Archiv für den Monat Januar 2014

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg für Januar 2014

Aus der Presse Info 015/2014 der Arbeitsagentur Flensburg vom 30.01.2014 Mehr Zahlen aus den Kreisen NF und SL-FL hier

Der Arbeitsmarkt im Bezirk Flensburg

Bezirk Flensburg
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Norden Schleswig-Holsteins weiter gestiegen:
Im Januar waren im Agenturbezirk Flensburg 20.913 Personen arbeitslos gemeldet, 1.797 (9,4 Prozent) mehr als im Vormonat, 425 (-2 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8,7 Prozent (Vormonat: 8 Prozent; Vorjahr: 9,1 Prozent).

Heike Döpke, Leiterin der Agentur für Arbeit Flensburg: „Das Saisonende in der Tourismusbranche macht sich auf dem Arbeitsmarkt weiterhin deutlich bemerkbar. Es haben sich im gesamten Bezirk zahlreiche Arbeitskräfte aus der Gastronomie und Hotellerie sowie Reinigungs- und Verkaufskräfte arbeitslos gemeldet. Witterungsbedingt kam es zudem zu Entlassungen im Gartenbau, im Hoch- und im Tiefbau. Auffällig waren auch verstärkte Arbeitslosmeldungen im Lager- und Transportwesen.“

Bei den älteren Arbeitnehmern (50 Jahre und älter) stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich um 3 Prozent. Döpke: „Die Beschäftigungsquote der über 50-Jährigen ist im Agenturbezirk Flensburg mit 44,1 Prozent (Jahresdurchschnittswert 2013) deutlich geringer als in Schleswig-Holstein (47 Prozent) und in Westdeutschland (47,9 Prozent).“ Überproportional hoch sei der Anteil der älteren Arbeitslosen bei den Wachleuten, den Gebäudetechnikern, den Bürokräften und den Kraftfahrern.

Von den rund 40.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Altersgruppe 50-65 Jahre im Bezirk arbeiten die meisten im Gesundheits- und Sozialwesen (7.000), im Handel (6.700), in der Verwaltung (5.400) sowie im verarbeitenden Gewerbe (3.800).
„Ältere Arbeitnehmer werden insbesondere wegen ihrer Zuverlässigkeit und Berufserfahrung von den Unternehmen geschätzt“, so Döpke.

„Die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer und Arbeitsloser, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder zu erreichen, wird ein Schwerpunkt unserer Arbeit in diesem Jahr sein.“ So seien ältere Arbeitnehmer herzlich eingeladen, die Bildungsmesse am 06. Februar in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter Flensburg zu besuchen, um sich über passende Schulungsangebote zu informieren.

Dem Arbeitgeberservice waren im Januar 2.011 freie sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 12 mehr als im Dezember, 41 mehr als vor einem Jahr.

Die meisten freien Stellen und auch den größten Zuwachs an Stellen gibt es im Einzelhandel, in der Hotellerie und Gastronomie, in der Zeitarbeit sowie im Gesundheits- und Pflegewesen.

Stadt Flensburg
Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 307 (6,2 Prozent) auf 5.266. Ein Rückgang um 176 (-3,2 Prozent) im Vergleich zum Januar 2013.
Die Arbeitslosenquote stieg von 10,4 auf 11,1 Prozent (Vorjahr: 11,8 Prozent).

Arbeitslosmeldungen gab es vor allem bei den Köchen, den Lagerarbeitern und den Reinigungskräften.

422 sozialversicherungspflichtige Jobs waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 41 weniger als im Dezember, 89 weniger als vor einem Jahr. Der größte Bedarf besteht derzeit in den Zeitarbeitsfirmen, im Einzelhandel und in den Gesundheits- und Pflegeberufen.

Jobcenter Flensburg
Alle 3.890 arbeitslosen Flensburger, die Arbeitslosengeld II beziehen, betreut das Jobcenter Flensburg, 143 (3,8 Prozent) mehr als im Dezember, 35 (-0,9 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Januar um 25 auf 6.342.
In den Bedarfsgemeinschaften betreut das Jobcenter aktuell 10.773 Kunden.

Mehr Zahlen auch zur Unterbeschäftigung und zur verdeckten Arbeitslosigkeit auf Seite 9 und 10 im Arbeitsmarktreport Januar 2014 der Arbeitsagentur Flensburg: Arbeitsmarktreport für_AA 119 Flensburg_201401

Die Zahl der SGB-II-LeistungsbezieherInnen und Bedarfsgemeinschaften in Flensburg steigt erheblich:SGB II Januarzahlen FL 2014

„Rote Null“ – Flensburger Haushalt 2013 schliesst wesentlich besser ab als geplant

Jahreshaushaltsergebnis 2013 liegt vor

Flensburg. Der vorliegende Jahreshaushaltsabschluss 2013 schließt wesentlich besser ab als geplant. So konnte das Defizit von geplanten 17,9 Mio. auf 71.200 € gesenkt werden. „Mit dem deutlich verbesserten Ergebnis und dem damit fast ausgeglichenen Haushalt erreichen wir die „Rote Null“, freut sich Oberbürgermeister Faber. „Parallel zu den Entwicklungen im Landeshaushalts haben auch wir die Auswirkungen der guten Konjunktur in Flensburg spüren können. Nun heißt es auf Kurs zu bleiben, damit wir in Zukunft auch wieder positive Haushaltsabschlüsse verzeichnen können. Denn unser bisher aufgelaufene Defizit in Höhe von 64,7 Mio. € zeigt, dass wir uns weiter anstrengen müssen, um auch den bestehenden Schuldenberg abzutragen- Hierzu bedarf es künftig eines Haushaltsüberschusses in Höhe von 6 Mio. € jährlich.“

Bürgermeister und Kämmerer Henning Brüggeman weist darauf hin, „dass ein Großteil der Mehreinnahmen Entwicklungen geschuldet sind, die wir als Stadt nicht beeinflussen können. Natürlich ist das Ergebnis aber auch durch unsere eigenen Anstrengungen, wie etwa den Haushaltsstabilisierungspakt und die Strategische Haushaltskonsolidierung stark beeinflusst. Das zeigt, dass wir nicht vom Kurs abkommen dürfen, um wieder Handlungsspielräume zu gewinnen. Bund und Land müssen im Zuge der Reform des Finanzausgleiches bzw. der geplanten Entlastung der kommunalen Ebene bei den Kosten der Eingliederungshilfe eine deutliche Unterstützung bei der Haushaltssanierung leisten. „Korrekturbedarf besteht im Übrigen hinsichtlich des statistisch verordneten Einwohnerrückganges auf Basis des mit fragwürdigen Methoden ermittelten und aus Sicht der Stadt Flensburg fehlerhaften Zensus-Ergebnisses“, erläutert Brüggemann.

Auch die Vorsitzende des Finanzausschusses, Erika Vollmer, freut sich über das gute Ergebnis: „Der Finanzausschuss wird sich nun eingehend mit dem positiven Abschluss 2013 auseinander setzen und prüfen, welche Rückfolgerungen sich aus dem guten Abschluss für die Anpassung des Nachtragshaushaltes für 2014 ergeben. Ein ausgeglichender Haushalt ist der erste Schritt, damit wir nicht länger auf Kosten unserer Nachfolgegenerationen leben“, so Vollmer weiter.

Stadt Flensburg, Pressestelle des Rathauses, Flensburg, 30. Januar 2014

fårbenfrøh – Kunstausstellung mit Malerei von Hanne Madsen vom 4.2. – 8.2.2014 im KKI Flensburg

plakat_ffroh_a4Mehr zur Ausstellung und dem Projekt der Kunststudierenden der Universität Flensburg unter: http://www.moinquadrat.de/home/news-anzeigen/artikel/unbeschwert-malerisch-hanne-madsen.html

Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2012 in Harrislee

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Datum:
27.01.2014
Uhrzeit:
ab 11:30 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgruppe Harrislee-Bahnhof
D-24955 Harrislee
Region:
Gemeinde Harrislee
Ortschaft:
Harrislee
Veranstaltungsort:
Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg

Programmablauf:

  • Begrüßung durch den Bürgervorsteher der Gemeinde Harrislee, Herrn Karl Hermann Rathje
  • Ansprache der Arbeitsgruppe Harrislee-Bahnhof
  • Beiträge von Schülerinnen und Schülern der Duborg-Skolen und der Zentralschule Harrislee
  • Kranzniederlegung
  • Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz
    Datum:
    27.01.2014
    Uhrzeit:
    ab 19:30 Uhr
    Veranstalter:
    Volkshochschule Harrislee
    Süderstraße 101
    D-24955 Harrislee
    Region:
    Gemeinde Harrislee
    Ortschaft:
    Harrislee
    Veranstaltungsort:
    Bürgerhaus Harrislee

    Die Volkshochschule Harrislee bietet in Zusammnarbeit mit der Arbeitsgruppe Bahnhof, der Gleichstellungsbeauftragten und der Bücherei Harrislee zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus eine Autoren-Lesung an:

    Die Frauen von Block 10

     

    Hans-Joachim Lang liest aus seinem Buch „Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz“ (Hoffmann und Campe, 2011).

    Medizin im Rassenwahn – ein wenig erforschtes Kapitel in der Geschichte von Auschwitz, erzählt aus der Sicht der Opfer.
    Ab April 1943 gab es den Block 10 in Auschwitz. Dort wurden medizinische Versuche an rd. 800 Frauen vorgenommen, von denen über ein Drittel die Lagerzeit übestand. Lang erzählt, wer sie waren, was mit ihnen geschah, wie sie den Alltag bewältigten und mit welchen Folgen die Überlebenden zurechtkommen mussten.
    Im Stammlager Auschwitz, inmitten eines Männer-KZ, ließ die SS-Lagerleitung Anfang 1943 ein zweistöckiges Gebäude, den Block 10, vom übrigen Gelände abtrennen. In ihm wurden jüdische Frauen eingesperrt, meist mehr als 400 auf engstem Raum. Zwei NS-Mediziner erprobten an ihnen Methoden der Sterilisierung, andere Ärzte benutzten sie für weitere Experimente. Die Insassinnen, die diese Qualen überlebten, haben nach Kriegende vielfach vor Gericht ausgesagt. Aus ihren protokollierten Erinnerungen, Behördendokumenten und weiteren Quellen, auch eigenen Interviews, hat Lang ein großes Mosaik zusammengesetzt, ein Stück historischer Literatur, das mitreißt und schockiert.

    Hans-Joachim Lang

    Hans-Joachim Lang liest außerdem aus seinen Büchern:

    • „Als Christ nenne ich Sie einen Lügner: Theodor Rollers Aufbegehren gegen Hitler (Hoffmann und Campe, 2004) und
    • Die Namen der Nummern: Wie es gelang, die 86 Opfer eines NS-Verbrechens zu identifizieren“ (Hoffmann und Campe, 2009)

Das Demokratische Café in Flensburg am 8.2.2014 um 17 Uhr im Stadtteilhaus, Neustadt 12

Demokratisches Cafe I 8.2.2014

Flensburger Stadtdialog: „STADTBILDPFLEGE – BAUEN UND GESTALTEN IM BESTAND“ am 29.1.2014 im Technischen Rathaus

EINLADUNG ZUM STADTDIALOG
THEMA: „STADTBILDPFLEGE – BAUEN UND GESTALTEN IM BESTAND“

Mittwoch 29. Januar 2014 | 16 Uhr | Theodor Rieve Zimmer | Technisches Rathaus | Am Pferdewasser 14 | 24937 Flensburg

Baumaßnahmen in bestehenden Strukturen bedürfen einer besonderen Qualität, damit sich Standort und Quartier positiv weiterentwickeln können; Umnutzung und Ergänzung erfordern aktuellstes entwicklungsgeschichtliches, handwerkliches und energetisches Know-how.

Alt und neu, eine Kombination aus Bewährtem und Zukünftigem erfordert neben Mut vor allem Können. Zudem ist zu bedenken, dass sich das Handlungsfeld der Akteure in der Stadtbild- und Denkmalpflege in den vergangenen Jahren gravierend geändert hat. Wie wirken sich akut und lokal makrostrukturelleEinflussfaktoren wie globale Wirtschaftskrise, demografischer Strukturwandel, kommunale Armut und Energiewende aus? Diese Fragen sind vor allem für Flensburg mit einem großen Altbaubestand, einem historischen Stadtbild und vielen Kulturdenkmälern von großer Bedeutung.

Es ist uns gelungen, Herrn Jürgen Padberg als profunden Experten für das Impulsreferat unserer Dialogrunde zu gewinnen. Architekt Padberg ist u. a. Begründer und Partner des Büros pmp Architekten, Padberg & Partner, Hamburg und Brandenburg, Dombaumeister am Dom zu Brandenburg a. d. Havel, Vorstandsvorsitzender der Heinrich Tessenow Gesellschaft und hat umfangreiche Erfahrungen als Dozent an verschiedenen Hochschulen.
Es erwarten Sie ein interessanter Vortrag und eine spannende Diskussion.

Dr. Peter Schroeders

Der Fachbereich Entwicklung und Innovation möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Der Eintritt ist kostenfrei. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

Hier geht´s zum Veranstaltungsflyer 20140129_stadtdialog_dinA4_100x

„Sanierungstreff Duburg“ am 22.1.2014 in der Flensburger Handelslehranstalt, Schloßwall

Einladung zum „Sanierungstreff Duburg“

Einladung des städtischen Sanierungsträgers zur Erörterung von Modernisierungs-, Instandsetzungs- und Förderungsmaßnahmen im Stadtteil Duburg

Wir laden alle Flensburgerinnen und Flensburger zum

Sanierungstreff Duburg am
Mittwoch, den 22. Januar 2014 um 19.00 Uhr
in der Handelslehranstalt, Am Schloßwall 3,

ein. (Treffpunkt: Eingang vom Schulhof).

Wir möchten Sie über Hintergründe der Planungen informieren und mit Ihnen über Entwürfe zum Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf (Gebäudesubstanz, Verkehr) sowie zur Fortschreibung des Verkehrsplans, der Sanierungsziele und des Rahmenplans diskutieren.
Außerdem möchten wir Sie an diesem Abend über allgemeine Förderungsmöglichkeiten auf Duburg informieren und Ihnen Gelegenheit für allgemeine Fragen und Anregungen zum Stadtteil geben.
Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern, Mitgliedern des Sanierungsbeirates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Technischen Rathauses und des Sanierungsträgers über die genannten Themenbereiche, aber auch über andere Fragen der Stadterneuerung zu sprechen.

Der Stadtteil Duburg ist in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum von ca. 1880 bis 1914 entstanden. Heute, ca. 100 Jahre später, besteht teilweise ein erheblicher Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf im Stadtteil. Um notwendige Maßnahmen gezielter fördern und unterstützen zu können, haben wir eine Ergänzung der vorbereitenden Untersuchung entwickelt mit dem Schwerpunkt auf die Themen Gebäudesubstanz und Verkehr.
Diese Untersuchung ist die Grundlage für  die Fortschreibung des Rahmenplans, der Sanierungsziele und des Verkehrsplans, die ihrerseits als Grundlage für sanierungsrechtliche Genehmigungen, die Formulierung von Maßnahmen und den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln dienen.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns. Die Mieter/-innen im Stadtteil werden gebeten, auch ihre Vermieter/innen zu informieren.

Kathrin Ove, Pressestelle des Rathause, Stadt Flensburg

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg für Dezember 2013

aus der Presse-Info der Arbeitsagentur 003/2014 vom 07.01.2014
(mehr Zahlen auch aus den Kreisen NF und SL-FL unter: http://www.arbeitsagentur.de/nn_170104/Dienststellen/RD-N/Flensburg/AA/Presse/Presseinformationen/2014/PM-003-2014-Der-Arbeitsmarkt-im-Bezirk-Flensburg.html ):

Steigende Arbeitslosigkeit durch Entlassungen in der Tourismusbranche und in der Baubranche

Bezirk Flensburg
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Norden Schleswig-Holsteins weiter gestiegen:
Im Dezember waren im Agenturbezirk Flensburg 19.116 Personen arbeitslos gemeldet, 1.011 (5,6 Prozent) mehr als im Vormonat, 67 (-0,3 Prozent) weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8 Prozent (Vormonat: 7,6; Vorjahr: 8,2 Prozent).

Heike Döpke, Leiterin der Agentur für Arbeit Flensburg: „Das Saisonende in der Tourismusbranche macht sich auf dem Arbeitsmarkt deutlich bemerkbar. Es haben sich im gesamten Bezirk zahlreiche Arbeitskräfte aus der Gastronomie und Hotellerie sowie Reinigungs- und Verkaufskräfte arbeitslos gemeldet. Witterungsbedingt kam es zudem zu Entlassungen im Gartenbau, im Hoch- und im Tiefbau. Auffällig waren auch verstärkte Arbeitslosmeldungen aus erzieherischen Berufen.“

Bei den älteren Arbeitnehmern (55 Jahre und älter) stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich um 6,8 Prozent.

Eingestellt wurde größtenteils im Bürobereich sowie in der Energie- und Elektrotechnikbranche.

Dem Arbeitgeberservice waren im Dezember 1.999 freie sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 103 weniger als im November, 122 mehr als vor einem Jahr.

Die meisten freien Stellen gibt es in der Zeitarbeit, im Einzelhandel in der Hotellerie und Gastronomie, im Gesundheits- und Pflegewesen sowie in verwaltenden Berufen.

Stadt Flensburg
Im Stadtgebiet Flensburg stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um 37 (0,8 Prozent) auf 4.961. Ein Rückgang um 28 (-0,6 Prozent) im Vergleich zum Dezember 2012.
Die Arbeitslosenquote stagnierte bei 10,4 Prozent (Vorjahr: 10,8 Prozent).

Einstellungen gab es vor allem bei Köchen und Bürokräften.

463 sozialversicherungspflichtige Jobs waren in der Stadt Flensburg zu vergeben, 29 weniger als im November, 30 weniger als vor einem Jahr. Der größte Bedarf besteht derzeit in den Zeitarbeitsfirmen und im Einzelhandel.

Jobcenter Flensburg
Alle 3.747 arbeitslosen Flensburger, die Arbeitslosengeld II beziehen, betreut das Jobcenter Flensburg, 5 (0,1 Prozent) mehr als im November, 120 (3,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Dezember um zwei auf 6.317.
In den Bedarfsgemeinschaften betreut das Jobcenter aktuell 10.741 Kunden.

Erläuterungen
1. Bedarfsgemeinschaften: Leben im Haushalt eines Arbeitslosengeld- II- Beziehers mehrere Personen und betreiben den Haushalt wirtschaftlich gemeinsam, spricht man von einer Bedarfsgemeinschaft.

Mehr Zahlen auch zur Unterbeschäftigung und zur verdeckten Arbeitslosigkeit auf Seite 9 und 10 im Arbeitsmarktreport Dezember 2013 der Arbeitsagentur Flensburg: http://www.arbeitsagentur.de/Dienststellen/RD-N/Flensburg/AA/Zahlen-Daten-Fakten/Arbeitsmarktberichte/Generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-Dezember-2013.pdf

Die Zahl der SGB-II-LeistungsbezieherInnen und Bedarfsgemeinschaften in Flensburg bleibt weiterhin auf hohem Niveau:

Arbeitslosengeld II Flensburg Dez. 2013

Bürgerversammlung zur baulichen Entwicklung der Wilhelmstraße am 14.1.2014 im Technischen Rathaus Flensburg

Diskussion zu ersten Ideen einer baulichen Entwicklung an der Wilhelmstraße

Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Dienstag, 14. Januar um 19 Uhr im Technischen Rathaus, Am Pferdewasser 14, Raum H 20 (Theodor-Rieve-Zimmer) ein.

Der im Fokus einer möglichen Entwicklung stehende Bereich liegt an der Wilhelmstraße und wird aktuell als Parkplatz genutzt. Die Fläche befindet sich in städtischem Eigentum und ist verpachtet. Eine innerhalb der Stadtverwaltung entstandene Diskussion, ob es möglicherweise denkbar wäre, die Parkplatzfläche mit einem Parkhaus zu überbauen und eventuell in einem weiteren Obergeschoss Wohnungen zu errichten, soll vor einem Planungsbeginn und einer möglichen Ausschreibung einer Grundstücksvergabe öffentlich diskutiert werden. Ein formelles Planverfahren gibt es bisher noch nicht.
Diskutiert werden sollen Ideen für eine mögliche bauliche Entwicklung an der Westseite der Wilhelmstraße. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.
Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch Herrn Ron Jeromin vom Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

Thomas Hansen, Pressestelle des Rathauses, Stadt Flensburg

EEG-Umlage: Verbrauchern drohen erneut höhere Stromrechnungen

Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft beim Ausstieg aus der Preisspirale – am 14. & 26.01.2014 in Flensburg

Den meisten wird sie schon begegnet sein, in den Nachrichten, der Zeitung oder im Radio: die EEG-Umlage. Doch warum treibt sie die Stromkosten nach oben, und was können Verbraucher tun, um die Kosten im Griff zu behalten?

Antworten gibt Dipl.-Ing. Peter Sönnichsen, Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein: „Mit der EEG-Umlage werden die Verbraucher an den Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien beteiligt“. Zum Jahr 2014 sei die Umlage um 0,963 Cent auf 6,240 Cent je Kilowattstunde Strom gestiegen. Die Stromanbieter können diese Erhöhung ganz oder teilweise an ihre Kunden weitergeben. Die Strompreise steigen also. Da andere Umlagen und Kosten gleichzeitig etwas sinken, ergebe sich zumindest ein gewisser Ausgleich. „Dennoch kommen auf die meisten Stromkunden wohl Mehrkosten zu“, prognostiziert Sönnichsen.

Ganz unausweichlich ist der tiefe Griff ins Portemonnaie aber nicht: „Die benötigte Strommenge und damit auch die Kosten hängen nicht unerheblich vom eigenen Verhalten ab“, betont Peter Sönnichsen. „Die wichtigsten Tipps kennt eigentlich jeder: Energiesparlampen oder LEDs verwenden, Geräte ganz ausschalten und nicht im Standby-Betrieb belassen, elektrische Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Backofen und Waschmaschine bewusst nutzen und beim Neukauf auf den Energieverbrauch achten. In unserer Energieberatung erklären wir Verbrauchern auch persönlich, wo sich noch etwas drehen lässt“.

Nicht zu vergessen sei aber auch die mächtigste Waffe der Stromkunden gegen steigende Preise: einfach den Anbieter wechseln. Denn die Preise unterscheiden sich stark – viele Stromkunden können ihre Rechnung so ohne weiteres erheblich senken. „Der Wechsel ist viel weniger kompliziert, als viele glauben“, versichert Sönnichsen. Auch hierbei helfen unsere Energieberater übrigens gerne weiter – anbieterunabhängig.

Bei allen Fragen zum Stromsparen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale:

Das nächste persönliche Gespräch in Flensburg findet jeden Dienstag und Donnerstag in unserer Beratungsstelle, Schiffbrücke 65 mit unseren Energieberatern statt.

Die notwendigen Termine für die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale vergeben unsere Mitarbeiter gerne unter der Telefonnummer 0461-28604 oder 0800-809 802 400 (kostenfrei).

Die Beratung findet regelmäßig zu allen Energiethemen statt und wird gegen eine Kostenbeteiligung ab 5 Euro/30 Minuten durch qualifizierte Fachleute – Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Versorgungsingenieure – kompetent durchgeführt.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

ist seit über 35 Jahren verlässlicher Begleiter auf dem Weg in eine energieeffiziente Zukunft. Deutschlandweit führt die Einrichtung jährlich über 90.000 Beratungen zu Themen wie Stromsparen, Anbieterwechsel, erneuerbaren Energien, Wärmedämmung, Heiztechnik und vielem mehr durch. Mit Erfolg: Jedes Jahr werden dadurch bis zu 600.000 Tonnen CO2 vermieden, zwei Milliarden kWh Energie eingespart und Investitionen in Höhe von mindestens 40 bis 80 Millionen Euro angestoßen. Die Energieberatung steht jedem privaten Verbraucher zur Verfügung. Unsere Berater informieren anbieterunabhängig und neutral. Sie sind ausschließlich den Verbraucherinteressen verpflichtet. Das wird durch die Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium garantiert. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. -Ing. Carina Vogel
Lokales Projektmarketing Energie

Guter Rat ist unabhängig.
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V.
Andreas-Gayk-Straße 15, 24103 Kiel
Tel: 0431 / 590 99 – 170 , Fax: -77
E-Mail: 
vogel@vzsh.de Internet: www.vzsh.de

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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