Archiv für den Tag 21. November 2015

Kindheit im Krieg… – Lesung am 02.12.2015 um 19:00 Uhr in der Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek Flensburg, Waitzstr. 5

Ute Kaminski und Antje Funk lesen aus: „Die letzten Zeugen“ von Svetlana Aleksievic und „Polinas Tagebuch“ von Polina Scherebzowa. Anschließend gemeinsamer Gedankenaustausch zu den gelesenen Texten.Lesung Cafe Zukunft in Flensburg

Heizkosten im Griff? Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Tipps der Energieberatung der Verbraucherzentrale: Beratung in 21 Städten Schleswig-Holsteins!

Auch wenn die Preise fürs Heizen im vergangenen Jahr gesunken sind, macht die Heizung für die meisten Haushalte nach wie vor den größten Anteil der Energiekosten aus. Oftmals lässt sich der Verbrauch aber mit einfachen Mitteln spürbar senken. Dipl.-Ing. Carina Vogel, Energiereferentin der Verbraucherzentrale, stellt die wichtigsten Tipps vor.

  • Runterdrehen:„Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung herunterzudrehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie“, erklärt Carina Vogel. „Eine Senkung der Temperatur von 24°C auf 20°C spart also rund ein Fünftel der Heizkosten.“
  • Nicht voll aufdrehen:„Entgegen der landläufigen Meinung wird es nicht schneller warm, wenn der Heizkörper voll aufgedreht wird“, betont Vogel. „Das Thermostatventil deshalb lieber genau auf die gewünschte Temperatur einstellen, dann wird der Raum nicht überheizt.“
  • Heizkörper frei räumen:Kann die warme Luft am Heizkörper nicht zirkulieren, funktioniert das Thermostat nicht richtig. Vorhänge vor dem Heizkörper, Abdeckungen oder zu nahe aufgestellte Möbel also besser entfernen.
  • Zeitschaltuhren nutzen:„Wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind oder aber nachts schlafen, muss die Heizung nicht mit voller Kraft heizen“, erklärt Carina Vogel. „Im einfachsten Fall dreht man die Ventile manuell herunter. Komfortabler geht es mit dem Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbaren Thermostatventilen, dann ist es auch schon wieder schön warm, wenn man morgens aufsteht oder abends nach Hause kommt.“
  • Richtig lüften:Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften.
  • Dichten und dämmen:Je weniger Wärme nach draußen entweicht, desto weniger muss geheizt werden. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.

Sie haben Beratungsbedarf?

Bei allen Fragen zum richtigen Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Aber auch Fragen rund ums Sanieren, Bauen und Heizen, sowie zu Schimmelproblemen und Stromverbrauch beantworten unsere unabhängigen Energieberater im persönlichen Gespräch. Wer schon Angebote eingeholt hat, kann diese gleich zur Beratung mitbringen und analysieren lassen.

Jetzt unter 0431 – 59099 40 anmelden!

Persönliches Beratungsgespräch ab 5,00 Euro pro 30 Minuten, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in 21 Städten statt: Westerland . Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Schenefeld . Uetersen . Pinneberg

Sie möchten wissen, wo und mit welchen Mitteln Sie in Ihrem Haus oder ihrer Wohnung Energie einsparen können? Dann nutzen Sie unsere Energie-Checks! Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, sowie unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0431-59099-40. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

TBZ Flensburg senkt die Müllgebühren zum zweiten Mal in Folge

Flensburg. Nachdem die Müllgebühren bereits in diesem Jahr um 13,3 % ermäßigt wurden, können sich die Flensburger Grundstückseigentümerinnen und – eigentümer auch für 2016 über weiter sinkende Abgaben freuen. „Wir werden die Restabfallgebühren ab 01.01.2016 erneut um knapp 10 % reduzieren können“ erklärte TBZ-Geschäftsführer Heiko Ewen den Mitgliedern des Verwaltungsrates auf ihrer letzten Sitzung.

Die Abfallwirtschaftsgebühren werden jährlich überprüft und neu kalkuliert, um den aktuellsten Stand der Gebührenentwicklung aufgrund der Kosten- und Erlössituation abzubilden und an den Gebührenzahler zeitnah weiterzugeben. Das gute Ausschreibungsergebnis für die Entsorgung von Restmüll (Hausmüll und nicht verwertbarer Sperrmüll) hatte schon für die Gebührensenkung 2015 gesorgt. Dieser positive Effekt wirkt sich weiterhin auf die Gebührenkalkulation 2016 aus.

Geringere Kosten sind auch der Grund für eine Reduzierung der Bioabfallgebühren. Hier kann die Gebühr erstmalig seit 2013 um rund 15 % abgesenkt werden. Unverändert bleibt dagegen die Haushaltsgrundgebühr. Mit seinen niedrigen Abfallwirtschaftsgebühren nimmt das TBZ im schleswig-holsteinischen Vergleich eine Spitzenposition ein.

Nachdem der Verwaltungsrat die neuen Gebührensätze beschlossen hat, bedarf es noch der Zustimmung der Ratsversammlung in ihrer Dezembersitzung.

Stadt Flensburg sucht Wohnungen für Asylbewerber

Wohnungsnot in Flensburg – Stadt bittet Wohnungseigentümer um Mithilfe

Flensburg. Asylbewerber werden in Flensburg gemäß dem „Konzept der dezentralen Unterbringung“ in einzelnen Wohnungen und Häusern verteilt im Flensburger Stadtgebiet untergebracht Dieses Konzept ist bei der sehr hohen Anzahl von Menschen, die seit September innerhalb kürzester Zeit in Flensburg untergebracht werden müssen, bereits an seine Grenzen gestoßen.

Um Sammelunterkünfte wie Zeltstädte und Turnhallen zu vermeiden, hat die Stadt daher städtische Immobilien in der Innenstadt zur Wohnnutzung hergerichtet und Wohnmodule auf der Exe errichtet. Außerdem befinden sich die Standorte Am Friedensweg, Graf-Zeppelin-Straße und Kanzleistraße im Aufbau. Diese Unterkünfte sind wohnungsähnlich angelegt und werden auch nach Angaben der Flensburger Polizei als weniger konfliktträchtig beurteilt. Kontinuierlich sichtet und prüft die Stadt daher auch weitere Standorte im Stadtgebiet für die Errichtung solcher temporären Unterbringungsmöglichkeiten.

Aber auch die Suche nach leerstehenden Wohnungen im Stadtgebiet ist eine Daueraufgabe der Stadtverwaltung, denn wöchentlich werden der Stadt neue und zunehmend mehr Asylbewerber aus den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zur Unterbringung und Versorgung zugewiesen.

„Die Zahl steigt seit einiger Zeit kontinuierlich an. Bereits in der nächsten Woche kommen 82 Asylbewerber zu uns, in den letzten Wochen waren es pro Woche zwischen 35 und 53, “ weiß Uta Weinerdt-Höfer, Leiterin des Fachbereichs Einwohnerservice und Willkommenskultur. „Wie wir vom Land erfahren konnten, könnten es in den nächsten Wochen wöchentlich noch mehr werden“, so Weinerdt-Höfer weiter.

Die Stadt bittet daher Eigentümer, die über adäquaten, leerstehenden Wohnraum verfügen, um Mithilfe und weist darauf hin, dass auch Vermieter davon profitieren, ihre Wohnungen an Flüchtlinge zu vermieten.

„Wer seine Wohnung für Asylbewerber zur Verfügung stellt, schließt in der Regel einen normalen Mietvertrag mit der Stadt als Vertragspartner ab. Damit sind regelmäßige Mietzahlungen garantiert – die Sorge um Mietrückstände oder Ausfälle bei Mieterwechseln gehört damit der Vergangenheit an, “ so Fachbereichsleiter Michael Draeger.

Benötigt werden unmöblierte Wohnungen in allen Größen bis zu 80 Quadratmetern und mit bis zu vier Zimmern. Durchgangszimmer sind aufgrund der Privatsphäre nicht so gut geeignet.

Über Angebote freut sich die Stadt per E-Mail unter immobilienwirtchaft@flensburg.de * oder telefonisch bei der Flüchtlingshotline unter Tel. 0461/ 85 46 00.

* Eine Checkliste mit erforderlichen Angaben zur Erleichterung der Eignungsprüfung gibt es hier Checkliste Wohnungsanbieter

Künftig freies WLAN in den Wartezonen des Flensburger Rathauses

Umsetzung der E-Government-Initiative

Flensburg. Die Flensburger Stadtverwaltung bietet ab sofort freies WLAN in ausgewählten Wartebereichen an. So kann der freie WLAN-Zugang zum Internet kostenlos im Wartebereich des Bürgerbüros und des Einwanderungsbüros genutzt werden.

Die Bereitstellung von kostenfreiem WLAN in den Wartezonen des Rathauses ist Teil der E-Government-Initiative, mit der sich Flensburg den Anforderungen an die elektronische Verwaltung stellt. „Im Zuge des Projektes sollen beispielweise zukünftig auch Dienste des Bürgerbüros online verfügbar gemacht und somit der Besuch im Bürgerbüro in vielen Fällen überflüssig werden“, so Dr. Marcus Ott, Leiter der städtischen IT und Projektleiter der E-Government-Initiave.

Uta Weinerdt-Höfer, Leiterin des Fachbereiches Einwohnerservice und
Willkommenskultur und ihr Stellvertreter Stefan Wiegand, die beide jeweils auch die Leitung des Einwanderungs- und des Bürgerbüros inne haben, begrüßen die Installation des einfach zugänglichen WLAN in den Wartebereichen sehr: „Wenn man schon mal im Rathaus ist, kann man die Wartezeit nutzen, um über die Online-Dienste zu suchen, vorab Informationen zu gewinnen und Anträge zu stellen und somit die Bearbeitungszeit am Beratungsplatz verkürzen.“

Um einen Zugang zu erhalten, authentifizieren sich die Benutzer über eine ihnen persönlich zugeschickte SMS. Nach dieser Authentifizierung gelangt man kostenfrei ins Internet.

%d Bloggern gefällt das: