Archiv für den Monat November 2015

Kehrtwende in der Flensburger Wohnungsbaupolitik? Nichts anderes als propagandistische Weißwäscherei!

Am 27.11. erschien im Flensburger Tageblatt ein aufschlussreicher Beitrag von Joachim Pohl über die Bemühungen der Stadt Flensburg angesichts der sich zuspitzenden Wohnungsnot in der Stadt neue Mehrgeschosswohnungen anstatt Eigenheime zu bauen. Dabei wurde insbesondere der Leiter des Flensburger Planungabteilung, Dr. Peter Schroeders zitiert, der sogar eine Kehrtwende der Stadt bei der bisherigen Wohnungsbaupolitik andeutete und aktuell den Bau von 150-170 Mehrgeschosswohnungen in Groß-Tarup ankündigte. (Den Artikel gibt es unter dem Titel Mehrgeschossige Bauten – Mietwohnungen statt Eigenheime auf shz.de unter:  http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/mietwohnungen-statt-eigenheime-id11333491.html ) Zu diesem Zeitungsbeitrag und den Ausführungen von Dr. Peter Schroeders nun ein

Kommentar von Jörg Pepmeyer

Propagandistische Weißwäscherei!

Angesichts der desolaten Wohnungsituation will Herr Dr. Schroeders der Öffentlichkeit weismachen, dass es tatsächlich eine Kehrtwendung in der Wohnungsbaupolitik in Flensburg gibt. Das ist völliger Unsinn! Es ist nämlich interessant, dass er sich noch im Frühling 2013 angesichts der Forderung der AKOPOL-Fraktion vehement eine feste Quote von Sozialwohnungen beim Wohnungsneubau in Flensburg ablehnte.  Er begründete dies damit, dass der „Markt“ in der Lage sei, die in der Zielgruppenorientierten Wohnungsmarktanalyse von 2013 geforderte Zahl von 6.000 Wohneinheiten mit einem Anteil von etwa 25% Sozialwohnungen bis 2025 zur Verfügung zu stellen. Dieses Versprechen von Herrn Dr. Schroeders hat der „Markt“ jedoch nicht ansatzweise eingehalten. Warum auch?

Beim Bautempo der letzten zwei, drei Jahre bräuchte man jedoch noch mehr als 15 Jahre, um die angepeilte und notwendige Anzahl von Wohnungen in Flensburg fertig zu stellen. Viel zu lang, um der schon jetzt akuten Wohnungsnot in Flensburg Herr zu werden. Nun sollen in Groß-Tarup anstatt Eigenheimen möglicherweise 150-170 Mehrgeschosswohnungen gebaut werden. Der rechnerische Vorteil ist gering und wie viele Sozialwohnungen konkret darunter sein sollen, darauf mochte oder konnte sich Dr. Schroeders nicht festlegen. Andererseits brüstete sich der SBV als gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft in der Ausgabe des Flensburger Tageblattes vom 27.11. mit der Fertigstellung von Edel-Mietwohnungen am Wasserturm, bei denen die Quadratmeter-Miete bei 9 Euro kalt liegt. Unbezahlbar für Menschen mit kleineren und selbst durchschnittlichen Einkommen in Flensburg. Ärgerlich, dass dafür sogar ehemals in städtischem Besitz befindliche Bauflächen zur Verfügung gestellt wurden.

Was soll also diese propagandistische Weißwäscherei von Herrn Dr. Schroeders? Offensichtlich scheuen sich die Verwaltung und die Kommunalpolitiker den Investoren und Akteuren aus der Bau- und Wohnungswirtschaft wirklich auf die Füße zu treten und mehr Engagement im Wohnungsbau und eine feste Quote von Sozialwohnungen zu verlangen. Ausgerechnet die Flensburger SPD hat zudem maßgeblich dazu beigetragen, dass ein in dieser Hinsicht wirklich sinnvoller Antrag der LINKEN zur Gründung einer neuen kommunalen Wohnungsbaugesellschaft vor kurzem im Hauptausschuss von der Mehrheit der Ausschussmitglieder auf die lange Bank geschoben wurde. Lediglich die WiF unterstützte das Anliegen der LINKEN

Pointiert ausgedrückt könnte man daraus schlussfolgern, dass die Kommunalpolitiker mehrheitlich ein offensichtliches Interesse an der Zuspitzung sozialer Konflikte in Flensburg haben und zwar zugunsten privatwirtschaftlicher Interessengruppen. Wenn dem so ist, sollten sie sich aber nicht wundern, wenn nicht nur die von Wohnungsnot betroffenen Menschen in dieser Stadt ihnen bei der nächsten Kommunalwahl die Rote Karte zeigen und auch sonst ihren Widerstand gegen eine derartig verlogene Politik organisieren.

Zur Begründung des Antrages der LINKEN ein AKOPOL-Beitrag vom 23.10.2015 DIE LINKE in Flensburg beantragt Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft unter https://akopol.wordpress.com/2015/10/23/die-linke-in-flensburg-beantragt-gruendung-einer-kommunalen-wohnungsbaugesellschaft/

Zum Antrag der LINKEN siehe auch den Beitrag auf shz.de von Joachim Pohl vom 22.11.2015 Steigende Zahl der Asylbewerber – Flensburg braucht 6000 neue Wohnungen unter http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-braucht-6000-neue-wohnungen-id11286831.html

Mehr zur Situation auf dem Flensburger Wohnungsmarkt auch

im AKOPOL-Beitrag vom 6.10.2015 Flensburg: Kommunale Wohnungsbaugesellschaft gründen! – Dramatische Situation auf dem Wohnungsmarkt zwingt zum Handeln unter: https://akopol.wordpress.com/2015/10/06/flensburg-kommunale-wohnungsbaugesellschaft-gruenden/

auf shz.de vom 6.10.2015 Kampf um bezahlbaren Wohnraum Wohnungen in SH: Gemeinden suchen dringend Unterkünfte für Flüchtlinge unter http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/wohnungen-in-sh-gemeinden-suchen-dringend-unterkuenfte-fuer-fluechtlinge-id10884521.html

auf shz.de vom 03.04.2015 Ende der Mietpreisbindung – Flensburg: Sozialwohnungen werden knapp unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-sozialwohnungen-werden-knapp-id6181621.html

sowie ein Beitrag in der taz vom 8.8.2015 Neugründung Wohnungsbaufirma – Dresden baut staatlich unter: http://www.taz.de/!5218576/

Dass angeblich die deutschen Bauvorschriften den Neubau von Sozialwohnungen extrem verteuern, ist nicht richtig. Es hat in Deutschland eher was damit zu tun, dass Investoren und Banken ordentlich am Wohnungsbau verdienen wollen. Wie es anders geht und warum es in Deutschland so ist, wie es ist, beschreibt ein taz-Artikel von Cristoph Villinger vom 11.11.2012 und nennt als Gegenbeispiel Salzburg:
Sozialer Wohnungsbau – 4,78 Euro pro Quadratmeter
In Deutschland gilt sozialer Wohnungsbau als zu teuer. Ein Modell aus Österreich zeigt, dass es geht: nachhaltig niedrige Mieten, ohne Banken, mit Balkon. Unter
: http://www.taz.de/!5079802/

Wie man es von Anfang an richtig machen kann, zeigt der Beitrag auf tagesschau.de Vorbild “Wiener Modell” Suchst du noch oder wohnst du in Wien?
Wohnungsnot? Nicht in Wien. Die Stadt an der Donau ist der größte Immobilienbesitzer Europas und setzt seit Jahrzehnten auf soziales Wohnen. https://www.tagesschau.de/ausland/wohnen-in-wien-101.html

Ein ausführlicher Artikel zum sozialen Wohnungsbau in Wien auch in der Zeitschrift Brand Eins, Ausgabe 10/15 Sozialer Wohnungsbau – Wien, Du hast es besser
Österreichs Hauptstadt fördert seit fast hundert Jahren den sozialen Wohnungsbau. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. unter: http://www.brandeins.de/archiv/2015/immobilien/wien-du-hast-es-besser/

Und dass das Wohnungsproblem in Flensburg nicht neu ist, zeigt der untenstehende AKOPOL-Beitrag vom 6.4.2013: Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen Zukünftig dramatische Verschärfung der Situation auf dem Flensburger Wohnungsmarkt – Studie fordert mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau unter: https://akopol.wordpress.com/2013/04/06/zielgruppenorientierte-wohnungsmarktanalyse-flensburg-immer-weniger-wohnungen-fur-menschen-mit-kleinen-einkommen/

Sozialatlas 2015 für Flensburg liegt vor – Altersarmut nimmt rasant zu

Weiterhin hohe Zahl von Leistungsempfängern im Bereich SGB II („Hartz IV“), III und XII

Aus der Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschuss am 30.11.2015:
„Mit dem Sozialatlas 2015 (Datenbasis 31.12.2014) liegt der 14. Sozialstrukturbericht für die Stadt Flensburg vor.
Im Vergleich zum Sozialatlas 2014 erfolgt die Darstellung der Entwicklung der Bevölkerungsdaten in einem 10-Jahresvergleich. Die themenspezifischen Informationen werden in einem 5-Jahresrückblick betrachtet. Alle Angaben zu den Bevölkerungszahlen beziehen sich weiterhin auf die Datenbestände des städtischen Einwohnermelderegisters und nicht auf Zensus-Daten. Nur die Daten des Einwohnermeldeamtes können auch kleinräumig ausgewertet werden.
Durch Bestandsbereinigungen im Einwohnermelderegister in 2014 kann es zu gewissen Abweichungen in den Jahresvergleichen kommen (beispielsweise Altenquotient).
Die Bevölkerungszahl steigt weiter an und erreicht Ende 2014 den Stand von 91.316. Die Geburtenzahl sinkt erneut im Vergleich zum Vorjahr. Der Altenquotient (Einwohner/-innen ab 65 Jahrenim Verhältnis zur Anzahl der 20-bis unter 65-Jährigen) sinkt. Durch den Zuzug verläuft der „demographische Wandel“ weiter etwas abgeschwächt. Es ist ein Anstieg der Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit zu verzeichnen.
Erfreulich sind der anhaltend leichte Anstieg der Beschäftigungsquote und der doch deutliche Rückgang der Arbeitslosenquote.“

SGB II, III u XII.BezieherGrafik Abb. 21: Sozialatlas 2o15, S. 40

Über ein Viertel aller Kinder lebt in Haushalten mit SGB II („Hartz IV“)-Bezug
Immer mehr ältere Menschen müssen Leistungen nach dem SGB XII in Anspruch nehmen

Aus dem Sozialatlas 2015, S. 8/9: „Aktuell stehen mit 11.671 Einwohner/innen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren weniger Personen im Bezug von Leistungen nach dem SGB II, III oder XII als im Vorjahr (-219). Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 18,7%. Er hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6%-Punkte reduziert. Der Rückgang der Gesamtanzahl ist auf eine Reduzierung der Leistungsempfänger/-innen nach SGB II und III zurückzuführen.

Anzahl der Kinder in Familien mit SGB II-Bezug stabil

Keine Veränderungen sind dagegen bei der Anzahl der nichterwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Haushalten mit Leistungsbezug nach SGB II festzustellen. Bei den 2.993 Empfängern/-innen (+32) handelt es sich überwiegend um Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Die Gesamtsituation bleibt damit unbefriedigend: gemessen an der Gesamtbevölkerung im Alter von unter 15 Jahren lebt noch immer über ein Viertel aller Kinder (27,8%) in Haushalten mit SGB II-Bezug. Zwischen den einzelnen Stadtteilen bestehen allerdings große Unterschiede. In Tarup beträgt die Quote 2,3%, in der Neustadt dagegen 60,0%.

Deutlich mehr Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter (SGB XII)

Auffallend ist der weitere Anstieg von Empfänger/innen von Grundsicherung nach SGB XII. Im Vergleich zum Vorjahr nahm ihre Anzahl um 3,6% auf 2.060 zu. Gegenüber 2010 beträgt der Anstieg sogar 34,2%. Ältere Menschen sind am häufigsten in der Nordstadt und Mürwik auf Grundsicherung angewiesen.
Rückgänge sind hingegen bei der Anzahl der Wohngeldempfänger/innen auszumachen (-581 auf 3.637). Die Verteilung über das Stadtgebiet ist relativ ausgeglichen. Die meisten Wohngeldempfänger/innen sind in Fruerlund zu verzeichnen.“

Hier geht´s zum Sozialatlas_2015

Flensburger Sozialatlas 2010/11/12/13/14

Der Flensburger Sozialatlas mit Daten zur sozialen Situation der Bevölkerung in Flensburg

Wer sich einen Überblick über die Entwicklung der Flensburger Sozialdaten und deren Veränderung in den letzten Jahren verschaffen möchte, dem sei auch ein Blick  in den Sozialatlas der Jahre 2010/11/12/13/14 empfohlen. Allerdings sind die Daten des Sozialatlas leider nicht qualitativ aufbereitet. Auch methodisch gibt es erhebliche Defizite bei der Datenerhebung. Dies erschwert eine qualitative Interpretation der im Sozialatlas präsentierten Daten und lässt für realistische Schlussfolgerungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der sozialen Verhältnisse in der Stadt wenig Raum. Für die politische Debatte sind die Daten des Sozialatlas daher nur bedingt hilfreich und nutzbar, zudem fehlen andere und wichtige Strukturdaten. Zumindest lassen sich aber die vorhandenen Daten retrospektiv vergleichen.  Hier geht´s zum Flensburger Sozialatlas 2010 Sozialatlas 2010 , Sozialatlas 2011 sozialatlas_2011 , Sozialatlas 2012 Flensburger Sozialatlas 2012 , Sozialatlas 2013 sozialatlas_2013 , Sozialatlas 2014  sozialatlas 2014

Siehe auch zum gleichen Thema einen etwas älteren AKOPOL-Beitrag: Armut und soziale Spaltung in Flensburg – Strukturdaten dokumentieren wirtschaftlichen Abwärtstrend der Stadt unter https://akopol.wordpress.com/2011/12/31/armut-und-soziale-spaltung-in-flensburg-strukturdaten-dokumentieren-wirtschaftlichen-abwartstrend-der-stadt/

Ebenso aufschlussreich der AKOPOL-Beitrag: Armut und private Überschuldung in Flensburg nehmen weiter zu unter https://akopol.wordpress.com/2012/11/18/armut-und-private-uberschuldung-in-flensburg-nehmen-weiter-zu/

Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen

Daten, Zahlen und Fakten zum Flensburger Wohnungsmarkt

In den kommenden Jahren droht in Flensburg ein dramatischer Mangel an bezahlbaren Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen. Wer daher Daten zur derzeitigen Situation und zukünftigen Entwicklung auf dem Flensburger Wohnungsmarkt sowie weitere Strukturdaten sucht, findet sie in dem folgenden AKOPOL-Beitrag:  Zielgruppenorientierte Wohnungsmarktanalyse Flensburg: Immer weniger Wohnungen für Menschen mit kleinen Einkommen unter: https://akopol.wordpress.com/2013/04/06/zielgruppenorientierte-wohnungsmarktanalyse-flensburg-immer-weniger-wohnungen-fur-menschen-mit-kleinen-einkommen/

Flensburger Initiativen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Flensburg sagt Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen

Zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden zwei Wochen

Flensburg. Am 25. November ist „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ und Mädchen. In Flensburg engagieren sich Vertreterinnen des Flensburger Frauenforums und der Initiative „Kooperations- und Interventionskonzept bei häuslicher Gewalt“ (KIK) sowie die beiden Flensburger Hochschulen mit verschiedenen Aktionen, um für das Thema zu sensibilisieren, Tätern ein klares NEIN zu Gewalt zu signalisieren und vor allem die Opfer zu ermutigen, Gewalt nicht hinzunehmen.

So wehen die Fahnen von TERRE DES FEMMES mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“ am Flensburger Rathaus, dem Bürgerhaus Harrislee, auf dem Campus und beim Frauennotruf im Nikolaikirchhof.25. November

Bereits zum 12. Mal werden in Kooperation mit der Bäckerei Meesenburg Brötchentüten mit der Botschaft „Gewalt kommt nicht in die Tüte!” verteilt, womit engagierte Fachfrauen ins Gespräch mit der Bevölkerung zum Thema häusliche Gewalt gehen und über Hilfsangebote informieren.

„Die meisten Gewalttaten werden nicht in der Öffentlichkeit sondern in zuhause verübt – fast immer sind die Opfer Frauen und Kinder,“ bemerkt Ute Lörcher von KIK.

Gewalt gegen Frauen ist immer noch Alltag – jede vierte Frau ist von häuslicher Gewalt betroffen. So gab es diesbezüglich im letzten Jahr laut Statistischem Bundesamt in Schleswig–Holstein 2031 polizeiliche Einsätze, bei denen 417 Täter der gemeinsamen Wohnung verwiesen wurden. 1181 Frauen flohen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. Darüber hinaus kontaktieren rund 11.000 Frauen die vom Land geförderten 23 Frauenberatungsstellen- und -notrufe – überwiegend wegen häuslicher und sexualisierter Gewalt.

„Leider nutzen nur 20 Prozent der betroffenen Frauen, die häusliche Gewalt erleben, die bestehenden Beratungseinrichtungen. Von daher ist es außerordentlich wichtig, dass Hilfsangebote Frauen und Mädchen aus aller Welt und in jeder Gesellschaftsschicht erreichen.“ bemerkt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Flensburg Verena Balve.

weitere Veranstaltungen:
23.11.15, 13.00 h Audimax – Flensburger Hochschulen zeigen Flagge
24.11. 15, 18.30 – 21.00 h, Gemeindehaus Ellenberg, Kappeln „Ich näh Dir eine Freundin…“
25. 11. 2015 Der “Frauennotruf „, Flensburg, wird 30 Jahre alt!
25.11. 15, 10.00 – 14.00 h Offenes Haus für Frauen im Nikolaikirchhof 5: frauennotruf Flensburg und Frauenberatungsstelle Wilma laden ein.
25.11.15, 9.30 -12.00 h, Schulung und Infostand zu „Gewalt an Frauen“, Frauenzentrum Schleswig
25.11.15, 20.00 h (Einlass ab 19.30 h) Film „In meinem Himmel“, Capitol Filmpalast, Schleswig
27.11.15 , 19.00 h Andacht im Rahmen der Themenwoche, St. Michaelis Süd, Schleswig
28.11.15 ab 17.30 Uhr: Benefizabend für AMICA, Johanniskirche Flensburg
01.12.15, 17.00 h, „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde“, Lesung Henriette Schröder, Bürgersaal Kreishaus Schleswig
06.12.15, 11.30 h, „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde“, Lesung Henriette Schröder, Aula Museumsberg 1, Flensburg

Tagungen am 25.11. und 28.11.2015 zum Thema Auseinandersetzungen um Unterkünfte von Geflüchteten in Schleswig-Holstein

Tagungen in Schleswig und Norderstedt:
Auseinandersetzungen um Unterkünfte von Geflüchteten – Konflikte konstruktiv lösen. Rechter Hetze entgegentreten.

Ein Veranstaltungshinweis von Suzanne Vogel

Verschiedene Akteur*innen, die in Schleswig-Holstein zu den Themen Rechtsextremismus und Geflüchtete arbeiten, laden zu landesweiten Fachtagungen am 25.11. in Schleswig und am 28.11. in Norderstedt ein. Hier gibt´s den zugehörigen Flyer Fachtagung

Die Unterbringung von Schutzsuchenden ist derzeit ein Thema, um das es regional und bundesweit zu bisweilen erbitterten Auseinandersetzungen kommt. FachtagungenWie positionieren sich Unterstützer*innen vor Ort in der z.T. kontroversen Debatte um die Flüchtlingsaufnahme? Was tun, wenn sich Gegner*innen einer aktiven Willkommenskultur für Flüchtlinge lautstark und ggf. aggressiv bemerkbar machen? Wie kann dem entgegengewirkt werden, dass in Nachbarschaften neuer Unterkünfte bestehende Besorgnissen von rassistischen Interessensgruppen instrumentalisiert werden? Welche Möglichkeiten der Vernetzung bestehen für die Aktiven? Zu diesen und weiteren Fragen der Teilnehmer*innen wünschen sich die Veranstaltenden der Fachtagungen einen praxisorientierten Austausch.
„Unsere Tagungen finden in bewegten Zeiten statt“, erklärt Andrea Dallek vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein. „Täglich kommen weit über 500 Flüchtlinge im Bundesland an. Einige sind sie auf Durchreise, andere wollen bleiben. Sie treffen auf Solidarität und Hilfsbereitschaft. Doch es gibt auch Kritik und Anfeindungen. Flüchtlinge haben aber ein unveräußerliches Recht auf eine menschenwürdige Unterbringung und gute soziale Versorgung. Das ist nicht verhandelbar.“
„Es ist wünschenswert, dass die Unterkünfte kleiner und dezentraler sind“, befindet Torsten Döhring, Vertreter des Landesflüchtlingsbeauftragten. „Zuvorderst geht es jedoch um zeitnahe Unterbringung. Die Verweildauer in Erstaufnahmeeinrichtungen sollte hierbei möglichst kurz gehalten werden. Anschließend müssen und die Menschen in kleinen, dezentralen Unterkünften in Städten und Gemeinden untergebracht werden, wo sie sich integrieren können.“
Nils Raupach, Berater gegen Rechtsextremismus bei der Aktion Kinder und Jugendschutz S-H e.V. warnt: „Bei öffentlichen Infoveranstaltungen zu geplanten Unterkünften werden immer wieder teilweise diffuse Ängste von Anwohner*innen vorgetragen. Anschläge auf geplante Unterkünfte häufen sich. Auch in unserem Bundesland versuchen rechte Interessengruppen, sich an die Spitze von Protesten ‚besorgter Anwohner*innen‘ zu setzen.“ Charlotte Sauerland vom Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Kiel beim AWO Landesverband Schleswig-Holstein ergänzt: „Um Konflikten oder rechter Hetze entgegenzutreten ist die besondere Solidarität von Unterstützungsgruppen ebenso wie entschiedenes Handeln öffentlicher Stellen gefragt.“
„Seit Beginn des Jahres hat es allein vier Brandanschläge, sowie einen Angriff mit einer Rauchbombe auf Unterkünfte für Geflüchtete in Schleswig-Holstein gegeben“, zeigt sich Nathalie Kegel, Beraterin für Betroffene rechter Angriffe bei zebra e.V., besorgt. „Auch tätliche Angriffe auf Geflüchtete und deren Unterstützer*innen nehmen zu. Hier gilt es, sich klar auf die Seite der Betroffenen zu stellen. Die Stärkung ihrer Position, ist elementar für die Verarbeitung des Angriffs.“
„Es ist nicht hilfreich, Konflikte kleinzureden oder auszublenden“, ist Hanan Kadri vom Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein e.V. überzeugt. „Unterstützer*innen von Geflüchteten, vor allem aber die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung sollten möglichst koordiniert und durchdacht vorgehen, um Konflikte zu vermeiden und rechter Hetze keinen Raum zu lassen. Hierzu wollen wir mit unseren Fachtagungen einen Beitrag leisten.“

Veranstaltende sind:
Aktion Kinder- und Jugendschutz S-H e.V.
Antidiskriminierungsverband S-H e.V.
AWO Landesverband S-H e.V.
Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen Schleswig-Holstein
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Kreis Schleswig-Flensburg
Zebra e.V.

Kindheit im Krieg… – Lesung am 02.12.2015 um 19:00 Uhr in der Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek Flensburg, Waitzstr. 5

Ute Kaminski und Antje Funk lesen aus: „Die letzten Zeugen“ von Svetlana Aleksievic und „Polinas Tagebuch“ von Polina Scherebzowa. Anschließend gemeinsamer Gedankenaustausch zu den gelesenen Texten.Lesung Cafe Zukunft in Flensburg

Heizkosten im Griff? Energieberatung der Verbraucherzentrale in Flensburg

Tipps der Energieberatung der Verbraucherzentrale: Beratung in 21 Städten Schleswig-Holsteins!

Auch wenn die Preise fürs Heizen im vergangenen Jahr gesunken sind, macht die Heizung für die meisten Haushalte nach wie vor den größten Anteil der Energiekosten aus. Oftmals lässt sich der Verbrauch aber mit einfachen Mitteln spürbar senken. Dipl.-Ing. Carina Vogel, Energiereferentin der Verbraucherzentrale, stellt die wichtigsten Tipps vor.

  • Runterdrehen:„Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung herunterzudrehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie“, erklärt Carina Vogel. „Eine Senkung der Temperatur von 24°C auf 20°C spart also rund ein Fünftel der Heizkosten.“
  • Nicht voll aufdrehen:„Entgegen der landläufigen Meinung wird es nicht schneller warm, wenn der Heizkörper voll aufgedreht wird“, betont Vogel. „Das Thermostatventil deshalb lieber genau auf die gewünschte Temperatur einstellen, dann wird der Raum nicht überheizt.“
  • Heizkörper frei räumen:Kann die warme Luft am Heizkörper nicht zirkulieren, funktioniert das Thermostat nicht richtig. Vorhänge vor dem Heizkörper, Abdeckungen oder zu nahe aufgestellte Möbel also besser entfernen.
  • Zeitschaltuhren nutzen:„Wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind oder aber nachts schlafen, muss die Heizung nicht mit voller Kraft heizen“, erklärt Carina Vogel. „Im einfachsten Fall dreht man die Ventile manuell herunter. Komfortabler geht es mit dem Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbaren Thermostatventilen, dann ist es auch schon wieder schön warm, wenn man morgens aufsteht oder abends nach Hause kommt.“
  • Richtig lüften:Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften.
  • Dichten und dämmen:Je weniger Wärme nach draußen entweicht, desto weniger muss geheizt werden. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.

Sie haben Beratungsbedarf?

Bei allen Fragen zum richtigen Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Aber auch Fragen rund ums Sanieren, Bauen und Heizen, sowie zu Schimmelproblemen und Stromverbrauch beantworten unsere unabhängigen Energieberater im persönlichen Gespräch. Wer schon Angebote eingeholt hat, kann diese gleich zur Beratung mitbringen und analysieren lassen.

Jetzt unter 0431 – 59099 40 anmelden!

Persönliches Beratungsgespräch ab 5,00 Euro pro 30 Minuten, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

In Schleswig-Holstein findet die Energieberatung der Verbraucherzentrale in 21 Städten statt: Westerland . Niebüll . Flensburg . Husum . Heide . Rendsburg . Neumünster . Schleswig . Kiel . Eutin . Lübeck . Bad Segeberg . Bad Oldesloe . Kaltenkirchen . Norderstedt . Mölln . Geesthacht . Elmshorn . Schenefeld . Uetersen . Pinneberg

Sie möchten wissen, wo und mit welchen Mitteln Sie in Ihrem Haus oder ihrer Wohnung Energie einsparen können? Dann nutzen Sie unsere Energie-Checks! Mehr Informationen gibt es auf www.vzsh.de oder www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, sowie unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0431-59099-40. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

TBZ Flensburg senkt die Müllgebühren zum zweiten Mal in Folge

Flensburg. Nachdem die Müllgebühren bereits in diesem Jahr um 13,3 % ermäßigt wurden, können sich die Flensburger Grundstückseigentümerinnen und – eigentümer auch für 2016 über weiter sinkende Abgaben freuen. „Wir werden die Restabfallgebühren ab 01.01.2016 erneut um knapp 10 % reduzieren können“ erklärte TBZ-Geschäftsführer Heiko Ewen den Mitgliedern des Verwaltungsrates auf ihrer letzten Sitzung.

Die Abfallwirtschaftsgebühren werden jährlich überprüft und neu kalkuliert, um den aktuellsten Stand der Gebührenentwicklung aufgrund der Kosten- und Erlössituation abzubilden und an den Gebührenzahler zeitnah weiterzugeben. Das gute Ausschreibungsergebnis für die Entsorgung von Restmüll (Hausmüll und nicht verwertbarer Sperrmüll) hatte schon für die Gebührensenkung 2015 gesorgt. Dieser positive Effekt wirkt sich weiterhin auf die Gebührenkalkulation 2016 aus.

Geringere Kosten sind auch der Grund für eine Reduzierung der Bioabfallgebühren. Hier kann die Gebühr erstmalig seit 2013 um rund 15 % abgesenkt werden. Unverändert bleibt dagegen die Haushaltsgrundgebühr. Mit seinen niedrigen Abfallwirtschaftsgebühren nimmt das TBZ im schleswig-holsteinischen Vergleich eine Spitzenposition ein.

Nachdem der Verwaltungsrat die neuen Gebührensätze beschlossen hat, bedarf es noch der Zustimmung der Ratsversammlung in ihrer Dezembersitzung.

Stadt Flensburg sucht Wohnungen für Asylbewerber

Wohnungsnot in Flensburg – Stadt bittet Wohnungseigentümer um Mithilfe

Flensburg. Asylbewerber werden in Flensburg gemäß dem „Konzept der dezentralen Unterbringung“ in einzelnen Wohnungen und Häusern verteilt im Flensburger Stadtgebiet untergebracht Dieses Konzept ist bei der sehr hohen Anzahl von Menschen, die seit September innerhalb kürzester Zeit in Flensburg untergebracht werden müssen, bereits an seine Grenzen gestoßen.

Um Sammelunterkünfte wie Zeltstädte und Turnhallen zu vermeiden, hat die Stadt daher städtische Immobilien in der Innenstadt zur Wohnnutzung hergerichtet und Wohnmodule auf der Exe errichtet. Außerdem befinden sich die Standorte Am Friedensweg, Graf-Zeppelin-Straße und Kanzleistraße im Aufbau. Diese Unterkünfte sind wohnungsähnlich angelegt und werden auch nach Angaben der Flensburger Polizei als weniger konfliktträchtig beurteilt. Kontinuierlich sichtet und prüft die Stadt daher auch weitere Standorte im Stadtgebiet für die Errichtung solcher temporären Unterbringungsmöglichkeiten.

Aber auch die Suche nach leerstehenden Wohnungen im Stadtgebiet ist eine Daueraufgabe der Stadtverwaltung, denn wöchentlich werden der Stadt neue und zunehmend mehr Asylbewerber aus den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zur Unterbringung und Versorgung zugewiesen.

„Die Zahl steigt seit einiger Zeit kontinuierlich an. Bereits in der nächsten Woche kommen 82 Asylbewerber zu uns, in den letzten Wochen waren es pro Woche zwischen 35 und 53, “ weiß Uta Weinerdt-Höfer, Leiterin des Fachbereichs Einwohnerservice und Willkommenskultur. „Wie wir vom Land erfahren konnten, könnten es in den nächsten Wochen wöchentlich noch mehr werden“, so Weinerdt-Höfer weiter.

Die Stadt bittet daher Eigentümer, die über adäquaten, leerstehenden Wohnraum verfügen, um Mithilfe und weist darauf hin, dass auch Vermieter davon profitieren, ihre Wohnungen an Flüchtlinge zu vermieten.

„Wer seine Wohnung für Asylbewerber zur Verfügung stellt, schließt in der Regel einen normalen Mietvertrag mit der Stadt als Vertragspartner ab. Damit sind regelmäßige Mietzahlungen garantiert – die Sorge um Mietrückstände oder Ausfälle bei Mieterwechseln gehört damit der Vergangenheit an, “ so Fachbereichsleiter Michael Draeger.

Benötigt werden unmöblierte Wohnungen in allen Größen bis zu 80 Quadratmetern und mit bis zu vier Zimmern. Durchgangszimmer sind aufgrund der Privatsphäre nicht so gut geeignet.

Über Angebote freut sich die Stadt per E-Mail unter immobilienwirtchaft@flensburg.de * oder telefonisch bei der Flüchtlingshotline unter Tel. 0461/ 85 46 00.

* Eine Checkliste mit erforderlichen Angaben zur Erleichterung der Eignungsprüfung gibt es hier Checkliste Wohnungsanbieter

Künftig freies WLAN in den Wartezonen des Flensburger Rathauses

Umsetzung der E-Government-Initiative

Flensburg. Die Flensburger Stadtverwaltung bietet ab sofort freies WLAN in ausgewählten Wartebereichen an. So kann der freie WLAN-Zugang zum Internet kostenlos im Wartebereich des Bürgerbüros und des Einwanderungsbüros genutzt werden.

Die Bereitstellung von kostenfreiem WLAN in den Wartezonen des Rathauses ist Teil der E-Government-Initiative, mit der sich Flensburg den Anforderungen an die elektronische Verwaltung stellt. „Im Zuge des Projektes sollen beispielweise zukünftig auch Dienste des Bürgerbüros online verfügbar gemacht und somit der Besuch im Bürgerbüro in vielen Fällen überflüssig werden“, so Dr. Marcus Ott, Leiter der städtischen IT und Projektleiter der E-Government-Initiave.

Uta Weinerdt-Höfer, Leiterin des Fachbereiches Einwohnerservice und
Willkommenskultur und ihr Stellvertreter Stefan Wiegand, die beide jeweils auch die Leitung des Einwanderungs- und des Bürgerbüros inne haben, begrüßen die Installation des einfach zugänglichen WLAN in den Wartebereichen sehr: „Wenn man schon mal im Rathaus ist, kann man die Wartezeit nutzen, um über die Online-Dienste zu suchen, vorab Informationen zu gewinnen und Anträge zu stellen und somit die Bearbeitungszeit am Beratungsplatz verkürzen.“

Um einen Zugang zu erhalten, authentifizieren sich die Benutzer über eine ihnen persönlich zugeschickte SMS. Nach dieser Authentifizierung gelangt man kostenfrei ins Internet.

Forum Bundesbank am 23.11.2015 im Audimax Flensburg: Quantitative Easing – kann die Geldpolitik die Finanz- und Schuldenbremse lösen?

Quantitative Easing – kann die Geldpolitik die Finanz- und Schuldenbremse lösen?

Forum Bundesbank – Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

Unter dem Motto „Forum Bundesbank“ richtet die Hauptverwaltung in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein regelmäßig öffentliche, für jedermann zugängliche Vortragsveranstaltungen aus. Vertreter der Deutschen Bundesbank und externe Fachleute referieren im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zu zentralen und aktuellen Themen rund um das Geld.

Vortrag von Dr. Jörn Eckhoff

Leiter des Stabes des Präsidenten der Hauptverwaltung der
Deutschen Bundesbank in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

am Montag, den 23. November 2015 um 18:00 Uhr
im Audimax, Campus Flensburg, Thomas-Fincke-Straße

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Fachhochschule Flensburg statt.

Wer wir sind

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland im Europäischen System der Zentralbanken. Sie ist an den geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken der Euro-Zone beteiligt und setzt sie in Deutschland um. Sie sorgt für die Bargeldversorgung und einen reibungslosen unbaren Zahlungsverkehr. Zudem ist sie eingebunden in die Aufsicht über die Kreditinstitute. lhre Wirtschaftskompetenz stellt die Bundesbank der Bundesregierung zur Verfügung. Sie vertritt die Bundesrepublik Deutschland in vielen internationalen Gremien. Darüber hinaus engagiert sich die Bundesbank im Bereich der ökonomischen Bildung. Sie bietet dabei u.a. Informationsveranstaltungen zu aktuellen geld- und wirtschaftspoltischen Thema an.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Rückfragen unter:
pressestelle.hv-hms@bundesbank.de
Telefon 040 3707-2220, Telefax 040 3707-2205
Deutsche Bundesbank
Hauptverwaltung in Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern und
Schleswig-Holstein
Willy-Brandt-Straße 73, 20459 Hamburg

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Neue Unterbringung für Transitflüchtlinge in Flensburg

Halle des ehemaligen Carry-Markts als Alternative zu den bisher genutzten Sporthallen

Flensburg. Seit dem 09.09.2015 kommen regelmäßig Transitreisende am Flensburger Bahnhof an, die ihre Reise nach kurzem Aufenthalt Richtung Schweden fortsetzen.

Insbesondere in den späten Abendstunden besteht die Möglichkeit zur Weiterreise nicht. Die Stadt Flensburg hat deshalb eine nächtliche Unterbringung in Schulturnhallen organisiert. Seit mehreren Wochen sind die Turnhallen der Hannah Arendt Schule sowie der Gemeinschaftsschule West als Übernachtungsstätten für die Reisenden umfunktioniert.

Die Zahl der Personen, die im genannten Zeitraum in den Turnhallen untergebracht wurden, ist dabei stark schwankend. So haben in den einzelnen Nächten zwischen 20 und 485 Personen in den Hallen übernachtet. Insgesamt rund 7.200 Personen.

Da nicht absehbar ist, wie lange die Reisewelle gen Schweden noch anhält und die damit einhergehende Unterbringung von Transitflüchtlingen erforderlich ist, hat die Stadt Flensburg nun eine Alternative zu den bisher genutzten Hallen in der Liebigstr. angemietet. Dies insbesondere, um den Schul- und Vereinssport an den bisher genutzten Schulen nicht weiter einzuschränken. Zurzeit wird die Halle entsprechend für die vorgesehene Nutzung vorbereitet. „Was als schnelle Notlösung begann, zieht sich nun schon über Monate hin. Wir danken deshalb den Sportlern für ihr Verständnis und sind froh, dass wir in Kürze eine Alternative haben“, so Oberbürgermeister Simon Faber

Ab dem 23.11.2015 steht die Halle des ehemaligen Carry-Markts in der Liebigstr. 21 als Unterbringung für Transitflüchtlinge bereit. Die Halle wird für die zukünftige Nutzung vorbereitet und die dafür erforderlichen Arbeiten werden derzeit vom städtischen Fachbereich Vermögen durchgeführt.

Solidarische Landwirtschaft – Info- und Diskussionsveranstaltung am 19.11.2015 im Stadtteilhaus Flensburg

Cafe Zukunft 19.11.2015Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr
im Stadtteilhaus Flensburg, Neustadt 12

Eintritt frei – Kostenbeteiligung  willkommen

Solidarische Landwirtschaft:

Das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft basiert auf einer Vereinbarung, die zwischen Verbrauchern und Erzeugern getroffen wird.

Die Menschen werden vom Hof ernährt und alle teilen sich die Verantwortung, die Kosten und die Ernte. Viele Kosten für Vermarktung und Transport fallen weg und weniger Lebensmittel werden weggeschmissen

Die Verbraucher…

– erhalten gute Qualität: frische, vielfältige, saisonale und regionale Nahrungsmittel

– gewinnen Transparenz: sie wissen, wo und wie die Nahrungsmittel angebaut werden, wer sie anbaut und zu welchen Kosten das geschieht

Die Erzeuger…

– erhalten Planungssicherheit und die Möglichkeit der Unterstützung durch eine  Gemeinschaft

– erhalten ein gesichertes Einkommen und somit die Möglichkeit, sich einer gesunden Form der Landwirtschaft zu widmen

Für Neugierige, mehr zum Thema unter:  http://www.solidarische-landwirtschaft.org/de/das-netzwerk/regiogruppen/ und http://www.solidarische-landwirtschaft.org

V.i.S.d.P.:Peter Walpurgis, Tel 0461/24505

Café Zukunft in Flensburg cafezukunftflensburg.wordpress.com

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