Archiv für den Tag 20. Januar 2016

Am Bedarf vorbeigebaut: Flensburg braucht eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft!

Weichenstellung für die Neugründung noch in diesem Frühjahr?

Ein Beitrag von Jörg Pepmeyer

Aufgrund der desolaten Wohnungssituation und der rasant steigenden Bevölkerungszahl in Flensburg ist es unbedingt notwendig die Gründung einer neuen kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zügig in Angriff zu nehmen. Ausgerechnet die Flensburger SPD hat leider dazu beigetragen, dass ein in dieser Hinsicht wirklich sinnvoller Antrag der LINKEN zur Gründung einer neuen kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Hauptausschuss vor ein paar Wochen von der Mehrheit der Ausschussmitglieder auf die lange Bank geschoben wurde. Unverständlich, warum man durch die Abarbeitung eines Fragenkatalogs der SPD-Fraktion wertvolle Zeit vergeudet. Dabei wären durch die zeitnahe Einladung eines städtischen Vertreters aus Dresden die meisten Fragen sicherlich beantwortet worden. Denn dort ist man bereits dabei eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft neu zu gründen. Insofern sollten noch in diesem Frühjahr die Weichen für die Neugründung einer städtischen „WOBAU Flensburg“ im Hauptausschuss und in der Ratsversammlung gestellt werden. Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber, aber auch die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lange und diejenigen Kandidaten, die sich anschicken, neue/r Flensburger Oberbürgermeister/in zu werden, sollten sich in dieser Hinsicht klar und eindeutig positioneren. Denn angesichts der Integration von mehr als 1500 dauerhaft in Flensburg bleibenden Flüchtlingen in den nächsten zwei bis drei Jahren und den schon vor der „Flüchtlingskrise“ genannten Zahlen zum notwendigen Wohnungsneubau aus der Zielgruppenorientierten Wohnungsmarktanalyse 2013 ergibt sich eine korrigierte Zahl von mindestens 6.000 Wohneinheiten, mit einem Anteil von 1.500 Sozialwohnungen, die bis 2025 in Flensburg neu gebaut werden müssten. Beim Bautempo der letzten zwei, drei Jahre kaum vorstellbar. Und wie wenig der „freie“ Markt und die private Bau- und Wohnungswirtschaft  in der Lage ist, die notwendige Zahl an neuen Wohnungen in Flensburg zur Verfügung zu stellen, verdeutlicht die

Interaktive Grafik des Institut der deutschen Wirtschaft in Köln vom 23. Juli 2015 unter: https://iw.cartodb.com/viz/231abe40-311f-11e5-9f91-0e9d821ea90d/public_map (Achtung, die Zahlen beinhalten noch nicht den Zuzug und den Wohnungsbedarf der Flüchtlinge):

Am Bedarf vorbeigebaut
Kreisfreie Stadt Flensburg:
Fertiggestellte Wohneinheiten 2014 = 127
Jährlicher Bedarf an zusätzlichen Wohneinheiten bis 2030 = 329
Abweichung der Bautätigkeit vom Bedarf in Prozent – 61

Immer weniger Sozialwohnungen in Flensburg – In Zukunft droht massive Wohnungsnot vor allem für Rentner und Geringverdiener

Wenn die Kommunalpolitik und das Land nicht reagieren, wird es in Zukunft in Flensburg kaum noch Sozialwohnungen geben. Hier die Prognose bis 2045
Quelle: Ziegruppenorientie Wohnungsmarktanalyse für die Stadt Flensburg, Dezember 2012, S. 30

https://akopol.files.wordpress.com/2013/04/gebundener-wohnraum-in-flensburg.png

Zum Antrag der LINKEN auf Neugründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ein AKOPOL-Beitrag vom 23.10.2015 DIE LINKE in Flensburg beantragt Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft unter https://akopol.wordpress.com/2015/10/23/die-linke-in-flensburg-beantragt-gruendung-einer-kommunalen-wohnungsbaugesellschaft/

Zum Antrag der LINKEN siehe auch den Beitrag auf shz.de von Joachim Pohl vom 22.11.2015 Steigende Zahl der Asylbewerber – Flensburg braucht 6000 neue Wohnungen unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-braucht-6000-neue-wohnungen-id11286831.html

Zum Thema kommunale Wohnungsgesellschaft und aktueller Wohnungsbaupolitik in Flensburg der AKOPOL-Beitrag vom 28.11.2015 Kehrtwende in der Flensburger Wohnungsbaupolitik? Nichts anderes als propagandistische Weißwäscherei! unter: https://akopol.wordpress.com/2015/11/28/kehrtwende-in-der-flensburger-wohnungsbaupolitik-nichts-anderes-als-propagandistische-weisswaescherei/

Mehr zur Situation auf dem Flensburger Wohnungsmarkt auch

im AKOPOL-Beitrag vom 6.10.2015 Flensburg: Kommunale Wohnungsbaugesellschaft gründen! – Dramatische Situation auf dem Wohnungsmarkt zwingt zum Handeln unter: https://akopol.wordpress.com/2015/10/06/flensburg-kommunale-wohnungsbaugesellschaft-gruenden/

auf shz.de vom 6.10.2015 Kampf um bezahlbaren Wohnraum Wohnungen in SH: Gemeinden suchen dringend Unterkünfte für Flüchtlinge unter http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/wohnungen-in-sh-gemeinden-suchen-dringend-unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-id10884521.html

auf shz.de vom 03.04.2015 Ende der Mietpreisbindung – Flensburg: Sozialwohnungen werden knapp unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-sozialwohnungen-werden-knapp-id6181621.html

sowie ein Beitrag in der taz vom 8.8.2015 Neugründung Wohnungsbaufirma – Dresden baut staatlich unter: http://www.taz.de/!5218576/

Ein Beitrag über den sozialen Wohnungsbau in Wien in DER TAGESSPIEGEL vom 25.2.2016:
Das Mieter-Paradies
In Deutschland wurde der soziale Wohnungsbau praktisch eingestellt – in Wien hat man munter weiter gebaut. Die Devise: nicht nur günstig, sondern gut. Eine Exkursion von Susanne Kippenberger http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/wohnungsbau-in-wien-das-mieter-paradies/12989410.html

Dass angeblich die deutschen Bauvorschriften den Neubau von Sozialwohnungen extrem verteuern, ist nicht richtig. Es hat in Deutschland eher was damit zu tun, dass Investoren und Banken ordentlich am Wohnungsbau verdienen wollen. Wie es anders geht und warum es in Deutschland so ist, wie es ist, beschreibt ein taz-Artikel von Cristoph Villinger vom 11.11.2012 und nennt als Gegenbeispiel Salzburg:
Sozialer Wohnungsbau – 4,78 Euro pro Quadratmeter
In Deutschland gilt sozialer Wohnungsbau als zu teuer. Ein Modell aus Österreich zeigt, dass es geht: nachhaltig niedrige Mieten, ohne Banken, mit Balkon. Unter
: http://www.taz.de/!5079802/

Wie man es von Anfang an richtig machen kann, zeigt der Beitrag auf tagesschau.de Vorbild “Wiener Modell” Suchst du noch oder wohnst du in Wien?
Wohnungsnot? Nicht in Wien. Die Stadt an der Donau ist der größte Immobilienbesitzer Europas und setzt seit Jahrzehnten auf soziales Wohnen. https://www.tagesschau.de/ausland/wohnen-in-wien-101.html

Ein ausführlicher Artikel zum sozialen Wohnungsbau in Wien auch in der Zeitschrift Brand Eins, Ausgabe 10/15 Sozialer Wohnungsbau – Wien, Du hast es besser
Österreichs Hauptstadt fördert seit fast hundert Jahren den sozialen Wohnungsbau. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. unter: http://www.brandeins.de/archiv/2015/immobilien/wien-du-hast-es-besser/

Und dass das Wohnungsproblem in Flensburg nicht neu ist, zeigt der untenstehende AKOPOL-Beitrag vom 6.4.2013: Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen Zukünftig dramatische Verschärfung der Situation auf dem Flensburger Wohnungsmarkt – Studie fordert mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau unter: https://akopol.wordpress.com/2013/04/06/zielgruppenorientierte-wohnungsmarktanalyse-flensburg-immer-weniger-wohnungen-fur-menschen-mit-kleinen-einkommen/

 

Keine Aussetzung der Räumung der Luftschlossfabrik: Hauptauschuss gegen Befassung eines Grünen-Antrags

Das Ende der Luftschlossfabrik am Flensburger Harniskai rückt näher

Mit einem Dringlichkeitsantrag wollte die Ratsfraktion der Grünen auf der gestrigen Sitzung des Flensburger Hauptausschusses die drohende Räumung des Geländes der Luftschlossfabrik am Harniskai bis auf weiteres verhindern. So hieß es in dem Antrag: „Die Räumung der Harniskaispitze wird solange ausgesetzt, bis die derzeitige illegale Nutzung des Geländes einer anderweitigen legalen Nutzung konkret im Wege steht.“ Die Mehrheit der Mitglieder des Hauptausschusses sah die Dringlichkeit jedoch nicht als gegeben und lehnte eine Behandlung und Beschlussfassung des Antrages ab (Den gibt es hier: Beschlussvorlage_Gruene_-_B90_HA-2-2016.) Dazu die Pressemitteilung der Grünen und anschließend eine Stellungnahme des Flensburger Landtagsabgeordneten der Grünen, Rasmus Andresen:

Grüne zur Nichtbehandlung des Antrages „Aussetzung der Räumung der Harniskaispitze“

Mit dem Dringlichkeitsantrag HA-2/2016 beantragt die Grüne Ratsfraktion, dass die im vergangenen Jahr beschlossene Räumung des Geländes an der Harniskaispitze ausgesetzt und damit verschoben wird, bis das Gelände tatsächlich seitens der Stadt benötigt wird. Angekündigt ist eine baldige Räumung, anscheinend noch vor Monatsende.

„Als Grüne Ratsfraktion stehen wir für eine Kultur der Verhandlung und Zusammenarbeit, nicht der harten Auseinandersetzung über Gerichtsvollzieher.Solange die geplante Befragung der Einwohnerinnen und Einwohner zur weiteren Nutzung des Geländes nicht durchgeführt ist, sehen wir keinerlei Notwendigkeit, jetzt den Platz räumen zu lassen!“ so Fraktionsvorsitzende Ellen Kittel-Wegner. „Auch wenn zweifelsohne das Gelände von den Beteiligten der Luftschlossfabrik wieder zur Verfügung gestellt werden muss, sobald die Planungen zur Zwischennutzung abgeschlossen sind, gäbe ein Aussetzen der Räumung genug Zeit, um eine einvernehmliche Lösung sowohl für das Wohnen der Menschen als auch die dort jetzt stattfindenden Kulturveranstaltungen zu finden. Die bisherige Leistung der Stadtverwaltung erkennen wir dabei ausdrücklich an. Genauso verhandlungsbereit erleben wir die Beteiligten der Luftschlossfabrik. Absolut nicht verstehen können wir allerdings, warum Fraktionen bereits die Dringlichkeit des Antrags ablehnen. „

Grünen-MdL Rasmus Andresen: Luftschlossfabrik ist kulturelle Bereicherung – Die Räumung des Geländes muss gestoppt werden

Zu der angekündigten baldigen Räumung der Harniskaispitze und der Weigerung einer Ratsmehrheit, über diese Frage politisch zu diskutieren, erklärt der Flensburger Landtagsabgeordnete der Grünen, Rasmus Andresen:

„Flensburg braucht kulturelle Freiräume wie die Luftschlossfabrik, um sich nachhaltig entwickeln zu können. Ohne solche Projekte wie Flensburg langweiliger.

Innerhalb der nächsten Wochen das Gelände räumen zu lassen, ohne konkrete und überzeugende Pläne für die Nachnutzung zu benennen, ist kurzsichtig. Städteplanung darf nicht nur aus der Suche nach Großinvestoren bestehen. Dass sich CDU, SSW und FDP im Flensburger Rat wegducken und die unnütze Räumung des Geländes damit vorantreiben, ist engstirnig. Flensburgs Wirtschaft kann nur nachhaltig wachsen, wenn kulturelle Freiräume vorhanden sind.

Ich habe großes Verständnis für Proteste gegen diese unsinnige Ratspolitik und rufe daher zur Beteiligung an den Proteste gegen die Räumung des Geländes auf. So zum Beispiel am 1. Februar um 16 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt und, sobald die Räumung vollzogen wird, auf dem Gelände der Luftschlossfabrik.“

Nein zum Krieg gegen Syrien! Mahnwache am 30.01.2016 um 3 vor 12 Uhr am Fliegerhorst in Jagel

30.1.20166 JagelNein zum Krieg gegen Syrien!
Militärische Aufklärung ist Beihilfe zum Mord

Deswegen laden wir ein

zu einer Mahnwache mit Kundgebung
am Samstag, 30. Januar 2016
um 3 Minuten vor 12 Uhr
am Fliegerhorst in Jagel

Bringt Fahnen, Transparente und Gestaltungsideen mit.

Die Militärflugzeuge RECCE-Tornado sind von Jagel aus am Krieg gegen Syrien beteiligt

RECCE-Tornados aus Jagel beteiligen sich aktiv am Krieg in Syrien, im Irak, im östlichen Mittelmeer, im Roten Meer, im Persischen Golf und angrenzenden Seegebieten. Vier Tornados aus Jagel bei Schleswig und zwei aus Büchel in der Eifel sind nach Incirlik in die Türkei verlegt worden. Von dort aus starten sie zu ihren Aufklärungsflügen in die Kriegsgebiete.

Mit der Militärischen Aufklärung ist die Bundeswehr an den Kriegen der NATO unmittelbar beteiligt.

Seit Jahrzehnten ist es die Spezialaufgabe des Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ in Jagel Taktische Aufklärung zu betreiben. Schon von 1995 bis 2001 hat das Luftwaffengeschwader mit ihren Aufklärungsflügen im Krieg gegen Jugoslawien und von 2007 bis 2010 mit Aufklärungsflügen in Afghanistan die militärischen Ziele ermittelt, die dann anschließend von den Truppen der anderen NATO-Staaten bombardiert worden sind.

Die militärische Aufklärung geht den Bombardierungen voraus und ist dadurch aktive Kriegsbeteiligung.

Die Tornados aus Jagel sollen nicht nur die militärische Aufklärung übernehmen. Sie können mit speziellen Luft-Boden-Waffen die radargestützte Flugabwehrsysteme des Gegners zerstören.

Mit der Elektronischen Kampfführung von der Kaserne in Stadum und der Antennenanlage in Bramstedtlund ist die Bundeswehr seit Beginn des Krieges in Syrien dabei

Ein weiterer Beitrag zum Krieg gegen Syrien ist die elektronische Kampfführung. Bereits seit einigen Jahren werden von der stationären Antennenanlage in Bramstedtlund und von mobilen Antennenanlagen auf den im Mittelmehr eingesetzten Schiffen der Elektronischen Kampfführung durch die elektronische Überwachung von „feindlichen“ Sendern in Syrien elektromagnetischer Wellen geortet, die danach zielgenau vernichtet werden.

Damit ist die Bundeswehr schon seit Jahren mit militärischer Aufklärung am Kriegsgeschehen in Syrien beteiligt, zunächst auf Seiten der Islamisten als Gegner der Regierung Assad, und jetzt gegen den Islamischen Staat.

In Jagel werden Kampfdrohnen der Bundeswehr stationiert

In Jagel ist die Stationierung der Langstecken-Drohne „Euro-Hawk“ (Hawk = Habicht oder Falke, aber im militärischen Sprachgebrauch bedeutet es: Homing All-the-Way Killer) und deren Nachfolgemodell Triton zur signalerfassenden Aufklärung vorgesehen. Der Flugplatz wurde bereits für 32,5 Million € zu diesem Zweck hergerichtet. Die Hallen für die Großdrohnen und eine Startbahn extra für unbemannte Flugzeuge sowie Gebäude für die erforderliche Technik wurden bereits gebaut. Das Personal ist für den Einsatz der Drohnen und ihre technische Wartung bereits ausgebildet. Die elektronische Spionageeinheit ISIS („Integriertes SIGINT-System”), die von den Großdrohnen transportiert werden soll, wird in der BRD produziert und gerade für 255 Millionen Euro technisch weiterentwickelt.

Die Drohnen Heron aus Jagel sind schon in Afghanistan im Einsatz. Noch ist die militärische Aufklärung mit RECCE-Tornados effektiver als die militärische Aufklärung mit Drohnen.

Krieg ist Terror und kann Terror deswegen nicht bekämpfen

Die Kriegsbeteiligung der Tornados aus Jagel wird mit der Bekämpfung des Terrorismus gerechtfertigt. Terrorismus kann nicht durch Krieg bekämpft werden, der nur der Nährboden für die weitere Verbreitung von Terrorismus ist, wenn die Existenzgrundlagen der Menschen im Krieg zerstört werden.

Mit Krieg wird niemandem beigestanden oder geholfen

Die Kriegsbeteiligung der Tornados aus Jagel wird auch mit der Beistandspflicht Deutschlands gegenüber anderen NATO Staaten gerechtfertigt.

Der Krieg in Afghanistan ist ein Beispiel dafür, dass der 14jährige Krieg in Afghanistan das Land zerstört, die Existenzgrundlagen der Menschen vernichtet hat und nur Perspektivlosigkeit und Verzweiflung über die Menschen gebracht hat. Die Kriege gegen den Irak und Libyen sind weitere Beispiele für die Zerstörung und Verelendung in diesen Ländern.

Der Krieg gegen Syrien und die angrenzenden Gebiete ist nun ein weiteres Beispiel für die massenhafte Verelendung und Verzweiflung der Menschen die dort leben.

Vom Krieg profitieren nur die Rüstungskonzerne

Die einzigen Profiteure des Krieges gegen den Terror sind die Rüstungsbetriebe und Waffenschmieden der NATO Staaten. Der „Krieg gegen den Terror“ hat eine Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt, von der nur sie profitieren können.

Wenn von den Regierungsvertretern von Beistandsverpflichtung gesprochen wird, ist nur der Beistand für die Rüstungskonzerne in den NATO-Staaten gemeint.

Der Kriegseinsatz der Tornados soll im nächsten Jahr 134 Millionen Euro kosten. Wenn das Geld, das dafür verschwendet wird, dazu verwendet wir, menschliche Existenz zu sichern, Armut zu bekämpfen und Lebensperspektiven zu schaffen könnte der Terrorismus erfolgreich bekämpft werden.

Krieg verbraucht Ressourcen und zerstört die Umwelt

In Jagel sind Kerosinvorräte von 2 Millionen Liter gelagert. Ein Tornado verbraucht für einen Einsatz, bei dem er in vier Stunden 5000 km zurück legt 20.000 Liter Kerosin.

Es ist Heuchelei, wenn Politiker internationale Klimaschutzkonferenzen organisieren und gleichzeitig für ihre Militäreinsätze gigantische Mengen an Rohstoffen verschwenden und die Umwelt zerstören.

Ein Kraftfahrer, der im Jahr 10.000 km fährt, könnte mit dem der CO2Menge eines einzigen Einsatzfluges sein gesamtes Erwerbsleben täglich zur Arbeit fahren.

Militär kann nur zerstören

Militär ist sinnlos, teuer und ungeeignet Konflikte zu lösen und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Deswegen treten wir für die Abschaffung der Bundeswehr ein.

DFG VKVeranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg
Postfach 112, 24925 Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde Cüppers
Email:
flensburg@bundeswehrabschaffen.de
http://www.bundeswehrabschaffen.de

Hier gibt´s mehr Infos und zum Weiterverbreiten den Flyer 300116JagelFlugblattversion

 

Demonstration zum Erhalt der Luftschlossfabrik Flensburg am 01.02.2016 um 16:00 Uhr ab Südermarkt

Nachfolgend dokumentieren wird den Aufruf der Luftschlossfabrik-Aktivist*Innen:

Aufruf LSF DemoWann und wo:
Am 01.02.2016 um 16 Uhr, vom Südermarkt durch die Innenstadt!

Wieso:
Weil machbare Träume echte Räume brauchen und diese in der LuftschlossfAbrik für alle Interessierten offen stehen, um genutzt zu werden. Das werden sie auch! In unterschiedlichster Form mit soziokulturellen Angeboten & Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Kommt zahlreich, um den Sanierungswahn zu verhindern.

Keine Räumung!
Kein Leerstand am Harniskai! Kein Abriss und Zerstörung des wertvollen Kulturguts!
Freiraum und unkommerzielle Kulturangebote schützen! In Flensburg und überall!

ZWANGSRÄUMUNG ENTGEGENTRETEN !
LUFTSCHLOSSFABRIK VERTEIDIGEN !
FÜR EINE ECHTE UTOPIE !

Bitte unterzeichnet und teilt die Petition:
„Gegen Leerstand am Harniskai 1-3 und für den Erhalt des Kulturprojekts Luftschlossfabrik“ – https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-leerstand-am-harniskai-1-3-und-fuer-den-erhalt-des-kulturprojekts-luftschlossfabrik

Mehr zum Demo-Aufruf auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/823923857730770/

Schimmel in Wohnungen und Häusern – Tipps der Verbraucherzentrale zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

Der Winter ist Schimmelpilz-Saison

Tipps der Verbraucherzentrale zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden.

Der Winter ist nicht nur die liebste Jahreszeit der Skifahrer, auch Schimmelpilze mögen ihn. Wegen der langandauernden Kälte sind alle Bauteile eines Hauses und unbeheizte Räume schön ausgekühlt und der kostenbewusste Wohnungsnutzer öffnet seine Fenster nur in absoluten Notfällen, damit ja keine Wärme verloren geht. Ideale Bedingungen für die etwa 1.000 bekannten Arten von Schimmelpilzen.

Wohnungen und Häuser sind langlebige Wirtschaftsgüter und müssen immer wieder gepflegt und gewartet werden. Je älter das Gebäude ist, desto mehr Schäden treten gewöhnlich an den Tag. Für den Großteil aller Bauschäden ist eingedrungene Feuchtigkeit verantwortlich, die beispielsweise durch Frost, Korrosion, Verwitterung oder Salztransport in die Räume gelangt. Regelmäßige Modernisierungen des Gebäudes helfen, die Feuchtigkeit draußen zu lassen. Sind bereits Schäden erkennbar, sollte die Bausubstanz des Hauses instand gesetzt werden. Das schützt nicht nur wirksam vor Schimmel, sondern senkt auch den Heizkostenverbrauch.

Dipl.-Ing. Carina Vogel, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls und erklärt, wie man die eigene Wohnung schützen kann.

„Durch die normale Nutzung der Wohnung mit Duschen, Kochen, Wäschetrocknen usw. wird die Luft mit Wasser angereichert. Je geringer die Raumtemperatur, desto geringer ist dabei die Wasseraufnahmefähigkeit.“, erklärt Vogel. Kühlt sich die Luft an kalten Fenstern oder Mauerstellen ab, schlägt sich überschüssige Feuchtigkeit als Kondenswasser nieder – das Fenster oder ein Spiegel beschlägt. Wird durch unzureichendes Lüften oder einen behinderten Luftaustausch die Feuchtigkeit nicht abgeführt, so bilden sich an kalten Stellen dauerfeuchte Stellen, an denen sich schnell Schimmelpilze ansiedeln können. Besonders gefährdet sind deshalb Bereiche, die deutlich kälter sind als ihre Umgebung, also Ecken an der Außenwand oder kühle Räume wie das Schlafzimmer. „Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Auch die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück, so dass an der Oberfläche der Wand die relative Luftfeuchte stark ansteigt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, erläutert Vogel.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb:

Raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen. Die maximale Luftfeuchtigkeit und die empfehlenswerte Raumtemperatur hängen dabei ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist?

Aus Sicht von Carina Vogel ganz klar ein Fall für den Fachmann: „Wir empfehlen Verbrauchern immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder.“ Nur Experten könnten außerdem sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt würden. Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale

Beratungsbedarf? Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Aber auch Fragen rund ums Sanieren, Bauen und Heizen, sowie zu Schimmelproblemen und Stromverbrauch beantworten unsere unabhängigen Energieberater im persönlichen Gespräch. Wer schon Angebote eingeholt hat, kann diese gleich zur Beratung mitbringen und analysieren lassen. Ebenso prüfen wir Ursachen zu hoher Heiz- und Stromkostenabrechnungen.

Jetzt unter 0431 – 59099 40 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei) anmelden! In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in 21 Städten statt:

Westerland . Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Schenefeld . Uetersen . Pinneberg

Persönliches Beratungsgespräch ab 5 Euro pro 30 Minuten.

Sie möchten wissen, wo und mit welchen Mitteln Sie in Ihrem Haus oder ihrer Wohnung Energie einsparen können? Dann nutzen Sie unsere Energie-Checks vor Ort ab 10 Euro! Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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