Archiv für den Tag 29. Oktober 2011

Energie aus Genossenschaftshand – ATTAC Flensburg lädt zur Diskussion und zum Vortrag am 9.11.2011 in´s Borgerforeningen ein

Liebe Flensburger Bürgerinnen,
liebe Flensburger Bürger,

die Umstellung unseres Energieversorgungssystems auf Erneuerbare Energien ist klimapolitisch notwendig, ökonomisch sinnvoll und bietet vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten, gerade für kleinere, dezentrale Akteure wie zum Beispiel Kommunen, Stadtwerke, Landwirte oder auch Genossenschaften. Die Genossenschaft ist ein seit vielen Jahrzehnten bewährtes regionales Beteiligungsmodell für die dezentrale Energieerzeugung und Energieversorgung. Sie ermöglicht die Einbindung der Menschen vor Ort und die Vereinigung von kommunalen und wirtschaftlichen Interessen mit dem Umweltschutz. Die Akzeptanz für den Ausbau von Kraftwerken und Netzen vor Ort wird durch die direkte Beteiligungsmöglichkeit für Einwohner, Landwirte und regionale Wirtschaft erheblich gesteigert. Energiegenossenschaften sind keine anonyme Geldanlage, sondern ermöglichen es, an einem langfristig angelegten Gemeinschaftsprojekt selbst mit Hand anzulegen und sich zu beteiligen. Sie bieten damit die Möglichkeit, unmittelbar etwas am eigenen Wohnort zu bewegen. Das investierte Geld kann zudem erheblich zur regionalen Wertschöpfung beitragen. Das Bundesumweltministerium verfolgt daher mit großem Interesse die zunehmende Bedeutung genossenschaftlicher Beteiligungsmodelle gerade im Bereich der Energiewirtschaft. Eine hierzu vergebene wissenschaftliche Studie wird voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen und veröffentlicht werden können.

Die jetzt vorgelegte gemeinsame Veröffentlichung der Agentur für Erneuerbare Energien und des DGRV –  Deutscher Genossenschafts- und Raffeisenverband zielt in die gleiche Richtung:
den genossenschaftlichen Gedanken bekannt zu machen und Nachahmern Anregungen und Hilfestellungen zu geben.
Daher streben wir die Gründung einer – Leitungsgenossenschaft Flensburg e.G – an und bitten um Ihre Unterstützung.
Es grüßt:
Ulrich Jochimsen                     Christoph Mahnke                   Volker Schendel

Bürgerrechte und digitale Demokratie – Diskussion zur Netzpolitik am 2.11.2011

Alle Mann an Mainboard – Bürgerrechte und digitale Demokratie

Viele träumten schon in den Neunzigern davon, dass sich mit Hilfe digitaler Netze die Beteiligung der Bürgerinnen am Staatsgeschehen revolutionieren würde. Heute gibt es mit Facebook & Co. effektive Werkzeuge zur Bürgerbeteiligung, mit denen in Nordafrika sogar wirkliche Umstürze organisiert wurden. Verändern soziale Netzwerke unsere Demokratie?

Denn der Staat zeigt Beharrungswillen, rüstet mit dem Staatstrojaner nach und weiß eh schon vorher, was passieren wird. Oder ist das alles gar nicht so schlimm?

Und dann sind da noch die Piraten, denen ausschließlich auf diesem Gebiet Kompetenzen zugesprochen werden. In Schleswig-Holstein oder gar in Flensburg sind sie aber durch Inhalte, auch durch netzpolitische Inhalte, bisher noch nicht aufgefallen. DIE LINKE in Flensburg hingegen hat mit ihrem Kreisvorsitzenden Wolfgang Behrens und dem Landtagsabgeordneten Heinz-Werner Jezewski zwei Internet- und Linux-Urgesteine in ihren Reihen, die manch einer auch bei den Piraten verorten würde.

Diskussionsveranstaltung

am Mittwoch, den 02.11.2011 um 19.00 Uhr
im Regionalbüro des Landtagsabgeordneten Heinz-Werner Jezewski
Junkerhohlweg 23, Flensburg

Am 02.11.2011 referiert und diskutiert Heinz-Werner Jezewski, Landtagsabgeordneter der Fraktion DIE LINKE und gleichzeitig deren medienpolitischer Sprecher mit Interessierten über das weite Thema Bürgerrechte und digitale Demokratie. Die Veranstaltung findet statt im Regionalbüro des Abgeordneten im Junkerhohlweg 23 und beginnt um 19.00 Uhr mit der Begrüßung durch Wolfgang Behrens. Eingeladen sind Demokraten jeder Couleur, die sich für die Bedeutung interessieren, die neue Medien für unsere Demokratie haben.

%d Bloggern gefällt das: