Stellungnahme der Bewohner der Luftschlossfabrik am Harniskai zur Hauptausschuss-Sitzung am 10.02.2015

LUFTSCHLOSSFABRIK BLEIBT! … KEIN LUFTSCHLOSS

Dieser Text wurde den Politikern vorgelegt, welche heute in der Hauptversammlung im Rathaus über uns tagen werden:

Hiermit erklärt sich das Projekt „Luftschlossfabrik“ zum offenen Dialog mit den Verantwortlichen der Stadtpolitik bereit.

Da die Liegenschaften Harniskai 1-3 wieder in das Eigentum der Stadt Flensburg übergegangen sind, ist die bisherige Situation des „rechtfreien“ Raumes nicht mehr gegeben. Das Projekt sieht sich nun in der Position, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen und den Prozess in einer Weise zu formen, der dem Allgemeinwohl zu Gute kommt.

Die rechtliche Sicherheit muss im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Stadt und Luftschlossfabrik geschaffen werden, um weiterhin die offene und unkommerzielle Raumnutzung zu gewährleisten.

Das Projekt ist Teil der Stadtentwicklung geworden und kann deshalb nicht aus der Planung ausgeschlossen werden. Hier wurden Tatsachen aus dem Nichts geschaffen. Das einzige offene Kulturprojekt Flensburgs hat enorme Aufmerksamkeit erlangt, die auch einen entscheidenden Einfluss auf die Prozessführung hatte und letzten Endes zum Rückfall an die Stadt beigetragen hat.

Hier wurden ohne nennenswerte Mittel in Eigeninitiative Maßnahmen zum Erhalt der baulichen Struktur getroffen. Die Infrastruktur wurde aus eigenen Mitteln in Stand gesetzt und ausgebaut.

Die Akteure der Luftschlossfabrik sind ein relevanter Teil der Flensburger Bevölkerung, der konstruktive Lösungen entwickelt, wie auf Lücken im kulturellen und sozialen Angebot der Stadt reagiert werden kann.

Die Luftschlossfabrik steht für:

• Offenheit

• Gemeinnützigkeit

• Kultur

• Soziale Schnittpunkte

• Kunst

• Musik

• Kreativität

• Vielfalt

• Freiheit

• Kompetenz

Zur Kontaktaufnahme und für weitere Informationen steht Ihnen die Website www.Luftschlossfabrik-Flensburg.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Nachtrag vom 11.02.2015:

Naht das baldige Ende der Luftschlossfabrikam Harniskai?

Zum Ergebnis der oben genannten Ausschuss-Sitzung am 10.02.2015 ein Beitrag von Holger Ohlsen im Flensburger Tageblatt vom 11.02.2015 Aus für die Luftschlossfabrik – Flensburg: Der Weg zur Harniskai-Räumung ist frei unter: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/flensburg-der-weg-zur-harniskai-raeumung-ist-frei-id8928666.html

Auch wenn akut die Räumung noch nicht ansteht, die Besetzer der Harniskaispitze und ihre Unterstützer müssen sich nun erheblich mehr  einfallen lassen, als lediglich eine Stellungnahme auf Ihrer Homepage zu veröffentlichen.

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2 Antworten zu Stellungnahme der Bewohner der Luftschlossfabrik am Harniskai zur Hauptausschuss-Sitzung am 10.02.2015

  1. Katherine Dunning schreibt:

    wir „Ehemalige“ beziehen kritisch Stellung zu den Äußerungen und Selbstdarstellungen der jetzigen LSF-Bewohner, da sie uns nicht als glaubwürdig erscheinen.. wir werden zum einen die weitere Bearbeitung dieses Themas bei den Stadtvätern/ in den Ausschüssen genau verfolgen (Beschlüsse u neue Konzepte) andererseits mit Informationen, die bislang weder in Presse noch auf Veranstaltungen zu hören waren, an die breite Öffentlichkeit der Flensburger BürgerInnen rantreten um eine neue und vielleicht sachlich fundiertere Diskussion anzuregen was „Breitkultur“ ist und warum für eine demokratisch legitimierte Kultur der FL BürgerInnen erstmal demokratische Strukturen als Voraussetzung vorliegen müssen..

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  2. Ehemaliger schreibt:

    Man muss sich hier doch ernsthaft fragen, wie glaubwürdig diese Stellungnahme sein kann.
    Damals, als es an der LSF noch eine Vielfalt an Menschen gab, wurde dieses Konzept von denen entwickelt, die sich tatsächlich für ein für alle offenes Kulturprojekt einsetzten.
    Nicht, ohne dabei auf Widerstand zu treffen seitens derer, die dort auf dem Gelände leben und gerne ihre Ruhe haben möchten.
    Besonders Öffentlichkeitsarbeit und die Idee, die Politik einzuladen, sich vor Ort zu informieren, stieß dort auf deutlichen Unmut.
    So gesehen ist es schon überraschend zu sehen, wie dieses einst ungeliebte Konzept plötzlich einfach übernommen wurde.

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