Stadt Flensburg sucht MitarbeiterInnen im Bundesfreiwilligendienst

Unterstützung und Betreuung von AsylbewerberInnen

Flensburg. Die Stadt Flensburg möchte zukünftig die neuen Möglichkeiten nutzen, Bundesfreiwilligendienst-Leistende (Bufdis) für die Flüchtlingsarbeit einzusetzen.

Die Freiwilligen sollen Flüchtlinge bei der Unterbringung und der Orientierung im Alltag unterstützen. Neben den MitarbeiterInnen der Wohlfahrtsverbände, deren Aufgabe die Gesamtbetreuung im Auftrag der Stadt ist, sollen die Freiwilligen unterstützend und helfend in den Unterkünften tätig sein.
Die Stadt Flensburg hat vor diesem Hintergrund nun mehrere Bufdi-Stellen ausgeschrieben. Vor allem die Unterstützung bei alltäglichen Erledigungen wie Arztbesuchen, Einkäufen und Behördengängen, aber auch das Mitwirken bei der Organisation von kulturellen, handwerklichen und sportlichen Freizeitaktivitäten steht bei dieser Aufgabe im Vordergrund.

„Die Aufgabe der unterstützenden Flüchtlingsbetreuung ist eine hervorragende Aufgabe für den Bundesfreiwilligendienst“, erklärt Fachbereichsleiterin Einwohnerservice und Willkommenskultur, Uta Weinerdt-Höfer. „Sie verbindet die interkulturell orientierte Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern mit Einblicken in städtische Aufgabenstellungen bei der Betreuung von Asylbewerbern“. „Das Arbeiten im Team und die Übernahme von Verantwortung ist nicht nur eine wichtige Tätigkeit für Willkommenskultur und Integration, sondern bietet vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, die die Bundesfreiwilligendienstler mitnehmen können. Ich hoffe, dass sich viele Interessenten bei uns melden werden“, so Weinerdt-Höfer weiter.

Die Bewerbung von Ausländern, die über einen Aufenthaltstitel, der zur Erwerbstätigkeit berechtigt, verfügen, ist ebenso erwünscht. Interessierte können sich ab sofort beim Fachbereich Einwohnerservice und Willkommenskultur unter dem Stichwort „Bundesfreiwilligendienst“ schriftlich oder per E- Mail (einwanderungsbuero@stadt.flensburg.de) bewerben.

Weitere Informationen und den genauen Ausschreibungstext finden Sie im Internet unter www.karriere.flensburg.de.

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Veröffentlicht am 5. Januar 2016, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. In Schleswig wird das gleiche Spiel gespielt..laut Auskunft der Behörde sollen die 2 Vollzeitstellen (TZ nicht möglich !) so schnell wie möglich mit „GeneralistInnen“ besetzt werden, die alles, von Botenfahrten bis zu konkreter Hilfestellung in den Familien, abdecken sollen. Mehrsprachigkeit sei hilfreich u pädagog Einfühlungsvermögen. Man/Frau müßte zeitlich sehr flexibel sein, Wochenendeinsätze müßten drin sein.. Wißt Ihr was ein BufDi maximal „verdient“ (Aufwandsent-schädigung) ? Die naheliegende Lösung ist, daß unsere asylsuchende Flüchtlinge diese Jobs übernehmen, denn ich kann mir kaum vorstellen, wer sonst bereit wäre.. ob das wohl so geplant ist ?

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