Archiv für den Monat Mai 2013

Arbeitslosenzahlen und der Arbeitsmarktreport der Agentur für Arbeit Flensburg vom Mai 2013

Arbeitslosenquote in Flensburg im Mai bei 11,1% – Stadt behält weiterhin die Rote Laterne in Schleswig-Holstein

Arbeitslosenquote fällt um 0,6% , liegt aber um 0,1% höher als im Mai des Vorjahres – Zahl der Kunden und Bedarfsgemeinschaften im Rechtskreis des SGB II stagniert weiterhin auf hohem Niveau

Die Arbeitslosenquote in Schleswig-Holstein liegt bei 6,7 Prozent. Im Kreis Stormarn liegt sie mit 4,1% am niedrigsten, der Kreis Schleswig-Flensburg verzeichnet mit 7,7% den höchsten Wert bei den Kreisen. Bei den kreisfreien Städten hat Kiel mit 9,8 Prozent die niedrigste und Flensburg mit 11,1 Prozent die höchste Arbeitslosenquote. Die Stadt behält damit weiterhin die Rote Laterne in Schleswig-Holstein. Die sogenannte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt fällt damit im Mai erheblich schwächer aus, als von den Arbeitsmarktexperten erwartet.

Mehr zu den Arbeitslosenzahlen in den Kreisen und kreisfreien Städten auch unter: http://www.shz.de/nachrichten/home/arbeitslose-mai-2013.html

Untenstehend dokumentieren wir die von der Arbeitsagentur für Arbeit Flensburg veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für die Stadt Flensburg und die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Den umfassenden Arbeitsmarktreport für den Agenturbezirk Flensburg mit den Vergleichszahlen vom Vorjahr gibt es hier: Arbeitsmarktreport Agentur Flensburg Mai 2013 Dort gibt es auf Seite 9 auch die Erklärung und die Gesamtzahlen für die sog. Unterbeschäftigung oder verdeckte Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig gibt es in der zweiten Statistik die Zahlen des Jobcenter Flensburg für die Arbeitslosen bzw. Bedarfsgemeinschaften und Kunden im Rechtskreis des SGB II (Hartz IV oder ALG II) für die Stadt Flensburg.Arbeitlose Zahlen Flensburg Mai 2013

SGB II Zahlen Flensburg Mai 2013

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Kommunalwahl in Flensburg 2013: CDU stärkste Fraktion, neue Gruppierung Flensburg WÄHLEN! gewinnt ein Mandat

Sieg der Nichtwähler

Bei einer Wahlbeteiligung von 35,9% haben sich fast 2/3 der Flensburger Wahlbevölkerung von den politischen und demokratischen Institutionen der Stadt verabschiedet.

Kommunalwahl 2013 Flensburg.jpg

voraussichtliche Sitzverteilung:
CDU            10
SPD             9
SSW            8
WiF             6
Grüne         5
FDP             2
Linke           2
Flensburg Wählen  1

Hier geht´s zu den Einzelergebnissen in den Wahlkreisen http://db.flensburg.de/wahlergebnisse/flensburg/KW2013_F.html

Ebenso zum Vergleich die Zahlen der Kommunawahl 2008 http://www.flensburg.de/politik-verwaltung/rat-und-ausschuesse/kommunalwahl-2008/index.php

Nachtrag vom 29.5.:

Angesichts der Jammerei der etablierten Parteien über die geringe Wahlbeteiligung ein Kommentar von Jörg Pepmeyer:

 

Warum wählen gehen?

Die mangelnde Wahlbeteiligung in Flensburg hat neben sichtbaren Legitimations- und Demokratiedefiziten der demokratischen und politischen Institutionen auch ökonomische und soziale Ursachen. Instrumentelle Ansätze, nach dem Motto: „Wir brauchen nur die richtigen Beteiligungsverfahren“ helfen da allein nicht weiter.

Aus gutem Grund ist Politik ein Reizthema vor allem für Menschen mit geringem Einkommen, da es in der vergangenenen Ratsperiode in Flensburg hauptäschlich um die Interessen der Besserverdienenden ging. Ein Viertel der Flensburger Bevölkerung lebt aber entweder ganz oder teilweise von staatlichen Transferleistungen.
Die politische Debatte zum Thema Sozialwohnungen, qualifizierter Mietspiegel und sozialverträgliche Energiepreise wurde jedoch von den meisten Mitgliedern der Ratsversammlung eher als lästig empfunden, stattdessen diskutierte man lieber wild und heftig über die Notwendigkeit eines 5-Sterne-Hotels in Flensburg. Die SPD-Vertreter ließen sich im SUPA mit ihrem Antrag zum qualifizierten Mietspiegel ohne großen Widerstand von der Verwaltung regelrecht abschlachten. Für eine feste Quote von Sozialwohnungen beim Wohnungsneubaus konnte sich die SPD im Ausschuss auch nicht erwärmen. Zudem besitzen etwa 80% der Ratsmitglieder Wohneigentum und haben lebensweltlich keinen Zugang zu den BürgerInnen, die in prekären Verhältnissen oder in menschenunwürdigen und zu teuren Wohnungen leben.
Die geplanten Wohungsbauprojekte in Flensburg sind vor allem für Menschen aus der zahlungskräftigen Mittelschicht gedacht. Der hierfür zuständige Fachbereichsleiter in der Flensburger Verwaltung hat seinen Wohnsitz in Glücksburg, in einem idyllischen Eigenheim und spricht sich gegen eine feste Quote von Sozialwohnungen beim Geschosswohnungsneubau aus. Andere Städte machen das anders, insbesondere dann, wenn sie Investoren und Wohnungsbauunternehmen städtische Baugrundstücke verkaufen.

Ebensowenig hat die Kommunalpolitik es in den letzten Jahren vermocht, ihren Anteil an der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen beizutragen. Ganz im Gegenteil, die Arbeitslosigkeit und die Armutsstrukturen in Flensburg verfestigen sich, die Stadt ist das Armenhaus Schleswig-Holsteins. Leidtragende sind hauptsächlich die Menschen in der Nordstadt und Neustadt.

Zusammengefasst, auf Duburg und in der Neustadt hatten die BürgerInnen allen Grund nicht zur Wahl zu gehen und insbesondere den etablierten Parteien ihre Stimme zu verweigern.

Keine Einschränkung demokratischer und sozialer Rechte – EU-Wettbewerbspakt verhindern!

Eine Kampfansage an die Gewerkschaften und die zivilgesellschaftliche Öffentlichkeit in Europa

Die EU-Kommission schlägt dem EU-Parlament und dem Europäischen Rat zur Beschlussfassung Ende Juni die Einführung eines „Instruments für Konvergenz und Wettbewerbsfähigkeit“ kurz „Wettbewerbspakt“ vor. Der Ökonom Stephan Schulmeister weist unter anderem auf die arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen des Wettbewerbspaktes hin:

„Der ‚Pakt für Wettbewerbsfähigkeit‘ wäre der finale Schritt in der ‚Neoliberalisierung‘ Europas. Die Abschaffung der Lohnbildung auf Basis von Kollektivverträgen der Sozialpartner und die Schwächung des Kündigungsschutzes wird die Arbeitslosigkeit weiter steigen lassen so wie die Sparpolitik zu einem massiven Anstieg der Staatsverschuldung führte.“

So heißt es denn auch auf der Internetseite der europaweiten Initiative  Europa geht anders:

Verhindern wir die ‚Troika für Alle‘ – Nein zum Wettbewerbspakt

Der Countdown läuft. Der Europäische Rat plant Ende Juni 2013 einen Beschluss über einen Pakt für „Wettbewerbsfähigkeit und Konvergenz“. Damit soll die Krisenpolitik der Europäischen Union in Griechenland, Spanien oder Portugal auf ganz Europa ausgedehnt werden. Die Politik der Europäischen Union ist erfolglos, sie führt zu Massenarbeitslosigkeit und steigenden Schulden. Statt das neoliberale Rezept zu ändern, wird die Dosis erhöht. Der sogenannte „Wettbewerbspakt“ ist nichts anderes als ein Pakt für Lohndumping, Sozialabbau und Privatisierung.

Troika für Alle. Alle Mitgliedsstaaten sollen verpflichtet werden, „Strukturreformen“ umzusetzen. Die desaströse Kürzungspolitik, wie sie in Griechenland, Spanien oder Portugal verordnet wurde, zeigt, was unter „Strukturreformen“ zu verstehen ist: Einschränkung sozialer Leistungen wie Pensionskürzungen, Zerschlagung der Branchenkollektivverträge und Privatisierung von Wasser, Bildung, Energieversorgung.

Europa geht anders. Wir lehnen diesen Plan der EU-Kommission entschieden ab. Wir fordern alle Menschen, die ein anderes Europa wollen, auf, Druck auf ihre Regierungen und Parlamente auszuüben, damit möglichst viele Regierungschefs beim kommenden Europäischen Rat dem Wettbewerbspakt eine Absage erteilen. Es braucht eine Kehrtwende hin zu einem demokratischen, sozialen und ökologischen Europa der Vielen!

Mehr  zum Wettbewerbspakt, zum Aufruf und zur Unterschriftenaktion unter: http://www.europa-geht-anders.eu/home

Das untenstehende Video zeigt, worum es geht

DGB-Veranstaltung “arbeiten im… Einzelhandel” am 27.5.2013 im Gewerkschaftshaus Flensburg

arbeiten im einzelhandel„arbeiten im…
Einzelhandel“

Über Arbeitsbedingungen, aktuelle Branchenentwicklungen und Tarifauseinandersetzungen
berichten Ingrid Ries und Nora Münstermann

Montag, 27. Mai 2013, 17 Uhr Gewerkschaftshaus Flensburg, Rote Straße 1

Wie ist das eigentlich, das Arbeiten im Einzelhandel?
Wie wird dort gearbeitet, mit welchen Schwierigkeiten haben es Frauen und Männer in dieser Branche zu tun? Wie haben sich aber auch die Strukturen verändert und vor allem: Was bedeutet die jüngste Kündigung des Manteltarifvertrages seitens der Arbeitgeber für die Beschäftigten?
Diese, Ihre und eure Fragen zum Arbeitsalltag in unterschiedlichen Branchen will die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in. . . ” des DGB Stadtverbandes Flensburg aufgreifen.
Diesmal: Arbeiten im Einzelhandel.

Mit Ingrid Ries, Mitglied des DGB-Stadtvorstandes und
Nora Münstermann, ver.di.

Wir freuen uns sehr auf Ihr und euer Kommen!

V.i.S.d.P.: Gabi Schwohn, Vorsitzende des DGB Stadtverbandes Flensburg, Rote Straße 1, flensburg@dgb.de

72,5 hours Schlachthof – Butcher Jam – Dockyard Festival Pfingst-Open-Air am 17. – 19.05.2013 in Flensburg

Großes Veranstaltungsprogramm am Pfingstwochenende rund um den Schlachthof und im Galwik Park in der Flensburger Nordstadt

SPS-725hours_Plakat2009, 2010, 2011, 2012 und nun zum fünften Mal in 2013. Der Ursprung dieser Veranstaltung liegt in den Feierlichkeiten zum 725-jährigen Bestehen der Stadt Flensburg im Jahr 2009. Seitdem rockt der Schlachthof jährlich für und mit Groß und Klein! Alle sollen und werden ihren Spaß haben. Dafür sorgt ein buntes Programm mit Essen und Getränken, Spielmobil und Hüpfburg, Ponyreiten, Kugelrollenbahn, Bungee Trampolin, Soccerturnier, Hockern, Rollerderby Show, Graffiti Showcase, Clownerie, Feuershow, make your 72,5 hours shirt, Streetbasketball, BMX- Contest Butcher Jam mit einem internationalen Fahrerfeld und in der Amateur Klasse die Qualifikation für die BMX Worlds in Köln, DJ´s, Dockyard Musikfestival, After Show Partys und vieles mehr! 2012 waren Besucher aus Skandinavien, USA, Niederlande, Belgien, Österreich und ganz Deutschland auf dem Schlachthof. Also, Feuer frei und nix wie hin!

Der Ministerpräsident des Landes Schleswig Holstein Torsten Albig hat die Schirmherrschaft für die Pfingstveranstaltung übernommen.

Pfingsten – Grober Zeitplan:

• Fr. 17.05.2013 (08.00 – 23.00 Uhr)
– ab 08.00 Uhr Morgens (für Schulklassen)
– ab 11.00 Uhr Familienprogramm
– ab 13.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam
– ab 20.00 Uhr BMX Highest Air Contest
– ab 22.00 Uhr After Show Party “WASH – Viva con Agua“ im Volksbad

• Sa. 18.05.2013 (11.00 – 23.00 Uhr)
– ab 11.00 Uhr Familienprogramm
– ab 12.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam – Miniramp

• So. 19.05.2013 (11.00  – 23.00 Uhr)
– ab 11.00  – 15.00 Uhr Familienprogramm     
– ab 13.00 Uhr BMX Contest Butcher Jam
– ab 15.00 Uhr Dockyard Musikfestival
– ab 22.00 Uhr After Show Party im Volksbad

– Das Mitbringen von Glasflaschen ist nicht erlaubt!

– Das Veranstaltungsgelände ist in der Zeit von 23.00 Uhr bis 11.00 Uhr abgesperrt  und bewacht!Butcher Banner

Feststehende Kooperationspartner:

Aktivitetshuset, Jugendzentrum AAK, Volksbad, Skatehall Sonderborg,  Flensburg Fjord Tourismus,  Skatehalle Dresden, Jugendzentrum St. Johannis, Jugendzentrum Fruerlund, Jugendtreff Weiche, Sortevej Fritidshjem, Nystadens Børne- og Ungdomshus, Lyksborggade Fritidshjem, Abenteuer Spielplatz Taubenstraße,  Jugendzentrum Engelsby, Schulrat der Stadt Flensburg, Polizeistation Flensburg Nord,  Walkabout, Frauenhaus Flensburg, Jugendzentrum Pampelmuse, ADS Ramsharde und Speicher, Salzig Sporthocker, Flensburg Rollerderby, Stadtteilsozialarbeit Stadt Flensburg, Cafe77, ViVA CON AGUA, Jugendaufbauwerk Flensburg, Flensburger Norden, Kulturbüro Stadt Flensburg, IBUS Uni Flensburg, Schutzengel, Einsatzkräfte der FF Klues, DRK Flensburg, Spielmobil Stadt Flensburg, Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger, Schulsozialarbeit Stadt Flensburg und Sportpiraten mit dem BMX- und Skatepark Schlachthof

Gefördert durch:

Stadt Flensburg, Sydslesvigsk Forening (SSF) & Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU), Flensburg Fjord Tourismus

Galwik Park – 72,5 hours

SBV, Gorzelniaski, Flensburger Malz, Stadtwerke Flensburg, Hostel Flensburg, Balzersen, McDonalds,  Creditreform, AVIS, Salzig Sporthocker, smart Klaus & Co., Intersport, Kleeberg, Kulturfokus

Schlachthof – Butcher Jam

Sincity, Red Bull, VANS, Flensburger Malz, ODYSSEY, FELT, FUSE, SOUNDBOX, RideOn BMX Shop, Stadtwerke Flensburg, Arnette, NewEra, CamOne, Shokomonk, Snipes, Worlds

Galwik Park – Dockyard Festival

Sydslesvigsk Forening (SSF) & Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU), Jam Studio, ViVA CON AGUA

Support:

Potratz Toni Gerüstbau, Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft

Kontakt und weitere Infos: Sportpiraten, Dirk Dillmann, Tel.: 0171 5047475 E-Mail: sportpiraten@foni.net

BMX- und Skatepark Schlachthof / www.sportpiraten.com / www.skatepark-flensburg.de / facebook.com/schlachthof2001 / facebook.com/sportpiraten

Kommunalwahl 2013 in Flensburg: Wahlabend am 26.5.2013 in der Bürgerhalle des Rathauses Flensburg

Stadt Flensburg lädt zum öffentlichen Wahlabend in die Bürgerhalle des Rathauses Flensburg ein

Anlässlich der Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein am 26. Mai 2013 lädt die Stadt Flensburg die Öffentlichkeit und die BürgerInnen zum Wahlabend und zur Wahlberichterstattung aus dem Flensburger Rathaus ein. Einlass in die Bürgerhalle ist ab 17:30 Uhr.

Im Laufe des Abends und je nach Eingang werden die Ergebnisse der Wahllokale für die 22 Flensburger Direktwahlkreise auf einer Leinwand präsentiert. Nach Vorlage aller Ergebnisse wird schließlich auch die vorläufige Verteilung der 21 Listenmandate im Rahmen der Bekanntmachung des vorläufigen, amtlichen Endergebnisses durch die Wahlleiterin, Frau Ellen Eichmeier, bekannt gegeben. Es ist damit zu rechnen, dass zahlreiche der 193 Kandidaten vor Ort sein werden, um die Ergebnisse zu erfahren.

Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich zu günstigen Preisen zu verpflegen.

Flensburger Bahnhofsumfeld: Stadtplanung nicht auf Kosten von Kühlhaus und VfB Nordmark!

Offener Brief von Sönke Büsen:

Offener Brief – VFB Nordmark Flensburg

Eine Stadt ist kein Heimatmuseum, sondern in Ort der sich laufend den Bedürfnissen seiner Bürger anpassen sollte. Deshalb sind die Pläne einer Südstadt im Bereich Deutsches Haus — Brücke Peelwatt im Prinzip begrüßenswert. Die Frage die sich hier jedoch stellt ist, wessen Bedürfnisse / Interessen hier gefördert werden? Hinzu kommt, dass die Kombination (Güter)Bahnhof, Sportanlage und Kleingärten eine Art Kulturlandschaft darstellt, die durch eine bestimmte stätische Entwicklung, nicht nur in Flensburg, entstanden ist und somit auch ein Teil der Geschichte der Stadt Flensburg darstellt. Eine Kulturlandschaft welche in anderen Stäten schon zum Teil verschwunden ist. Soll diese Kulturlandschaft auch in Flensburg verschwinden?
Hier stellt sich wieder die Frage nach den Bedürfnissen und Interessen. Der VFB Nordmark Flensburg ist nicht nur ein Traditionsverein, der eine wichtige soziale Funktion im Stadtteil ausführt. Die Stadt schuldet dem Verein auch einen Dank, da der Verein auch die Stadt repräsentiert. Der VFB Nordmark spielte seinerzeit zusammen mit „08“ in die 4 klassige Landesliga und steht selbst heute in der Tabelle besser als der Gross-Verein TSB.
Welchen Stellenwert der Verein bei einigen Planern der Stadt hat, zeigte sich deutlich, als im Vorfeld anstelle von einer bedingungslosen Unterstützung, der Verein zur Fusion mit einem anderen Verein aufgerufen wurdel? Und jetzt, nach den gescheiterten Verhandlungen mit der Uni / Campus. Soll der Verein „ausgehungert“ werden? Der Verein wird unter den jetzigen Umständen Schwierigkeiten haben neue Mitglieder zu werben! Hoffen einige Vertreter der Stadt dass sich „das Problem“ von alleine löst?
Wenn in 10-15 Jahren für 700 Bürger in der Südstadt neuer Wohnraum geschaffen wurde, werden die Stadtväter und Mütter vielleicht einsehen, dass auch ein Sportplatz von Nöten ist! Soll dann ein neuer Verein gegründet werden? Vielleicht „Phönix Flensburg“?
Ich glaube nicht nur ich, sondern auch Bürger (und Wähler) der Stadt und andere Sportvereine, würden gerne wissen, wie die einzelnen Parteien zu der Frage des VFB Nordmark, dem Kühlhaus und dem Hundeverein Flensburg-Handewitt eigentlich stehen. Und welche Solidarität gibt es von anderen Vereinen? Heute VFB Nordmark, morgen IF Sternen und übermorgen Polizei SV? Deren Plätze sind ja auch attraktiv! Und was mit dem DGF — gleich an der Umgehungsstraße?

Sönke Büsen
Sonderburg , gebürtiger Flensburger. Kein Mitglied des VFB Nordmark / Kühlhaus
Hundeverein Flensburg Handewitt.

Siehe zum gleichen Thema auch den AKOPOL-Beitrag Bau(ern)-Opfer – Das Ende eines traditionsreichen Flensburger Sportvereins unter https://akopol.wordpress.com/2014/06/28/bauern-opfer-das-ende-eines-traditionsreichen-flensburger-sportvereins/

Fest der Begegnung und der Nationen am 20.5.2013 in der Christuskirche Flensburg-Mürwik

Fest der Begegnung 20.5.j

WIR   werden dabei sein

Alle Einheimischen sind anders und alle Zugewanderten

„Der Gestalt nach / gleicht kein Fisch dem anderen in dem Netz, / und keiner gleicht dem anderen in der Lebensart. / Die Unterschiede bleiben / unüberbrückbar wie die Signatur des Segens, / in dem DEIN Bild in jedem neu / und anders eigen nach DEINEM Willen / widerstrahlt.“

(Reinhard von Kirchbach)

MÜSSEN UNS

zu einer Feier der Begegnung der Nationen, Kulturen und Religionen, in der jede Gruppierung sich vorstellt, und nach der man zum Schwatzen und Kennenlernen bei Getränken und internationalen Leckerbissen und Tänzen bis 16.30 Uhr zusammenbleiben kann.

MAL  WIEDER

Die Kirchengemeinde Mürwik lädt alle Interessenten dazu ein; verantwortlich: Michael Jensen, Tel 37055

TREFFEN

am Pfingstmontag, 20. Mai, 14 Uhr

in Mürwik, Christuskirche und Gemeindehaus, Fördestr. 4

Kommunalwahl 2013 in Flensburg: Talkrunde mit Kommunalpolitikern am 16. Mai 2013 in der Alten Deutschen Bank

Mit Schnittchen und Nachschlag – Talkrunde mit Kommunalpolitikern zum Thema:

Was bewegt die Bürger/innen wirklich?
Politik in Zeiten mangelnder Beteiligung

HERZLICHE EINLADUNG,

zu  “ Schnittchen mit Nachschlag „, der Informationsveranstaltung für die nördlichen Stadtteile zu den aktuellen Wahlen in Flensburg.

Donnerstag, 16. Mai um 19.30 Uhr
in der Alten Deutschen Bank,
Neustadt 21, Flensburg

Wir haben interessante Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der kommunalen Politik zu Gast, die mit den beiden Moderatoren Asmus Bredendiek und Lothar Baur  der Frage nachgehen wollen, was die Bürger/innen wirklich bewegt.

Und: Können kommunale Politiker/innen  die Anforderungen der Zukunft in einer Zeit mangelnder Beteiligung und Politverdrossenheit meistern?

Wir freuen uns über rege Teilnahme und bewirten sie gerne in der Pause mit Schnittchen und Nachschlag.

Freundlichen Gruß
Der Vorstand des Vereins Flensburger Norden

Verein Flensburger Norden www.flensburgernorden.de
Neustadt 21 / Alte Deutsche Bank
24939 Flensburg
0461 31 80 53 44

Wahlplakat Schnittchen mit Nachschlag

Bürgerversammlung „Fruerlund-Süd“ am 15. Mai 2013 in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses

Thema der Versammlung ist die Fortschreibung des Rahmenplanes für das Sanierungsgebiet

Pressemitteilung der Stadt Flensburg. Nachdem die Arbeiten in „Fruerlund-Süd“ weiterhin planmäßig verlaufen steht nun eine 2. Fortschreibung des Rahmenplanes für das Sanierungsgebiet an. Die anstehende Änderung ist Thema einer Bürgerversammlung

am Mittwoch, 15. Mai um 19 Uhr in der Bürgerhalle des Flensburger Rathauses, Rathausplatz 1.

Mit der anstehenden Rahmenplanfortschreibung werden die bisher klärungsbedürftigen beziehungsweise noch offenen Punkte konkretisiert. Es soll dem überwiegenden Votum der nördlichen Anliegerinnen und Anlieger der Straße Bohlberg gefolgt und auf die Planung einer Erschließungsstraße für die rückwärtigen Grundstücksteile verzichtet werden. Weiterhin konkretisieren sich die Überlegungen für das Eckgrundstück Ostlandstraße/Fruerlundlücke.

Thomas Hansen, Fachbereich Entwicklung und Innovation, Stadt Flensburg, Tel 0461 852244

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