Archiv für den Tag 25. April 2012

Flensburger Stadtdialog am 9. Mai 2012 im Technischen Rathaus

EINLADUNG zum STADTDIALOG

THEMA: URBANES WOHNEN

Mittwoch 09. 05. 2012 | 15 Uhr | Theodor Rieve Zimmer | Tech. Rathaus | Am Pferdewasser 14

Dr. Rolf Grave (Stadtplanungsamt Hannover) stellt einen konzeptionellen Ansatz zur Entwicklung des Wohnens in Hannover dar. Er behandelt Fragen die auch für Flensburg, einer noch wachsenden Stadt, von hohem Interesse sind:

  • Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel?
  • Welche Nachfragegruppen bilden sich heraus?
  • Mit welchen Strategien können Innenentwicklungspotentiale
    mobilisiert werden?

Der Fachbereich Entwicklung und Innovation möchte den Stadtdialog in Flensburg verfestigen. Es werden Themen der Stadtentwicklung, die von besonderem Interesse sind, aufgerufen und einer öffentlichen Debatte unterzogen. Über Ihre Teilnahme freut sich der Fachbereich.

Dr. Peter Schroeders
Leiter des Fachbereichs Entwicklung und Innovation der Stadt Flensburg

Hier geht´s zum Flyer Flensburger Stadtdialog

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8. Mai 2012 – Veranstaltungen zum Tag der Befreiung in Flensburg

Aufruf und Programm zum Tag der Befreiung in Flensburg

Am 8. Mai diesen Jahres jährt sich der Tag der Befreiung zum 67sten Mal. Auch für uns ist das Anlass, an die Verbrechen Nazideutschlands zu erinnern, den Opfern zu gedenken und einen Blick auf das Heute zu werfen.

Am 8. Mai möchten wir gemeinsam mit der VVN-BdA Flensburg der Opfer gedenken: Um 12 Uhr am Ehrenmal für die Opfer der Naziherrschaft auf dem Friedenshügel. Treffpunkt: Haupteingang.

Am 10. Mai möchten wir um 18 Uhr in Kooperation mit der Volks­hochschule Flensburg im Vortragssaal in der Flensburg Galerie (Holm 57-61, 2. Stock) die Ausstellung „Seid wachsam… “ eröffnen.

Die Ausstellung wird dort an Werktagen von 10 -13 Uhr zu sehen sein – vom 11. Mai bis zum 22. Mai 2012.

V. i. S. d. P.: DGB S-H Nordwest, Susanne Uhl, Rote Straße 1, 24937 Flensburg

1. Mai 2012 in Flensburg – DGB-Kundgebung auf dem Südermarkt

Aufruf des DGB zum 1. MAI 2012

Die Krise hält Europa weiter in Atem. Die Arbeitslosigkeit steigt, Armut breitet sich aus. Aus der Finanzkrise ist eine soziale Krise geworden. Um die Banken zu retten, mussten die Staaten ihre Verschuldung drastisch erhöhen. Jetzt stehen sie selbst unter Druck und geben ihn an die Bevölkerung weiter.

Es war nicht die Schuld der Beschäftigten, dass Spekulanten die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund gestürzt haben. Mindestlohn, Tarifautonomie, soziale Sicherung – in den Krisenländern werden hart erkämpfte Erfolge über Bord geworfen.

Wir fordern kraftvolle Investitionen in qualitatives Wachstum und Beschäftigung. Europa darf nicht mit Fiskalpakt und Schuldenbremse kaputt gespart werden. Die Opfer des Fiskalpakts sind die Beschäftigten und die sozial Benachteiligten – heute im Süden Europas und morgen bei uns.

In Deutschland nehmen Leiharbeit, Minijobs und befristete Beschäftigung stetig zu. Das vermeintliche Modell Deutschland führt zu Lohndumping und einer sinkenden Binnennachfrage. Wenn wir dieses Modell auf Europa übertragen, schadet dies auch unserer exportorientierten Wirtschaft. Es kann Deutschland nicht gut gehen, wenn es Europa schlecht geht. Wir brauchen gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Mindestlöhne, damit nicht weiter Millionen Menschen arm trotz Arbeit sind. Die Gewerkschaften kämpfen in den Tarifrunden dafür, dass die Beschäftigten angemessen und gerecht am Aufschwung beteiligt werden. Das hilft auch gegen die drohende Altersarmut.

Altersarmut ist eine der größten Herausforderungen für diese und die nächste Generation. Wir müssen heute handeln, um diese tickende Zeitbombe zu entschärfen und massenhafte Altersarmut in der Zukunft zu verhindern.

Europa braucht einen Kurswechsel. Wir fordern von der Bundesregierung und den Arbeitgebern:

– Stoppt den Fiskalpakt und die Schuldenbremse

– Einen europäischen Marshall-Plan für Wachstum und Beschäftigung

– Die wirksame Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa

– Eine neue und gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt

– Einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro, gleichen Lohn für gleiche Arbeit in der Leiharbeit und Schluss mit der Zersplitterung der Beschäftigungsverhältnisse

– Für mehr Sicherheit im Alter: Keine Beitragssenkungen, denn sie sind die Rentenkürzungen von morgen

Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für alte und neue Nazis.

Wir demonstrieren am 1. Mai in Deutschland und Europa für

GUTE ARBEIT FÜR EUROPA, GERECHTE LÖHNE UND SOZIALE SICHERHEIT!

V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, http://www.dgb.de

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