Brand in Flüchtlingsunterkunft in Flensburg – Innenminister Stefan Studt verurteilt Tat „auf das Schärfste“

Pressemitteilung des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein

KIEL/BERLIN/FLENSBURG. Innenminister Stefan Studt hat das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Flensburg verurteilt. „Angriffe auf Unterkünfte für Menschen, die bei uns Hilfe suchen, sind Anschläge auf unsere gesamte Gesellschaft“, sagte Studt heute in Berlin am Rande einer Sitzung des Bundesrates. „Ich verurteile diese Tat auf das Schärfste.“ Schleswig-Holstein sei ein weltoffenes und tolerantes Bundesland.

Studt: „Wir wollen und werden Menschen helfen, die in große Not geraten sind. Wer Unterkünfte für diese Menschen angreift und zerstört, offenbart seine menschenverachtende Grundeinstellung.“
Die zuständigen Ermittlungsbehörden würden alles dafür tun, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen, so Studt.

Auch Oberbürgermeister Simon Faber äußerte sich zu der Tat: „Als Oberbürgermeister der Stadt Flensburg verurteile ich den feigen Brandanschlag auf eine unserer Asylbewerberunterkünfte auf das Schärfste. Gewalt darf nie ein Mittel der Auseinandersetzung mit politischen Fragestellungen werden. Ich bin mir sicher, dass die Flensburger diese Auffassung teilen und wir auch in Zukunft die Sicherheit der Menschen, die bei uns Schutz suchen, garantieren können“.

Mehr zum Brandanschlag auch auf shz.de Flensburg-Fruerlund : Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Faber lässt Unterkünfte überwachen
In einem leerstehenden Hochhaus in Fruerlund bricht ein Feuer aus. Nächste Woche sollten dort Flüchtlinge einziehen. Die Politik zeigt sich entsetzt. http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/feuer-in-fluechtlingsunterkunft-faber-laesst-unterkuenfte-ueberwachen-id10970041.html

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Veröffentlicht am 16. Oktober 2015, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Willkommen in der Realität.
    Ich verstehe die Aussage von Herrn Studt nicht.
    Es ist doch langjährige Bundesrepublikanische Tradition, Hilfesuchenden den Rest zu geben.
    Herr Studt, wenn sie wirklich dafür sind, Menschen zu helfen, die in Not geraten sind, sollten sich sich mal mit dem hiesigen Sozialsystem beschäftigen und vor allem den zuständigen Behörden!

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