Neue Themen und Inhalte auf dem AKOPOL-Blog

Mit neuen Themen und Inhalten startet der neue AKOPOL-Blog in das Jahresende. Unter anderen wurden neue Themenrubriken in den Blog gestellt, werden neue Inhalte präsentiert und gibt es jetzt die Möglichkeit zu wichtigen kommunalpolitischen Themen und Entscheidungen per Umfrage seine Meinung kundzutun. Insbesondere die Meinung der BürgerInnen zu strittigen kommunalpolitischen Themen ist uns sehr wichtig, wir bitten daher sich nicht nur an den Umfragen zu beteiligen, sondern auch bei Bedarf und Lust einen Kommentar zu schreiben. Wer will, kann sich diesmal an einer Umfrage „Flugplatz Schäferhaus schließen?“ beteiligen (unter der Blog-Rubrik Umfragen ).

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Veröffentlicht am 15. November 2010 in Blog-News und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Flensburger Tageblatt vom 30.November 2010
    Von Holger Ohlsen

    Stadtwerke schreiben Ventspils ab.
    Aus der Traum? Das Abenteuer Ventspils verspricht für die Stadtwerke ein teurer Fehlschlag zu werden.
    Das war’s dann wohl. Vier Jahre nach dem Einstieg naht der teure Ausstieg. Das Kraftwerks-Joint-Venture der Flensburger Stadtwerke im lettischen Ventspils ist gescheitert. Beim ersten Auftritt als „Global Player“ drohen der Vorzeige-Tochter der Stadt Millionen-Verluste. Wie hoch die sein werden, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur eins: Der Aufsichtsrat zog jetzt nach längeren ergebnislosen Verkaufsbemühungen die Reißleine. Der 4,6 Millionen-Anteil des Flensburger Unternehmens steht demnächst auch billiger zum Verkauf.

    Vor einem Jahr noch gaben sich die Stadtwerke selbstbewusst. Die deutsch-lettische Partnerschaft in der eigens gegründeten Gesellschaft SIA Ventspils Energo hing ziemlich in den Seilen, dennoch glaubte das Unternehmen aus der Ehe ohne Schaden aussteigen zu können. Die Trennung, erläuterte Stadtwerke-Chef Matthias Wolfskeil damals vor dem Hauptausschuss, sei eine Option – aber nicht unter dem Preis der Flensburger Einlage. Die Gesellschafterversammlung gab Wolfskeil die gewünschte Ermächtigung, aber die Dinge entwickelten sich nicht wie erwartet.

    Der Versuch, die 49-prozentige Flensburger Einlage zu verkaufen, scheiterte an den extrem unterschiedlichen Kaufpreisvorstellungen. Das letzte Angebot des finnischen Energieriesen Fortum über 2,1 Millionen Euro wiesen die Stadtwerke entrüstet zurück. Jetzt könnte ganz schnell die Situation eintreten, dass überhaupt niemand mehr Interesse an dem Flensburger Energo-Paket hat. Lettland entwertete nämlich die Flensburger Beteiligung, indem die Regierung beschloss, keine EU-Mittel für dieses Projekt mehr zur Verfügung zu stellen. Damit fehlen im Finanzierungskonzept des 110 Millionen Euro teuren Kraftwerkes schlagartig 35 Millionen Euro. Eine gute Verhandlungsposition sieht anders aus. Intern ließen Stadtwerkevertreter die Einschätzung durchblicken, dass eine Umsetzung der alten Pläne momentan wohl unmöglich ist.

    Aufsichtsrat und Gesellschafterin richten sich auf den größten anzunehmenden Unfall ein – eine Wertberichtigung in Millionenhöhe. Rolf Helgert, seit Sommer diesen Jahres Vorsitzender des Aufsichtsrates, drängt auf eine Entscheidung. Auf einer Strategiesitzung im Februar kommt es zum Schwur. Wobei die Option „weiter so“ die unwahrscheinlichere sein dürfte. „Dann müssen wir zur Not unter Wert verkaufen. Das Engagement muss dann als Lehrgeld abgebucht werden“, sagte Helgert. Das Projekt sei im Grundsatz gut, aber die handelnden Personen auf lettischer Seite seien undurchschaubar. „Wir haben es dort definitiv nicht mit seriösen Kaufleuten zu tun.“

    Dass der Kunde über höhere Tarife für die Pleite zahlt, soll nicht geschehen. „Das schließe ich definitiv aus“, so Helgert. Für unwahrscheinlich hält der Aufsichtsratsvorsitzende auch, dass eine Pleite in Lettland das kommunale Unternehmen in eine Notlage bringen könnte. „Wenn dieses Projekt scheitert, hätte Ventspils ein sehr viel größeres Problem.“

    Liken

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