Archiv für den Monat Mai 2015

Ferienpassaktion 2015 in Flensburg, Glücksburg und Harrislee: Umfangreiches Programm für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien

Die Sommerferien können kommen!
Ferienpassaktion 2015 – jetzt Programm erforschen

(Pressemitteilung der Stadt Flensburg) Bald ist es wieder soweit. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Da darf die Ferienpassaktion der Städte Flensburg und Glücksburg sowie der Gemeinde Harrislee nicht fehlen.

Ein buntes Programm von Tagesausflügen über Erlebnistage, viel Kreativität, Spiel, Spaß, Sport bietet allen Kindern und Jugendlichen ab sechs Jahren die Möglichkeit sich die Ferien aktiv zu günstigen Preisen zu gestalten.

Das vielfältige Angebot ist ab sofort unter www.ferienpass.flensburg.de zu erkunden. Anmeldebeginn ist der 1.7. ab 17 Uhr.

Mitte Juni werden die Programmhefte in allen Flensburger, Glücksburger und Harrisleer Grundschulen kostenlos verteilt.

Wir freuen uns auf erlebnisreiche sechs Wochen.

Wer von der Ferienpassaktion nicht genug bekommen kann, darf sich jetzt auch schon auf die Herbstferien freuen.

Für ein buntes Flensburg: Willkommensfest am 30.05.2015 ab 12.00 Uhr im Galwik-Park

Flyer Willkommensfest Flensburg 30.05.

Jahresabschluss 2014 der Stadtwerke Flensburg: Überschuss in Höhe von 10,9 Mio. Euro

Stadtwerke Flensburg auf sehr gutem Weg

(Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg) Trotz des extrem milden Klimas haben die Stadtwerke Flensburg im letzten Jahr einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 10,9 Mio. Euro erwirtschaftet. An die Stadt Flensburg konnten zusammen mit Gewerbesteuer und Konzessionsabgabe 11,5 Mio. Euro abgeführt werden, 7,3% mehr als im letzten Jahr.

Analog zum guten Ergebnis entwickelte sich auch der Umsatz im Kerngeschäft mit Energie und Trinkwasser nach oben. Er stieg auf 376,4 Mio. Euro, im Konzern auf 392,2 Mio. Euro. Das ist eine Steigerung von mehr als 50 Mio. Euro innerhalb eines Jahres oder rund 17% im Kerngeschäft. Damit haben die Stadtwerke in den letzten 10 Jahren ihren Umsatz mehr als verdoppelt.

Maik Render, Geschäftsführer des Unternehmens freut sich über den positiven Trend: „Das ist das beste Unternehmensergebnis seit der Banken- und Wirtschaftskrise vor sieben Jahren und wir sind weiter auf einem guten Weg. Dafür bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben. Die Sondereffekte aus dem vergangenen Jahrzehnt haben wir konsequent aus der Unternehmensbilanz bereinigt, aber die daraus entstandenen Defizite müssen wir wirtschaftlich noch weiter aufholen daher müssen wir aktuelle sowie zukünftige Investitionen aus den Einnahmen erwirtschaften. Denn wir halten natürlich an unserem CO2-Minderungsziel, das im greenco2ncept festgeschrieben ist, und unserer ökologischen Ausrichtung aus der Strategie fest, aber das ist ohne Investitionen nicht zu schaffen.“

Dr. Andreas Ostmann, als Geschäftsbereichsleiter kaufmännisches Management verantwortlich für den Jahresabschluss, ergänzt: „Das gute Ergebnis kommt vorrangig aus dem externen Stromgeschäft, mit dem wir inzwischen rund 80% unseres gesamten Umsatzes erwirtschaften. Absolut gesehen erlösen wir im Strombereich mehr als 300 Millionen Euro mit einem positivem Deckungsbeitrag.“

Strom wächst, Fernwärme niedrig, Wasser stabil
Um 27% stieg der Strom-Absatz der Stadtwerke Flensburg in 2014. Mengenmäßig entspricht allein das Wachstum im letzten Jahr ungefähr drei Viertel des gesamten Flensburger Stromverbrauchs. Die Mengenzunahme stammt vorrangig aus Kundengewinnen in ganz Deutschland aber auch im eigenen Netzgebiet konnten die Stadtwerke absatzmäßig um 3,5% zulegen. Während das Wachstum größtenteils aus dem Geschäftskundenbereich kam, konnten die Flensburger auch ihre externe Privatkundenzahl um mehr als 6% steigern, so dass fast 200.000 Haushalte ihren Strom aus Flensburg beziehen.
Dazu zählen auch viele Harrisleer. Seit Beginn 2014 sind die Stadtwerke auch Stromnetzbetreiber der Nachbargemeinde. Dadurch wächst das Stromnetz um 14% oder 153 km. Die Harrisleer sind jedoch nicht automatisch Kunden der Stadtwerke Flensburg, dieses werden sie nur, wenn sie bei den Stadtwerken anmelden.

Im Fernwärmegeschäft schlägt der wärmste Winter seit Wetteraufzeichnung voll durch. Eine kleinere Wärmemenge als im letzten Jahr haben die Stadtwerke vor 32 Jahren in 1983 abgesetzt, und in diesem Jahr gab es nur halb so viele Fernwärmeanschlüsse wie heute. Mit 870 Gigawattstunden (GWh) lag die abgesetzte Fernwärmemenge deutlich unter einem „normalen“ Fernwärmejahr mit rund 1.000 GWh. Durch die geringere Wärmeproduktion fehlen auch Stromumsätze, da Strom und Fernwärme gekoppelt produziert werden. Wird weniger Fernwärme produziert, gibt es auch keinen Strom, der an der Börse verkauft werden kann.
Die Trinkwassermenge hat sich wie in den letzten drei Jahren bei rund 4,7 Mio. m³ eingependelt. Bei dieser im Vergleich zu früher deutlich geringeren Menge müssen die Stadtwerke Rohrspülungen durchführen, um die Reinheit des Trinkwassers sicherzustellen.

Kessel 12, Umwelt und Technik
Insgesamt haben die Stadtwerke in 2014 60 Millionen Euro in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Rund 14 Millionen mehr als in 2013. Schwerpunktmäßig ging das Geld in das Kessel 12-Projekt, mit dem die Stadtwerke ihr Kraftwerk modernisieren. Hauptprojekt ist der Ersatz zweier alter Kohlekessel durch eine neue umweltschonende Gas- und Dampfturbinenanlage, die 40% weniger CO2-Emissionen verursacht. In 2014 wurden wesentliche Meilensteine erfolgreich abgearbeitet und das 128 Millionen-Projekt befindet sich zeitlich und budgetseitig voll im Plan. Die neue Leitwarte ist weitestgehend fertig gestellt, das größte Bauteil „Gasturbine“ hat Siemens im Oktober geliefert und weitere wichtige Baugruppen befinden sich mitten in der Montagephase. Die Gasleitung ist seit Oktober 2014 in Betrieb.
In den drei vorhandenen Anlagen haben die Stadtwerke neben Kohle 32.192 t Ersatzbrennstoffe mit ca. 51,6 Prozent biogenen Anteilen sowie 266 t Holzhackschnitzel und 2.960 t Altholz verbrannt. Dadurch wurden rd. 20.409 t Kohle verdrängt (Vorjahr 21.500 t) sowie ein Ausstoß von rd. 28.048 t CO2 vermieden (Vorjahr 29.800 t).

Töchter und Beteiligungen
Mit dem Verkauf der Trigis GeoServices GmbH an deren Mitgesellschafter haben die Stadtwerke im Jahr 2014 ihre Konzernstruktur weiter gestrafft. Nur noch die Töchter der öffentlichen Daseinsvorsorge wie AktivBus Flensburg GmbH, Flughafenbetriebs GmbH, Flensburger Hafen GmbH und Förde Bäder GmbH mit dem Campusbad zählen zum Unternehmen. Alle Töchter schreiben wie in anderen Städten auch Verluste, die in der Summe von 2,6 Mio. Euro von den Stadtwerken getragen werden – zusätzlich zu den abgeführten 11,5 Mio. €.

Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt hatte die GmbH – ohne Auszubildende – eine Personalstärke von 715 Mitarbeitern (Vorjahr 730). Die Zahl der Auszubildenden betrug 56 (Vorjahr 58). Im Konzern sank die Mitarbeiterzahl von 1.022 auf 906, bei Auszubildenden von 71 auf 62. Insgesamt wirkt sich hier vor allem die Bereinigung des Beteiligungsgeschäftes aus, die auch zu einer geringeren Mitarbeiterzahl führt.

Die genauen Zahlen bzw. den Geschäftsbericht der Stadtwerke und die Bilanz mit der G & V für 2014 gibt es hier: https://www.stadtwerke-flensburg.de/uploads/media/swfl-geschaeftsbericht-2014.pdf

Mehr zum Jahresabschluss der Stadtwerke auch in einem Beitrag des shz vom 23.5.2015 von Joachim Pohl  Stadtwerke: Strom spült Millionen nach Flensburg http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/strom-spuelt-millionen-nach-flensburg-id9777571.html

Infoabend zur Höhe der Unterkunftskosten (KDU) für „Hartz IV“-Empfänger am 17.06.2015 im FEUERSTEIN in Flensburg

Mietobergrenzen in Flensburg zu niedrig – Stadt spart zum Nachteil von Erwerbslosen und Rentnern bei den Kosten der Unterkunft

Eine wichtige Veranstaltung für alle Empfänger von Grundsicherung nach SGB II („Hartz IV“) und SGB XII in der Stadt Flensburg

Infoabend mit Dirk Audörsch, Fachanwalt für Sozialrecht
am Mittwoch, den 17.06.2015 um 18:30 Uhr
im FEUERSTEIN, Norderstr. 98, 24939 Flensburg

Eintritt: frei

Das Bundessozialgericht hat in mehreren Verfahren deutlich gemacht, dass für die Berechnung und Festlegung der Richtwerte für die Kosten der Unterkunft gemäß SGB II/XII zwingend ein sog. „schlüssiges Konzept“ vorliegen muss. Problem: Die wissenschaftliche Studie und die Datenbasis für das vermeintliche, schlüssige Konzept für Flensburg stammen aus dem Jahr 2009 und sind völlig veraltet. Die jetzt noch gültigen Flensburger KDU-Richtwerte aus dem Jahr 2013 erreichen dabei noch nicht mal den Toleranzwert der Studie aus dem Jahr 2009. Schon aufgrund der Preissteigerung für die Betriebskosten können diese Werte nicht (mehr) angemessen sein. Viel wichtiger: Fehlt es an einem schlüssigen Konzept bzw. an einer „validen“ Datengrundlage für die Ermittlung der KDU-Höchstgrenzen, können nach Rechtsprechung der Sozialgerichte als Grundlage für die Berechnung angemessener Kosten der Unterkunft, die in der Wohngeldtabelle festgelegten und großzügigeren Grenzen herangezogen werden. Ein Grund mehr also, um gegen KDU-Bescheide des Jobcenter in Flensburg zu klagen.

Vor diesem Hintergrund bietet der Arbeitskreis Kommunalpolitik einen Informationsabend zum Thema an. Hierfür ist der Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht, Dirk Audörsch als Referent eingeladen worden, um die Frage der Angemessenheit von Unterkunftskosten anhand der aktuellen Rechtsprechungen zu erläutern und um darzustellen, was es mit dem „schlüssigen Konzept“ genauer auf sich hat.

Da Dirk Audörsch bereits zig Mandanten bei entsprechenden Klagen gegen Sozialzentren bzw. Jobcenter vertritt und als Experte in diesem Rechtsbereich gilt, empfehlen wir allen Klagewilligen vor einem Widerspruch oder einer Klage mit ihm Kontakt aufzunehmen:

Dirk Audörsch, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht

Osterender Chaussee 4
25870 Oldenswort
Fon: 04864-271 88 99
Fax: 04864- 271 75 11
email: info@rechtundschlichtung.de

Gleichzeitig gibt es hier die gültige Tabelle mit den Miethöchstgrenzen für die Stadt Flensburg: Flensburg: Neue Mietobergrenzen für Empfänger von Grundsicherung („Hartz IV“)
unter: https://akopol.wordpress.com/2011/09/01/flensburg-neue-mietobergrenzen-fur-empfanger-von-grundsicherung-%E2%80%9Ehartz-iv%E2%80%9C/

Studie der KDU-Richtwerteermittlung für das Jobcenter Flensburg: Institut Wohnen und Umwelt – Ermittlung von Richtwerten für Angemessenheitsgrenzen der Kosten der Unterkunft für die Stadt Flensburg unter: KDU Flensburg Berechnung

Siehe zum „schlüssigen Konzept“ auch den Beitrag: Ein schlüssiges Konzept erfordert nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, dass die Datenerhebung ausschließlich in dem genau eingegrenzten und über den gesamten Vergleichsraum erfolgt – eine „Ghettobildung“ soll ausgeschlossen werden. unter:
http://sozialrechtsexperte.blogspot.de/2012/10/ein-schlussiges-konzept-erfordert-nach.html

Zum gleichen Thema und zur Veranstaltung ein Bericht von Joachim Pohl vom 16.6.2015 auf shz.de Hartz IV: Kosten fürs Wohnen steigen unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/hartz-iv-kosten-fuers-wohnen-steigen-id9979526.html

Gedenkveranstaltung „70 Jahre Ende der Reichsregierung Dönitz“ am 23.05.2015 in Flensburg

Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer des Naziregimes und zur Erinnerung an die Rolle Flensburgs im Deutschen Reich

(Pressemitteilung Stadt Flensburg) Nach Beendigung des 2. Weltkriegs war die Verhaftung der letzten Reichsregierung unter Karl Dönitz am 23.05.1945 in Flensburg durch alliierte Truppen der letzte Akt bei der Überwindung des Naziregimes in Deutschland.

Heute, 70 Jahre später, wollen das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Flensburg dieses Ereignisses und damit der Opfer des Naziregimes gedenken und an die besondere Rolle Flensburgs in den letzten Tagen des Deutschen Reiches erinnern.

Wir laden Sie daher herzlich zu einer Gedenkveranstaltung am Sonnabend, den 23.05 mit Ministerin Anke Spoorendonk, Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar, Fregattenkapitän und Militärhistoriker Herbert Kraus, Vertretern der alliierten Siegermächte (s.u.) und vielen anderen geladenen Gästen ein.

Die Veranstaltung findet von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr sukzessive im Gefängnishof und im Saal des Polizeireviers (Norderhofenden 1), am Hebroni-Denkmal und im Hotel „Alte Post“, Rathausstr.2 statt.

Ablauf der Veranstaltung

Nach einer Einstimmung ab 11:00 Uhr durch die Performance „Tanz den Dönitz“ der Theaterwerkstatt Pilkentafel im Gefängnishof des Polizeipräsidiums (Achtung: Zugang über die Speicherlinie) werden

ab 11.30 Uhr

Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa,
Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar und
Fregattenkapitän Herbert Kraus

ihre Grußworte bzw. einen historischen Vortrag im Saal des Polizeireviers an die geladenen Gäste richten.

Unter diesen befinden sich folgende Vertreter der alliierten Siegermächte:

Lance Domm, Erster Botschaftssekretär, Botschaft Großbritannien
Ivan Khotulev, Generalkonsul der Russischen Föderation

Im Anschluss werden um 12.15 Uhr Kränze am Denkmal für die Verfolgten des nationalsozialistischen Regimes (Hebroni-Denkmal) niedergelegt.

Die Veranstaltung wird ab 12.30 Uhr mit einem Empfang im Hotel Alte Post abgeschlossen.

Nachtrag vom 20.05.2014

Keine öffentliche Veranstaltung – warum eigentlich?

Die von der Stadt verschickte Einladung gilt nicht für die Öffentlichkeit. Was eigentlich schade ist. Warum sollen interessierte Flensburgerinnen und Flensburger keine Möglichkeit haben, daran teilzunehmen, sondern nur ein ausgesuchter Personenkreis? Schließlich geht diese Geschichte und das Andenken daran alle Flensburger an.  Thomas Kuchel von der Presseabteilung der Stadt Flensburg schreibt dazu in einer Mail: „Jörg Pepmeyer, bevor es Missverständnisse gibt, erlauben Sie mir einen kleinen Hinweis: Es handelt sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung, sondern um eine Veranstaltung für geladene Gäste. Die von Ihnen veröffentliche Einladung war nur an die Vertreter der Presse gerichtet. Die Theaterwerkstatt Pilkentafel wird aber Ihre Installation „Tanz den Dönitz!“ am 25., 26. und 27.05. jeweils ab 16 Uhr auch der Öffentlichkeit zugänglich machen. Veranstaltungsort: Gefängnishof des Polizeireviers Norderhofenden, Eingang über Speicherlinie.“

Stadtwerke Flensburg bauen ihr Breitbandnetz weiter aus

Alle Netze in einer Hand? Kommunalpolitik entscheidet über die Zukunft der Ver- und Entsorgungsnetze in Flensburg

Im Rahmen der kommunalpolitischen Agenda geht es in den nächsten Monaten auch um die Zukunft der Flensburger Ver- und Entsorgungsnetze. Nachdem es im letzten Jahr einen Beschluss des Hauptausschusses gab, unter dem Projektnamen „Alle Netze aus einer Hand“ in einer Feinanlyse zu überprüfen, ob es Sinn macht, den Betrieb aller Flensburger Ver- und Entsorgungsnetze in die Hand eines städtischen Unternehmens zu legen, soll jetzt die abschließende politische Debatte und Entscheidung folgen. Dass mit dem „städtischen Unternehmen“ unschwer die Flensburger Stadtwerke identifiziert werden  können, dürfte deren Chef, Maik Render, sicherlich freuen. Der wäre dann nämlich auch Herr und Gebieter über das kommunale Entwässerungs- und Abwassernetz, das derzeitig noch dem TBZ untersteht und über die Gebühreneinnahmen ein äußerst ertragreiches Geschäftsfeld darstellt. Andererseits wären damit aber auch wichtige Teile der städtischen Infrastruktur der kommunalen Kontrolle entzogen, käme dies mehr oder weniger einer Privatisierung gleich. Das wird von etlichen Kommunalpolitikern äußerst kritisch gesehen und dürfte die kommenden kommunalpolitischen Debatten daher ordentlich befeuern. Aufgrund der untenstehenden Pressemitteilung stellt sich ebenfalls die Frage: Die Stadtwerke mit einem Tochterunternehmen womöglich wieder als Telekommunikationsanbieter?

Denn kaum bekannt ist, dass die Stadtwerke Flensburg über ein eigenes, hochmodernes Breitbandnetz mit Glasfasertechnologie verfügen. Das derzeit über 400 km lange Netz reicht mittlerweise über die Stadtgrenzen hinaus und wird kontinuierlich ausgebaut. Vor allem für die Industriebetriebe ist das Netz mit seinen hohen Übertragungsraten, bis zu 1000 Mbit/s sind möglich, enorm wichtig, aber auch Neubaugebiete sollen zukünftig davon profitieren.  Mehr dazu in der untenstehenden Pressemitteilung der Stadtwerke Flensburg v. 13.05.2015.

Breitbandanschluss mit Glasfasertechnologie für Balzersen Entsorgung in Harrislee

Harrislee/Flensburg. Seit März 2015 verfügt das Entsorgungsunternehmen Balzersen über einen Breitbandanschluss in Glasfasertechnologie der Stadtwerke Flensburg. Mit einer Übertragungsrate von 100 MBit/s ist der Anschluss deutlich schneller als der bisherige Kupferanschluss.

So ist das inhabergeführte Recycling-Unternehmen auch in der Datenübertragung nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern auch für die Zukunft bestens gerüstet. Es kann seine digitalen Geschäfte in Lichtgeschwindigkeit abwickeln und damit auch von dieser Seite den Standort in der Region und Arbeitsplätze sichern.

Balzersen betreibt einen Containerdienst, eine Sortier- und Aufbereitungsanlage, zertifizierte Entsorgung aller Abfälle, eine eigene Deponie und Abbrüche kleiner und großer Objekte.

Kay Redetzky, Leiter der Nachrichtentechnik bei den Stadtwerken Flensburg, erklärt, wie es zu dem Anschluss kam: „Die Stadtwerke haben im letzten Jahr eine Gasleitung von Flensburg nach Ellund gebaut. Dabei wurden auch Glasfaserkabel für die Steuerung der Station mit verlegt. Seit langer Zeit war bereits bekannt, dass in den Außenbereichen von Harrislee die zur Verfügung gestellten Datenübertragungsraten stark eingeschränkt sind. So auch bei der Firma Balzersen, die direkt an der neuen Leitung liegt. Von Anfang an war ein Glasfaseranschluss der Firma Balzersen eingeplant, der nun nach Inbetriebnahme der Gasleitung realisiert wurde.“

Heinz-Gerhard Gülck, Vertriebsleiter der Stadtwerke Flensburg, erläutert, wie es weiter geht: „Grundsätzlich wollen wir unser vorhandenes, bereits über 400 km langes Glasfasernetz Schritt für Schritt ausbauen. Bei jeder Bautätigkeit werden Leerrohre verlegt, in die bei Bedarf ohne großen Aufwand Glasfaserkabel nachträglich eingezogen werden können. In allen Neubaugebieten werden wir ebenfalls die Voraussetzungen für eine Glasfaseranbindung schaffen, so dass unsere Kunden für die Zukunft gerüstet sind.“

Mehr zur Netz-Debatte:

Zur Position von Maik Render hinsichtlich der Losung „Alle Netze aus einer Hand“ ein aufschlussreicher Beitrag im Flensburg Journal vom 27. März letzten Jahres Das Projekt – Alle Netze aus einer Hand unter: http://www.flensburgjournal.de/2014/03/alle-netze-aus-einer-hand/ sowie Zukunftsstrategie für die Flensburger Versorgungsnetze -Hauptausschuss und Aufsichtsgremien beschließen Feinanalyse unter: http://www.foerdeschnack.de/zukunftsstrategie-fuer-die-flensburger-versorgungsnetze-hauptausschuss-und-aufsichtsgremien-beschliessen-feinanalyse-5116731/

Veranstaltung mit Elvira Glück: „Sind wir wieder gut?“ – Die deutsche Wiedergutmachungspolitik – 21.05.2015 in der Ossietzky-Buchhandlung, Flensburg

Die deutsche Wiedergutmachungspolitik – 70 Jahre nach Kriegsende

Geschichte ist mehr als die Auflistung von Daten und Fakten. Geschichte umfasst auch das Schicksal der einzelnen Menschen in ihrer Zeit und der Umgang der Nachkommenden damit.

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges scheint alles vorbei.
Sind wir wieder gut? Wirklich?

Als Mitarbeiterin der Jewish Claims Conference ist die Wienerin ELVIRA GLÜCK international mit den Entschädigungsansprüchen der jüdischen Holocaust Überlebenden betraut. Die Geschichte der sog. Wiedergutmachungspolitik und die Aufgabe von Claims werden im Mittelpunkt dieses Abends stehen.

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 19.30 Uhr
in der Ossietzky-Buchhandlung, Große Str. 34, Flensburg
Eintritt: 6,- €/ erm. 4,- €

Bitte melden Sie sich telefonisch unter: 0461 – 29601 oder per mail an: info@cvo-buchladen.de

In Kooperation mit Tigerberg e.V. und Ev. KirchenGemeinde Engelsby

„Dockyard Festival“ mit fünf Bands am 24.05.2015 in Flensburg

Sonntag, 24. Mai um 15:00 Uhr
Schlachthof Skate & BMX Park Flensburg
Brauereiweg 11, 24939 Flensburg

Seit nun mehr 7 Jahren rockt der Schlachthof mit dem Event »72,5 hours« für und mit Groß und Klein. Das 725-jährige Stadtjubiläum Flensburgs in 2009 hat aber nicht nur den Anstoß zu dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe gegeben.
Vor sechs Jahren haben der SSF, SdU und das Aktivitestshuset zusammen mit dem Volksbad einen Festivalerfolg mit dem »Dockyard Festival« am Flensburger Hafen gefeiert. 2011 haben sich die vier Kooperationspartner mit dem Schlachthof zusammengetan und liefern jedes Jahr zum Abschluss des »72,5 hours« ein fettes Pfingst-Open-Air am Galwik Park.

Am Sonntag, den 24. Mai, ab 15 Uhr geben sich die Bands die Klinke in die Hand und liefern einDockyard Festival Flensburg Schlachthof 24. Mai 2015 Musikprogramm vom Feinsten:

Neonschwarz
http://neonschwarz-music.com/

Ludwig van
http://ludwigvan.net/

NovemberDecember

Trojaner
http://www.trojaner-musik.de/

Easy October
http://easyoctober.com/

De Freesen Trummler mussten leider aus organisatorischen Gründen absagen!

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I efterhånden 7 år har Schlachthof stået for arrangementet „72,5 hours“, som både er for og med børn og voksne. Men Flensborg bys 725-års jubilæum i 2009 har ikke kun været startskuddet for en årligt tilbagevendende begivenhed; for 6 år siden indgik SdU, SSF og Aktivitetshuset et yderst givtigt samarbejde med Volksbad, og sammen har man med etableringen af den årligt tilbagevendende ”Dockyard Festival” kunnet tilvejebringe en stor festivalsucces ved Flensborg Havn.
I 2011 har samarbejdspartnerne så slået sig sammen med Schlachthof og de står nu side om side om arrangementet, der hvert år danner afslutningen på ”72,5 hours” – nemlig en fed Pinse-Open-Air-koncert, som finder sted ved Galwik-Parken i Flensborg.

Pinsesøndag, den 24. maj fra kl. 15 kan du opleve ikke færre end 5 bands med en bred vifte af musikgenre i bagagen til enhver smag!

Jugendfilmtag am 16. Juni im UCI Flensburg – Jetzt anmelden!

Anmeldeschluss 1. Juni

Flensburg. Die Gesundheitsdienste der Stadt Flensburg laden in Zusammenarbeit mit dem Kinder-und Jugendbüro, pro familia und der HIV/AIDS Beratungsstelle Flensburg alle KlassenlehrerInnen mit ihren Schulklassen am Dienstag, den 16. Juni von 08.30 Uhr bis 14 Uhr zum diesjährigen Jugendfilmtag ein.

Themenschwerpunkte sind Sexualität, Liebe, Freundschaft, HIV/AIDS, Mobbing, Rassismus und Inklusion.

Gezeigt werden die Filme „Leroy“, „Deine Schönheit ist nichts wert“ und „Ich fühl mich Disco“. Im Anschluss an die Filmvorführungen erfolgt eine 20minütige pädagogische Aufarbeitung durch Fachpersonal direkt im Kinosaal.

Damit die SchülerInnen sich persönlich und handlungsorientiert mit diesen Themen auseinandersetzen können, werden im Foyer vor dem Film Mitmach-Aktionen und Informationsstände u.a. der örtlichen Hilfsorganisationen angeboten.

Anmeldeschluss für den Jugendfilmtag ist der 01. Juni 2015. Eintritt: 2€ pro Person

Information und Anmeldung beim Gesundheitshaus Flensburg, Karin Clemenz-Kühl, Norderstraße 58-60, Tel: 0461 – 85 2101, E-Mail: clemenz-kuehl.karin@stadt.flensburg.de

72,5 hours Schlachthof – BMX Contest Butcher Jam – Dockyard Festival – vom 22. bis 24.05.2015 in Flensburg

72,5 hoursWerftstraße 40 / Brauereiweg 11, Flensburg Nordstadt

Wie im Vorjahr, hat der Ministerpräsident des Landes Schleswig Holstein Torsten Albig die Schirmherrschaft für die Pfingstveranstaltung übernommen und wird am Pfingstsamstag zwischen 11.00 – 12.00 Uhr in Flensburg vor Ort sein.

Der Ursprung dieser Veranstaltung liegt in den Feierlichkeiten zum 725-jährigen Bestehen der Stadt Flensburg im Jahr 2009. Seitdem rockt der Schlachthof jährlich für und mit Groß und Klein! Dafür sorgt ein buntes Programm mit Essen und Getränken, Spielmobil und Hüpfburg, Ponyreiten, Kugelrollenbahn, Bungee Trampolin, Intersport Soccerturnier, Hockern, Graffiti Showcase, Clownerie, Feuershow, make your 72,5 hours shirt, Streetbasketball Turniere, BMX Contest Butcher Jam mit einem internationalen Fahrerfeld, einer BMX Girls Class und einem Girls Camp, DJ´s, Dockyard Musikfestival, After Show Partys im Volksbad und vieles mehr! 2014 waren Besucher aus Skandinavien, USA, Niederlande, Tschechien, Venezuela, Belgien, England, Polen, Österreich und ganz Deutschland auf dem Schlachthof. Feuer frei und nix wie hin!

dansk version:

Også i år har Slesvig Holstens ministerpræsident Torsten Albig atter overtaget protektoratet for pinsearrangementet og vil være tilstede pinselørdag i tidsrummet mellem klokken 11-12.

I forbindelse med Flensborg bys 725 års jubilæum i året 2009 opstod familiefesten 72,5 hours.
Siden da er der hvert år fest og ballade for store og små i Schlachthof. Arrangørerne byder på et familieprogram med mad og drikke og mange aktiviteter som: hoppeborg, gøgler, make your own 72,5 hours t-shirt, ponyridning, soccerturnering, kuglebaner, bungee trampolin, streetbasket, Graffiti Showcase og BMX-contesten Butcher Jam med internationale cykelryttere og en egen Girls Class. Ud over det bydes på Dockyard musikfestival og after show partys i ”Volksbad” og meget mere.
2014 kom der gæster fra Skandinavien, USA, Holland, Belgien, England, Polen, Tjekkiet, Venezuela, Østrig og fra hele Tyskland til Schlachthof.
Vi glæder os til at se jer.

Pfingsten – grober Zeitplan:

• Fr. 22.05.2015 (08.30 – 23.00 Uhr)
– ab 08.30 Uhr Morgens (für Schulklassen)
– ab 13.00 Uhr Familienprogramm
– ab 13.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam
– ab 20.00 Uhr BMX Street Contest
– ab 21.00 Uhr John Allen Konzert im Volksbad

• Sa. 23.05.2015 (11.00 – 23.00 Uhr)
– ab 11.00 Uhr Familienprogramm
– ab 11.00 Uhr Grußwort des Ministerpräsidenten
des Landes SH Torsten Albig
– ab 13.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam – Miniramp

• So. 24.05.2015 (11.00 – 23.00 Uhr)
– ab 11.00 – 15.00 Uhr Familienprogramm
– ab 13.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam
– ab 15.00 Uhr Dockyard Musikfestival
– ab 22.00 Uhr Dockyard After Show Party im Volksbad

! Das Mitbringen von Glasflaschen ist nicht erlaubt!
! Das Veranstaltungsgelände ist in der Zeit von 23.00
Uhr bis 11.00 Uhr abgesperrt und bewacht!

Kooperationspartner:

Aktivitetshuset, Jugendzentrum AAK, Volksbad, Skatehal Sonderborg, Tourismus Agentur Flensburger Förde GmbH, Skatehalle Dresden, Jugendzentrum St. Johannis, Jugendzentrum Fruerlund, Sortevej Fritidshjem, Nystadens Børne- og Ungdomshus, Lyksborggade Fritidshjem, Abenteuer Spielplatz Taubenstraße, Jugendzentrum Engelsby, Schulrat der Stadt Flensburg, Polizeistation Flensburg Nord, Walkabout, Frauenhaus Flensburg, ADS Ramsharde und Speicher, Salzig Sporthocker Berlin, Stadtteilsozialarbeit Stadt Flensburg, Cafe77, Jugendaufbauwerk Flensburg, Basketball-Verband SH, Mürwiker Werkstätten, Flensburger Norden, Kulturbüro Stadt Flensburg, Europa Universität Flensburg, Schutzengel, Reitschule „Lille Roi“, Einsatzkräfte der FF Klues, DRK Flensburg, Spielmobil Stadt Flensburg, Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger, Schulsozialarbeit Stadt Flensburg, Centerforkultur Sønderborg Kommune, Idrætshøjskolen i Sønderborg, Deutscher Basketball Bund e.V. und die Sportpiraten mit dem BMX- und Skatepark Schlachthof
Gefördert durch:

Stadt Flensburg, Kulturregion Sønderjylland-Schleswig, Sydslesvigsk Forening (SSF) & Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU)

Sponsoren und weitere Förderer

Galwik Park – 72,5 hours:

SBV, Gorzelniaski, Flensburger Malz, Nospa, Stadtwerke Flensburg, Balzersen, McDonalds, Creditreform, Salzig Sporthocker, Mercedes Benz Klaus & Co., Kleeberg, Behn, Spalding, Intersport Hans Jürgensen

Schlachthof – Butcher Jam:

Skullcandy, Sincity, Red Bull, VANS, Flensburger Malz, Felt, Sunday, Odyssey, RideOn BMX Shop, Stadtwerke Flensburg, NewEra, satch, Flensbed, Gloryfy, EVOC, Mercedes Benz Klaus & Co.

Galwik Park – Dockyard Festival:

Sydslesvigsk Forening (SSF) & Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU), Jam Studio

Support:
Potratz Toni Gerüstbau, Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft, Baumschienen Petersen

Mehr auch auf Facebook unter https://de-de.facebook.com/events/1524166531199091/permalink/1560193387596405/

Einmaliger Gruppensex im katholischen Berufsbildungswerk während der Arbeitspause kein Kündigungsgrund

Videopräsentation von der  MEDIA CONVENTION Berlin 2015 – Hoax-Kampagnen: Opium fürs Empörungsvolk

Tipps für den kritischen Umgang mit  Internet-Meldungen

Dass man mit Meldungen im Internet vorsichtig und kritisch umgehen muss, haben sicherlich nicht nur viele Facebook-User schon leidvoll erfahren. Mittlerweile sind sogenannte Hoax, Falsch-, Schwindel- oder auch Juxmeldungen fast schon alltäglich und werden vor allem über die sozialen Netzwerke weiter verbreitet. Besonders unangenehm, wenn diese Hoaxs Bestandteil politischer Propaganda sind. Auch auf der vor kurzem stattgefundenen Media-Convention 2015 in Berlin war dies Thema von Vorträgen. Einen davon möchten wir allen Interessierten und insbesondere denjenigen, die mediepädagogisch tätig und/oder mit Medieninhalten professionell oder als Kommunalpolitiker und zivilgesellschaftlicher Akteur befasst sind, wärmstens an´s Herz legen.

Zu unserer obigen Beitragüberschrift möchten wir anmerken, dass wir gespannt sind, wie oft dieser Beitrag im Netz aufgerufen und über Twitter, Facebook etc. weiterverbnreitet wird. Unsere These: „Sex sells“, vor allem immer dann, wenn es mit der katholischen Kirche in Beziehung steht bzw. die Meldung und ihre Überschrift in dieser Hinsicht besonders hohen Skandalcharakter haben. Hohe Aufmerksamkeit ist also garantiert. Wer genau wissen will, was sich hinter der Überschrift „Einmaliger Gruppensex im katholischen Berufsbildungswerk während der Arbeitspause kein Kündigungsgrund“ verbirgt, dem empfehlen wir den folgenden Link  http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/netzbildchen-skandal-aus-einer-anderen-zeit-1.1613935

Zoff bei der Abwicklung der Stadtwerke-Tochter IT Power in Flensburg

Mit lautem Getöse endet die Geschäftstätigkeit der seit Jahren defizitären Stadtwerke-Tochter IT Power. Wieviel Geld die Stadtwerke mit ihrem Engagement ingesamt verloren haben, wird Stadtwerke-Chef Maik Render hoffentlich den Gesellschaftern auf der nächsten Gesellschafterversammlung darlegen.

Geschäft der Stadtwerke Flensburg EDV-Tochter IT Power wird zum 30. September 2015 beendet – Geschäftsführer fristlos entlassen

(Presseinfo der Stadtwerke Flensburg vom 8.5.2015). Am 18. Februar 2015 hatte der Aufsichtsrat der Stadtwerke die Auflösung seiner Tochter IT-Power GmbH beschlossen. Heute haben Geschäftsführung und Betriebsrat einen Sozialplan und einen Interessenausgleich für die 18 Mitarbeiter unterzeichnet. Der bisherige IT Power Geschäftsführer / Liquidator Sven Ladewig scheidet mit sofortiger Wirkung aus dem Unternehmen aus, weil sein Anstellungsvertrag fristlos gekündigt wurde.

Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, ist zufrieden mit der Gesamtlösung für die Mitarbeiter, aber über die Kündigung nicht glücklich: „Wir haben gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat die Auflösung der IT Power GmbH beschlossen, da deren Geschäftsmodell nicht mehr zu den Stadtwerken passt. Das ist in der Umsetzung keine angenehme Aufgabe, da Schicksale von Menschen dahinter stehen. Wir konnten mit dem Betriebsrat eine für die Mitarbeiter sehr gute und für die Stadtwerke tragbare Lösung schaffen.
Leider hat uns das Fehlverhalten des bisherigen Geschäftsführers keine andere Wahl gelassen, als ihn fristlos zu kündigen. Rein juristisch betrachtet gibt es keine Zweifel an der Richtigkeit und Notwendigkeit unserer Entscheidung. Rein menschlich tut es mir sehr leid.“

Vor rund 10 Jahren wurde die IT-Power aus den Stadtwerken heraus gegründet. Geschäftsmodell war die projektbezogene Vermittlung von IT-Fachleuten an Firmen außerhalb Flensburgs.

Die IT Power beschäftigt aktuell 18 Mitarbeiter inkl. Studenten, für die der heute ausgehandelte Sozialplan gilt. Beide Seiten sind davon überzeugt, eine sozial verträgliche Lösung gefunden zu haben. Zum kleinen Teil können auch Mitarbeiter von den Stadtwerken übernommen werden, soweit deren Aufgaben zu den Geschäften des Energieversorgers passen. Für alle anderen gut ausgebildeten IT-Spezialisten, ist davon auszugehen, dass deren know how und Fachwissen am Markt stark nachgefragt wird.

Die IT-Power hat ihre Kunden über die Auflösung der Gesellschaft zum September 2015 informiert und wird bis dahin gemeinsame Lösungen vereinbaren.

Nachtrag von AKOPOL: Es ist schon überraschend, wie schnell sich das Bild gewandelt hat. Noch im Januar 2013 hatten die Stadtwerke Flensburg in einer Pressemitteilung fast euphorisch die wirtschaftliche Lage und Zukunft der IT Power beschrieben und ihren Geschäftsführer in ein sehr positives Licht gestellt. Dass nur zwei Jahre später die IT Power „liquidiert“ und Sven Ladewig jetzt derartig geschasst wurde, ist vor diesem Hintergrund eigentlich unverständlich. Offenbar hat es aber unternehmerisch wie auch in der Kommunikation zwischen den Beteiligten richtig gekracht. Hier die PM der Stadtwerke vom 1.2.2103:

IT-Power – Tochter der Stadtwerke Flensburg wieder auf Erfolgskurs

01/02/2013 | Flensburg. Mit aktuell 28 Mitarbeitern hat die IT-Power GmbH schnell wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Der Verlust einer hohen Mitarbeiterzahl und der Geschäftsführung zum Beginn des letzten Jahres ist zu einem großen Teil bereits wieder ausgeglichen. Das deutschlandweite Geschäft der 100%igen Stadtwerke-Tochter im IT-Beratungsgeschäft hat sich in den letzten Monaten stabilisiert und wächst kontinuierlich.

Sven Ladewig, Geschäftsführer der IT Power, freut sich über die Kundentreue: „Der größte Teil der direkten IT-Power-Kunden ist uns treu geblieben und hat uns geholfen, unser Geschäft im ersten Schritt zu stabilisieren. Damit haben wir ein Fundament für den weiteren Ausbau geschaffen.“ Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg ergänzt: „Nach der Stabilisierungsphase sind wir in eine erneute Expansionsphase eingetreten und haben mit neuen und zurückgekehrten Kunden unsere Wachstumsziele erfüllt. Das war unser Plan und ist ein Erfolg, den wir in diesem Jahr weiter fortsetzen möchten.“

Denn der Bedarf für hochwertige IT-Beratungsleistungen wie sie die IT-Power anbietet, ist auf dem deutschen Markt weiter vorhanden. In den Bereichen IT Infrastruktur, Outputmanagement, Consulting und Softwareengineering, die die vier Säulen* der IT Power bilden, greifen viele Unternehmen befristet oder auch für einen längeren Zeitraum auf externes IT-know-how zurück. Dabei bietet besonders die Energiebranche mit ihren stetig wechselnden Prozessen und Rahmenbedingungen der IT-Power ein breites Betätigungsfeld.

Für Sven Ladewig ist der Wachstumsprozess noch nicht abgeschlossen: „Wir suchen weiterhin Senior-Berater, die uns im Laufe des Jahres 2013 unterstützen können. Nach dem tollen Wachstum in 2012 werden wir dieses Jahr den Fokus darauf legen, die neuen Mitarbeiter zu integrieren und auszubilden sowie unsere internen Prozesse zu optimieren.“

* Die vier Säulen der IT Power

IT-Infrastruktur

Vermarktung der Telekommunikationsinfrastruktur und der Rechenzentrumsdienstleistung der Stadtwerke Flensburg.

Outputmanagement

Versand und Druck von Rechnungen, Mahnungen und Standardkorrespondenz für Unternehmen aus den Bereichen Energieversorgung und Telekommunikation den.

Consulting

Beratung bei IT Prozessen und Unterstützung IT Projektmanagement.

Sofwareengineering

Lieferung von kundenspezifischen Programmierungsdienstleistungen.


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