Archiv für den Tag 11. Dezember 2015

Broschüre „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ – bald in den Flensburger Briefkästen

Informationen, Fakten und Kontaktadressen rund um das Thema „Flüchtlinge in Flensburg“

Flensburg. Derzeit ist das Thema Flüchtlinge in der ganzen Bundesrepublik sehr präsent. Auch bei uns hier in Flensburg. Transitreisende passieren auf dem Weg nach Skandinavien den Flensburger Bahnhof und werden von freiwilligen Helfern und der Stadt versorgt, vom Land zugewiesene Asylbewerber werden bei uns untergebracht und finden nach Abschluss des Verfahrens gegebenenfalls auch in Flensburg eine neue Heimat.

Neue Nachbarn FlüchtlingeGenerell ist Flensburg als wachsende Stadt auch gut auf Bevölkerungswachstum eingestellt. Es gilt aber gleichzeitig, auch den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen wie z.B. der zügigen Bereitstellung von Unterkünften, dem Bau von ausreichendem Wohnraum und die Schaffung von ausreichenden Kita- und Schulplätzen.

Mit dem Zuzug der neuen Nachbarn gibt es eine Reihe von Fragen, die den einen oder anderen Flensburger umtreiben:

Woher stammen die neuen Nachbarn genau? Was können wir tun, um den Geflüchteten zu helfen? Welche Leistungen erhält ein Asylbewerber, wie funktionieren Unterbringung und Integration und welche Rolle spielt die Stadt?

Um Antworten auf diese und weiteren Fragen zu liefern hat die Stadt die Broschüre „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ entworfen. Diese liefert in komprimierter Form Informationen, Fakten und Kontaktadressen für alle Flensburgerinnen und Flensburger, die sich für das Thema interessieren, sich engagieren möchten oder Hilfe benötigen.

Die 12-seitige Broschüre im DINA5 Format „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ wird in der kommenden Woche als Postwurfsendung an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt.

Flensburgs Oberbürgermeister Faber setzt auf angemessenen Umgang mit erweiterten dänischen Grenzschutzbefugnissen

Beschluss des dänischen Folketing zu Grenzkontrollen

Flensburg. Nach dem soeben vom dänischen Parlament verabschiedeten Gesetz zur Identifizierung bei Grenzübertritt erwartet Flensburgs Oberbürgermeister von der dänischen Regierung, die Maßnahmen wie angekündigt nur in außerordentlichen Lagen anzuwenden, und wird dies auch gegenüber der dänischen Regierung ansprechen.

„Die Freizügigkeit in der deutsch-dänischen Region mit ihren grenzüberschreitenden Verkehrsangeboten ist ein hohes Gut. Sie trägt entscheidend zum wirtschaftlichen Aufschwung Flensburgs und der Region bei. Das betonen wir immer wieder – es ist aber auch der amtierenden dänischen Regierung bewusst.“

Oberbürgermeister Faber verweist auf mehrere aktuelle positive Entscheidungen zugunsten der Grenzregion wie z.B. die Empfehlungen der Deutsch-Dänischen Verkehrskommission zur Stärkung des Jütland-Korridors, die Vereinfachungen im Bereich der Berufspraktika und die erfreulichen Erleichterungen für die Fördesschifffahrt, die das dänische Wirtschaftsministerium unlängst auf den Weg gebracht hat.

„Damit dokumentiert sich gerade in den letzten Monaten, dass die Themen unserer Region durchaus präsent sind. Somit liegt es allerdings auch in unserem Interesse, den heutigen Vorratsbeschluss nicht unnötig zu dramatisieren. Entscheidend ist, dass das Gesetz nur einen Vorratsbeschluss darstellt, wie es die zuständige dänische Ministerin auch gestern gegenüber der Europaministerin Frau Spoorendonk bekräftigt hat. Auch in den letzten Monaten hat Dänemark seine Kontrollmöglichkeiten eher zurückhaltend und angepasst an die jeweilige aktuelle Lage eingesetzt. Ich bin zuversichtlich, dass das auch künftig der Fall sein wird.“

Der Schlüssel liegt nach Auffassung des Flensburger Oberbürgermeisters  nicht nur in Kopenhagen, sondern auch weiter südlich in Berlin und der EU.

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