Archiv für den Monat Dezember 2015

Die offene Gesellschaft – die Debatte: 14. Januar 2016 um 19:00 Uhr im Audimax auf dem Campus in Flensburg

Das Flüchtlingsthema ebenso wie die terroristische Bedrohung werfen dieselbe große Frage auf:

Welches Land wollen wir sein?

Zwei epochale Geschehnisse kommen im Herbst 2015 zusammen: die Angriffe des islamistischen Terrorismus und die globalen Flüchtlingsbewegungen. Beides trifft Europa und seine einzelnen Staaten in ihrem Selbstverständnis und in ihrer Identität. Für uns heißt das: Welche Gesellschaft wollen wir sein?

An der Europa-Universität Flensburg diskutieren

am Donnerstag, den 14. Januar 2016 um 19:00 Uhr im Audimax auf dem Campus

diese Frage:

Detlev Buck, Regisseur, Autor, Schauspieler, Produzent,

Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor der Stitung Futurzwei und Honorarprofessr für Transformationsdesign an der EUF,

Jan Christophersen, Autor u.a. des Buches: „Schneetage,

Katrine Hoop, Bloggerin und Mitbegründerin von Refugees welcome Flensburg.

Moderation: Kathrin Fischer, Pressesprecherin EUF

Die Debatte findet mit den Bürgerinnen und Bürgern statt – jede und jeder der Eingeladenen hat in einem siebenminütigen Statement die Möglichkeit, seine/ihre Vision von dem Land, in dem er/sie leben möchte, zu beschreiben – im Anschluss debattieren alle Anwesenden untereinander. Dafür wird es Saalmikrophone geben.

Im Anschluss an die Debatte gibt es im Foyer des Audimax noch die Möglichkeit, bei einem Glas Wein weiter zu diskutieren.

Mehr zur Veranstaltung auch auf Facebook unter: https://www.facebook.com/events/500984340108129/

Nachtrag vom 15.01.2016 – Zur Veranstaltung auch ein Bericht auf SPIEGEL-Online vom 15.01.2016 von Annette Langer

Flüchtlinge in Deutschland: „Und plötzlich war das Abenteuer da“

Welches Land wollen wir sein?“ war die Frage, der sich Hunderte Besucher der gleichnamigen Debattenreihe der Stiftung Futurzwei am Donnerstagabend stellen wollten. Das Audimax an der Europa-Universität in Flensburg war brechend voll, die Hoffnung auf Antworten spürbar groß. Wie aber schafft man es, mitten im Abenteuer innezuhalten und sich zu überlegen, wohin es wohl führen mag? Weiterlesen unter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-detlev-buck-und-harald-welzer-diskutieren-ueber-einwanderung-a-1072201.html

Offene Gesellschaftwww.die-offene-gesellschaft.de

 

Neujahrsempfang der Stadt Flensburg am 10. Januar 2016 im Deutschen Haus

Traditionell lädt die Stadt Flensburg wieder zu Beginn des neuen Jahres ihre Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang ins Deutsche Haus ein. Neujahrsempfang 2016

Illustre Showeinlagen und informative Stände – das garantiert der Neujahrsempfang der Stadt Flensburg allen Einwohnerinnen und Einwohnern am Sonntag, 10. Januar 2016.

Um 10:30 Uhr öffnen sich die Türen des Deutschen Hauses zu den Klängen der Flensburger Stadtbläser, während Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar und Oberbürgermeister Simon Faber die Gäste begrüßen.

Der Programmteil startet mit der Neujahrsansprache der Stadtpräsidentin. Norddeutsch-maritim geht es weiter mit dem gemischten Shanty Chor „Ellunder Nordlichter“. Es folgen Darbietungen der Inklusions-Band „Die Mürwiker feat. Die Landstreicher“, der Tanzgruppe der „Deutsch—Griechischen Gesellschaft“ und den international erfolgreichen Rock’n’Rollern „Flying Saucers“, die  den Saal zum Schwingen bringen.

Grenzenlosen Musikgenuss bieten die jugendlichen „Sønderjylland-Schleswig Pops“ mit ihrer Popmusik im Symphonic Sound und die Unisport-Gruppe präsentiert mit „Crazy-Legs“ Akrobatik vom Feinsten.

Auch in diesem Jahr dürfen die Petuhtanten nicht fehlen. Fru Christiansen und Fru Karagüs werden die städtischen Highlights des Vorjahres in der alten Flensburger Mundart Revue passieren lassen. Den Abschluss übernimmt die MelodicMetal-Band „Lichtscheu“, die mit Elementen aus den Bereichen Gothic und Rock auch eine Prise Mittelalterflair verbreiten wird.

Während der Veranstaltung, die durch den SBV mit den Partnern FAB und WOGE Kiel ermöglicht wird, werden Flensburger Ratsfraktionen,  Vereine und Institutionen vor Ort sein, ihre Arbeit präsentieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Eine professionelle Kinderbetreuung wird gewährleistet.

 

Interreg-Ausschuss bringt Projekte mit Flensburger Beteiligung auf den Weg

InterregVa fördert zahlreiche Projekte mit mehreren Millionen Euro

Flensburg. Der Interreg-Ausschuss hat im Rahmen seiner Sitzung in der vergangenen Woche in Vejle eine Reihe von Projekten auf den Weg gebracht. Unter den insgesamt bestätigten sieben Projekten sind auch vier Projekte, die einen deutlichen Bezug zur Fördestadt haben und hier für neue, innovative Ansätze sorgen werden.

Das Projekt Demantec „Demenz und innovative Technologien in Pflegeheheimen“, das mit dem Einsatz von technologischen Produkten in der Pflege sowie der Weiter- und Ausbildung  des Pflegepersonals als Gegenmaßnahme zum Fachkräftemangel in der Pflege den Gesundheitsstandort Flensburg weiter stärken und zukunftsfähig machen soll. Partner sind die DIAKO-Soziale Einrichtungen GmbH sowie das Malteser Krankenhaus als Netzwerkpartner. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. 2,5 Mio. € wird mit rd. 1,5 Mio. € gefördert.

Das Projekt LSBL2 „Large Scale Bioenergy Laboratory 2 Development and Implementation of Innovative Biogas Technology“ in dessen Rahmen eine Erhöhung des Innovationsgrades im Biogassektor und eine bessere Vernetzung von Akteuren zur nachhaltigen Erzeugung von Biogas erreicht werden soll. Partner in diesem Projekt ist  die FH Flensburg mit  der IHK Flensburg als Netzwerkpartner. Das Projektvolumen beträgt rd. 1,5 Mio. €. Es wird nun mit 920 T€ bezuschusst.

Das Projekt carpeDIEM „Distributed Intelligent Energy Management for the Interreg5A region“. Im Fokus des Projektes steht die Entwicklung eines Systems zur intelligenten, dezentralen Nutzung von Energie auf kleiner Skala (Micro Smart Grid) sowie die Analyse typischer Verbraucher wie z.B. KMUs, Haushalte, Feriendörfer, Schulen etc. zur Simulierung von CO² Einsparpotentialen. Das Zentrum für nachhaltige Energiesysteme der Europa Uni FL ist als Projektpartner zusammen mit der Netzwerkpartnerschaft  der IHK Flensburg für das Projekt aktiv. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rd. 2,7 Mio. € wird mit rd. 1,56 Mio.  € bezuschusst.

Das Projekt JUMP „Jobs durch Austausch, Mobilität und Praxis“ befasst sich mit der Kompetenzentwicklung benachteiligter junger Menschen außerhalb des Arbeitsmarktes und ihrer Integration in das Berufsleben. Gleichzeitig steht die bessere Vernetzung von Bildungseinrichtungen untereinander und mit der regionalen Wirtschaft im Fokus. Partner in diesem Projekt ist die Europa-Universität Flensburg. Das Projekt mit einem Volumen in Höhe von rd. 2,14 Mio. € wird mit 1,28 Mio. € gefördert.

„Die Projekte beschäftigen sich mit vielversprechenden innovativen Ansätzen in den verschiedensten Themenfeldern und tragen somit zu Flensburgs Entwicklung bei“, so Flensburgs Oberbürgermeister Simon Faber, der für die deutsche Seite den Vorsitz des InterregVa-Ausschusses innehat.  „Es ist ein gutes Zeichen, dass es gelungen ist, mit den neuen Interreg-Projekten einen Grundstein für eine noch engere deutsch-dänische Zusammenarbeit zu legen, und es ist deutlich erkennbar, dass sich diese auch positiv auf Flensburg auswirkt“, so Faber weiter.

Spontandemonstration heute, 23.12.2015, um 15.00 Uhr vor dem Kreishaus in Husum

Motto:
„Missachtung von gerichtlichen Entscheidungen in NF!
Gegen den Kreis Nordfriesland im Allgemeinen und Herrn Kai
Mintrop im Besonderen.“

Weihnachten steht vor der Tür und Hartz IV-Familie bekommt trotz gerichtlicher Verfügung seit Wochen kein Geld vom Amt

Eine Familie erhält schon seit längerem nur dann das gesetzliche Existenzminimum (Hartz IV), wenn der Anspruch gerichtlich geltend gemacht wird. Auch jetzt wurde der Kreis  Nordfriesland wieder in einem gerichtlichen Eilverfahren am 11.12.2015 verpflichtet, einer Frau und ihren zwei Kindern das gesetzliche Existenzminimum rückwirkend ab dem 01.11.15 zu gewähren. Trotz mehrfacher Aufforderungen hat der Kreis Nordfriesland, namentlich der Sachbearbeiter Herr Kai Mintrop, bisher keine Leistungen an die Familie ausgekehrt. Auf Nachfrage beim Gericht am heutigen Tage teilte die zuständige Richterin mit, dass sie auch am gestrigen Tage niemanden beim Kreis Nordfriesland erreicht hätte. Demnach ist es mehr als fraglich, ob die Familie bis Weihnachten überhaupt Leistungen erhalten wird, um ein menschenwürdiges Fest feiern zu können.
Kommt daher zahlreich, um den Druck auf den Kreis Nordfriesland zu erhöhen, damit der Familie doch noch Leistungen in bar vor Weihnachten ausgezahlt werden. Bringt gerne Trillerpfeifen mit.

v.i.s.d.P.:

Dirk Audörsch
Osterender Chaussee 4
25870 Oldenswort

Stadtwerke Flensburg setzen auf grüne Fernwärme

Zum ersten Mal grüne Fernwärme aus Wees im Netz

Flensburg/Wees. Heute hat der Weeser Landwirtschaftsbetrieb Biogas Hansen GmbH & Co KG zum ersten Mal grüne Wärme aus erneuerbaren Energien in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Flensburg eingespeist. Am 7. Oktober hatten Biogas Hansen die Stadtwerke Flensburg dazu einen Wärmeliefervertrag geschlossen.

Geplant war die Einspeisung ursprünglich erst für Januar 2016, da noch eine rund einen km lange Leitung zum Fernwärmenetz der Stadtwerke Flensburg gebaut werden musste. Wegen der günstigen Wetterbedingungen konnte diese Leitung früher als geplant fertig gestellt werden, so dass jetzt schon Wärme aus zwei mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken die Flensburger Fernwärme grüner macht. Das Biogas, mit denen die Blockheizkraftwerke betrieben werden, stammt aus Hansens eigener Biogasanlage.

Versorgt werden Fernwärmekunden der Stadtwerke. Claus Hartmann, Projektleiter und Abteilungsleiter Netznutzungsmanagement bei den Stadtwerken, ist zufrieden: „Jetzt können wir rund 150 Einfamilienhäuser in der Gemeinde Wees und im Flensburger Ortsteil Kauslund mit regenerativer Wärme beheizen.“

Ab nächstem Jahr wird zusätzlich grüne Wärme aus erneuerbarer Energie aus dem Flensburger Klärwerk in das Flensburger Fernwärme-Netz eingespeist. Die Planungen für die technischen Umbaumaßnahmen sind von den Stadtwerken in vollem Gange, der Bau der Leitungen ist schon sehr weit fort geschritten.

Weihnachtsspaziergang des BUND am 26.12.2015 im Flensburger Scherrebektal

Weihnachtsspaziergang am 26. Dezember
Am 2. Weihnachtsfeiertag lädt der BUND für Umwelt und Naturschutz wieder zur beliebten „Urwaldweihnacht“ in das Scherrebektal ein.
Bei stimmungsvollem Ambiente führt die winterliche Exkursion durch das außergewöhnliche Naturgelände am südlichen Stadtrand Flensburgs.
Beginn: 15.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Straßenmeisterei, Husumer Straße 153, gegenüber Abfahrt Westtangente
Wichtig: Wasser-/festes Schuhzeug aber bitte keine Hunde mitbringen.
Die Führung ist kostenlos und dauert ca. 1 bis 1 1/2 Stunden. Bei extremen Wetterbedingungen fällt die Veranstaltung aus.
Wir wünschen fröhliche Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!
 
BUND Flensburg
Burgplatz 1, 24939 Flensburg
Telefon 0461-2 60 67

Flüchtlingsunterkunft auf der Flensburger Exe

Drei zusätzliche Wohnmodule auf der Exe

Flensburg. Nach wie vor ist die Unterbringung von Flüchtlingen im Flensburger Stadtgebiet eine große Herausforderung für die Stadt, da die Anzahl der vom Land zugewiesenen Asylbewerber kontinuierlich wächst. So werden wöchentlich bis zu 90 Menschen erwartet, die in Flensburg – mindestens für die Dauer ihres Asylverfahrens – ein neues Zuhause finden.

Um nun kurzfristig auf diese Entwicklung zu reagieren, wird  der Standort Exe um drei weitere Wohnmodule erweitert. Damit wird der Standort insgesamt 13 Wohnmodule umfassen, die aus jeweils vier Wohnungen für maximal acht Personen bestehen. Derzeit leben rund 260 Personen auf der Exe.

Die Erweiterung des Standortes Exe um drei weitere Wohnmodule bietet sich vor allem deshalb an, da das Grundstück voll erschlossen ist und eine Nutzung sehr kurzfristig erfolgen kann. Die drei neuen Module (siehe Grafik 11-13) werden direkt an die bereits bestehenden anschließen, so dass die ohnehin vorgesehene Fläche von rund 25% des gesamten Platzes nicht überschritten wird. Die derzeit frei nutzbare Fläche des Platzes steht damit auch weiterhin für das Parken und für Flohmärkte etc. zur Verfügung.

Die Nutzung der Exe für die Unterbringung von Asylsuchenden ist nach derzeitiger Planung für einen Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen.

Die Vorbereitungsarbeiten für das Grundstück beginnen in Kürze.

Ausblick 2016: Das ändert sich für Energieverbraucher

Energieberatung der Verbraucherzentrale erläutert, was Haushalte wissen müssen

Jeder Jahreswechsel bringt nicht nur zahlreiche gute Vorsätze mit sich, sondern auch mindestens ebenso viele neue Gesetze und Verordnungen. Was für private Haushalte beim Thema Energie wichtig wird, erklärt Carina Vogel, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein:

Strompreise: Viele Netzbetreiber werden 2016 die Entgelte erhöhen, außerdem steigt die Ökostromumlage von 6,17 auf 6,35 Cent. Zwar sinken die Preise an der Strombörse, unter dem Strich wird Strom aber wohl für viele Haushalte teurer. Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos: Carina Vogel rät, bei Preiseerhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen. In diesem Fall haben Verbraucher nämlich immer ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden.

Anforderungen an Neubauten: Ab 2016 gelten für Neubauten die neuen, strengeren Standards der Novelle der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV). Die Obergrenze für den Energiebedarf von neu errichteten Gebäuden wird um 25 Prozent gesenkt. „Die Angabe bezieht sich auf den Primärenergiebedarf – Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien, etwa einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe, werden nicht mit eingerechnet“, erläutert Carina Vogel. Ferner wird der erlaubte Wärmeverlust durch die Gebäudehülle um 20 Prozent verringert. Das lässt sich mit einer dickeren Dämmung erreichen.

Heizung: Neue Heizgeräte müssen schon seit vergangenem September das EU-Energielabel tragen – ähnlich wie Waschmaschinen. Ergänzt wird dieses ab dem 1. Januar 2016 durch eine eigene Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte „Nationale Effizienzlabel für Altgeräte“. Schritt für Schritt sollen ab 2016 alle Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, gekennzeichnet werden, zum Beispiel von einem Energieberater oder dem Schornsteinfeger. Das Anbringen des Labels ist für Verbraucher kostenlos, darf aber auch nicht verweigert werden. Carina Vogel betont: „Das Nationale Label sagt aber nur etwas über den Gerätetyp, nicht über den tatsächlichen Zustand der Anlage oder die Eignung für den aktuellen Einsatzort aus. Darüber gibt zum Beispiel der Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale Aufschluss.“

Energielabel: Ein Energielabel gibt es ab dem 1. Januar auch für Wohnraumlüftungsgeräte. Ausgewiesen werden auf dem Etikett die Energieeffizienzklasse von A+ bis G, die Geräuschemissionen sowie der Volumenstrom, also die Menge bewegter Luft. „Lüftungsanlagen sind in der Regel ununterbrochen in Betrieb, ein niedriger Stromverbrauch also besonders wichtig“, erklärt Carina Vogel.

Beratungsbedarf? Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Aber auch Fragen rund ums Sanieren, Bauen und Heizen, sowie zu Schimmelproblemen und Stromverbrauch beantworten unsere unabhängigen Energieberater im persönlichen Gespräch. Wer schon Angebote eingeholt hat, kann diese gleich zur Beratung mitbringen und analysieren lassen. Ebenso prüfen wir Ursachen zu hoher Heiz- und Stromkostenabrechnungen.

Jetzt unter 0431 – 59099 40 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei) anmelden! In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in 21 Städten statt:

Westerland . Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Schenefeld . Uetersen . Pinneberg

Persönliches Beratungsgespräch ab 5 Euro pro 30 Minuten.

Sie möchten wissen, wo und mit welchen Mitteln Sie in Ihrem Haus oder ihrer Wohnung Energie einsparen können? Dann nutzen Sie unsere Energie-Checks vor Ort ab 10 Euro! Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Nein zum Krieg gegen Syrien! Mahnwache am 19.12.2015 von 14-16 Uhr am Fliegerhorst in Jagel

Nein zum Krieg gegen Syrien!
Militärische Aufklärung ist Beihilfe zum Mord

Deswegen laden wir ein

zu einer Mahnwache mit Kundgebung
am Samstag, 19. Dezember 2015
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
am Fliegerhorst in Jagel

Bringt Fahnen, Transparente und Gestaltungsideen mit.

Die Militärflugzeuge RECCE-Tornado sind von Jagel aus am Krieg gegen Syrien beteiligt

Die hier in Jagel stationierten RECCE-Tornados werden gerade in die Türkei verlegt um dann zu Jahresanfang im Krieg in Syrien, im Irak, im östlichen Mittelmeer, im Roten Meer, im Persischen Golf und angrenzenden Seegebieten eingesetzt zu werden.

Es sollen sechs Tornados aus Jagel in Incirlik in der Türkei stationiert werden und von dort aus ihre Aufklärungsflüge in die Kriegsgebiete zu starten.

Mit der Militärischen Aufklärung ist die Bundeswehr an den Kriegen der NATO unmittelbar beteiligt.

Seit Jahrzehnten ist es die Spezialaufgabe des Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ in Jagel Taktische Aufklärung zu betreiben. Schon von 1995 bis 2001 hat das Luftwaffengeschwader mit ihren Aufklärungsflügen im Krieg gegen Jugoslawien und von 2007 bis 2010 mit Aufklärungsflügen in Afghanistan die militärischen Ziele ermittelt, die dann anschließend von den Truppen der anderen NATO-Staaten bombardiert worden sind.

Die militärische Aufklärung geht den Bombardierungen voraus und ist dadurch aktive Kriegsbeteiligung.

Die Tornados aus Jagel sollen nicht nur die militärische Aufklärung übernehmen. Sie können mit speziellen Luft-Boden-Waffen die radargestützte Flugabwehrsysteme des Gegners zerstören.

Mit der Elektronischen Kampfführung von der Kaserne in Stadum und der Antennenanlage in Bramstedtlund ist die Bundeswehr seit Beginn des Krieges in Syrien dabei

Ein weiterer Beitrag zum Krieg gegen Syrien ist die elektronische Kampfführung. Bereits seit einigen Jahren werden von der stationären Antennenanlage in Bramstedtlund und von mobilen Antennenanlagen auf den im Mittelmehr eingesetzten Schiffen der Elektronischen Kampfführung durch die elektronische Überwachung von „feindlichen“ Sendern in Syrien elektromagnetischer Wellen geortet, die danach zielgenau vernichtet werden.

Damit ist die Bundeswehr schon seit Jahren mit militärischer Aufklärung am Kriegsgeschehen in Syrien beteiligt, zunächst auf Seiten der Islamisten als Gegner der Regierung Assad, und jetzt gegen den Islamischen Staat.

In Jagel werden Kampfdrohnen der Bundeswehr stationiert

In Jagel ist die Stationierung der Langstecken-Drohne „Euro-Hawk“ (Hawk = Habicht oder Falke, aber im militärischen Sprachgebrauch bedeutet es: Homing All-the-Way Killer) und deren Nachfolgemodell Triton zur signalerfassenden Aufklärung vorgesehen. Der Flugplatz wurde bereits für 32,5 Million € zu diesem Zweck hergerichtet. Die Hallen für die Großdrohnen und eine Startbahn extra für unbemannte Flugzeuge sowie Gebäude für die erforderliche Technik wurden bereits gebaut. Das Personal ist für den Einsatz der Drohnen und ihre technische Wartung bereits ausgebildet. Die elektronische Spionageeinheit ISIS („Integriertes SIGINT-System”), die von den Großdrohnen transportiert werden soll, wird in der BRD produziert und gerade für 255 Millionen Euro technisch weiterentwickelt.

Die Drohnen Heron aus Jagel sind schon in Afghanistan im Einsatz. Noch ist die militärische Aufklärung mit RECCE-Tornados effektiver als die militärische Aufklärung mit Drohnen.

Krieg ist Terror und kann Terror deswegen nicht bekämpfen

Die Kriegsbeteiligung der Tornados aus Jagel wird mit der Bekämpfung des Terrorismus gerechtfertigt. Terrorismus kann nicht durch Krieg bekämpft werden, der nur der Nährboden für die weitere Verbreitung von Terrorismus ist, wenn die Existenzgrundlagen der Menschen im Krieg zerstört werden.

Mit Krieg wird niemandem beigestanden oder geholfen

Die Kriegsbeteiligung der Tornados aus Jagel wird auch mit der Beistandspflicht Deutschlands gegenüber anderen NATO Staaten gerechtfertigt.

Der Krieg in Afghanistan ist ein Beispiel dafür, dass der 14jährige Krieg in Afghanistan das Land zerstört, die Existenzgrundlagen der Menschen vernichtet hat und nur Perspektivlosigkeit und Verzweiflung über die Menschen gebracht hat. Die Kriege gegen den Irak und Libyen sind weitere Beispiele für die Zerstörung und Verelendung in diesen Ländern.

Der Krieg gegen Syrien und die angrenzenden Gebiete ist nun ein weiteres Beispiel für die massenhafte Verelendung und Verzweiflung der Menschen die dort leben.

Vom Krieg profitieren nur die Rüstungskonzerne

Die einzigen Profiteure des Krieges gegen den Terror sind die Rüstungsbetriebe und Waffenschmieden der NATO Staaten. Der „Krieg gegen den Terror“ hat eine Aufrüstungsspirale in Gang gesetzt, von der nur sie profitieren können.

Wenn von den Regierungsvertretern von Beistandsverpflichtung gesprochen wird, ist nur der Beistand für die Rüstungskonzerne in den NATO-Staaten gemeint.

Der Kriegseinsatz der Tornados soll im nächsten Jahr 134 Millionen Euro kosten. Wenn das Geld, das dafür verschwendet wird, dazu verwendet wir, menschliche Existenz zu sichern, Armut zu bekämpfen und Lebensperspektiven zu schaffen könnte der Terrorismus erfolgreich bekämpft werden.

Krieg verbraucht Ressourcen und zerstört die Umwelt

In Jagel sind Kerosinvorräte von 2 Millionen Liter gelagert. Ein Tornado verbraucht für einen Einsatz, bei dem er in vier Stunden 5000 km zurück legt 20.000 Liter Kerosin.

Es ist Heuchelei, wenn Politiker internationale Klimaschutzkonferenzen organisieren und gleichzeitig für ihre Militäreinsätze gigantische Mengen an Rohstoffen verschwenden und die Umwelt zerstören.

Ein Kraftfahrer, der im Jahr 10.000 km fährt, könnte mit dem der CO2Menge eines einzigen Einsatzfluges sein gesamtes Erwerbsleben täglich zur Arbeit fahren.

Militär kann nur zerstören

Militär ist sinnlos, teuer und ungeeignet Konflikte zu lösen und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Deswegen treten wir für die Abschaffung der Bundeswehr ein.

DFG VKVeranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
Gruppe Flensburg
Postfach 112, 24925 Flensburg
v.i.S.d.P.: Siglinde Cüppers
Email:
flensburg@bundeswehrabschaffen.de
http://www.bundeswehrabschaffen.de

Hier gibt´s zum Weiterverbreiten den Flyer 19.12.15 Jagel Mahnwache

 

Broschüre „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ – bald in den Flensburger Briefkästen

Informationen, Fakten und Kontaktadressen rund um das Thema „Flüchtlinge in Flensburg“

Flensburg. Derzeit ist das Thema Flüchtlinge in der ganzen Bundesrepublik sehr präsent. Auch bei uns hier in Flensburg. Transitreisende passieren auf dem Weg nach Skandinavien den Flensburger Bahnhof und werden von freiwilligen Helfern und der Stadt versorgt, vom Land zugewiesene Asylbewerber werden bei uns untergebracht und finden nach Abschluss des Verfahrens gegebenenfalls auch in Flensburg eine neue Heimat.

Neue Nachbarn FlüchtlingeGenerell ist Flensburg als wachsende Stadt auch gut auf Bevölkerungswachstum eingestellt. Es gilt aber gleichzeitig, auch den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen wie z.B. der zügigen Bereitstellung von Unterkünften, dem Bau von ausreichendem Wohnraum und die Schaffung von ausreichenden Kita- und Schulplätzen.

Mit dem Zuzug der neuen Nachbarn gibt es eine Reihe von Fragen, die den einen oder anderen Flensburger umtreiben:

Woher stammen die neuen Nachbarn genau? Was können wir tun, um den Geflüchteten zu helfen? Welche Leistungen erhält ein Asylbewerber, wie funktionieren Unterbringung und Integration und welche Rolle spielt die Stadt?

Um Antworten auf diese und weiteren Fragen zu liefern hat die Stadt die Broschüre „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ entworfen. Diese liefert in komprimierter Form Informationen, Fakten und Kontaktadressen für alle Flensburgerinnen und Flensburger, die sich für das Thema interessieren, sich engagieren möchten oder Hilfe benötigen.

Die 12-seitige Broschüre im DINA5 Format „Neue Nachbarn Flüchtlinge“ wird in der kommenden Woche als Postwurfsendung an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt.

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