Flensburg e. V.

Siehe zum Thema kommunale Wohnungsbaugesellschaft auch den AKOPOL-Beitrag: Am Bedarf vorbeigebaut: Flensburg braucht eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft!
unter: https://akopol.wordpress.com/2016/01/20/am-bedarf-vorbeigebaut-flensburg-braucht-eine-kommunale-wohnungsbaugesellschaft/

Ratsversammlung am 18.2.2016 TOP 11 Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Teil 1

Teil 2 mit HW Jezewski von den Linken

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