Appell von Attac: Für eine Gesamtkonzernsteuer – jetzt die Regeln ändern!

Schulen bröckeln, Kita-Plätze fehlen, Bibliotheken müssen schließen: Während der öffentlichen Hand Geld für Bildung, Infrastruktur oder soziale Sicherungssysteme fehlt, bringt ein Konzern wie Starbucks, der von einer funktionierenden Infrastruktur profitiert, es fertig, für 2012 in Deutschland überhaupt keine Steuern zu bezahlen – trotz eines Umsatzes in dreistelliger Millionenhöhe. Amazon zahlt lächerlich wenig, die Deutsche Bank hat 2012 vom Fiskus sogar Geld zurückbekommen.

Doch diesen Skandal gehen wir jetzt an! Unsere Projektgruppe Konzernbesteuerung hat zum einen viel Arbeit in gut verständliche Materialien gesteckt, denn das Thema Steuern ist nicht immer leicht zu durchschauen. Zum anderen haben wir uns verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen ausgedacht, um mit Druck eine Gesamtkonzernsteuer zu fordern.
Um sie umsetzen zu können, brauchen wir Ihre Hilfe!

Viele Medien berichteten über unsere Auftaktaktion am fünften September vor dem Bundeskanzleramt. Viele JournalistInnen nutzten den Anlass, um auf die Steuertricks der Konzerne im Detail einzugehen. Das zeigt: Aktionen sind nach wie vor ein erfolgreiches Mittel, um Themen in die gesellschaftliche Diskussion zu bringen. Doch dafür brauchen wir auch Ihre finanzielle Unterstützung –
mit wenigen Klicks unter www.attac.de/gesamtkonzernsteuer-jetzt !

Um die Steuertricks der Konzerne unmöglich zu machen, fordern wir eine Gesamtkonzernsteuer. Sich über Staatsgrenzen hinweg Geld zu leihen, um an sich selbst Zinsen zu bezahlen, die im Zielland steuerfrei sind, oder die Gewinne in einem anderen Land zu „versteuern“, obwohl dort nichts als ein Briefkasten hängt… diese und viele andere Hütchenspielertricks, mit deren Hilfe Gewinne verschwinden, laufen mit einer Gesamtkonzernsteuer ins Leere. Sie stellt sicher, dass Steuern anteilig dort abgeführt werden, wo Lohnkosten anfallen, Umsätze gemacht und Investitionen getätigt werden. Bitte hilf uns, die Regeln dieses Hütchenspiels der Steuervermeider zu ändern und unterstützen Sie daher unseren Appell für eine Gesamtkonzernsteuer mit Ihrer Unterschrift unter  www.attac.de/fuer-eine-gesamtkonzernsteuer!

Herzlichen Dank und viele Grüße

Jutta Sundermann, Attac-Projektgruppe Konzernbesteuerung

P.S. Die Finanztransaktionssteuer hat es gezeigt: Wir können konkrete Alternativen möglich machen – helfen Sie uns unter www.attac.de/gesamtkonzernsteuer-jetzt dabei!

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Über akopol

Netzwerk für mehr Öffentlichkeit, Transparenz und Demokratie in Flensburg

Veröffentlicht am 28. September 2013, in Flensburg News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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