Neubau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes in der Flensburger Bahnhofstraße – Möglichkeit für Anregungen und Kritik bis zum 2. Juli

Öffentlichkeitsinformation vor Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens

Ansicht Bahnhofstr.

Für das Grundstück zwischen Fahrschule Simonsen in der Bahnhofstraße und dem Apartmenthaus Vividomo an der Straße Munketoft liegt eine Bauvoranfrage zur Bebauung mit einem fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus vor. Angefragt ist ein straßenbegleitender, winkelförmigerBaukörper mit fünf Vollgeschossen und Flachdach.

Vorgesehen sind etwa 34 Wohnungen in dem Gebäude. Im rückwärtigen Bereich ist eine Grünanlage mit Fahrradabstellplätzen, einzelnen PKW-Stellplätzen und einem Wohnweg vorgesehen. Unter dem Gebäude ist eine Tiefgarage vorgesehen. Im Erdgeschoss und teilweise im 1. und 2. Obergeschoss sind gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

Für den Bereich gibt es einen sog. „einfachen“ Bebauungsplan, der erfordert, dass sich ein Vorhaben nach § 4 Baugesetzbuch in die nähere Umgebung einfügt. Außerdem sind einige Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erforderlich.

Hierfür ist das Einvernehmen der Gemeinde erforderlich, dass am 7. Juli in zweiter Lesung im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung zur Entscheidung ansteht.Vor der Entscheidung im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung wird der Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, sich über das Vorhaben zu informieren und bis zum 2. Juli eine Stellungnahme abzugeben. Diese wird den Ausschussmitgliedern vor der Beschlussfassung zugeleitet.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter http://www.flensburg.de/bauen-wohnen/aktuelle-bauanfragen/bahnhofstrasse-13-19/index.php oder direkt bei der Stadt- und Landschaftsplanung im Technischen Rathaus, Am Pferdewasser 14.

Kommentar von Jörg Pepmeyer:

Will man die Öffentlichkeit verulken?

Meine Güte, was für ein zusammengewürfelter Entwurf! Hat da jemand zuviel LEGO gespielt? Die Ansichten, die man im Netz unter dem angegebenen Link findet, sind wenig aussagekräftig und schlichtweg eine Zumutung. Es fehlt zudem die rückwärtige Ansicht. Keine genaue Darstellung der Fassadengestaltung und Farbgebung, kein Hinweis in der Beschlussvorlage des SUPA darauf, ob und wieviel Sozialwohnungen verbindlich vorgesehen sind. Klare Ansage an die Verwaltung und den Investor: So geht´s nicht!

 

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Veröffentlicht am 12. Juni 2015, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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